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Vollständiges Xeoma Benutzerhandbuch
Inhaltsverzeichnis:
KAPITEL 1. EINLEITUNG
1.1. Einleitung
1.2. Hauptmerkmale und typische Anwendungen
1.3. Systemanforderungen
1.4. Funktionsmodi
KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE
2.1. Erste Schritte
2.2. Benutzeroberfläche des Xeoma Hauptfensters
2.2.1. Benutzeroberfläche des Xeoma Hauptfensters
2.2.2. Fenster für Schnelleinstellungen
2.2.3. Fenster für detaillierte Einstellungen
2.2.4. Fenster für Moduleinstellungen
2.3. Funktionsweise von Modulen und Ketten
2.3.1. Funktionsweise von Modulen und Ketten
2.3.2. Kettenverzweigung
2.4. Auto-Scan und Kamerasuche
2.4.1. Demo-Kamera und Kamerasuche beim ersten Start von Xeoma
2.4.2. Einfache Suche nach lokalen Kameras
2.4.3. Suche via IP / Passwort
2.4.4. Manuelles Hinzufügen von Kameras
2.4.5. Hinzufügen von Kameras per Duplizierung
2.4.6. Hinzufügen von Kameras per POST-Request (verfügbar in Xeoma Pro)
2.4.7. Massenweise Kameras über Liste hinzufügen/entfernen
2.4.8. Beispiel einer Modulkette zum Hinzufügen neuer Kameras
2.5. Layout-Menü (Raster, Visualisierung, Dekodierungseinstellungen)
2.5.1. Seiten (Kamera-Tabs)
2.5.2. Ausblenden leerer Bereiche
2.5.3. Automatisches Scrollen
2.5.4. Modus für größeres Raster
2.5.5. "Nur aktive Kameras anzeigen"
2.5.6. "Zu aktiven Seiten wechseln"
2.5.7. Interface-Optimierungen
2.5.8. Bewegungsvisualisierung
2.5.9. eMap interaktive Karten
2.5.10. Dekodierungseinstellungen
2.6. Ändern der Kamerareihenfolge
2.7. Kamera-Massenverwaltung: Geräteliste
2.8. PTZ-Steuerung und Zoom
2.8.1. Basis-PTZ-Steuerung und Zoom
2.8.2. Digitalzoom
2.8.3. PTZ-Steuerung im Browser
2.8.4. PTZ-Tracking – automatisierte Objektverfolgung
2.8.5. Einrichtung von PTZ-Presets und PTZ-Rundgängen
2.9. Kamera-Massenverwaltung: eMap
2.10. Ändern von Kameranamen in der Vorschau
2.11. Direktspeicherung im Archiv oder "Dual Streaming"
KAPITEL 3. MODULEINRICHTUNG
3.1. Quelleneinstellungen
-3.1.1. Weiteres Xeoma-System
-3.1.2. ANPR-Geschwindigkeits-Receiver
-3.1.3. Dateilesen
-3.1.4. FTP-Receiver
-3.1.5. HTTP-Receiver
-3.1.6. Mikrofon
-3.1.7. Bildschirmaufnahme
-3.1.8. Universelle Kamera
3.2. Zieleinstellungen
-3.2.1. ANPR-Sender an FTP
-3.2.2. ANPR-Geschwindigkeits-Sender
-3.2.3. Anwendungsstarter
-3.2.4. FTP-Upload
-3.2.5. HTTP-Request-Sender
-3.2.6. HTTP-Upload an ein anderes Xeoma-System
-3.2.7. Mobile Benachrichtigungen
-3.2.8. Pop-up-Fenster (im Client)
-3.2.9. Vorschau
-3.2.10. Vorschau und Archiv
-3.2.11. RTSP-Broadcasting
-3.2.12. In Datei speichern
-3.2.13. E-Mail versenden
-3.2.14. SMS versenden
-3.2.15. Akustischer Alarm
-3.2.16. Streaming auf YouTube
-3.2.17. Telegram-Bot-Benachrichtigungen
-3.2.18. Webserver
3.3. Filter
-3.3.1. 360°-Surround-View
-3.3.2. Alterserkennung
-3.3.3. Automatische Kennzeichenerkennung
-3.3.4. Vogel-Detektor
-3.3.5. Button-Switcher
-3.3.6. Kamera-integrierter Detektor
-3.3.7. Farberkennung
-3.3.8. Bedingung
-3.3.9. Linienüberquerungs-Detektor
-3.3.10. Crowd-Detektor
-3.3.11. Tag/Nacht-Erkennung
-3.3.12. Erkennung liegengebliebener Objekte
-3.3.13. Erkennung von Baustellensicherheitsverstößen
-3.3.14. Verweildauer-Erkennung
-3.3.15. Eye-Tracking
-3.3.16. Gesichtsdetektor (Emotionen)
-3.3.17. Gesichtserkennung
-3.3.18. FaceID
-3.3.19. Fisheye-Dewarping
-3.3.20. Frachtentladungszähler
-3.3.21. Geschlechtserkennung
-3.3.22. GPIO-Modul
-3.3.23. Pulsmesser
-3.3.24. HTTP-Markierung
-3.3.25. HTTP-Umschalter
-3.3.26. Bildzuschnitt
-3.3.27. Bildgröße anpassen
-3.3.28. Bild drehen
-3.3.29. Objektgrößenfilter
-3.3.30. Inverter
-3.3.31. Erkennung von Herumlungern
-3.3.32. Markierung
-3.3.33. Modbus-Controller
-3.3.34. Bewegungsdetektor
-3.3.35. Ansteuerung PTZ-Preset
-3.3.36. Eigener Detektor
-3.3.37. Objektdetektor
-3.3.38. Objekttyp-Erkennung
-3.3.39. Parkplätze
-3.3.40. Privatsphären-Maskierung
-3.3.41. Störungs-Erkennung
-3.3.42. PTZ-Tracking
-3.3.43. QR-Code-Erkennung
-3.3.44. Geschwindigkeitserkennung für Fahrzeuge
-3.3.45. Relais-Schalter
-3.3.46. Gastronomie-Besucherzähler
-3.3.47. Scheduler
-3.3.48. Senstar PTZ-Tracking
-3.3.49. Sturzerkennung
-3.3.50. Smartcard-Lesegerät
-3.3.51. SmartHome – RIF+
-3.3.52. Rauchdetektor
-3.3.53. Schalldetektor
-3.3.54. Geräusch-Ereignis-Erkennung
-3.3.55. Sports-Tracking
-3.3.56. Texterkennung
-3.3.57. Wärmebildkameradaten
-3.3.58. Timer
-3.3.59. Unitor
-3.3.60. Besucherzähler
-3.3.61. Sprache-zu-Text
3.4.1. Universalkamera
3.4.2. Bewegungsdetektor
3.5. Archiv
-3.5.1. Archiv-Einstellungen und Speicherung
-3.5.2. Archiv-Wiedergabe
-3.5.3. Professionelle Archiv-Funktionen
3.6. Gesichtsdetektor und Gesichtserkennung
3.7. Besucherzähler
3.8. Markierung
3.9. Relais-Schalter
3.10. Privatsphären-Maskierung
3.11. Rauchdetektor
3.12. Objektdetektor
3.13. HTTP-Markierung (POS-Integration)
3.14. HTTP-Request-Sender (Integration in Hausautomationssysteme)
3.15. HTTP-Upload an eine andere Xeoma-Instanz
3.16. RTSP-Broadcasting
KAPITEL 4. WEITERE FUNKTIONEN FÜR DIE PROFESSIONELLE ÜBERWACHUNG
4.1. Client-Server-Architektur
4.2. Installation
4.3. Lizenzierung
4.4. Aktivierung
-4.4.1. Online-Aktivierung
-4.4.2. Offline-Aktivierung
-4.4.3. Aktivierung auf virtuellen Maschinen
-4.4.4. Aktivierung auf virtuellen Maschinen mit Lizenzserver
-4.4.5. Hardware-Schlüssel (USB-Stick)
4.5. Updates
-4.5.1. Updates auf neue Versionen
-4.5.2. Downgrade auf vorherige Version
4.6. Operatoren und Benutzerzugriffsrechte
-4.6.1. Benutzerzugriffsrechte
-4.6.2. PTZ-Sperre für Operatoren und Benutzer
-4.6.3. Zwei-Faktor-Authentifizierung für Verbindungen
-4.6.4. Einstellungen zur Benutzersperrung
-4.6.5. Wasserzeichen in der Vorschau anzeigen
4.7. Wiederherstellung der Einstellungen (Backup von Einstellungen und Archiven)
4.8. Visualisierung von Bewegungen
4.9. Heatmap
4.10. TLS-gesicherte Verbindung
4.11. Automatisierte Sicherungskopie von Aufzeichnungen (via FTP)
4.12. Failover
4.13. Hardwarebeschleunigung
-4.13.1. Server
-4.13.2. Client
-4.13.3. Module
4.14. Integration externer Geräte
-4.14.1. Integration externer Geräte: Befehle senden (z. B. Schranke)
-4.14.2. Integration externer Geräte: Befehle empfangen (z. B. Aufnahme per Signal aktivieren)
-4.14.3. Integration externer Geräte: Overlay-Titel (z. B. für Kassen)
-4.14.4. Integration externer Geräte über externe Datenbanken
-4.14.5. Integration externer Geräte über GPIO-Modul
-4.14.6. Integration externer Geräte über RIF+-Modul
-4.14.7. Integration externer Geräte über Modbus-Controller-Modul
-4.14.8. Integration externer Geräte über Senstar PTZ Tracking-Modul
-4.14.9. API Xeoma
-4.14.10. Zuweisung externer Sensoren an die Signaleingänge der Kameras
KAPITEL 5. REMOTEZUGRIFF
5.1. Nutzung von Proxy-Servern
5.2. Optionen für den Remotezugriff
-5.2.1. Remotezugriff vom Client zum Server
— 1. Verbindung innerhalb desselben Netzwerks
— 1.1. Manuelle Verbindung (für jedes Gerät geeignet)
— 1.2. Verbindung per QR-Code-Scan (nur in der Xeoma-App für Android verfügbar)
— 2. Verbindung aus einem anderen Netzwerk
— 2.1. Verbindung aus einem anderen Netzwerk mit öffentlicher IP-Adresse
— 2.2. Verbindung aus einem anderen Netzwerk via P2P oder anderen Alternativen zur öffentlichen IP-Adresse
5.3. Repeater
5.4. Webserver
-5.4.1. Teil 1. Remote-Ansicht der Kameras via Browser
-5.4.2. Weitere Informationen zur Webbrowser-Oberfläche
-5.4.3. Teil 2. Speichern von Aufnahmen auf einem anderen Computer
-5.4.4. Teil 3. IP-Kamera-Emulation
-5.4.5. Teil 4. Einbindung von Live-Streams auf Ihrer Website
5.5. Webserver-Konfiguration
5.6. Android-App
5.7. iPhone/iPad-App
5.8. VPN-Verbindung
KAPITEL 6. WEITERE PRODUKTE
6.1. Xeoma Pro Your Cloud (Ihr VSaaS)
6.2. Xeoma Cloud
6.3. Xeoma-Customization
KAPITEL 7. ABSCHLUSS
7.1. Deinstallation
7.1.1. Programm beenden
7.1.2. Programm neu installieren
7.1.3. Vollständige Deinstallation des Programms
7.1.4. Deinstallieren der Xeoma Mobile App
7.2. Tipps zur Reduzierung der CPU-Auslastung
KAPITEL 8. TERMINOLOGIE-LEXIKON
ANHANG.
1 – Typische Anwendungen. Szenarien
2 – Typische Ziele der Videoüberwachung und deren Umsetzung mit Xeoma
3 – Quick-Start-Guide für Einsteiger
4 – Arbeit mit der Konsole
5 – Unterstützte Konsolenbefehle
6 – Fehlerbehebung beim Konsolenstart
7 – Webserver-Konfiguration für die Online-Ansicht von Kameras in Xeoma
8 – Xeoma-Einstellungen
9 – Kamera-Reihenfolge ändern
10 – Multi-Server-Modus
11 – Repeater
12 – Schritt-für-Schritt-Anleitung zum kostenlosen Rebranding von Xeoma
13 – Geräteliste (Geräte nach Gruppen)
14 – FTP-Empfänger: Einfachere Kamera-Anbindung
15 – Dual-Streaming mit RTSP (H.264)-Kameras
16 – Installation von Xeoma auf Raspberry Pi mit ARM-Prozessor
17 – Verschieben von Xeoma-Aufnahmen
18 – Time-Lapse in Xeoma
19 – Mehrere Monitore für die Videoüberwachung oder Autostart von Xeoma im Mehrbildschirm-Modus (Videowall)
1.1. Vorstellung von Xeoma
Xeoma ist eine umfassende Videoüberwachungslösung, die dank ihres innovativen Baukasten-Prinzips maximale Flexibilität bietet. Sie ist intuitiv für Einsteiger und leistungsstark für Profis, sodass Sie sowohl kleine als auch unternehmensweite Systeme mit einer praktisch unbegrenzten Anzahl an Kameras erstellen können (bis zu mehreren tausend Kameras auf einem einzelnen Computer). Die Software läuft auf Windows, Linux, Mac OS und Android-Geräten (vollständige Version) und ermöglicht vollständigen Fernzugriff sowie die Ansicht auf allen mobilen Endgeräten und Computern.
Xeoma bietet automatische Erkennung und Unterstützung für fast alle Kameratypen – IP, ONVIF, USB-Webcams, H.264, H.265, H.264+, H.265+, MJPEG, MPEG4, PTZ, WiFi (unterstützt bis zu 99,9 % aller am Markt erhältlichen Kameras). Damit verwandeln sich Computer und Kamera innerhalb weniger Sekunden in ein sofort einsatzbereites Überwachungssystem.
Der intelligente Bewegungsmelder mit fortschrittlicher Logik zur Vermeidung von Fehlalarmen, bewegungsausgelösten oder zeitgeplanten Benachrichtigungen (SMS, E-Mail, akustischer Alarm etc.) und Screenshots sowie die Audiofunktionen eignen sich ideal für die Mitarbeiterüberwachung und Elternkontrolle.
Gemeinsame Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Passwortschutz und Netzwerk-Clustering – auch auf Betriebssystemen ohne grafische Oberfläche – gewährleisten eine effiziente und stabile Überwachung selbst im professionellen Maßstab. Weder Installation noch Administratorrechte sind erforderlich. Profis schätzen zudem das automatische Backup auf FTP-Server, den leistungsstarken Webserver, die Fernansicht aller Kameras mit Ton (Flash-Video-Streaming) sowie das zyklische Archiv mit Exportfunktion.
Wirtschaftlichkeit vom Feinsten: Testen Sie die Demo-Version von Xeoma mit uneingeschränktem Funktionsumfang! Nutzen Sie sie so lange, wie Sie möchten. Sobald Sie Ihr System erweitern möchten, erwerben Sie eine Lizenz zum optimalen Preis! Sparen Sie Kosten für Sicherheitspersonal oder teure Überwachungslösungen, indem Sie veraltete Überwachungsgeräte ersetzen und warten.
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Ab Version 22.11.25 können Sie direkt über die Programmoberfläche zwischen den Testversionen aller Editionen wechseln: Pro, Standard, Lite und Starter (zuvor umfasste der Testmodus nur die Pro-Edition). Dies ist ideal, wenn Sie eine Lizenz für einen bestimmten Modus erwerben möchten und sicherstellen wollen, dass die gewählte Edition alle Ihre Anforderungen erfüllt.
Zudem wurde in dieser Version die Unterstützung für PTZ-Presets sowie die Konfiguration der Geschwindigkeit von PTZ-Touren hinzugefügt (wie im regulären Modus ist für die Funktionen PTZ-Presets und Touren Xeoma Pro bzw. Xeoma Pro Trial erforderlich). |
Xeoma enthält keine Spyware, Viren oder Malware. Die Software ist vollkommen sicher.
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1.2. Xeoma Kernfunktionen
Kamera- und Quellenverarbeitung:
- Kompatibel mit allen Webcams, Analogkameras sowie kabellosen WiFi-Überwachungskameras
- Unterstützt IP-Kameras (inklusive H.264, H.265, H.264+, H.265+, JPEG/MJPEG, MPEG-4, Fisheye, PTZ und ONVIF, Wireless-Cams); ideal für kabelgebundene und drahtlose CCTV-Systeme
- Beliebige Auflösung (Mpix)
- Simultane Bildschirmfotos von allen Monitoren
- Anpassbare Klangqualität und Lautstärke
- Bis zu 2.000 Kameras an einem Computer anbindbar!
Professionelle Überwachung einfach gemacht:
• Kostenloses Rebranding und individuelle Anpassung
• Schnelle Einrichtung: Gruppeneinstellungen für Module
• Schnelle Navigation und Kamerasteuerung über die Geräteliste
• Hardware-Beschleunigung durch QuickSync (für Intel-Prozessoren) und CUDA (für NVIDIA-Grafikkarten) unter Windows und Linux
• Optionale Dekodierung auf Client-Seite zur Reduzierung der CPU- und Netzlast
• Backup und Wiederherstellung der Konfiguration
• Failover und automatisches Umschalten auf den Backup-Server bei Ausfall des Hauptservers
• Ressourcen-Umverteilung bei Kameraausfall
• Wiederherstellung der Konfiguration und Backup über die Benutzeroberfläche (Hauptmenü – Installieren – Wiederherstellen)
• Xeoma Cloud Service
• Xeoma Pro – professionelle Erweiterung für die Standardversion von Xeoma
• Konfiguration von Kameras, Modulen und Schemata über eine Konfigurationsdatei in Xeoma Pro
• Aufbau eines Überwachungsnetzwerks aus Xeoma-VMS-Servern mittels Webserver
• Multi-Server- und Multi-Client-Architektur für Videoüberwachungsanlagen jeder Größenordnung
• Flexible Konfiguration von Zugriffsrechten (Benutzerberechtigungen)
• Passwortschutz für Einstellungen
• Vollbildmodus
• Unterstützung mehrerer Monitore (Video-Walls)
• Pop-up-Monitor-Modus zur Anzeige aktiver Kameras sowie erkannter Bewegungen oder anderer Ereignisse auf dem jeweiligen Monitor (Pop-up-Fenster)
• Maskierung/Verpixelung von Objekten (für private Bereiche)
• Sound-Detektor zur Erkennung von Schreien, Schüssen, Glasbruch etc.
• TLS-Verschlüsselung zwischen Server und Clients
• Unterstützung der Protokolle IPv4 und IPv6
• Heatmap der Bereiche mit der höchsten Aktivität
• Digitaler Zoom in Echtzeit oder im Archiv
• Unterstützung der PTZ-Steuerung
• 360°-Rotation des Kamerabildes
• Sofort-Screenshots des Kamerabildes
Intelligente Module und Funktionen:
- Entzerrung von Fisheye-Kamerabildern
- eMap – interaktiver Lageplan Ihres Überwachungsobjekts mit integrierten Kameras
- Gesichtsdetektor
- Objektdetektor zur Verfolgung von Objekten, auch wenn diese stillstehen
- Synchronisation mit der SD-Karte der Kamera
- Synchronisation mit Kassenregistern
- LDAP Active Directory-Synchronisation
- Einfache Integration in Smart-Home-Systeme dank der Module „HTTP-Request-Sender“ und „HTTP-Switcher“
- Möglichkeit, mit Xeoma Pro Ihren eigenen Cloud-Videoüberwachungsdienst zu erstellen
- Privacy Masking zum Verpixeln von Gesichtern oder Bereichen, die nicht aufgezeichnet werden dürfen
- Automatische Objektverfolgung mit Zoom (PTZ-Tracking) und Visualisierung bewegter Objekte
- Sabotage-Erkennung zur Benachrichtigung bei erkannten Störungen
- PTZ-Steuerung auch in Webbrowsern
- Schnelles Ein- und Ausschalten von Ketten per Fernzugriff (HTTP-Switcher) und lokal (Button-Switcher)
- Archivsuche nach Bewegungsereignissen nach Zeitraum oder in ausgewählten Bereichen
- RTSP- und HTTP-Broadcasting: Emulation von IP-Kamera-Streams in MJPEG, JPEG, H.264 usw.
Fernzugriff:
- Fernansicht über mobile Geräte (Unterstützung für Android, iPhone, iPad)
- Online-Ansicht aller Kameras inklusive Ton
- Vollständiger Fernzugriff auf Einstellungen, Archiv und Kameras von einer Workstation aus
- Internet-Broadcasting
- Einbettung von Kamerabildern in Ihre Website
- Fernzugriff auch bei dynamischer IP-Adresse
- Archivansicht und Basiskonfiguration in Webbrowsern
- Definition von Überwachungszonen beliebiger Größe und Form
- Visuelle Bewegungserkennung mit Anzeige des Zeitpunkts der letzten erkannten Bewegung in der Vorschau
- Konfiguration der maximalen Objektgröße, die ignoriert werden soll, sowie der Sensorempfindlichkeit
- Pre-Record-Option zur Speicherung mehrerer Sekunden vor der Bewegungserkennung
- Post-Record zur Fortsetzung der Aufnahme nach Ende des Ereignisses
- Aufnahmeverzögerung
- Verbesserter Algorithmus zur Vermeidung von Fehlalarmen durch Haustiere oder Wetteränderungen
- Loop-Recording
- Einstellbare maximale Archivgröße und Kompressionsrate der im Archiv gespeicherten Bilder
- Möglichkeit, das Archiv auf verschiedenen Festplatten oder RAIDs zu speichern
- Unterstützung für Network Attached Storage (NAS), Google Cloud Drive usw.
- Benutzerfreundlicher, integrierter Medienplayer mit Multi-Thread-Schnellwiedergabe und Suche nach Bewegungsereignissen oder spezifischen Zeitpunkten
- Export ausgewählter Ausschnitte direkt aus dem Viewer
- Löschen nicht benötigter Ausschnitte über den Viewer
- Suche nach Bewegungsereignissen nach Zeitraum und in ausgewählten Bereichen
- Simultane, synchronisierte Ansicht mehrerer Archive
Benachrichtigungen und Reaktionen:
- Versand von Textnachrichten (SMS)
- E-Mail-Benachrichtigungen (mit angehängten JPEG-Bildern und MJPEG-Videos)
- Ereignisgesteuertes Pop-up-Fenster
- Akustischer Alarm
- Starten eines definierten externen Programms
- FTP-Server-Upload von Bildern und Videos mit Ton
- Speichern von Dateien im definierten Pfad mit zyklischer Aufzeichnung
Alle High-End-Funktionen:
- Verdeckter Betriebsmodus
- Videoformate: WEBM (VP8 und VP9), MPEG-4, MP4 und MJPEG
- Markierung (Einblendung von Uhrzeit/Datum, benutzerdefiniertem Text, GPS-Koordinaten oder Bildstempeln in den Kamerastream)
- Scheduler zur zeitlichen Steuerung der Systemkomponenten
- Einstellbare Lautstärke im Vorschaumodus
- Schnelle Konfiguration durch Duplizieren von Ketten
- Anpassbarer Vorschaumodus (Kamera-Layouts, Fenstertransparenz, Schriftart)
- Automatische Diashow mit Echtzeitbildern
- Updates mit einem Klick
- Benachrichtigungen über neue Versionen
Xeoma-Vorteile:
- Voller Funktionsumfang unter Windows, Mac OS X, Linux und Android
- Kostenloser Download
- Vollständig funktionsfähige Testversion (Demo) mehrfach nutzbar
- Kostenlose Edition ohne Nutzungsdauer-Beschränkung
Beschränkungen - Sofort einsatzbereit nach dem Download mit Standardeinstellungen
- Keine Installation erforderlich
- Keine Administratorrechte erforderlich
- Einfache Zusatzkonfiguration
- Flexible Steuerung nach dem Baukastenprinzip
- Innovative, intuitive grafische Benutzeroberfläche
- Kontinuierliche Weiterentwicklung und Integration modernster Funktionen
- Verfügbar in 78 Sprachen, darunter Englisch, Spanisch, Italienisch, brasilianisches Portugiesisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch, Arabisch, Norwegisch, Hebräisch, Japanisch, Ungarisch, Polnisch, Russisch, Vietnamesisch, Koreanisch, Thailändisch, Ukrainisch und Belarussisch. Alle anzeigen
Typische Anwendungen:
- Objektüberwachung außerhalb der Geschäftszeiten (Büro, Geschäft, Lager)
- Sicherheitsüberwachung (Perimeterschutz, Fahrzeuge usw.)
- Integration in Smart-Home-Systeme
- Mitarbeiterüberwachung (Industrie, Büro, Pflegepersonal und Hauspersonal)
- Überwachung der Computeraktivitäten von Kindern und Mitarbeitern sowie Kontrolle besuchter Websites
- Haustierüberwachung
- Überwachung von Industrieanlagen
1.3. Mindestsystemanforderungen:
Offiziell unterstützte Betriebssysteme:
Windows – Windows 7, Windows 8, Windows 10, Windows 11 (sowohl 64-Bit- als auch 32-Bit-Versionen), Windows Server 2008 R2/2012/2016.
Linux – sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Versionen mit XWindows oder Konsole/Server. Verfügbar für Linux auf ARM-Prozessoren (z. B. Raspberry Pi) oder Intel-Prozessoren.
Unterstützte Linux-Distributionen:
Aktuelle Ubuntu-Versionen (12, 13, 14 und neuer);
Debian 7 und höher;
openSUSE 12.2 und höher;
Mint 13 und höher;
CentOS Version 7 oder höher;
Red Hat Enterprise Linux Version 6 oder höher;
Astra Linux (Version 2.11.3 und höher);
ALT OS (Version 8.2 und höher);
RED OS (Version 7.2 und höher);
Sailfish OS 3.0.3.9 und höher.
Hinweis: Die Soundunterstützung für die Linux-Konsole erfordert libasound2. Um Xeoma unter Linux zu installieren oder auszuführen, entpacken Sie das Archiv xeoma_linux.tgz bitte direkt auf dem Linux-System. Andernfalls ist folgender Befehl erforderlich: chmod a+x xeoma.app; danach können Sie Xeoma wie gewohnt starten: ./xeoma.app
Falls Sie die 32-Bit-Version auf einer 64-Bit-Linux-Distribution installieren (obwohl in diesem Fall der Download der 64-Bit-Version empfohlen wird), müssen Sie eventuell ia32-libs installieren.
Mac OS X Version 10.9* oder höher.
Android – Android OS 5.0 (API LEVEL 10) oder höher, 20 MB freier Arbeitsspeicher, Bildschirmauflösung 450×450 oder höher.
iPhone/iPad – iOS Version 9 oder höher.
Raspbian vom 29.02.2016 oder neuer (für Raspberry 2 oder höher).
HarmonyOS 3.0 und höher.
Inoffiziell unterstützte Betriebssysteme:***
Linux Kali (Version 18 und höher);
RancherOS;
Fedora (Version 31 und höher);
Elbrus (Version 1.4.3 und höher);
PCLinuxOs (Version 2018.06 und höher);
elementary OS Linux (Version 5.0 und höher);
Arch Linux Version 2020.10.01.
Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Rechner für Mindestsystemanforderungen.
*Der Support für Windows XP, Windows Vista oder älter, Ubuntu 11.10 oder älter, 32-Bit-Mac-OS sowie für das Gerät Raspberry Pi I wurde ab Version 17.6.23 eingestellt. Bitte aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem rechtzeitig, falls Sie zukünftige Versionen von Xeoma nutzen möchten.
**Ab Version 17.7.31 erfordert Xeoma GLIBC_2.17 oder höher; daher wird CentOS 7 oder höher empfohlen.
***Offiziell unterstützte Betriebssysteme werden vor jedem Release mit Xeoma getestet. Inoffiziell unterstützte Betriebssysteme wurden auf Benutzeranfrage mehrfach erfolgreich mit Xeoma getestet (jedoch nicht vor jedem Release neuer Xeoma-Versionen).
Verfügbare Sprachen:
Afrikaans
Albanisch
Arabisch
Armenisch
Aserbaidschanisch
Weißrussisch
Bengalisch
Bosnisch
Brasilianisches Portugiesisch
Bretonisch
Bulgarisch
Birmanisch
Katalanisch
Chinesisch (vereinfacht)
Chinesisch (traditionell)
Korsisch
Kroatisch
Tschechisch
Dänisch
Estnisch
Färöisch
Filipino
Finnisch
Französisch
Galicisch
Georgisch
Deutsch
Griechisch
Gujarati
Hebräisch
Hindi
Ungarisch
Isländisch
Indonesisch
Irisch
Italienisch
Japanisch
Kannada
Kirgisisch
Koreanisch
Lettisch
Litauisch
Luxemburgisch
Mazedonisch
Malaiisch
Malayalam
Marathi
Mongolisch
Montenegrinisch
Nepalesisch
Norwegisch
Oriya
Paschtu
Persisch
Polnisch
Punjabi
Rumänisch
Serbisch
Slowakisch
Slowenisch
Spanisch
Swahili
Schwedisch
Tadschikisch
Tamil
Telugu
Thailändisch
Türkisch
Turkmenisch
Ukrainisch
Urdu
Usbekisch
Vietnamesisch
Walisisch
Xeoma-Informationen in Ihrer Sprache
1.4. Funktionsmodi von Xeoma
Xeoma bietet drei Modi: Free, Trial und Commercial (unterteilt in die Editionen Starter, Lite, Standard und Pro). Standardmäßig startet das heruntergeladene Xeoma in der Trial-Edition. Durch die Aktivierung einer entsprechenden Lizenz wechseln Sie in den kommerziellen Modus.
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Ab Version 22.11.25 können Sie direkt über die Programmoberfläche zu den Testversionen aller Editionen wechseln: Pro, Standard, Lite und Starter (zuvor entsprach der Trial-Modus nur der Pro-Edition). Dies ist hilfreich, wenn Sie eine Lizenz für einen spezifischen Modus erwerben möchten und sicherstellen wollen, dass die gewählte Edition Ihren Anforderungen entspricht. |
Weitere Details zu den Besonderheiten der einzelnen Modi finden Sie unten:
Die Free Edition ermöglicht die Einbindung einer unbegrenzten Anzahl von Videoquellen (Kameras) sowie bis zu drei Module pro Schema. Verfügbar sind maximal zwei Preview and Archive-Module (Archivspeicherung für 5 Tage vor dem Überschreiben) und maximal zwei Sending Email-Module. Bitte beachten Sie: Remote-Verbindungen sind in der Free Edition nicht verfügbar. Siehe Video zur Free Edition
Die Trial-Version bietet volle Funktionalität ohne Einschränkungen bei Videoquellen oder Modulen. Allerdings werden alle Einstellungen alle 8 Stunden zurückgesetzt und beim Neustart der Software nicht gespeichert. Beachten Sie, dass das Archiv in der Trial-Version nur 1 Stunde lang gespeichert wird, bevor es überschrieben wird. Ein Remote-Server kann mit jeder Xeoma-Version verbunden werden. Ein Video zur Trial-Edition finden Sie hier. Wenn Sie mehr Zeit zum Testen von Xeoma vor dem Kauf benötigen, kontaktieren Sie uns einfach für eine Demo-Lizenz.

Die Starter-Edition ist die erste von vier kommerziellen Editionen – eine moderne, minimalistische Version von Xeoma, ideal für Einsteiger und fortgeschrittene Nutzer. Sie eignet sich für den privaten Einsatz oder kleine Unternehmen. Sie umfasst alle essenziellen Funktionen und Module für die Videoüberwachung: Remote-Zugriff von jedem Gerät, unbegrenzte Kameras für die Live-Ansicht, bis zu 3 Module in einer Kette sowie die Möglichkeit, Aufnahmen von maximal 2 Videoquellen zu speichern. Mehr Informationen hier.
Ab Oktober 2025 werden Xeoma Starter-Lizenzen nur noch im Paket verkauft (Einmalkauf ab 100 Lizenzen). Für entsprechende Anfragen kontaktieren Sie uns bitte.

Die Lite-Version unterstützt bis zu vier Videoquellen (abhängig von der in Ihrer Lite-Lizenz festgelegten Anzahl) und bis zu sechs Module pro Schema. Xeoma Lite unterstützt keine Software-Updates; Verlängerungen sind nicht möglich. Die aktivierte Version von Xeoma Lite kann zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Siehe auch Video zur Lite Edition oder mehr Informationen hier

Die Standard Edition unterliegt keinen Einschränkungen bei Remote-Verbindungen oder der Anzahl der Videoquellen. Die Gesamtzahl der genutzten Videoquellen/Kameras richtet sich nach Ihrer Lizenz. Xeoma Standard-Lizenzen sind mit Pro-Lizenzen kombinierbar. Mehr über Xeoma Standard | PDF-Präsentation zu Xeoma Standard | Video zur Standard Edition

Die Pro Edition vereint alle Vorteile der Standard Edition mit professionellen Modulen wie ANPR, Gesichtserkennung, Rauchmelder usw. Xeoma Pro- und Standard-Lizenzen sind kumulativ. Pro-Lizenzen ermöglichen den Aufbau Ihrer eigenen Cloud-Lösung. Mehr zu Xeoma Pro finden Sie hier

Zudem sind Zusatzmodule verfügbar – intelligente Module, von denen viele auf KI-Technologien basieren und die separat erworben werden. Diese müssen nach Aktivierung einer Xeoma Standard- oder Xeoma Pro-Lizenz freigeschaltet werden. Zusatzmodule sind in Xeoma Lite, Xeoma Starter und der Free Edition nicht verfügbar. In der Trial-Version von Xeoma können Zusatzmodule für einen begrenzten Zeitraum getestet werden.
Gesichtserkennung (KI-Option) – Erwerb basierend auf der Anzahl der Gesichter in der Datenbank pro Server, separat für jeden Server. Die Testzeit beträgt 1 Stunde; danach werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Suche in Archiven per Foto (Option im Xeoma Archiv-Viewer) – Erwerb pro Server (für eine beliebige Anzahl von Kameras). Trial-Modus: Die Suche zeigt nur das aktuellste Ereignis an, bei dem diese Person (Gesicht) erkannt wurde.
Emotionserkennung + Suche in Archiven nach Emotionen – Erwerb basierend auf der Anzahl der Kameras, die dieses Feature nutzen, separat für jeden Server. Die Testzeit beträgt 1 Stunde; danach werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Objekt-Erkennung + Archivsuche nach Objekten – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
FaceID (Gesichtsvergleich) – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Smartcard-Leser – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
QR-Code-Erkennung – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
SmartHome – RIF+ – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Detektor für Baustellensicherheit – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Sound-Event-Detektor – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Alters-Erkennung – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Geschwindigkeitsdetektor – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Farb-Erkennung – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Geschlechter-Erkennung – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Menschenmengen-Detektor – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Sturzdetektor – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Sport-Tracking – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Seevogelerkennung – Erwerb pro Kamera und pro Server. Testzeitraum: 1 Stunde; danach werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Drohnen- und Flugzeug-Erkennung – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Masken-Detektor – lizenzpflichtig pro Kamera und Server. Testdauer: 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung.
Modbus-Controller – Lizenzierung erfolgt pro Kamera und pro Server. Die Testphase beträgt 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung usw.
Texterkennung – Lizenzierung erfolgt pro Kamera und pro Server. Die Testphase beträgt 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung usw.
Eye-Tracking – Lizenzierung erfolgt pro Kamera und pro Server. Die Testphase beträgt 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung usw.
Parkplatzerkennung – Lizenzierung erfolgt pro Kamera und pro Server. Die Testphase beträgt 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung usw.
360°-Rundumsicht – Lizenzierung erfolgt pro Kamera und pro Server. Die Testphase beträgt 1 Stunde; anschließend werden die Einstellungen zurückgesetzt und eine weitere Teststunde steht zur Verfügung usw.
Sie können zwischen den Modi über Hauptmenü -> Information oder Hauptmenü -> Information -> Über wechseln.
Vergleichstabelle der Xeoma-Videoüberwachungssoftware-Editionen:
| Testversion | Kostenlos | Starter | Lite | Standard | Pro | |
| Wichtigste Funktionen |
||||||
| Maximale Anzahl verfügbarer Quellen | Unbegrenzt | Unbegrenzt für Live-Vorschau (2* für das Archiv) | Unbegrenzt für Live-Vorschau (2 für das Archiv) | 4 | Unbegrenzt (abhängig vom Lizenztyp) | Unbegrenzt (abhängig vom Lizenztyp) |
| Maximale Anzahl an Modulen in der Kette | Unbegrenzt | 3 | 3 | 6 | Unbegrenzt (abhängig vom Lizenztyp) | Unbegrenzt (abhängig vom Lizenztyp) |
| Live-Ansicht | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Speicherung von Aufnahmen im Archiv | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Archiv-Aufbewahrungsfrist vor Überschreibung | 1 Stunde | 5 Tage | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Fernzugriff | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Mehrere Benutzerprofile verfügbar | Ja | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Betrieb in Shell-Umgebungen (ohne GUI) möglich | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Möglichkeit zur Verwendung von Repeater* | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Laufzeit | 8 Stunden ab Start, danach werden benutzerdefinierte Einstellungen zurückgesetzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Einsatz mit Zusatzmodulen möglich (separat erhältlich) |
Ja (während der Testphase) |
– | – | – | Ja | Ja |
| Ohne Wasserzeichen | Ja | – | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Updates auf neue Xeoma-Versionen | Ja | Ja | Nein | Nein |
Ja (1 Jahr ab Kaufdatum)
kostenlose Updates verlängern – mit bis zu 80 % Rabatt |
Ja (1 Jahr ab Kaufdatum)
kostenlose Updates verlängern – mit bis zu 80 % Rabatt |
| Individualisierung | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Weitere Hauptfunktionen |
kostenlos
Einstellungen werden alle 8 Stunden/beim Beenden des Programms auf die Standardwerte zurückgesetzt Alle Funktionen zum Testen verfügbar (außer Sicherung der Einstellungen und zusätzliches ANPR) |
kostenlos
maximal 2* Vorschau- und Archiv-Module, maximal 2* E-Mail-Versand-Module Benutzerprofile für den Zugriff auf demselben Computer verfügbar Unbegrenzte Laufzeit inklusive kostenloser Programm-Updates |
kostenpflichtiger Modus (Lizenz erforderlich)
Unbegrenzte Anzahl an Kameras für die Vorschau maximal 2 Vorschau- und Archiv-Module, maximal 2 E-Mail-Versand-Module Nur Administratorprofil für den Fernzugriff |
kostenpflichtiger Modus (Lizenz erforderlich)
begrenzte Anzahl verfügbarer Module |
kostenpflichtiger Modus (Lizenz erforderlich)
Standard-Lizenzen sind mit Pro kumulierbar alle Standardmodule verfügbar |
kostenpflichtiger Modus (Lizenz erforderlich)
Pro-Lizenzen kumulieren mit Standard reguläre + spezielle PRO-Module verfügbar |
| Kamerabetrieb |
||||||
| Kameraansicht im Webbrowser (Webserver-Modul) | Ja, 1 Kamera | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Einstellungen im Webbrowser ändern | Ja | Nein | Nein | Ja | Ja | Ja |
| PTZ-Steuerung | Ja | – | – | Ja | Ja | Ja |
| PTZ-Steuerung im Webbrowser | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Digitalzoom | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| PTZ-Tracking | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Fisheye-Entzerrung | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Geräteliste | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Interaktive Karten (eMap) | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Bewegungsvisualisierung – Vorschau | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Verschiedene Ansichten | Ja | – | – | Ja | Ja | Ja |
| Vollbildmodus | Ja | – | – | Ja | Ja | Ja |
| Aufnahmeverwaltung |
||||||
| Suche in Aufnahmen nach Bewegungsereignissen nach Datum/Uhrzeit | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Suche in Aufnahmen nach Bewegungsereignissen in einem definierten Bereich | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Synchronisierte Wiedergabe mehrerer Aufzeichnungen | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Synchronisation mit der SD-Karte der Kamera | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Bewegungsvisualisierung – Archiv | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Möglichkeit zum Löschen von Archivabschnitten | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Möglichkeit, Aufzeichnungsintervalle vor Löschung zu schützen | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Modulverfügbarkeit |
||||||
| Schnelles Ein- und Ausschalten der Kameras | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Button-Switcher | Ja | – | – | – | – | Ja |
| HTTP-Schalter | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Besucherzähler | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Loitering-Erkennung | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Gesichtserkennung | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Privatsphäre-Maskierung | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Bewegungsmelder | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Geräuscherkennung | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Raucherkennung | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Erkennung liegen gelassener Objekte | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Störungserkennung | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Objekterkennung | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Kamera-integrierter Detektor | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| GPIO | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Bildrotation | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Bildskalierung | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Bild-in-Bild | Ja | – | – | Ja | Ja | Ja |
| Unitor | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| SMS-Versand | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| RTSP-Streaming | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Streaming auf YouTube | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| FTP-Upload | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| FTP-Empfänger | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| ANPR-Versand an FTP | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Senstar PTZ-Tracking | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Wechsel zum PTZ-Preset | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Telegram-Bot-Benachrichtigungen | Ja | – | – | – | Ja*** | Ja |
| Speichern von Standbildern (Vorschau, Archiv) | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Soundalarm – Client | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Soundalarm – Server | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| HTTP-Markierung | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| Programmstarter | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| E-Mail-Versand | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Relais-Schalter | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| HTTP-Empfänger | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| HTTP-Upload an andere Xeoma-Instanz | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| HTTP-Request-Sender | Ja | – | – | – | Ja | Ja |
| In Datei speichern | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Vogelerkennung | – | – | – | – | – | Ja |
| Aktivierung, Benutzeroberfläche |
||||||
| Client-Komponenten aktualisieren sich automatisch | Ja | – | – | – | – | Ja |
| LDAP-Synchronisation | Ja | – | – | – | – | Ja |
| Aktivierung auf virtuellen Maschinen, einschließlich Docker | – | – | Ja, ab Version 20.10.22. Details hier | Ja, ab Version 20.10.13. Details hier | Ja, Details hier | Ja, Details hier |
*Ab Version 25.3.5 bietet die Free-Edition pro Server 2 Vorschau- und Archivmodule sowie 2 E-Mail-Versandmodule. In früheren Versionen waren von jedem Modultyp jeweils 4 verfügbar.
**Repeater ist ein optionaler Service, der separat gegen Aufpreis erworben wird und mit jeder Xeoma-Edition kompatibel ist.
***Das Modul für Telegram-Bot-Benachrichtigungen wurde ursprünglich exklusiv für die Xeoma Pro-Edition veröffentlicht, ist jedoch seit Xeoma 23.1.25 auch in Xeoma Standard verfügbar.
2.1. Erste Schritte – so nutzen Sie Xeoma
Sie können auch das Xeoma Video-Tutorial ansehen.
Angenommen, Sie möchten eine Videoüberwachung einrichten. Sie verfügen über einen Computer oder ein Tablet, eine oder mehrere Kameras und einen zu überwachenden Bereich. Xeoma ist hierfür die ideale Lösung, da es mit allen Kameratypen kompatibel ist (Hunderte von Modellen werden unterstützt) und auf verschiedenen Betriebssystemen läuft. In diesen einfachen Schritten bringen Sie das System zum Laufen.
1. Laden Sie Xeoma für Ihr Betriebssystem von unserer Website herunter. Sie können zwischen dem offiziellen Release und der Beta-Version wählen (letztere ist meist aktueller, ebenfalls stabil, jedoch nur alpha-getestet). Die für Ihr aktuelles Gerät empfohlene Xeoma-Version finden Sie über der Download-Tabelle. Wenn Sie unsicher sind, nutzen Sie diese Version für Ihr Gerät.
Xeoma besteht aus zwei Teilen – Server und Client. Die herunterladbare ausführbare Datei enthält beides (außer für iOS, Linux/ARM). Sie können diese beiden Teile beim Starten oder Installieren von Xeoma trennen.
Für Betriebssysteme mit grafischer Benutzeroberfläche: 
Für die Konsole (denken Sie daran, das Archiv nach dem Download zu entpacken): 
2. Starten Sie Xeoma auf dem Computer, Mobilgerät oder Tablet, das als Server dienen soll – dem Herzstück Ihres Videoüberwachungssystems. Es verarbeitet Kamerabilder und andere Quellen, speichert Aufzeichnungen usw. Sofern Xeoma noch nicht aktiviert ist, startet es, auch beim ersten Aufruf, im Testmodus. Über das Hauptmenü wechseln Sie zwischen den Modi Free, Trial und den kommerziellen Lizenzen. Fehlerbehebung bei Start und Installation
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Ab Version 22.11.25 können Sie direkt über die Benutzeroberfläche in die Testversionen aller Editionen wechseln: Pro, Standard, Lite und Starter (zuvor umfasste der Testmodus nur die Pro-Edition). Dies ist sinnvoll, wenn Sie eine Lizenz für eine bestimmte Edition erwerben möchten und vorab prüfen wollen, ob diese Ihren Anforderungen entspricht. |
Für Betriebssysteme mit grafischer Oberfläche: Ein einfacher Klick oder Doppelklick auf die Xeoma-Executable (stellen Sie sicher, dass das Archiv zuvor entpackt wurde).
Für die Konsole:
Ziehen Sie die Xeoma-Executable einfach in die Konsole/Kommandozeile/das Terminal, kopieren Sie den Pfad zur Xeoma-Executable hinein, geben Sie den Pfad manuell ein und drücken Sie die Eingabetaste: 
Hinweis: Möchten Sie später nur den Server-Teil starten, fügen Sie vor dem Drücken der Eingabetaste den Parameter -core hinzu. Um ausschließlich den Client-Teil von Xeoma zu starten, verwenden Sie den Parameter -client.
Hinweis: Mit dem Konsolenbefehl „-programdir [DirPath]" legen Sie das Verzeichnis fest, in das die Xeoma-Dateien beim ersten Start entpackt werden sollen.
Tipp: Für den Betrieb auf Systemen ohne grafische Oberfläche beachten Sie bitte unseren Leitfaden für die Konsole.
3. Beim ersten Start von Xeoma öffnet sich das Willkommensfenster. Es bietet die wichtigsten Optionen für die Ersteinrichtung des Programms:

- Zum Autostart hinzufügen. Diese Option integriert Xeoma in den Autostart, sodass das Programm automatisch beim Systemstart geladen wird. Soll die Überwachungssoftware für andere Benutzer des Rechners unsichtbar laufen, aktivieren Sie im Installationsmenü die Option „Versteckter Modus".
- Ohne Installation arbeiten: Kameras im Netzwerk finden. Klicken Sie hier, um die manuelle Suche nach Kameras in Ihrem lokalen Netzwerk zu starten und unmittelbar mit der Überwachung zu beginnen.
- Demo. Startet eine Demo-Kamera. Nutzen Sie diese, um die Funktionen und Möglichkeiten von Xeoma zu testen.
- Mit Remote-Server oder Cloud verbinden. Klicken Sie hier, um eine Verbindung zu einem Server für den orts- und zeitunabhängigen Fernzugriff auf Ihre Kameras herzustellen oder sich mit dem Überwachungsdienst Xeoma Cloud zu verbinden.
Sie können das Willkommensfenster über das „X"-Symbol in der oberen Ecke schließen und im Hauptmenü weitere Aktionen ausführen. Das Willkommensfenster lässt sich jederzeit erneut über Hauptmenü – Information – Hilfe aufrufen.
4. Beim ersten Start durchsucht Xeoma das Netzwerk nach Kameras. Alle gefundenen Kameras werden automatisch im Hauptfenster hinzugefügt. Kameras, die eine Authentifizierung erfordern und daher noch nicht eingebunden werden konnten, erscheinen im „+"-Menü in der unteren Leiste. Fügen Sie diese hinzu, indem Sie sie aus der Liste auswählen und die erforderlichen Zugangsdaten eingeben. Sie können während des Suchvorgangs bereits weiterarbeiten. Dauert der Scan zu lange oder sind alle Ihre Kameras bereits hinzugefügt, stoppen Sie die Suche durch einen Klick auf den Fortschrittsbalken unten rechts. Weitere Informationen zur automatischen Suche.
Wenn Sie Xeoma über die Konsole, cmd oder das Terminal ausführen, können Sie das automatische Scannen beim Start mit dem Befehl -noscan deaktivieren (der Befehl -noscanptzandaudio deaktiviert hingegen nur die Suche nach Audiostreams sowie PTZ-Steuerbefehlen für Schwenk-Neige-Zoom-Kameras). Vollständige Liste der Konsolenbefehle
Standardmäßig werden alle erkannten Kameras mit der Standardkette Universalkamera – Zeitplan – Bewegungsmelder – Vorschau und Archiv – Problemdetektor – E-Mail-Versand (mit Standardeinstellungen) hinzugefügt. Eine Ausnahme bilden die Editionen Lite und Free, bei denen die Standardketten aufgrund der Begrenzung der maximalen Modulanzahl pro Kette lauten: Universalkamera – Bewegungsmelder – Vorschau und Archiv. Sie können Module nach Ihren Anforderungen hinzufügen, löschen oder neu konfigurieren. Mehr zur Funktionsweise von Modulen und Ketten
- Universalkamera: Wählen Sie die Bildauflösung und das Aktualisierungsintervall (für USB-Kameras) oder einen Stream mit vorkonfigurierten Parametern (für Netzwerkkameras). Analogkameras werden je nach Anschlussart entweder als USB- oder IP-Kameras erkannt. Mehr zur Kamerakonfiguration
- Bewegungsmelder: Wählen Sie eine oder mehrere Zonen zur Bewegungsüberwachung aus und legen Sie die Nachaufzeichnung sowie die Sensorempfindlichkeit fest.
- Zeitplan: Legen Sie Uhrzeiten und Tage fest, an denen die nachfolgenden Module aktiv sein sollen. Standardmäßig ist der Betrieb rund um die Uhr (24/7) aktiv.
- Vorschau und Archiv (oder nur Archiv): Hier definieren Sie den Speicherort für Videos, die Aufbewahrungsfrist (ältere Aufnahmen werden gelöscht) und den maximal zulässigen Festplattenspeicher für das Archiv. Die standardmäßige Aufbewahrungsfrist beträgt eine Stunde.
5. Um Archivaufnahmen anzusehen, klicken Sie auf die kleine „Wiedergabe“-Schaltfläche in der oberen rechten Ecke des Kamerabildes im Hauptfenster oder auf die große „Wiedergabe“-Schaltfläche in der unteren Leiste. Dies öffnet den integrierten Archiv-Player zur Überprüfung und zum Export von Aufnahmen.
6. Passen Sie die Einstellungen von Modulen, Kameras und Ketten an, um die gewünschte Funktionalität zu erreichen. Nutzen Sie intelligente Module, Videoanalysen und KI-basierte Zusatzmodule. Sie können Benutzerprofile erstellen, um Mitarbeitern Zugriffs- und Verwaltungsrechte zu gewähren, und viele weitere nützliche Funktionen nutzen.
7. Kaufen und aktivieren Sie Xeoma-Lizenzen, um den Dauerbetrieb mit vollem Funktionsumfang zu ermöglichen. Kein Internet? Kein Problem: Xeoma kann auch ohne Netzwerkzugriff aktiviert werden. Anleitung zur Offline-Aktivierung
2.2. Benutzeroberfläche des Hauptfensters in Xeoma
2.2.1. Benutzeroberfläche des Hauptfensters in Xeoma

Das Hauptprogrammfenster umfasst die Titelleiste des Betriebssystems (1) und die Programmoberfläche – bestehend aus Vorschaubereichen (2) (Live-Bilder von Kameras und anderen Signalquellen) sowie einer Leiste unter den Vorschauen (3). Die Titelleiste enthält in der Regel die verwendete Xeoma-Version (4), den Betriebsmodus (5) und den Namen des aktuellen Bildschirms (6). Bei einer Verbindung zu einem Remote-Server wird zudem die IP-Adresse des Servers in der Titelleiste angezeigt; stimmt die Client-Version nicht mit der Server-Version überein, wird auch diese angezeigt.
In der Titelleiste befinden sich die Standard-Steuerelemente: „Minimieren“, „Maximieren“, „Schließen“. Das Fenster lässt sich durch Ziehen der Titelleiste mit der Maus verschieben. Die Fenstergröße kann an allen Kanten und Rändern angepasst werden.
Jeder Vorschaubereich verfügt in der oberen rechten Ecke über kleine Symbole für das Archiv (7) und die Einstellungen (8). Durch Anklicken dieser Symbole rufen Sie den Archiv-Viewer sowie die detaillierte Konfiguration der Kamera (Quelle) auf. Unterstützt die Kamera die PTZ-Steuerung, wird zusätzlich zu den anderen beiden ein kleines PTZ-Symbol angezeigt.
Unterhalb der Symbole für Archiv und detaillierte Einstellungen in der oberen rechten Ecke wird der Zeitpunkt der letzten Archivaufnahme angezeigt (9) (ist ein Bewegungsmelder-Modul in der Kette integriert, zeigt dieser Zeitpunkt an, wann zuletzt eine Bewegung erkannt und im Archiv aufgezeichnet wurde). Ein Klick auf diesen Zeitpunkt startet die sofortige Wiedergabe des Ereignisses – das Archiv wird an der entsprechenden Stelle in der Zeitleiste geöffnet. Während eine Archivaufnahme läuft, färbt sich der Rahmen des Vorschaufensters rot; er verschwindet, sobald die Aufnahme stoppt. Bei aktiver Aufnahme erscheint die rote Aufschrift „•Rec“, andernfalls ist sie nicht sichtbar.
In der oberen linken Ecke des Vorschaufensters befindet sich der Name der Vorschau (11), der in den Einstellungen des Universal-Kamera-Moduls festgelegt werden kann; der Gruppenname kann im Modul „Vorschau und Archiv“ definiert werden. Klicken Sie auf den Namen, um die Einstellungen zu öffnen.
Ein schneller Überblick über die Einstellungen jedes Vorschaufensters ist durch einen Klick auf das Vorschaubild (beliebig innerhalb des Fensters) (12) möglich.
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Ab Xeoma Version 22.11.25 lässt sich die Skalierung der Programmoberfläche über Hotkeys ändern: Nutzen Sie die Kombinationen STRG und +/- oder STRG und das Mausrad (hoch zum Vergrößern, runter zum Verkleinern), um die Benutzeroberfläche zu skalieren. |
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Wenn Sie mit einem Benutzer angemeldet sind, der eingeschränkte Rechte für Einstellungen, Archivzugriff etc. besitzt, sind bestimmte Symbole und Menüoptionen in Xeoma möglicherweise nicht verfügbar. Sie können über Hauptmenü – Fernzugriff – Verbinden als andere Benutzer (oder Administrator) anmelden. Die Benutzerkonfiguration erfolgt über Hauptmenü – Fernzugriff – Benutzer. |
Die Popup-Leiste unten im Hauptvorschaufenster enthält folgende Schaltflächen: „Hauptmenü“, „Plus“, „Schraube-Mutter“, „Wiedergabe“, „Layouts“. Die Leiste lässt sich durch Herunterziehen ausblenden und durch Hochziehen oder einen einfachen Klick wieder einblenden.
- „Hauptmenü“ ist das Menüsymbol. Die verfügbaren Optionen variieren je nach aktuellem Bildschirm. In der Echtzeitansicht öffnet sich ein Dialog, mit dem Sie
– Fernzugriffsoptionen konfigurieren können (inklusive Repeater- und Benutzerprofil-Setup),
– die Geräteliste (Kameragruppen) aktivieren oder deaktivieren können,
– alle Quellen gleichzeitig aus- und wieder einschalten können,
– das Programm für den Autostart installieren oder entfernen (inklusive des versteckten Modus),
– eine Lizenz im Registrierungsmenü aktivieren können,
– Programminformationen und Lizenzdetails abrufen, das Xeoma-Videotutorial öffnen, zwischen Trial-, Gratis- und kommerziellen Versionen wechseln, Feedback senden oder die offizielle Entwicklerseite besuchen,
– die Sprache wechseln können.
- Die Schaltfläche „Plus“ dient zum Hinzufügen neuer Kameras. Im lokalen Netzwerk erkannte Kameras werden direkt in diesem Menü zur Auswahl angeboten. Ist keine Kamera vorhanden, können Sie eine beliebige Weltkamera hinzufügen, das letzte Schema duplizieren, den Scan neu starten oder die erweiterte Suche nutzen, bei der Sie Login, Passwort, Subnetzangabe oder den Kamera-Port angeben können.
Zudem lässt sich hier die zuletzt aufgerufene Kamera duplizieren – ideal, um komplexe Schemata mit nahezu identischen Einstellungen schnell zu klonen. Über das „+“-Menü können Sie Kameras auch manuell hinzufügen (durch Angabe ihrer URLs)
- Der „Schraubenschlüssel“ entspricht dem Einstellungs-Symbol in der oberen rechten Ecke eines Vorschaufensters – hier dient er dem Zugriff auf die detaillierten Einstellungen der zuletzt aufgerufenen Kamera, um alle Funktionen visuell zu konfigurieren.
- „Play“ in der unteren Leiste funktioniert ähnlich wie das Archiv-Symbol oben rechts im Vorschaufenster – es öffnet einen Dialog zur Auswahl der Archivaufnahmen der gewünschten Kameras. Nach der Auswahl öffnet sich der Archiv-Viewer, in dem alle mit dem Modul „Vorschau und Archiv“ erstellten Aufnahmen eingesehen und Exporte im gewählten Format erstellt werden können.
- „Layouts“ steuert das visuelle Erscheinungsbild von Xeoma. Weitere Informationen finden Sie im Layouts-Menü.
Tipp: Eine weitere effiziente Möglichkeit zur Steuerung und Gruppierung von Kameras ist die Geräteliste.
Tipp: Ab Xeoma Version 23.12.7 ist jeder Menüpunkt, der zu einem Untermenü führt, mit einem weißen Pfeil gekennzeichnet. Punkte ohne Pfeil führen entweder zu einem Dialogfenster oder aktivieren/deaktivieren eine Funktion.
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Ab Xeoma Beta 24.7.9 blendet sich die untere Leiste bei Inaktivität langsam aus, um die Sicht nicht zu behindern. Jede Aktion, wie etwa eine Mausbewegung, blendet sie wieder ein. |
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Ab Xeoma Beta 24.7.9 kann die untere Leiste nach oben verschoben werden. |
2.2.2. Interface im Fenster Schnelleinstellungen
Das Interface der Schnelleinstellungen verfügt über ein seitliches Popup-Panel mit einer Liste der für diese Kamera aktiven Funktionen und Checkboxen zur schnellen Aktivierung oder Deaktivierung. Klicken Sie auf den Namen eines Moduls, um dessen Einstellungen direkt in diesem Fenster zu konfigurieren. Nutzen Sie die Pfeile zur Navigation zwischen den Ketten (Kameras).
Die untere Leiste in den Schnelleinstellungen enthält im Vergleich zum Interface des Hauptfensters zusätzliche Icons: „Pfeil“, „Rotes Kreuz“, „Spiegeln“ und Lautstärke (optional: Screenshot-Icon – sofern im Hauptmenü als Button aktiviert).

Klicken Sie auf „Spiegeln“, um die intuitive PTZ-Steuerung (Pan-Tilt-Zoom) zu aktivieren, mit der Sie Ihre PTZ-Kamera drehen sowie hinein- und herauszoomen können.
Das Icon und die Steuerung werden nur angezeigt, wenn Xeoma entsprechende PTZ-Befehle für die Kamera identifiziert hat.
Der Inhalt der PTZ-Steuerung hängt vom Kameratyp und Ihrer Lizenz ab.
Bei Kameras ohne ONVIF-Unterstützung wird eine reduzierte Steuerung mit Zoom-Icons (3) angezeigt:

Bei ONVIF-konformen Kameras erscheinen zusätzlich zwei Buttons zum Zoomen des Kamerafokus (4). Liegt auf diesem Server eine gültige Xeoma Pro-Lizenz vor, werden zudem ein Button für PTZ-Presets (1), ein Button für PTZ-Wachtouren (2) sowie ein Icon für weitere Optionen (5) zur Steuerung von Kamerakomponenten wie IR-Beleuchtung, Scheibenwischer etc. eingeblendet:

Weitere Informationen zu den Pan-Tilt-Zoom-Funktionen in Xeoma
Der „Pfeil“ dient zur Rückkehr zum vorherigen Fenster, in diesem Fall zum Vorschaufenster (Hauptfenster).
Das „Rote Kreuz“ löscht die aktuelle Kamera und alle damit verbundenen Module (die gesamte Kette). Bitte beachten Sie: Dieser Vorgang ist irreversibel.
Klicken Sie auf „Lautstärke“, um die Lautstärkeregelung zu aktivieren und den Ton anzupassen. Screenshot funktioniert identisch zur Menüoption Screenshot: Es erfolgt eine Sofortaufnahme des Kamerabildes, die in einem konfigurierbaren Standardordner gespeichert wird.
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In neueren Versionen von Xeoma (ab Beta 24.7.9) blendet sich das Seitenpanel bei Inaktivität langsam aus, um die Sicht nicht zu behindern. Jede Aktion, wie etwa eine Mausbewegung, blendet es wieder ein. |
2.2.3. Interface im Fenster Detaileinstellungen

Die untere Leiste des Fensters Detaileinstellungen entspricht in ihrer Funktion den Leisten der vorherigen Ansichten.
Module sind Funktionen, mit denen Sie die maximale Effizienz Ihres Videoüberwachungssystems Xeoma erreichen. Dank des Baukastenprinzips können Sie diese individuell zusammenstellen.
Das obere Panel listet die verfügbaren Module und vorkonfigurierten Beispielketten auf; darunter befindet sich das Arbeitsschema. Links finden Sie einen Pfeil, um zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren, sowie ein Augensymbol, das Sie direkt zum Hauptfenster führt.
- Um ein Modul zum Schema hinzuzufügen, ziehen Sie es per Drag-and-Drop in das Schema.
- Um Module zu verbinden, platzieren Sie eines auf dem anderen oder ziehen Sie eine Verbindungslinie von einem Modul zum anderen.
- Um eine Verbindung zwischen Modulen zu löschen, klicken Sie diese an.
- Um die Reihenfolge der Module zu ändern, ziehen Sie ein Modul einfach auf eine andere Verbindungsstelle.


Um ein Modul zu konfigurieren, klicken Sie darauf, sobald es sich im Bereich des Arbeitsschemas befindet.
Hinweis: Ein Schema funktioniert nur, wenn alle ausgewählten Module verdrahtet (durch weiße Linien verbunden) sind. Graue Linien signalisieren, dass ein Modul deaktiviert ist und alle nachfolgenden Module kein Bildsignal erhalten.
Grundsätzlich sind für jedes funktionierende Schema zwei Module erforderlich: ein Quellmodul und ein Zielmodul beliebiger Art.
Ein Beispiel ist das Standardschema: Universelle Kamera -> Zeitplan -> Bewegungsmelder -> Vorschau und Archiv. Je nach Zielsetzung können Sie jedoch wesentlich komplexere Schemata erstellen.
Die Option „Gruppeneinstellungen öffnen“ in den detaillierten Moduleinstellungen ermöglicht es, Gruppeneinstellungen auf alle Module anzuwenden (z. B. auf alle „Bewegungsmelder“, „Vorschau und Archive“ etc.). Dies ist äußerst effizient für die schnelle Konfiguration zahlreicher Kameras.

2.2.4. Benutzeroberfläche des Fensters für Moduleinstellungen

Um die Einstellungen eines Moduls zu öffnen, klicken Sie entweder auf den Modulnamen in der linken Spalte des Bildschirms „Schnelleinstellungen" oder auf das Modulsymbol im Arbeitsbereich des Bildschirms „Detaillierte Einstellungen".
Unterschiedliche Module verfügen naturgemäß über verschiedene Einstellungen. Einige Elemente sind jedoch identisch.
(1) – Symbol des Moduls, dessen Einstellungen Sie gerade bearbeiten. Klicken Sie darauf, um weitere Informationen zur Funktion dieses Moduls zu erhalten.
(2) – Modulstatus: Aktiviert, Deaktiviert (oder Ignoriert – nur für Filtermodule (in Versionen vor 20.10.13 „Überspringen“). Aktiviert – das Modul ist betriebsbereit und leitet das Signal an die über weiße Linien verbundenen Module weiter. Deaktiviert – das Modul ist deaktiviert, das Signal erreicht die nachfolgenden Module nicht. Ignoriert (in Versionen vor 20.10.13 „Überspringen“) – das Modul wird ignoriert; das Signal wird so weitergeleitet, als existiere dieses Modul im Schema nicht.
(3) – Kamerabild mit dem Text „Ausgelöst“ oder „Nicht ausgelöst“ (in Versionen vor 20.10.13 „Überspringen“ oder „Nicht überspringen“).
(4) – Einige Module verbergen bestimmte Einstellungen unter dem Link „Erweiterte Einstellungen“. Dabei handelt es sich meist um komplexe Optionen, die nicht für jeden Nutzer relevant sind. Klicken Sie darauf, um die erweiterten Einstellungen eines Moduls aufzuklappen.
(5) – Papierkorb. Klicken Sie darauf, um das Modul zu löschen.
(6) – Informationssymbol. Klicken Sie darauf, um weitere Informationen zur Funktion dieses Moduls zu erhalten.
(7) – Die große X-Schaltfläche dient zum Abbrechen. Klicken Sie darauf, um die während des aktuellen Aufrufs des Einstellungsfensters vorgenommenen Änderungen zu verwerfen.
(8) – Die große Häkchen-Schaltfläche dient als OK-Taste. Klicken Sie darauf, damit Xeoma die während des aktuellen Aufrufs des Einstellungsfensters vorgenommenen Änderungen übernimmt und speichert.
(9) – Gruppeneinstellungen (sofern verfügbar): Mit dieser Option oben im Einstellungsfenster des Moduls können Sie Änderungen auf alle oder ausgewählte Module dieses Typs anwenden. Ideal für die schnelle Einrichtung vieler gleichartiger Module.
2.3. Funktionsweise von Modulen und Ketten
2.3.1. Funktionsweise von Ketten
Sehen Sie sich auch unser Video an: Xeoma-Module und Modulsystem erklärt
Die Funktionsweise der Schaltkreise basiert auf dem Prinzip der logischen, sequenziellen Verknüpfung von Modulen:
Signalquelle (Audio oder Video, oder beides) + optionale Filtermodule (Detektoren) + Zielmodule (Benachrichtigungen, Aufzeichnung etc.).
Typischerweise benötigt ein Schaltkreis mindestens zwei Module: ein Videoquellen-Modul und ein Zielmodul. Beispiel: Universelle Kamera -> Vorschau und Archiv. Dies resultiert in einer permanenten Aufzeichnung. Je nach Aufgabenstellung können Sie komplexere Schemata erstellen, z. B.: Universelle Kamera -> Zeitplan -> Bewegungsmelder -> Vorschau und Archiv. In diesem Beispiel wird der Videostream der Kamera zuerst zeitlich gefiltert: Liegt die aktuelle Zeit im „erlaubten“ Zeitfenster, wird der Stream in der Kette zum Bewegungsmelder weitergeleitet. Dort wird geprüft, ob die festgelegten Bedingungen (Bewegung, Intensität, Objektgröße etc.) erfüllt sind. Wenn der Stream alle Bedingungen aller durchlaufenen Filtermodule erfüllt, erreicht er die Zielmodule.
In den meisten Fällen ist mindestens ein Zielmodul erforderlich – beispielsweise das Modul „Vorschau und Archiv“ zur Aufzeichnung von Videostreams. Es gibt jedoch Ausnahmen, bei denen keine Zielmodule benötigt werden: etwa wenn lediglich Informationen (z. B. Linienüberschreitungen) auf dem Bildschirm angezeigt und Berichte gespeichert werden sollen, ohne Aufnahmen der Kamera zu sichern. Dennoch empfiehlt es sich auch in diesem Fall, die Kette mit dem Modul „Vorschau“ abzuschließen.
Achtung: Aktive Verbindungen (Linien) zwischen den Modulen sind weiß. Sind die Verbindungen und nachfolgenden Module grau, blockiert das vorherige Modul das Bild.

Kein Bild von den Kameras? Siehe hier zur Fehlerbehebung und hier
2.3.2. Kettenverzweigung und paralleler Modulbetrieb
Beim Durchlaufen der Kette kann das Signal auf eine Verzweigung in mehrere Pfade treffen. Sind die nachfolgenden Module aktiviert und laufen, durchfließt das Signal alle diese „Gabelungen".
Ein klassisches Beispiel ist die Standardkette, die beim Hinzufügen neuer Kameras erstellt wird: Universelle Kamera – Bewegungsmelder – Vorschau und Archiv sowie parallel dazu Universelle Kamera – Problemdetektor – E-Mail-Versand. In dieser Kette durchläuft das Signal mehrere Zweige simultan – von einer Kamera über die Filtermodule bis zu den Zielmodulen der jeweiligen Zweige.
Ebenfalls Standard ist die Verwendung mehrerer Zielmodule in einer Kette (Archivierung, E-Mail-Benachrichtigung, Tonsignal etc.)
Zusammenführung von Zweigen. Es kann vorkommen, dass sich die Kette nach einer Aufteilung in mehrere Zweige wieder in einem einzigen Zielmodul schließt. In diesem Fall arbeitet das Signal, das in dieses eine Zielmodul einfließt, nach dem ODER-Prinzip. Ein Beispiel: Beim Einsatz eines Bewegungsmelders müssen eventuell mehrere Überwachungszonen mit jeweils unterschiedlichen (!) Einstellungen definiert werden – etwa, wenn in einem Teil des Sichtfeldes eine höhere Intensität oder Dauer der Bewegungserkennung erforderlich ist als in einem anderen. Trotz der Verzweigung des Bewegungsmelders sollen alle Ereignisse in einem einzigen Archiv gespeichert werden. Die Kette verzweigt sich dann in zwei Bewegungsmelder mit eigenen Einstellungen und führt diese anschließend in einem Archiv zusammen. Aufnahmen werden gespeichert, sobald mindestens einer dieser Detektoren ein Bewegungsereignis registriert, das die festgelegten Kriterien erfüllt.
Achtung! Beachten Sie beim Zusammenführen mehrerer Zweige in ein Modul: Treffen Signale aus verschiedenen Zweigen gleichzeitig ein, wird nur das Signal verarbeitet, das zuerst gestartet wurde. Dies ist für die spätere Suche im Archiv anhand dieser Merkmale von Bedeutung.
2.4. Autoscan und Kamerasuche
Hinweis: Dieser Abschnitt bezieht sich auf das Hinzufügen von Kameras zu eigenständigen Xeoma-Systemen. Anleitungen zur Verbindung von Kameras mit Xeoma Cloud finden Sie hier
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Sehen Sie sich auch unser Video an: Kameras zu Xeoma hinzufügen |
2.4.1. Demo-Kamera und Kamerasuche beim ersten Xeoma-Start
Beim ersten Start der Xeoma Videoüberwachungssoftware erscheint ein Willkommensfenster. Dieses bietet zwei Optionen zur Kamera-Integration:
- Arbeiten ohne Installation: Kameras im Netzwerk finden;
- Demo.

Nach dem Schließen des Willkommensfensters wird dieses bei zukünftigen Xeoma-Starts nicht mehr angezeigt. Weitere Optionen zum Hinzufügen und Konfigurieren von Kameras finden Sie im „+"-Menü in der unteren Leiste des Hauptfensters, wie in Abschnitt 2.4.2 und den folgenden beschrieben.
Ohne Installation arbeiten: Kameras im Netzwerk finden
Dies startet den automatischen Scan des lokalen Netzwerks nach verfügbaren Kameras (auch „einfache Suche" genannt). Eine Angabe des Kameramodells ist nicht erforderlich.
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Xeoma nutzt nach Möglichkeit duale Streaming-Algorithmen. Für die Live-Ansicht werden MJPEG oder sekundäre H264/H265-Streams mit niedrigen Einstellungen bevorzugt; für das Archiv wird der Primärstream der Kamera (typischerweise H264/H265 mit maximalen Einstellungen) verwendet. Falls duales Streaming nicht verfügbar oder die Streams nicht konfiguriert sind, werden die vorhandenen Streams genutzt. Bei unzureichender Bildqualität oder zu hoher Systemlast empfehlen wir, die Streams in den Einstellungen der „Universal Camera“ neu zu konfigurieren. |
Alle gefundenen Kameras ohne Passwörter oder mit Standard-Zugangsdaten werden automatisch mit einer Standard-Modulkette zum Hauptfenster hinzugefügt.
Standardkette für Xeoma Pro Trial (automatisch bei erstem Start aktiviert): Universal Camera — Scheduler (konfiguriert für den 24-Stunden-Betrieb) — Motion Detector mit minimalen Einschränkungen — Preview and Archive (mit Überschreibung nach 1 Stunde) sowie parallel Problems Detector und Sending Email (erfordert Konfiguration).
Gefundene Kameras werden mit einer Standardkette und Standardeinstellungen hinzugefügt, die für die meisten Anwendungsfälle optimal sind. Module können nach Bedarf hinzugefügt, entfernt oder rekonfiguriert werden.
Passwortgeschützte Kameras werden nicht automatisch zum Hauptfenster hinzugefügt, sondern im „+“-
-Menü der unteren Leiste aufgelistet. Sie können diese hinzufügen, indem Sie die entsprechende Kamera auswählen und die Zugangsdaten im erscheinenden Fenster eingeben. Das „+“-Menü bietet zudem die Option „Alle unten aufgeführten Kameras hinzufügen“, um alle gefundenen Kameras gesammelt dem Hauptfenster hinzuzufügen. Für Kameras, die eine Autorisierung erfordern, müssen Benutzername und Passwort in den Einstellungen des „Universal Camera“-Moduls hinterlegt werden.
An DVRs angeschlossene Kameras werden über die einfache Suche oft nicht erkannt. Wir empfehlen, diese manuell über die Eingabe der Stream-URL hinzuzufügen.
Hinweis: Wenn die automatische Suche neuer Kameras eine kritische CPU-Last verursacht, erscheint eine Warnmeldung. In diesem Fall werden weitere gefundene Kameras nicht mehr automatisch zum Hauptfenster hinzugefügt. Sie finden diese im „+“-
-Menü und können sie per Klick in der Liste manuell hinzufügen.
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Die Kamerasuche läuft im Hintergrund, sodass Sie während des Scannens weiterarbeiten können. Falls die Suche zu lange dauert oder alle benötigten Kameras bereits gefunden und hinzugefügt wurden, können Sie den Vorgang durch Klicken auf den Fortschrittsbalken stoppen. Die Suche nach lokalen Kameras kann über die Option „Einfache Suche nach lokalen Kameras“ im „+“-Menü erneut gestartet werden. |
Demo
Diese Option fügt eine Demonstrationskamera hinzu, mit der Sie die Funktionen von Xeoma testen können. Die Auswahl öffnet das Hauptfenster mit der Standard-Modulkette für die Editionen Trial, Xeoma Standard und Xeoma Pro: Universal Camera — Scheduler (konfiguriert für den 24-Stunden-Betrieb) — Motion Detector mit minimalen Einschränkungen — Preview and Archive (mit Überschreibung nach 1 Stunde) sowie parallel Problems Detector und Sending Email (erfordert Konfiguration).
Die Kette verfügt über Standardeinstellungen, die für die meisten Fälle geeignet sind. Um die Möglichkeiten von Xeoma vollständig zu erkunden, können Sie Module nach Bedarf hinzufügen, entfernen oder anpassen.
Das Willkommensfenster bietet nur diese zwei kamerabezogenen Optionen. Das „+“-Menü in der unteren Leiste des Hauptfensters enthält weitere Optionen zur Kamera-Hinzufügung und -Konfiguration. Diese werden in Abschnitt 2.4.2 und folgend behandelt.
2.4.2. Einfache Suche nach lokalen Kameras
Die Auswahl von „Einfache Suche nach lokalen Kameras“ im „+“-
startet das automatische Scannen nach verfügbaren Kameras im lokalen Netzwerk. Eine Angabe des Kameramodells ist nicht erforderlich. Dies entspricht funktional der Option „Ohne Installation arbeiten: Kameras im Netzwerk finden“, die beim ersten Start im Willkommensfenster von Xeoma erscheint.
Hinweis: Sie können so viele Kameras hinzufügen, wie es Ihre Xeoma-Lizenz und der gewählte Modus zulassen.
Alle gefundenen Kameras ohne Passwörter oder mit Standard-Zugangsdaten werden automatisch mit einer Standard-Modulkette zum Hauptfenster hinzugefügt.
Standardkette für Xeoma Standard, Xeoma Pro und deren Testversionen: Universal Camera – Scheduler (für den 24/7-Betrieb konfiguriert) – Motion Detector mit minimalen Einschränkungen – Preview und Archive (mit Überschreibung nach 1 Stunde) sowie parallel Problems Detector und Sending Email (Konfiguration erforderlich).
Standardkette für den Free-Modus und Xeoma Lite: Universal Camera — Motion Detector — Preview und Archive.
Gefundene Kameras werden mit einer Standardkette und Standardeinstellungen hinzugefügt, die für die meisten Anwendungsfälle geeignet sind. Module können bei Bedarf hinzugefügt, entfernt oder neu konfiguriert werden.
Passwortgeschützte Kameras werden nicht automatisch dem Hauptfenster hinzugefügt, sondern im Menü „+"
in der unteren Leiste aufgeführt. Fügen Sie diese hinzu, indem Sie die Kamera auswählen und die Zugangsdaten im geöffneten Fenster eingeben. Das Menü „+" bietet zudem die Option „Alle unten stehenden Kameras hinzufügen", um alle gefundenen Kameras gebündelt dem Hauptfenster hinzuzufügen. Für Kameras, die eine Autorisierung erfordern, müssen Sie Benutzername und Passwort in den Einstellungen des Moduls „Universal Camera" hinterlegen.
Über DVR angeschlossene Kameras werden oft nicht durch die einfache Suche gefunden. Wir empfehlen, diese manuell über die Eingabe ihrer Stream-URL hinzuzufügen.
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Xeoma nutzt nach Möglichkeit Dual-Streaming-Algorithmen. Für die Live-Ansicht werden MJPEG oder sekundäre H264/H265-Streams mit niedrigen Einstellungen bevorzugt; für das Archiv wird der Primärstream der Kamera verwendet (typischerweise H264/H265 mit maximalen Einstellungen). Ist Dual-Streaming nicht verfügbar oder sind die Streams nicht konfiguriert, werden die vorhandenen Streams genutzt. Bei unzureichender Bildqualität oder hoher Systemlast empfehlen wir, die Streams in den Einstellungen der „Universal Camera" neu zu konfigurieren. |
Hinweis: Wenn die automatische Suche nach neuen Kameras eine kritische CPU-Last verursacht, wird eine Warnmeldung angezeigt und weitere gefundene Kameras nicht mehr automatisch dem Hauptfenster hinzugefügt. Sie finden diese im Menü „+"
und können sie durch Anklicken in der Liste manuell hinzufügen.
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Die Kamerasuche läuft im Hintergrund, sodass Sie während des Scannens weiterarbeiten können. Dauert die Suche jedoch zu lange oder wurden alle benötigten Kameras bereits gefunden und hinzugefügt, können Sie den Vorgang durch Klicken auf den Fortschrittsbalken stoppen. Die Suche nach lokalen Kameras lässt sich über die Option „Einfache Suche nach lokalen Kameras" im Menü „+" erneut starten. |
2.4.3. Suche nach IP / Passwort
Befinden sich die Kameras außerhalb des lokalen Netzwerks des Xeoma-Servers, nutzen Sie die Suche nach externen Kameras per IP/Passwort. Wählen Sie im Menü „+" die Option „Suche nach IP/Passwort". Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie die bekannten Kameradaten (externe IP-Adresse, Autorisierungsdaten, Port des gewünschten Streams) eingeben müssen. Das Ausfüllen aller Felder ist nicht zwingend, erhöht jedoch die Erfolgswahrscheinlichkeit der Suche. Nach Klick auf „OK" startet das automatische Scannen der angegebenen Adresse; bei Erfolg wird die gefundene Kamera dem Hauptfenster hinzugefügt.
Die Suche anhand einer Liste von Kameras per IP/Passwort wird unterstützt. Geben Sie mehrere Adressen, Ports und Passwörter in den entsprechenden Feldern ein (getrennt durch Kommas, Leerzeichen usw.), um eine Sammelsuche durchzuführen. Alle Kameras, die den Bedingungen entsprechen, werden hinzugefügt.
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Die IP-Adresse kann entweder IPv4 (z. B. 11.22.333.44) oder IPv6 (z. B. a1::aoe12:122pob) sein. |
Über DVR angeschlossene Kameras sind oft schwer zu finden. In diesem Fall empfiehlt es sich, diese manuell über ihren Stream-Verbindungsstring hinzuzufügen. Siehe 2.4.4. Manuelles Hinzufügen von Kameras unten
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Weitere Informationen zum Anschluss einer Remote-Kamera, auch ohne feste IP-Adresse, finden Sie in unserem Artikel „Remote-Kamera in Xeoma hinzufügen" |
2.4.4. Manuelles Hinzufügen von Kameras
Wenn Sie die exakte URL des gewünschten Kamerastreams kennen, können Sie diese nutzen, um eine Kamera manuell hinzuzufügen. Wählen Sie dazu im „+"-Menü die Option „Neue Kamera manuell hinzufügen". Eine Standardkette wird automatisch hinzugefügt, jedoch ohne die Einstellungen der Universalkamera. Der Einstellungsdialog der Universalkamera öffnet sich sofort; hier können Sie die URL des Vorschau-Streams und/oder des Streams für die direkte Archivierung eingeben.
2.4.5. Hinzufügen von Kameras per Duplizierung
Über das „+"-Menü können Sie bereits konfigurierte Kameras in andere Ketten duplizieren. Weisen Ihre Kamera-URLs lediglich Unterschiede von ein bis zwei Ziffern in der IP-Adresse auf, können Sie Ketten duplizieren und nur diese Werte in den neuen Ketten anpassen, anstatt jede Kamera einzeln manuell hinzuzufügen. Alle weiteren Einstellungen werden aus der Quellkette übernommen.
Mehr zur Duplizierung von Ketten
2.4.6. Hinzufügen von Kameras per POST-Request (verfügbar in Xeoma Pro)
Möchten Sie eine Kamera zum Programm hinzufügen, ohne den Client zu starten, können Sie basierend auf einer vorkonfigurierten Vorlage per POST-Request eine Kette erstellen:
{
“template”: “FileName”
}
an die Adresse http://IP:Port/api?add=&login=ADMLOG&password=ADMPAS
Ersetzen Sie IP, Port, ADMLOG und ADMPAS durch die tatsächliche IP-Adresse und den Port des Servers sowie durch Login und Passwort des Xeoma-Administratorprofils.
Legen Sie die Vorlagendateien im Ordner „ChainTemplates" ab, der sich im Arbeitsverzeichnis von Xeoma auf dem Server befindet (an gleicher Stelle wie die Ordner „Additional" und „XeomaArchive").
Die Vorlagendatei muss die Beschreibung der Ketten im gleichen Format enthalten wie etwa die Konfigurationsdateien der Cloud-Nutzer (siehe „Default cameras config" in der Nutzer-Konfigurationsdatei) – ein Beispiel finden Sie hier (weitere Details hier).
2.4.7. Kameras per Liste massenhaft hinzufügen/entfernen
Ab Version 25.7.9 bietet Xeoma die Möglichkeit, Kameras mithilfe einer Liste gebündelt hinzuzufügen oder zu entfernen.
So fügen Sie Kameras massenhaft hinzu:
Wählen Sie im „+"-Menü der unteren Symbolleiste die neue Option „Massenhaftes Hinzufügen/Entfernen von Kameras per Liste". Es öffnet sich ein Dialog zur Eingabe der Kamereliste. Legen Sie die gewünschte Aktion fest: Entfernen oder Hinzufügen von Kameras. Wählen Sie den Modus „Kamera hinzufügen" und geben Sie im dafür vorgesehenen Feld hinter dem Hinweis „Liste im JSON-Format erstellen" Ihre Kamereliste ein. Diese muss im JSON-Format vorliegen. Klicken Sie auf „Beispiel zum Hinzufügen von Kameras", um Informationen zur korrekten Syntax und zu den erforderlichen Parametern zu erhalten; ein von Xeoma bereitgestelltes Muster wird daraufhin im Listenfeld angezeigt. Beachten Sie, dass das Muster alle bereits vorhandenen Einträge im Feld überschreibt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „OK" (Häkchen), sobald Sie die Liste erstellt haben.
Nach dem Start lässt sich die Aktion nicht mehr abbrechen. Sollten Sie Ihre Meinung ändern, stellen Sie ein Einstellungs-Backup wieder her oder entfernen Sie die neu hinzugefügten Kameras manuell bzw. per Massenentfernung.
So entfernen Sie Kameras massenhaft:
Die neue Option „Bulk camera addition/removal by list" eignet sich ebenfalls zum massenhaften Entfernen von Kameras.
Navigieren Sie analog dazu in der unteren Symbolleiste zu „+", wählen Sie „Massenhaftes Hinzufügen/Entfernen von Kameras per Liste" und stellen Sie den Modus „Kamera entfernen" ein. Geben Sie im darunterliegenden Feld die Liste der aus Xeoma zu entfernenden Kameras ein. Diese muss im JSON-Format vorliegen. Klicken Sie auf „Beispiel zum Hinzufügen von Kameras", um Informationen zur korrekten Syntax und zu den erforderlichen Parametern zu erhalten; ein von Xeoma bereitgestelltes Muster wird daraufhin im Listenfeld angezeigt. Beachten Sie, dass das Muster alle bereits vorhandenen Einträge im Feld überschreibt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „OK" (Häkchen), sobald Sie die Liste erstellt haben.
Nach dem Start lässt sich die Aktion nicht mehr abbrechen. Sollten Sie Ihre Meinung ändern, stellen Sie ein Einstellungs-Backup wieder her oder fügen Sie die entfernten Kameras manuell bzw. per Massenhinzufügung wieder hinzu.
2.4.8. Beispiel einer Modulkette zum Hinzufügen neuer Kameras
Seit Xeoma 21.3.4 können Sie das Standard-Template der Modulkette ändern, mit dem alle neuen Kameras in Xeoma hinzugefügt werden. Das neue Schema wird in der Datei DefaultChain.txt definiert – hier wird die Konfiguration der neuen Standard-Modulkette hinterlegt. Platzieren Sie diese Datei im Ordner ChainTemplates im Programmverzeichnis. Beim Start von Xeoma prüft der Server, ob diese Datei vorhanden ist: Existiert sie, werden alle Kameras mit der in dieser Datei spezifizierten Modulkette hinzugefügt.
Beispiel für den Inhalt der Datei DefaultChain.txt:
chain1.UniversalCamera1=
chain1.MotionDetector2=
chain1.MotionDetector3=
chain1.Preview+Archive4=
chain1.WebconnectorTransmitter5=
chain1.HttpRequestSender6=
chain1.UniversalCamera1.connected=WebconnectorTransmitter5
chain1.UniversalCamera1.connected=MotionDetector2
chain1.MotionDetector2.connected=Preview+Archive4
chain1.UniversalCamera1.connected=MotionDetector3
chain1.MotionDetector3.connected=HttpRequestSender6
Basierend auf diesen Daten erstellen Sie das folgende Modulketten-Template für das Hinzufügen neuer Kameras:

Listen Sie die benötigten Module auf und verbinden Sie diese entsprechend Ihren Anforderungen.
Die Namen der Xeoma-Module finden Sie hier. Informationen zu den Verbindungen zwischen Modulen und der entsprechenden Syntax finden Sie hier.
Damit wird die Konfiguration der Modulkette in Xeoma einfacher und schneller!
2.5. Menü Layouts
In der unteren Menüleiste befindet sich ein Fenster-Icon. Dies ist das Menü „Layouts“, das für die visuelle Darstellung von Xeoma zuständig ist. Hier konfigurieren Sie die Anzahl der angezeigten Kameras, das Kameragitter, die Transparenz der Benutzeroberfläche sowie interaktive Karten (eMap) und die Dekodierungseinstellungen.
Der folgende Abschnitt beschreibt alle standardmäßig verfügbaren Parameter dieses Menüs inklusive kurzer Erläuterungen und Links zu den entsprechenden Unterkapiteln.
Standardparameter des Menüs „Layouts“
Die unten aufgeführten Menüoptionen sind verfügbar, wenn Sie zuvor noch nicht mit dem Menü „Layouts" und den Tabs (weiter unten detailliert beschrieben) interagiert haben. Falls doch, weichen die Menüoptionen leicht ab – wir behandeln diese in einem separaten Abschnitt (prüfen Sie zudem die zusätzlichen Anzeige-Parameter, die nach der Konfiguration Ihrer Tabs erscheinen):
Zurück (Klicken Sie hier für weitere Details)
Klicken Sie auf „Zurück“, um zum vorherigen Menü zurückzukehren.
Strecken: Kameras auswählen (Klicken Sie hier für weitere Details)
Siehe auch 2.5.2. Leere Ränder entfernen
Die Option „Strecken“ umfasst verschiedene Methoden, um das Kamerabild so im Slot anzupassen, dass keine seitlichen Leerränder entstehen. Normalerweise wechseln Sie durch Klicken auf eine Kamera von der Einzelansicht zur Gesamtübersicht aller Kameras auf Ihrem Bildschirm.
Durch Auswahl der Option „Strecken“ aktivieren Sie den Stretch-Modus. Während dieser aktiv ist, ändert ein Klick auf eine Kamera die Art und Weise, wie das Bild den zugewiesenen Slot ausfüllt. Durch mehrfaches Klicken wechseln Sie von der Originalansicht mit Leerrändern zu den zwei anderen Optionen: dem „Stretch“-Modus und dem „Fit-in“-Modus. Beim Strecken (Stretching) wird die größte Dimension (meist die Breite) an die Länge des Slots angepasst, während die kleinere Dimension (meist die Höhe) gestreckt wird, um die Slot-Höhe auszufüllen. Die „Fit-in“-Methode orientiert sich an der kleineren Dimension (meist die Höhe) und passt diese an die Slot-Höhe an – die Bildbreite wird ebenfalls vergrößert und füllt den Slot teilweise aus, sodass Bildsegmente abgeschnitten werden.
Mit dieser Methode können Sie Kameras individuell strecken. Um alle Kameras gleichzeitig zu strecken, nutzen Sie die Option „Strecken: alle Kameras“ unten.
Strecken: Alle Kameras (Klicken Sie hier für weitere Details)
Siehe auch 2.5.2. Leere Ränder entfernen
Die Option „Strecken“ bietet verschiedene Methoden, um das Kamerabild so an den Slot anzupassen, dass keine schwarzen Randbalken entstehen. Wählen Sie die Option „Strecken: alle Kameras“, um das Bild aller Kameras auf Ihrem Bildschirm zu strecken.
Nach Auswahl dieser Methode erscheinen folgende Optionen:
–Zurück
–Auto
–Original
–Strecken
–Einpassen
Die Methode Original bewirkt, dass das Bild nicht gestreckt wird (was in der Regel zu schwarzen Randbalken führt);
Strecken ermittelt die größte Dimension (meist die Breite) und passt sie an die Breite des Slots an, während die kleinere Dimension (meist die Höhe) gestreckt wird, um die Höhe des Slots auszufüllen;
Einpassen ermittelt die kleinere Dimension (meist die Höhe) und passt sie an die Höhe des Slots an – die Breite des Bildes wird ebenfalls skaliert, sodass Teile des Bildes abgeschnitten werden und nicht angezeigt werden;
Die Methode Auto ermöglicht es Xeoma, eigenständig die optimalste Streckungsoption aus der obigen Liste auszuwählen.
Bitte beachten Sie, dass dieser Parameter alle Kameras auf Ihrem Bildschirm betrifft. Eine andere Option können Sie im selben Menü wählen. Um nur spezifische Kameras zu strecken, empfehlen wir die oben beschriebene Option „Strecken: Kameras auswählen“.
Modus für größeres Raster (hier klicken für weitere Details)
Diese Option ermöglicht es Ihnen, den wichtigsten Kameras größere Slots zuzuweisen. Sie können festlegen, wie viele vergrößerte Slots angezeigt werden, nach welchen Kriterien die „relevanten“ Kameras ausgewählt werden und wie lange diese auf dem Bildschirm bleiben, bevor sie verschwinden oder ersetzt werden.
Weitere Informationen zu dieser Funktion und allen Optionen des Menüs „Modus für größeres Raster“ finden Sie in Abschnitt 2.5.4 „Modus für größeres Raster“.
Archiv und Aufnahmen: Aktion (hier klicken für Details)
Diese Option erfordert eine Xeoma Pro-Lizenz auf Ihrem Server. Mit dieser Funktion legen Sie fest, was passiert, wenn Sie in der Kameravorschau auf die Schaltfläche „Play“ (Archiv) klicken. Standardmäßig öffnet diese Aktion einen separaten Archiv-Viewer für die ausgewählte Kamera. Sie können dies so konfigurieren, dass der Viewer direkt im Vorschau-Slot anstelle des Live-Feeds öffnet. Wie beim regulären Archiv-Viewer läuft der Vorschau-Stream Ihrer Kamera im Hintergrundmodus normal weiter.
Unteroptionen des Menüs „Archiv und Aufnahmen: Aktion“:
–Zurück
–Archiv der ausgewählten Kamera öffnen (grün hervorgehoben, da Standardoption)
–Archiv der ausgewählten Kamera zusammen mit Live-Ansicht anderer Kameras anzeigen
Seiten exportieren (hier klicken für Details)
Mit dieser Option speichern Sie eine Kopie Ihrer Xeoma-Einstellungen. Diese Kopie lässt sich anschließend über die Option „Seiten importieren" (siehe unten) auf dieselbe oder eine andere Xeoma-Instanz übertragen.
Weitere Informationen zu Tabs und Tab-Kopien finden Sie in 2.5.1. Tabs
Seiten importieren (hier klicken für Details)
Mit dieser Option laden Sie Tab-Einstellungen hoch, die zuvor über die Funktion „Seiten exportieren“ von Ihrem aktuellen oder einem anderen Xeoma-Server (bzw. einem Cloud-Konto für Xeoma Cloud-Nutzer) exportiert wurden.
Weitere Informationen zu Tabs und Tab-Kopien finden Sie in 2.5.1. Tabs
Layout: alle Kameras (hier klicken für Details)
Nachdem Sie die benötigten Tabs erstellt und Ihren Kameras zugewiesen haben, ist der Tab „Alle Kameras“ oft entbehrlich und wird ausgeblendet. Die Option „Layout: alle Kameras“ dient dazu, diesen Tab wiederherzustellen: Sie zeigt jede einzelne mit Xeoma verbundene Kamera an.
Weitere Informationen zu Tabs finden Sie in 2.5.1. Tabs
Layout: benutzerdefiniert (hier klicken für Details)
Diese Option zur Tab-Verwaltung dient der individuellen Platzierung spezifischer Kameras in Ihren Tabs – sie unterscheidet sich von anderen Funktionen, die Kameras automatisch Tabs zuweisen. Sie können festlegen, welche Kameras über die Vorschau (Unteroption „Neuer Tab (Auswahl nach Kamera-Vorschau)“) oder über die Adresse (Unteroption „Neuer Tab (Auswahl aus Kameraliste)“) angezeigt werden.
Vollständige Liste der Unteroptionen im Menü „Layout: benutzerdefiniert“:
–Zurück
–Neuer Tab (Auswahl nach Kamera-Vorschau)
–Neuer Tab (Auswahl aus Kameraliste)
Weitere Informationen zu Tabs finden Sie unter 2.5.1. Tabs
Layout: benutzerdefiniertes Raster festlegen (hier klicken für weitere Details)
Diese Option zur Tab-Verwaltung dient dazu, ein eigenes Raster zu erstellen, anstatt die unten aufgeführten Standard-Layouts („Layout 1×1" usw.) zu verwenden. Nach einem Klick öffnet sich ein Einstellungsdialog, in dem Sie Ihr benutzerdefiniertes Raster definieren können – entweder durch Anklicken der Mini-Slots oder durch Eingabe der gewünschten Anzahl horizontaler und vertikaler Slots.
Weitere Informationen zu Tabs finden Sie unter 2.5.1. Tabs
Layout 1×1 (hier klicken für weitere Details)
Diese Option zur Tab-Verwaltung dient der Auswahl eines vordefinierten Kamerarasters (z. B. „Layout: 1×1“ für eine Kamera horizontal und eine Kamera vertikal, d. h. eine Kamera pro Seite; „Layout 2×1“ für zwei Kameras horizontal und eine Kamera vertikal, d. h. zwei Kameras pro Seite). Diese Option erstellt automatisch neue Tabs, die alle Kameras in ihrer ursprünglichen Reihenfolge enthalten; jeder Tab übernimmt das gewählte Raster (Ausnahme: der letzte Tab kann weniger Kameras enthalten, falls nicht genügend vorhanden sind, um das Raster vollständig zu füllen). Diese Option ist in der Regel inkompatibel mit „Layout: benutzerdefiniert“ und „Layout: benutzerdefiniertes Raster festlegen“. Die Rasteroptionen hängen von der Anzahl der im Hauptfenster angezeigten Kameras ab. Bei nur einer Kamera werden diese Optionen nicht angezeigt. Weitere Informationen zu Tabs finden Sie unter 2.5.1. Tabs.
Layout: 2×1 (Siehe Layout: 1×1)
Layout: 1×2
Layout: 3×1 und so weiter, abhängig von der Anzahl Ihrer Kameras.
Rotes Kreuz über getrennten Kameras anzeigen (hier klicken für weitere Details)
Diese Option macht Sie sofort darauf aufmerksam, wenn eine Kamera ausgefallen ist und kein Echtzeitvideo mehr liefert. Dies ist besonders wertvoll bei einer hohen Anzahl von Kameras in kleinen Slots, wo ein Standbild leicht übersehen wird. Bei Aktivierung wird ein großes rotes Kreuz über das statische Vorschaubild gelegt. Der Menüpunkt ändert sich daraufhin in „Rotes Kreuz über getrennten Kameras nicht anzeigen", womit Sie die Überlagerung deaktivieren können. Siehe auch 2.5.7. Interface-Optimierungen
Getrennte Kameras ausblenden (hier klicken für weitere Details)
Mit dieser Option blenden Sie Kameras aus, die unerwartet den Betrieb eingestellt haben, d. h. deren Stream unterbrochen oder eingefroren ist. Dies ist sinnvoll, wenn Xeoma zu Demonstrationszwecken eingesetzt wird und die visuelle Präsentation wichtiger ist als die Kameraverfügbarkeit. Für Videoüberwachungssysteme raten wir von dieser Option ab: Eine funktionsunfähige Kamera kann die Sicherheit gefährden oder den Überwachungsbetrieb behindern. In der Xeoma-Benutzeroberfläche gibt es keinen visuellen Indikator dafür, dass der Modus „Getrennte Kameras ausblenden“ aktiviert ist.
Nach der Aktivierung ändert sich der Menüpunkt in „Getrennte Kameras anzeigen“, um die Auswahl rückgängig zu machen.
Achtung: Diese Funktion kollidiert mit der Option „Rotes Kreuz bei getrennten Kameras anzeigen“. Wenn getrennte Kameras ausgeblendet sind, erscheint die Option „Rotes Kreuz bei getrennten Kameras anzeigen“ nicht im Menü!
Die folgenden Optionen erscheinen im Menü „Layouts“, wenn Sie zuvor Ihre Tabs konfiguriert haben:
Seitenpanel ausblenden
Automatisches Scrollen
Tab „Alle Kameras“ ausblenden
Nicht zugewiesene Kameras anzeigen
Weitere Informationen zu Tabs und deren Verwaltungsoptionen finden Sie unter 2.5.1. Tabs.
b) Die Option „Fenstereinstellungen“
Diese Option enthält alle Werkzeuge zur Verwaltung der Xeoma-Visuals: Transparenz, Rahmen, Interface-Skalierung, automatisches Ausblenden der Steuerelemente usw. Folgende Unteroptionen sind enthalten:
Maximales FPS (hier klicken für Details)
Ermöglicht die Reduzierung der FPS (Bilder pro Sekunde) der Xeoma-Benutzeroberfläche (nicht der Kameras!). Die Standardeinstellung ist „Unbegrenzt“, was bedeutet, dass die Bildrate der Benutzeroberfläche der maximalen FPS Ihrer Kameras entspricht. Diese kann bis auf „1 Minute“ gesenkt werden, d. h. 1 Bild pro Minute.
Schriftgröße für Kameranamen (hier klicken für Details)
Ermöglicht die Änderung der Schriftgröße für Kameranamen (ausgewählt in „Universelle Kamera“, „Vorschau und Archiv“ oder „Vorschau“) im Hauptfenster und im Fenster der Schnelleinstellungen. Die verfügbaren Größen reichen von 10 pt bis 36 pt. Die Standardgröße beträgt 12 pt.
Weitere Informationen zu Kameranamen finden Sie unter 2.10 „Ändern von Kameranamen in der Vorschau“.
Interface skalieren (in Prozent der Originalgröße) (hier klicken für Details)
Über diesen Parameter können Sie Xeoma-Elemente – Icons, Beschriftungen, Pfeile usw. – vergrößern oder verkleinern. Diese Funktion ist besonders nützlich für Mobilgeräte: Obwohl Xeoma eigene Auto-Skalierungsalgorithmen je nach Bildschirmauflösung besitzt, können Steuerelemente dennoch zu klein für eine präzise Bedienung sein. Die Skalierung reicht von 50 % (Halbierung der Standardgröße) bis 400 % (Vervierfachung). Die Standardgröße beträgt 100 %.
Transparenz aktivieren (hier klicken für Details)
Durch diesen Schalter wird der halbtransparente Fenstermodus aktiviert – die Xeoma-Benutzeroberfläche wird durchscheinend, sodass andere Fenster oder Ihr Desktop durch Xeoma sichtbar bleiben. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie Xeoma parallel zu anderen Anwendungen nutzen, z. B. während der Videowiedergabe.
Sobald der Schalter aktiviert ist (blau markiert), können Sie die Transparenz der Benutzeroberfläche von 0 % (keine Transparenz) bis 50 % (halbtransparent) einstellen.
Bleibt die Transparenz auf 0, hat diese Funktion keine Auswirkung auf Xeoma.
Ist der Schalter „Transparenz aktivieren“ deaktiviert, hat diese Funktion keine Auswirkung auf Xeoma.
Die Option ist standardmäßig deaktiviert.
Transparenz der Steuerelemente aktivieren (hier klicken für Details)
Diese Option macht die Xeoma-Einstellungsdialoge halbtransparent, sodass Ihre Kameras auch während der Konfiguration anderer Optionen sichtbar bleiben.
Ist der Schalter ausgeschaltet (grau markiert), sind Menüs und Dialogfelder nicht transparent.
Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Sie kann in Kombination mit der unten beschriebenen Option „Weichzeichnung der Steuerelemente aktivieren“ genutzt werden.
Weichzeichnung der Steuerelemente aktivieren (hier klicken für Details)
Wenn die vorherige Option „Transparenz der Steuerelemente aktivieren“ aktiviert ist, können Sie Ihrer Benutzeroberfläche einen „Mattglas-Effekt“ verleihen, der den Hintergrund leicht weichzeichnet.
Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Sie kann nicht aktiviert werden, wenn der Schalter „Transparenz der Steuerelemente aktivieren“ ausgeschaltet ist (grau markiert).
Immer im Vordergrund (hier klicken für Details)
Diese Option gibt dem Xeoma-Fenster die höchste Priorität, sodass es stets über allen anderen Fenstern Ihres Geräts angezeigt wird. Andere Fenster sind nur sichtbar, wenn Sie das Xeoma-Fenster manuell minimieren – die Tab-Taste oder andere Methoden funktionieren nicht. Dieser Modus ist ideal, wenn Sie oder Ihre Bediener sich exklusiv auf Xeoma konzentrieren müssen und jegliche Interaktion mit anderen Anwendungen unterbinden wollen. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert.
Für maximale Effizienz kombinieren Sie diese Option mit dem „Vollbildmodus“ – in diesem Fall lässt sich das Xeoma-Fenster nicht mehr minimieren.
Vollbildmodus (Klicken Sie hier für weitere Details)
Aktivieren Sie diesen Schalter, und Xeoma füllt sofort den gesamten Bildschirm aus. Die Fensterleisten, einschließlich der obersten Leiste, werden ausgeblendet, und das Fenster kann nicht mehr verkleinert werden. Diese Funktion ist für die Xeoma-Versionen unter Windows, Linux und Mac OSX verfügbar, jedoch nicht für Android – für dieses OS wird stattdessen die Option „Fensterrahmen anzeigen“ empfohlen. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert.
In Kombination mit „Immer im Vordergrund“ kann das Xeoma-Fenster nicht minimiert werden.
Steuerelemente bei Inaktivität automatisch ausblenden (Klicken Sie hier für weitere Details)
Diese Option blendet Pfeile und Panels der Xeoma-Benutzeroberfläche automatisch aus, wenn der Benutzer eine Zeit lang inaktiv ist (betroffen sind u. a. die Steuerungen des Archiv-Viewers, das untere Panel des Hauptmenüs sowie das Modul-Panel). Jede Benutzeraktion, wie eine Mausbewegung oder ein Klick, blendet die Panels und Elemente sofort wieder ein. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
Fensterrahmen anzeigen (Klicken Sie hier für weitere Details)
Aktivieren Sie diese Option über den Schalter (blau markiert), um die vom Betriebssystem zugewiesenen Rahmen von Xeoma zu entfernen. Im Gegensatz zum „Vollbildmodus“ ändert diese Option nicht die Fenstergröße und ist für die Windows- und Android-Versionen von Xeoma verfügbar.
Standardmäßig ist diese Option deaktiviert.
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Am unteren Rand des Dialogfelds finden Sie einen Hinweis zur Neuanordnung Ihrer Kameras.
c) Die Option „Visualisierungseinstellungen“
Dieses Menü enthält verschiedene Parameter für visuelle Overlays und ähnliche Anpassungen der Xeoma-Benutzeroberfläche, wie beispielsweise Beschriftungen oder die Visualisierung bewegter Objekte. Das Menü bietet folgende Optionen:
Zurück (Klicken Sie hier für weitere Details)
Klicken Sie auf „Zurück“, um zum vorherigen Menü zurückzukehren.
Kamerainformationen anzeigen (Klicken Sie hier für weitere Details)
Wählen Sie diesen Menüpunkt, um:
– Informationen zum Archiv-Stream Ihrer Kamera anzuzeigen (Auflösung, Codec, Bitrate sowie Limits für Videospeicher nach Größe und Zeit) und
– Daten über den aktuell mit dem Server verbundenen Benutzer, den ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr sowie die RAM- und CPU-Auslastung des Xeoma-Servers anzuzeigen. Bei Aktivierung wird dieser Menüpunkt durch die Option „Kamerainformationen ausblenden“ ersetzt, um alle genannten Daten zu verbergen.
Warnungen bei niedriger Bildrate ausblenden (Klicken Sie hier für weitere Details)
Nutzen Sie diese Option, um die automatischen Xeoma-Meldungen zu deaktivieren, die bei Einbrüchen der Bildrate (FPS) oder beim Einfrieren einer Kamera erscheinen. Nach der Auswahl wird der Menüpunkt durch „Warnungen bei niedriger Bildrate anzeigen“ ersetzt, um die Meldungen wieder einzublenden.
Tipps zur Beschleunigung der Benutzeroberfläche ausblenden (Klicken Sie hier, um weitere Details anzuzeigen)
Mit dieser Option deaktivieren Sie Tipps zur Steigerung der Geschwindigkeit und Effizienz des Programms (z. B. den Hinweis auf ein Upgrade Ihrer Grafikkarte). Diese Meldungen sind standardmäßig aktiviert und erscheinen nur, wenn Xeoma Daten zur Behebung einer erkannten Verschlechterung der Softwareleistung vorliegen. Wenn Sie über die Probleme Ihrer Xeoma-Installation Bescheid wissen und diese nicht sofort beheben möchten, können Sie diese Benachrichtigungen über die Option „Tipps zur Beschleunigung der Benutzeroberfläche ausblenden“ deaktivieren. Nach der Auswahl wird dieser Menüpunkt durch „Tipps zur Beschleunigung der Benutzeroberfläche anzeigen“ ersetzt, wodurch die Tipp-Funktion wiederhergestellt wird.
Visualisierung deaktivieren (klicken Sie hier für weitere Details)
Wählen Sie diese Option, um die Visualisierung von bewegten Objekten zu deaktivieren, die vom Modul „Bewegungsdetektor“ erkannt werden (sofern dieses Modul in Ihren Modulketten enthalten ist). Die Funktion ist standardmäßig aktiviert und stellt bewegte Objekte durch einen grünen Rahmen dar. Lesen Sie mehr über diese Funktion unter 2.5.8. Bewegungsvisualisierung.
Sobald diese Option ausgewählt ist, ändert sich dieser Menüpunkt in „Visualisierung aktivieren“, um die Darstellung wieder einzuschalten.
Visualisierung von Bewegungsspuren aktivieren (klicken Sie hier für weitere Details)
Diese Option erweitert die Visualisierung um die Darstellung der Pfade bewegter Objekte (angezeigt als grüne Punkte, die den Objekten folgen). Diese Funktion steht ausschließlich Servern mit mindestens einer Xeoma Pro-Lizenz zur Verfügung und kann nur zusammen mit der Bewegungsvisualisierung aktiviert werden (d. h. der Menüpunkt für die Bewegungsvisualisierung ändert sich in „Visualisierung deaktivieren“).
Weitere Informationen finden Sie unter S. 2.5.8. Bewegungsvisualisierung.
Sobald diese Option ausgewählt ist, wird dieser Menüpunkt durch „Visualisierung von Bewegungsspuren deaktivieren" ersetzt, wodurch die Anzeige der Tracking-Punkte gestoppt wird.
Filtermeldungen ausblenden (klicken Sie hier für weitere Details)
Mit dieser Option blenden Sie sämtliche Xeoma-Meldungen in den Kamera-Slots aus (einschließlich, aber nicht beschränkt auf Meldungen des „Problemdetektors“, Benachrichtigungen über Archivierungsfehler usw.). Diese Meldungen sind standardmäßig aktiviert. Eine Deaktivierung wird nur empfohlen, wenn Xeoma zu Demonstrationszwecken eingesetzt wird und die gemeldeten Probleme keine ernsthafte Gefahr darstellen. Nach der Auswahl wird der Menüpunkt durch „Filtermeldungen anzeigen“ ersetzt, wodurch Xeoma seine Meldungen in den Kamera-Slots wieder einblendet.
d) Die Option eMap
Diese Option öffnet ein spezielles Dialogfenster, in dem Sie einen interaktiven Plan des überwachten Objekts (eMap) hinzufügen, Kameras virtuell platzieren und sofort benachrichtigt werden, sobald Detektoren auslösen. Die eMap ist ideal, um die genaue Kamera eines Ereignisses sofort zu identifizieren und verzögerungsfrei zur Vorschau zu wechseln. Die Funktion unterstützt zudem die Integration von Orion Bolid-Geräten. Weitere Informationen finden Sie unter S. 2.5.9. eMap interaktive Karten
e) Die Option Client-Dekodierungseinstellungen
Diese Option umfasst verschiedene Einstellungen zur Steuerung der Dekodierung Ihrer Kamerastreams. Hier legen Sie fest, ob der Xeoma-Client oder der Server die Dekodierung übernimmt, aktivieren Optimierungsmethoden (z. B. Dekodierung nur von Keyframes oder Pufferung) und begrenzen bei Bedarf die Anzahl der Kameras, die im Hauptfenster mit ihrem hochauflösenden (Archiv-)Stream angezeigt werden.
Details zu dieser Option finden Sie unter S. 2.5.10. Dekodierungseinstellungen
f) Die Option „Zeitsynchronisation für ONVIF-Kameras“
Diese Option sorgt dafür, dass Xeoma mit allen verbundenen ONVIF-Kameras kommuniziert, um deren Uhrzeit automatisch an die von Xeoma anzupassen – diese wird üblicherweise zusammen mit dem Videostream auf dem Bildschirm eingeblendet. Die Funktion gleicht die aktuellen Zeitdaten des Programms und der Kameras ab, falls die Kameras eine eigene Zeit anzeigen (insbesondere bei unterschiedlichen Modellen oder separater Konfiguration). Zudem erleichtert sie die Einrichtung neu hinzugefügter Kameras, da bei manchen frisch gekauften Geräten Datum und Uhrzeit manuell eingestellt werden müssen.
Die Unteroptionen für „Zeitsynchronisation von ONVIF-Kameras“:
Zurück (hier klicken für weitere Details)
Klicken Sie auf „Zurück“, um zum vorherigen Menü zu gelangen.
Automatische Zeitsynchronisation aktivieren (hier klicken für weitere Details)
Aktivieren Sie diese Unteroption, um die automatische Zeitsynchronisation via ONVIF zu starten. Sobald dies aktiviert ist, wird die Serverzeit an alle mit Xeoma verbundenen ONVIF-fähigen Kameras gesendet. Xeoma und die Kameras synchronisieren sich regelmäßig neu.
Nach der Auswahl wird der Menüpunkt durch „Automatische Zeitsynchronisation deaktivieren“ ersetzt, um die Zeitkoordination der ONVIF-Kameras zu stoppen. Bitte beachten Sie, dass die Synchronisation nach der Aktivierung nicht rückgängig gemacht werden kann! Um die ursprüngliche Zeit wieder anzuzeigen, müssen die Kameras manuell rekonfiguriert werden.
Wir empfehlen, diese Synchronisation nicht zusammen mit der Option „Zeitsynchronisation mit NTP-Server aktivieren“ zu nutzen, da dies zu Zeitabweichungen und Konfigurationskonflikten führen kann.
Jetzt synchronisieren (hier klicken für weitere Details)
Nutzen Sie diese Option für eine schnelle, einmalige Zeitsynchronisation. Ist die automatische Synchronisation aktiviert, ermöglicht Ihnen diese Funktion, die Uhrzeit Ihrer Kameras sofort anzupassen, ohne den nächsten automatischen Synchronisationszyklus abzuwarten. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie die Serverzeit von Xeoma auf eine neue Charge von ONVIF-Kameras übertragen möchten, die Sie dem System hinzufügen (weitere Informationen zur Zeitsynchronisation finden Sie bei der Option „Automatische Zeitsynchronisation aktivieren").
Bitte beachten Sie: Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden! Sobald die Synchronisation aktiviert ist, müssen Sie Ihre Kameras manuell rekonfigurieren, damit sie wieder ihre „Standard"-Zeit anzeigen.
Zeitsynchronisation mit NTP-Server aktivieren (hier klicken für weitere Details)
Wählen Sie diese Option, damit Xeoma ONVIF nutzt, um Ihre Kameras mit speziellen NTP-Servern zu synchronisieren, mit denen die Kameras üblicherweise voreingestellt kommunizieren. Bitte beachten Sie: Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden! Sobald die Synchronisation aktiviert ist, müssen Sie die NTP-Server-Synchronisation in den Kameraeinstellungen deaktivieren und die Geräte manuell rekonfigurieren, damit sie wieder ihre „Standard"-Zeit anzeigen. Wir empfehlen, diese Synchronisation nicht zusammen mit der Option „Automatische Zeitsynchronisation aktivieren" zu verwenden, da dies zu Zeitabweichungen und Konfigurationskonflikten führen kann.
Lesen Sie auch: ONVIF im Videoüberwachungsprogramm Xeoma
Parameter des Menü-Reiters „Layouts“
Die nachstehend aufgeführten Menüoptionen stehen zur Verfügung, sofern Sie bereits Tabs konfiguriert haben:
Vorschauseiten
Diese Option ermöglicht den schnellen Wechsel zum benötigten Tab. Dies ist besonders effizient, wenn Sie die Option „Seitenpanel ausblenden“ gewählt haben, um das obere Menü mit Ihren Tabs zu verbergen („Layouts verwalten“ → „Seitenpanel ausblenden“). Wenn das Panel sichtbar ist, können Sie Tabs auch direkt über deren Namen aufrufen.
Die Unteroptionen dieses Menüs:
–Zurück
–Alle Kameras
–Nicht zugewiesene Kameras
–Seite 1 (oder ein beliebiger Name, den Sie der ersten Seite gegeben haben)
–Seite 2 (oder ein beliebiger Name, den Sie der zweiten Seite gegeben haben) – usw.
Weitere Informationen zu Tabs und den genannten Optionen finden Sie unter 2.5.1. Tabs
2.5.1. Seiten (Kamera-Tabs)
Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Fenstersymbol, um Ihre Bildschirmoptimierung zu starten. Die grundlegendste (und nützlichste) Funktion ist „Layouts verwalten“. Um einem einzelnen Bildschirm einen bestimmten Kamerasatz zuzuweisen, wählen Sie „Layout: benutzerdefiniert“ und klicken Sie auf die benötigten Kamerabilder (diese werden blau markiert). Klicken Sie anschließend erneut auf die Fensterschaltfläche. In der oberen linken Ecke erscheinen nun zwei Tabs: „Alle Kameras“ und „Seite 1“. Letzterer ist die soeben erstellte Seite. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, um den Tab umzubenennen, z. B. nach dem überwachten Bereich. Zum Ändern der Bildpositionen auf dem Bildschirm ziehen Sie diese einfach per Drag-and-Drop.

Für weitere Seiten navigieren Sie zu „Layout-Menü“ → „Layouts verwalten“ → „Layout: benutzerdefiniert“ → „Neuen Tab hinzufügen“ und markieren Sie weitere Kameras. Fehler bei der Auswahl? Wählen Sie im selben Menü „Aktuellen Tab bearbeiten“ und markieren oder deselektieren Sie die Kamerabilder. Wenn eine Seite nicht mehr benötigt wird, klicken Sie auf „Aktuellen Tab löschen“ (die Kameras bleiben mit dem Server verbunden und sind weiterhin im Tab „Alle Kameras“ sichtbar). Um Kameras automatisch nach einem Muster anordnen zu lassen, wählen Sie „Layout: XxY“ (die erste Zahl definiert die Anzahl der Kameras in der Breite, die zweite in der Höhe). Um die Tabs im Fenster auszublenden, gehen Sie zu „Layout-Menü“ → „Layouts verwalten“ → „Seitenleiste ausblenden“.
Um den Zugriff auf bestimmte Layouts und Kameras zu beschränken, können Sie die Berechtigung zum Verschieben von Kameras einschränken. Melden Sie sich als Administrator an und navigieren Sie zu „Hauptmenü“ – „Fernzugriff“ – „Benutzer“. Aktivieren Sie im folgenden Fenster die Option „Änderung der Kamerareihenfolge nur für Administrator zulässig“. Wählen Sie anschließend im „Vorschau-Menü“ (Symbol mit vier Quadraten) die Option „Kamerareihenfolge des Benutzers verwenden“ und klicken Sie auf den gewünschten Benutzernamen. Um Layouts für einen spezifischen Benutzer anzupassen, gehen Sie zu „Vorschau-Menü“ – „Layouts verwalten“ – „Layout: benutzerdefiniert“ und erstellen Sie Layouts mit einer individuellen Kamerareihenfolge für diesen Benutzer.
Bitte beachten Sie, dass Sie das Programm auf der Client-Seite schließen und neu starten müssen, damit die Einstellungen wirksam werden.
Wichtig! Wenn Sie das Kontrollkästchen „Änderung der Kamerareihenfolge nur für Administrator zulässig“ deaktivieren, werden alle Layout-Einstellungen der Benutzer zurückgesetzt. Nach der erneuten Aktivierung müssen die Layouts und die Kamerareihenfolge für die Benutzer neu definiert werden.
2.5.2. Schwarze Ränder entfernen
Schwarze Ränder an den Bildseiten können störend wirken. Um diese zu entfernen, navigieren Sie zu „Layout-Menü“ → „Layouts verwalten“ und wählen Sie „Strecken: Kameras auswählen“ (für einzelne Kameras) oder „Strecken: alle Kameras“. Nun können Sie den Strecktyp festlegen: „Original“, „Strecken“ oder „Einpassen“. „Original“ bedeutet keine Streckung – die Bilder werden im Originalformat angezeigt. „Strecken“ entfernt die schwarzen Ränder durch eine Dehnung des Bildes, was die Proportionen leicht verändert. „Einpassen“ sorgt dafür, dass das Bild das Fenster vollständig ausfüllt und die Proportionen beibehält, indem bei Bedarf Bildteile abgeschnitten werden.
2.5.3. Automatisches Scrollen
Bei der Einrichtung einer eigenen Sicherheitsstation kann Xeoma automatisch in festen Intervallen zwischen mehreren Seiten scrollen. Navigieren Sie dazu zu „Layout-Menü“ → „Layouts verwalten“ → „Automatisches Scrollen“ und wählen Sie das Intervall (5 Sek., 1 Min. oder 5 Min.). Fertig!
2.5.4. Modus „Größeres Raster“
Bei mehreren Kamera-Feeds auf einer Seite sind einzelne Ansichten oft wichtiger als andere. Um diesen mehr Bildschirmplatz zuzuweisen, nutzen Sie das Menü „Größeres Raster“. Wählen Sie dort „Größeres Raster: 1×1“ (für ein großes Bild) oder „Größeres Raster: 2×1“ (für zwei). Falls Xeoma das falsche Video vergrößert hat, öffnen Sie den „Größeren Raster-Modus“, wählen Sie „Klick-zum-Hinzufügen-Modus“ und klicken Sie einfach auf das gewünschte Bild.
Wenn Ihre Ketten Detektoren enthalten (z. B. „Bewegungsdetektor“), können Sie Xeoma so konfigurieren, dass ein Bild sofort vergrößert wird, sobald ein dortiger Detektor ausgelöst wird. Gehen Sie zu „Layout-Menü“ → „Größerer Grid-Modus“ → „Gruppe nach Detektoren bilden“. Einfach!

2.5.5. „Nur aktive Kameras anzeigen“
Ab Version 19.3.7 bietet Xeoma eine spezielle Layout-Option: einen separaten Tab, in dem nur ausgelöste Kameras angezeigt werden (d. h. Kameras, deren Filtermodule ausgelöst wurden).
Die Einrichtung ist simpel: Erstellen Sie einen separaten Tab mit allen Kameras, für die Sie diese Funktion benötigen. Navigieren Sie auf dieser Seite zu „Layouts“ -> „Layouts verwalten“ -> „Größerer Grid-Modus“ -> „Nur aktive Kameras anzeigen“.
Diese Funktion ist für beliebig viele Kameras nutzbar, sofern entsprechende Lizenzen vorliegen. Sobald ein Ereignis detektiert wird, öffnet sich die Kamera in diesem Tab und bleibt dort für 5 Sekunden* (Standardwert) nach Ende des Ereignisses sichtbar. Eine längere Zeitspanne konfigurieren Sie unter „Layouts“ -> „Layouts verwalten“ -> „Größerer Grid-Modus“ -> „Anzeigedauer aktiver Kameras“ – der aktuell gewählte Wert wird grün markiert.
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*Ab Version 19.11.26 können Sie im Tab „Aktive Kameras" die Anzeigedauer nach Ereignisende wählen. Optionen: 5, 10, 30 Sekunden sowie 1, 2, 5 Minuten. |

2.5.6. Wechsel zu aktiven Seiten
Ab der offiziellen Version 22.3.16 verfügt Xeoma über den Layout-Modus „Wechsel zu aktiven Seiten“. Damit springt der Client automatisch auf die Seite mit einer ausgelösten („aktiven“) Kamera oder mehreren Kameras. Sie definieren, welches Ereignis eine Kamera „aktiviert“ – etwa den Start der Aufzeichnung (ausgelöste Detektoren) oder eine Meldung eines Problem-Detektors bzw. eines HTTP-Switchers.
Dieser Modus unterscheidet sich von anderen Layout-Modi durch folgende Merkmale:
1) Ein spezielles Alarmsymbol erscheint an Seiten, die eine aktive Kamera enthalten und zu denen die Benutzeroberfläche wechselt,
2) Eine Seite mit einer aktiven Kamera wird priorisiert geöffnet und angezeigt, selbst wenn gerade eine andere Seite beobachtet wird,
3) Die gesamte Seite wird geöffnet, auch wenn nur eine einzelne Kamera dieser Seite ausgelöst wurde.
Um ausschließlich die ausgelöste Kamera anzuzeigen, nutzen Sie stattdessen den Aktive-Kamera-Modus.
Voraussetzung für die Einrichtung des Modus „Wechsel zu aktiven Seiten“ ist die Konfiguration von Seiten. Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Seiten“ oben.
Das Menü „Layouts" – „Layouts verwalten" – „Großer Rastermodus" ist von jeder Seite aus erreichbar. Im sich öffnenden Dialog sehen Sie drei neue Zeilen:

Wechsel zu aktiven Seiten – Aktiviert den automatischen Wechsel zur Seite mit einer aktiven Kamera. Sobald der Modus aktiviert ist, ändert sich die Bezeichnung in „Modus ‚Automatischer Wechsel zu aktiven Seiten‘ deaktivieren“; klicken Sie hierauf, um den Modus zu beenden.
Anzeigedauer einer aktiven Seite – Legen Sie hier fest, wie lange die Seite angezeigt wird, bevor zurückgewechselt wird. Verfügbare Werte: 5 Sekunden, 10 Sekunden, 30 Sekunden, 1 Minute, 2 Minuten, 5 Minuten.
Der aktuell gewählte und aktive Wert wird in grüner Schrift angezeigt.
Modus „Automatischer Wechsel zu aktiven Seiten“ – Hier definieren Sie, welches Ereignis eine Kamera auslöst („aktiviert“). Verfügbare Optionen: Kameras mit laufender Aufzeichnung, Kameras mit Problemen oder Warnungen sowie Meldungen des HTTP-Switchers.
Der aktuell gewählte und aktive Wert wird in grüner Schrift angezeigt.
Ein effizientes Layout-Management ist entscheidend für den Aufbau hochwirksamer Sicherheitssysteme zum Schutz Ihres privaten und geschäftlichen Umfelds.
2.5.7. Interface-Erweiterungen
Passen Sie das Xeoma-Fenster über das Menü „Fenstereinstellungen“ an. Bei hoher Netzwerklast oder CPU-Auslastung reduzieren Sie die „Maximale FPS“ über den Schieberegler. Dies reduziert die Bildflüssigkeit. Falls Kameranamen nicht sichtbar sind, erhöhen Sie die „Schriftgröße für Kameranamen“. Die gesamte Benutzeroberfläche lässt sich über den Regler „Interface skalieren (in Prozent der Originalgröße)“ vergrößern. Aktivieren Sie die Fenstertransparenz über das Kontrollkästchen „Transparenz einschalten“ und steuern Sie diese mit dem Regler „Transparenz“. Mit der Option „Immer im Vordergrund“ verhindern Sie, dass das Xeoma-Fenster von anderen Anwendungen überdeckt wird.

2.5.8. Bewegungsvisualisierung
Die Software reagiert oft präziser als das menschliche Auge. Wenn eine Bewegung erkannt wird, die dem Wachpersonal entgangen ist, kann Xeoma diese exakt markieren. Navigieren Sie zu „Layout-Menü“ → „Visualisierungseinstellungen“ → „Bewegungsvisualisierung einschalten“. Xeoma markiert nun jede vom „Bewegungsdetektor“ erfasste Bewegung mit einem Rahmen.
Visualisieren Sie die Trajektorie des bewegten Objekts, indem Sie im selben Menü „Visualisierung der Bewegungsspur einschalten“ auswählen. Xeoma markiert den Pfad des Objekts nun mit grünen Punkten auf dem Bildschirm.
Der sofortige Status von Verbindungsabbrüchen oder fehlenden Videostreams ist kritisch. Navigieren Sie zu „Layout-Menü“ → „Visualisierungseinstellungen“ → „Rotes Kreuz bei getrennten Kameras anzeigen“. Bei aktivem Bildfreeze wird die entsprechende Kamera mit einem roten Kreuz markiert, um den Operator sofort zu alarmieren.
2.5.9. eMap interaktive Karten
Für die Sicherheit eines gesamten Gebäudes optimieren interaktive Karten mit markierten Kameras die Kontrolle. Navigieren Sie zu „Layout-Menü“ → „eMap“ und wählen Sie „Karte laden“. Klicken Sie auf das Ordner-Symbol rechts, um die Bilddatei (png, jpg, bmp etc.) auszuwählen. Speichern Sie die Karte mit „Speichern“. Fügen Sie Kameras über „Kamera zur Karte hinzufügen“ hinzu. Wählen Sie die IP der Kamera im Dropdown-Menü aus und markieren Sie die Position auf der Karte. Danach können Sie die Kamera auf der Karte positionieren und drehen, um die korrekte Blickrichtung einzustellen.

Wird ein Detektor innerhalb einer Kette für eine Kamera ausgelöst, erscheint das entsprechende Detektorsymbol mit einer roten Umrandung unter der jeweiligen Kamera.
2.5.10. Dekodierungseinstellungen
Client-Dekodierungseinstellungen
Bei Verwendung von H264/H265-Streams empfängt Xeoma diese in komprimierter („kodierter“) Form. Zur Anzeige müssen die Streams dekodiert werden. Dienen H264/H265-Streams der Vorschau (Feld „URL für Vorschau“ in den Einstellungen der „Universal Camera“), erfolgt die Dekodierung unmittelbar nach dem Eingang in Xeoma. Werden sie zur Archivierung genutzt, erfolgt die Dekodierung erst beim Abspielen der Archivaufzeichnungen.
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MJPEG-Streams benötigen keine Dekodierung, da sie unkomprimiert übertragen werden. Dies reduziert die CPU-Last erheblich. |
Die Dekodierung von H264/H265-Streams, insbesondere bei hoher Auflösung oder Bitrate, beansprucht signifikante Systemressourcen. Eine zu hohe CPU-Auslastung kann zu Rucklern im Videostream oder zu Systemfehlern führen.
Zur Entlastung des Xeoma-Servers verschieben Sie den Dekodierungsprozess teilweise oder vollständig auf die Client-Seite. Der Server empfängt und speichert die Streams in komprimierter Form; die Dekodierung erfolgt erst auf dem Endgerät des Clients, sobald der Stream angefordert wird.
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Wichtiger Hinweis: Filtermodule (wie Bilddrehung, Gesichtserkennung usw.) nutzen für ihre Funktion den Preview-Stream (oder den Archiv-Stream, falls in den Moduleinstellungen explizit ausgewählt), wofür auch der H264/H265-Stream dekodiert werden muss. Befinden sich Filtermodule in einer Kette, wird ein H264/H265-Stream kontinuierlich dekodiert, damit die Filter arbeiten können – selbst wenn niemand den Stream aktiv betrachtet. |
Sie können die Dekodierung auf der Client-Seite im Menü „Layouts" unter „Einstellungen für Client-Dekodierung" aktivieren. Diese Option ist besonders bei geringer Netzwerkbandbreite zwischen Server und Client (z. B. in Mobilfunknetzen) vorteilhaft. Bei clientseitiger Dekodierung empfängt der Client einen komprimierten, „leichteren" Stream.
Im Dialog legen Sie flexibel fest, welche Dekodierungsschritte auf die Client-Seite verlagert werden sollen: nur den Preview-Stream für die Ansicht mehrerer Kameras, den Preview-Stream für die Einzelkamera-Ansicht, die Dekodierung des Archiv-View-Streams, alle diese Optionen gemeinsam oder eine individuelle Kombination.

Clientseitige Videodekodierung für die Live-Vorschau bietet folgende Optionen:
Aktiviert – aktiviert die Dekodierung von H264/H265-Streams für die Live-Vorschau auf der Client-Seite.
Aktiviert für Einzelkamera-Ansicht – die Dekodierung von H264/H265-Streams, die im Fenster „Einzelkamera-Ansicht“ geöffnet sind, erfolgt auf der Client-Seite.
Automatische Erkennung – die Dekodierung von H264/H265-Streams für die Vorschau erfolgt nur dann auf der Client-Seite, wenn die Client-Hardware über ausreichende Ressourcen verfügt; andernfalls übernimmt der Server diese Aufgabe.
Deaktiviert – H264/H265-Streams für die Vorschau werden ausschließlich auf dem Server dekodiert.
Zusammenfassend: Wenn die Entlastung des Servers Priorität hat, wählen Sie die erzwungene Dekodierung auf der Client-Seite für alle oder einen Teil der Videostreams. Ist eine Lastverteilung gewünscht, aber nicht kritisch, empfiehlt sich die Option „Automatische Erkennung".
Clientseitige Videodekodierung für die Archivansicht bietet folgende Optionen:
Aktiviert – aktiviert die clientseitige Dekodierung von H264/H265-Streams für die Ansicht von Archivaufnahmen über den integrierten Viewer.
Deaktiviert – deaktiviert die clientseitige Dekodierung von H264/H265-Streams für die Ansicht von Archivaufnahmen über den integrierten Viewer.
Eine weitere Methode zur Reduzierung der Prozessorlast – sowohl server- als auch clientseitig – ist die Hardwarebeschleunigung der Dekodierung. Dabei werden Berechnungen über die Ressourcen des Grafiksystems durchgeführt (NVidia CUDA und Intel QuickSync werden unter Windows und Linux unterstützt). Aktivieren Sie dies clientseitig über die Option Hardwarebeschleunigung der Videodekodierung auf der Client-Seite. Prüfen Sie vorab, ob die Hardware des Client-Geräts eine dieser Technologien unterstützt, da die Option sonst wirkungslos bleibt.
Weitere Möglichkeiten zur Reduzierung der CPU-Last.
2.6. Ändern der Kamerareihenfolge
Sie können die Anordnung der Kameras auf Ihrem Hauptbildschirm ändern, indem Sie das Vorschaufenster der Kamera einfach an die gewünschte Position ziehen (und so die Position mit einem anderen Vorschaufenster tauschen).
Bildanleitung zum Ändern der Kamerareihenfolge
2.7. Geräteliste (Geräte nach Gruppen)
Bei einer großen Anzahl von Kameras sind der Schnellzugriff und die Gruppierung in der Geräteliste besonders hilfreich. Hier finden Sie die Anleitung.
2.8. PTZ-Steuerung und Zoom
In Xeoma können Sie die PTZ-Funktionen (Schwenken, Neigen, Zoomen) der Kamera manuell steuern oder, falls eine Kamera dies nicht unterstützt, den digitalen Zoom nutzen.
Zudem stehen die automatisierte Objektverfolgung (speziell für Sportbälle auf einem Spielfeld), die Arbeit mit Presets und Wach-/Patrouillentouren sowie spezielle Module für Senstar-Sensorsysteme oder die Ausführung von Szenarien nach einer Drehung zur Verfügung.
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Ab Xeoma 23.12.7 steht die Autofokus-Funktion zur Verfügung. Sie können einen Fokusverlust bei Kameras mit ONVIF-basierter PTZ-Unterstützung automatisch erkennen und den Fokus wiederherstellen. Öffnen Sie in den Einstellungen des Moduls „Universal Camera" die „Autofokus-Einstellungen" und wählen Sie eine der beiden Optionen: „Autofokus basierend auf Bildanalyse", wobei das Programm die Kameransicht kontinuierlich auf Unschärfe prüft, oder „Autofokus in regelmäßigen Zeitintervallen", um den Fokus der Kamera in festgelegten Abständen automatisch nachzustellen. |
2.8.1. Manuelle PTZ-Steuerung (Schwenken, Neigen und Zoomen)
Wenn die Kamera korrekt mit Xeoma verbunden wurde und die unterstützten PTZ-Befehle erfolgreich identifiziert wurden, erscheint das PTZ-Steuerungssymbol oben rechts im Vorschaufenster der Kamera auf dem Hauptbildschirm bzw. im Quick-Settings-Bildschirm oder im unteren Bereich des Quick-Settings-Bildschirms. Ein Klick auf das Symbol öffnet die PTZ-Steuerung. Nutzen Sie die Pfeile, um die Kamera nach oben, unten, links oder rechts zu schwenken. Mit + oder – zoomen Sie heran oder heraus.
Siehe Leitfaden zum Hinzufügen von PTZ-Kameras
Die folgende Tabelle vergleicht alle PTZ-Optionen in Xeoma:
| Standard | Pro | Zusatzmodul | |
| Kamera mit physischen PTZ-Funktionen: | |||
| Manuelle PTZ-Steuerung (Schwenken und Neigen) |
Ja | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Standard oder Xeoma Pro |
| Manueller Zoom und Kamerarotation |
Ja | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Standard oder Xeoma Pro |
| Automatischer Zoom und Kamerarotation |
Siehe PTZ-Tracking | ||
| PTZ-Presets und programmierte Touren |
– | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Pro |
| PTZ-Tracking |
Ja | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Standard oder Xeoma Pro |
| Wechsel zu PTZ-Preset |
– | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Pro |
| Senstar PTZ-Tracking |
– | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Pro |
| Digitalzoom (kein physisches PTZ): | |||
| Manueller Zoom in der Vorschau |
Ja | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Standard oder Xeoma Pro |
| Manueller Zoom im Archiv |
Ja | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Standard oder Xeoma Pro |
| Auto-Zoom in der Vorschau |
Siehe Automatische Objektverfolgung in der Vorschau | ||
| Auto-Zoom im Archiv |
N/V | N/V | N/V |
| Manuelles Schwenken/Neigen (in Vorschau und Archiv) |
Ja | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Standard oder Xeoma Pro |
| Automatische Objektverfolgung in der Vorschau |
N/V | Ja | N/V, verwenden Sie Xeoma Pro |
| Automatische Objektverfolgung im Archiv |
N/V | N/V | N/V |
Fehlerbehebung
Wenn die PTZ-Steuerung sichtbar ist, die Pfeile sowie + oder – jedoch nicht reagieren, rufen Sie den Bildschirm für die detaillierten Einstellungen dieser Kamera auf. Öffnen Sie die Moduleinstellungen der „Universal Camera" und prüfen Sie die PTZ-Optionen. Testen Sie alternative Optionen, sofern andere für Ihre Kamera erkannt wurden. Falls Ihre Kamera einen nicht standardmäßigen Port für PTZ-Befehle nutzt, können Sie diesen im entsprechenden Feld angeben. Sollte nichts davon funktionieren, versuchen Sie eine andere URL für Ihre Kamera oder kontaktieren Sie das Xeoma-Support-Team, um weitere Informationen zu erhalten.
Wenn Sie sicher sind, dass die Kamera PTZ unterstützt, die Steuerung in Xeoma jedoch nicht angezeigt wird:
a) Prüfen Sie, ob die Autorisierungsdaten der Kamera vollständig und korrekt eingegeben wurden.
b) Versuchen Sie, die Kamera mit derselben oder einer anderen URL erneut hinzuzufügen.
c) Überprüfen Sie, ob der korrekte PTZ-Port für die Kamera angegeben wurde.
2.8.2. Digitalzoom
Der Digitalzoom ist ein Verfahren zur digitalen Bildvergrößerung, bei dem das Objekt elektronisch ohne Nutzung des Objektivs vergrößert wird.
Wenn Ihre Kamera über eine ausreichend hohe Auflösung verfügt und Sie ein entferntes Objekt erkennen müssen, aktivieren Sie die Option im Hauptmenü des Quick-Settings-Fensters oder des Archiv-Viewers und zoomen Sie per Mausrad heran oder heraus.
Der Digitalzoom kann auf verschiedene Weise aktiviert werden:
1) Digitalzoom in Echtzeit
Folgen Sie diesen Schritten, um den Digitalzoom zu aktivieren:
– Klicken Sie auf die Kamera, die Sie zoomen möchten
- Klicken Sie unten links auf die Schaltfläche „Liste“
– Wählen Sie im erscheinenden Fenster „Zoom"
- Verwenden Sie das Mausrad zum Zoomen ODER klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Bereich, den Sie vergrößern möchten. Klicken Sie erneut mit der linken Maustaste, um das Bild schrittweise weiter zu vergrößern, bis die gewünschte Größe erreicht ist
2) Digitaler Zoom im Archiv
Aktivieren Sie den digitalen Zoom im Archiv wie folgt:
-Öffnen Sie das Archiv der Kamera, die Sie vergrößern möchten
-Klicken Sie unten links auf die Schaltfläche „Liste“
-Wählen Sie im erscheinenden Menü „Zoom-Modus aktivieren"
-Wählen Sie den Videobereich aus, den Sie vergrößern möchten
-Nutzen Sie das Mausrad zum Zoomen ODER klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Bereich, den Sie vergrößern möchten. Klicken Sie erneut mit der linken Maustaste, um das Bild weiter zu vergrößern, bis die gewünschte Zoomstufe erreicht ist
* Digitaler Zoom ist in den Modi Xeoma Standard und Pro verfügbar. In der kostenlosen Version von Xeoma sowie in Starter und Lite ist diese Funktion nicht enthalten.
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Ab Xeoma Version 22.11.25 enthält das PTZ-Menü eine neue Funktion: PTZ per Klick oder Bereichsauswahl. Bisher war diese Funktionalität nur für den digitalen (Software-)Zoom verfügbar, nun wird sie für alle PTZ-Kameras unterstützt. Diese Funktion steht zur Verfügung, sofern mindestens eine Xeoma Pro-Lizenz auf dem Server aktiviert ist. |
2.8.3. PTZ-Steuerung im Browser
Siehe Webserver
2.8.4. PTZ-Tracking – Automatisierte Objektverfolgung
Mit dem Modul „PTZ-Tracking“ erkennt Xeoma bewegte Objekte automatisch und schwenkt die Kamera zur Verfolgung, um Vorfälle effizient zu identifizieren und zu bearbeiten. Zur Optimierung des Betriebs können Sie maximale vertikale/horizontale Schritte, die Verfolgungsdauer vor der Rückkehr in die Startposition, die Zoomgeschwindigkeit und weitere Parameter definieren.
In fortschrittlichen Videoüberwachungssystemen wie Xeoma lässt sich das automatische PTZ-Tracking mit der manuellen PTZ-Steuerung kombinieren.
Hinweis: Falls die Kamera keine physische PTZ-Unterstützung besitzt, kann stattdessen die automatische Verfolgung mittels digitalem Zoom genutzt werden.
Mehr Informationen hier

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Wenn Sie Objekte im übertragenen Sinne „verfolgen" möchten, nutzen Sie die „Bewegungsverfolgungsvisualisierung", die den Pfad des Objekts im Kamerabild im Menü „Layouts" darstellt. |
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Ab Version 21.3.4 kann in Xeoma ein PTZ-Preset als Startposition definiert werden, zu der die ONVIF-konforme PTZ-Kamera nach Beendigung der Verfolgung zurückkehrt. Diese Option finden Sie in den Einstellungen des Moduls „PTZ-Tracking“, sofern eine gültige Xeoma Pro-Lizenz auf dem Server vorliegt. |
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Xeoma bietet weitere Module für das PTZ-Tracking. Beispielsweise nutzt „PTZ Sports Tracking“ KI-Mechanismen, um einen Sportball im Sichtfeld zu erkennen und die Kamera kontinuierlich darauf auszurichten. Die Funktion eignet sich ebenso zur Verfolgung von Spielern. Weitere Details hier |
Fehlerbehebung für das Modul „PTZ-Tracking"
Informationen zur Fehlerbehebung für das Modul „PTZ-Tracking" finden Sie hier
2.8.5. Konfiguration von PTZ-Presets und PTZ-Rundgängen
Viele PTZ-Kameras können benutzerdefinierte Zielpunkte (sogenannte „Presets") speichern und automatisch zwischen diesen wechseln. Dieser automatisierte Wechsel zwischen Presets wird als PTZ-Patrouille oder PTZ-Rundgang bezeichnet.
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Achtung! PTZ-Presets und PTZ-Rundgänge werden in Xeoma ab Version 18.7.10 für Kameras unterstützt, die über ONVIF kommunizieren. Zur Nutzung dieser Funktion ist eine gültige Xeoma Pro-Lizenz für mindestens eine Kamera erforderlich. |
1. Wenn auf dem Server, auf dem Sie die Kameras betrachten, eine gültige Xeoma Pro-Lizenz aktiviert ist und die Kamera die PTZ-Funktionalität über ONVIF steuert, bietet die reguläre PTZ-Steuerung Optionen zur Verwaltung von Presets und Rundgängen (Patrouillen).
Für den Schnellzugriff auf ein ausgewähltes Preset klicken Sie auf die Schaltfläche „Presets“.
Um Presets hinzuzufügen oder zu ändern oder eine Tour zu erstellen oder zu bearbeiten, klicken Sie auf das „Tour“-Symbol. Im Fenster „PTZ-Tour“ können Sie eine Patrouillentour konfigurieren – einen Zeitplan von Positionen (Presets), die die Kamera ansteuern soll, sowie die jeweilige Verweildauer.
Hinweis: Um ein Preset hinzuzufügen oder ein bestehendes zu ändern, positionieren Sie die Kamera mithilfe der Pfeile und Zoom-Tasten in der gewünschten Position, bevor Sie auf die Schaltfläche „Tour“ klicken.
Um ein Preset hinzuzufügen, geben Sie im Feld „Preset-Einstellungen“ einen Namen ein und klicken Sie auf das „+“-Symbol unter dem Feld.
Um ein bestehendes Preset zu ändern, wählen Sie das Preset aus der Liste aus und klicken Sie auf OK. Hinweis: Einige Kameras erlauben keine Änderung oder Löschung ihrer „fest integrierten“ Presets. Alle über Xeoma erstellten Presets können gelöscht werden.
Wenn Sie eine Patrouillentour erstellen möchten, nutzen Sie das Fenster „Tour-Management“.
2. Geben Sie den Namen der Tour im Feld „Tour-Management" ein und klicken Sie auf die Schaltfläche „+". Es öffnet sich der Dialog „PTZ-Tour-Einstellungen", in dem Sie aus den verfügbaren Presets (1) einen Zeitplan für die Tour erstellen können:

Wählen Sie ein Preset aus der Liste aus und legen Sie mit dem Schieberegler (2) fest, wie lange die Kamera an dieser Position verweilen soll. Klicken Sie auf die Schaltfläche „+“ (3). Das ausgewählte Preset wird im Feld des Tour-Zeitplans angezeigt (4), wo Sie die Reihenfolge der Presets über die Auf- und Ab-Tasten verschieben können (5).
Wiederholen Sie diese Schritte für alle benötigten Presets. Klicken Sie nach Abschluss des Tour-Zeitplans auf OK, um zum Dialog „PTZ-Tour“ zurückzukehren.
3. Sobald mindestens eine Tour eingerichtet ist, wird diese in der Dropdown-Liste „Tour-Management" angezeigt und kann dort ausgewählt werden. Darunter erscheinen weitere Symbole: Neben der bekannten Schaltfläche „+" zum Hinzufügen weiterer Touren (6) finden Sie ein Symbol zum Bearbeiten der aktuell im Feld „Tour-Management" ausgewählten Tour (7), ein Symbol zum Löschen der aktuell ausgewählten Tour (8) sowie ein Symbol zum Starten der ausgewählten Tour.
Klicken Sie rechts auf die Schaltfläche „START“, damit die Kamera die festgelegten Positionen ansteuert. Sobald eine Tour aktiv ist, ändert sich das Symbol; ein erneuter Klick stoppt die Tour (9).

Während die Tour läuft, wird in der Kamera-Vorschau ein Overlay mit dem Namen des aktuell angefahrenen Presets eingeblendet.
Wenn Sie mehrere Touren für diese Kamera benötigen, wiederholen Sie diese Schritte.
Hinweis: Bei einigen Kameras gibt es eine Liste von Presets, die weder geändert noch gelöscht werden können. Xeoma übernimmt die PTZ-Preset-Liste der Kamera via ONVIF; manche Geräte stellen beispielsweise Preset1, Preset2…Preset1000 bereit. Diese PTZ-Presets können nicht gelöscht und in seltenen Fällen nicht einmal geändert werden. Dies tritt häufig bei chinesischen No-Name-Kameras auf. In diesem Fall können Sie z. B. „Preset10" wählen und anpassen (Position, Konfiguration etc.), aber diese Presets (auch die unnötigen) können in Xeoma nicht entfernt werden.
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Die Arbeit mit PTZ-Presets und PTZ-Touren ist nicht zu verwechseln mit dem Modul „Zu PTZ-Preset bewegen", das dazu dient, bestimmte Szenarien nach dem Anfahren eines Presets auszuführen. Hier erfahren Sie mehr über dieses Modul |
2.9. eMap (interaktive Standortkarte)

E-Map visualisiert den Überwachungsbereich auf einer elektronischen Karte, sodass der Operator Kameras schnell lokalisieren kann. Laden Sie den Grundriss in das Programm und positionieren Sie die Sicherheitskomponenten. Ziehen Sie Kamera-Symbole per Drag-and-Drop auf den Plan, benennen Sie die Kameras und definieren Sie jeweils den Blickwinkel. Um die Effizienz der Videoüberwachung zu steigern, nutzen Sie die integrierten Bewegungs- und Geräuschdetektoren. Sobald ein Detektor auslöst, zeigt Xeoma das Geschehen direkt auf der Karte an. Ein roter Sensor signalisiert sofort, in welchem Raum eine Bewegung erkannt wurde oder ein Geräuschpegel den Grenzwert überschritten hat. Wechseln Sie innerhalb einer Sekunde zur Kamera-Vorschau!
Die eMap von Xeoma ist mehrschichtig und kann beliebig viele Karten für verschiedene Etagen speichern. Klicken Sie erneut auf „Karte laden“ und wählen Sie einen anderen Namen sowie Pfad. Nach dem „Speichern“ stehen Ihnen zwei separate Karten zur Verfügung. Wechseln Sie über das Drop-down-Menü „Karte wählen“ zwischen diesen Karten. Fügen Sie der zweiten Karte Kameras auf die gleiche Weise hinzu wie bei der ersten.

Ein einfacher Klick auf eine Kamera genügt, um das Live-Bild aufzurufen. Wenn die Ketten Ihrer Kameras Detektoren enthalten (z. B. „Bewegungsdetektor“), unterstützt die eMap die Überwachung deren Funktion. Jedes Mal, wenn ein Detektor reagiert, erscheint die Kontur des entsprechenden Symbols in Rot direkt unter der Kamera.

Wenn eine eMap nicht mehr benötigt wird, wählen Sie diese im Drop-down-Menü „Karte wählen“ aus und klicken Sie darunter auf „Karte löschen“. Um eine falsch platzierte Kamera zu entfernen, klicken Sie auf Kamera von Karte löschen und wählen Sie die entsprechende Kamera aus.
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Seit Xeoma 21.11.18 unterstützen eMaps die Vollbildansicht interaktiver Karten. Passen Sie die Karte an die Bildschirmgröße an, um keine wichtigen Details zu übersehen – besonders an Standorten mit hoher Kameradichte pro Karte.
Seit Xeoma 21.11.18 lässt sich in eMaps der Transparenzgrad von Karten anpassen, bis hin zur vollständigen Deckkraft. So finden Sie das optimale Verhältnis zwischen der Sichtbarkeit von Alarm-Symbolen und dem Kamera-Videostream im Hintergrund. Seit Xeoma 22.6.3 ist die Nutzung von eMap (interaktive Karten) im Multi-Server-Modus möglich. |
2.10. Ändern von Kameranamen in der Vorschau
Um den Kameranamen in der oberen linken Ecke des Vorschaufensters zu ändern, nutzen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
1. Primär dient die Einstellung Quellname in der Universellen Kamera dazu, den Kameranamen zu ändern:

2. Sie können den Kameranamen ebenfalls in den Einstellungen der Module Vorschau und Archiv oder Vorschau ändern:

Der angezeigte Kameraname setzt sich aus den Werten der Universellen Kamera sowie denen von Vorschau und Archiv oder Archiv zusammen. Es empfiehlt sich daher, den Namen nur an einer dieser Stellen zu definieren.
3. Klicken Sie im Hauptfenster oder im Einzelkamerafenster auf den Kameranamen.

Daraufhin öffnet sich direkt ein Einstellungsdialog:
– „Vorschau und Archiv“ („Vorschau“), falls der Kameraname noch nie bearbeitet wurde. Siehe 2,
– „Universelle Kamera“, falls der Kameraname bereits bearbeitet wurde. Siehe 1
Informationen zur Änderung des Kameranamens in der Webbrowser-Ansicht finden Sie unter Webserver
2.11. Direktes Speichern im Archiv oder „Dual Streaming“
Die Funktion „Direktes Speichern im Archiv“ (auch „Dual Streaming“ genannt) ist einer der Standardmechanismen von Xeoma zur Optimierung der Serverressourcen. Kern dieser Methode ist die Nutzung mehrerer Streams einer Kamera, sofern unterstützt:
– Ein Stream, meist mit niedrigeren Parametern (Auflösung, fps und Bitrate), dient der Bildanzeige und der Verarbeitung durch Filtermodule;
– Ein weiterer Stream mit höheren oder maximalen Parametern wird unverändert* im Archiv gespeichert.
Anforderungen für die Funktion „Direktes Speichern im Archiv“ (alle Bedingungen müssen erfüllt sein):
1. Funktioniert nur mit dem Modul „Universal Camera“ als Quellmodul. Andere Quellmodule (wie „Screen Capture“ oder „HTTP Receiver“) sind nicht geeignet.
2. Für die Speicherung von Aufnahmen kann nur das Modul „Preview and Archive“ verwendet werden. Andere Zielmodule (wie „Save to File“ oder „HTTP Sender“) sind nicht geeignet.
3. Die Kamera muss eine IP-Netzwerkkamera oder eine über DVR oder NVR angebundene Analogkamera sein.
4. Die Kamera muss Dual-Streaming unterstützen, d. h. über die erforderlichen zwei Streams verfügen (mindestens ein H.264/H.265/H.264+/H.265+ Stream). Mehr zu Dual-Streaming
Falls keine Live-Überwachung der Kameras in Xeoma erforderlich ist, genügt ein einzelner Stream – ein H.264/H.265/H.264+/H.265+ Stream (Details dazu siehe unten).
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Vorteile des Modus „Direct saving to archive“:
1. Geringere CPU-Last durch die Nutzung eines MJPEG-„Preview-Streams“ (oder H.264/H.265/H.264+/H.265+ mit niedriger Leistung): Ein rechenintensiver Stream muss nicht kontinuierlich dekodiert werden; stattdessen dekodiert diese Konfiguration einen Stream mit geringeren Anforderungen. Ein „schwerer“ Stream wird nur bei Zugriff dekodiert (z. B. beim Betrachten eines Archivs oder einer einzelnen Kamera (siehe unten)).
2. Keine Beeinträchtigung der Bildqualität. Meist werden Dutzende Kameras auf einem Bildschirm angezeigt, wobei die Bildschirmauflösung ohnehin nicht ausreicht, um alle gleichzeitig in maximaler Qualität darzustellen. Gleichzeitig kann der Stream in maximaler Qualität (der „Archive-Stream“) genutzt werden, wenn eine Kamera betrachtet wird. In diesem Fall ist die Systemlast in der Regel sogar noch geringer, da die anderen Kameras nicht angezeigt werden müssen.
3. „Direct saving to archive“ speichert Aufnahmen im komprimierten MKV-Format, was im Vergleich zu unkomprimierten Aufnahmen erheblichen Festplattenspeicher spart.
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So aktivieren Sie den Modus „Direct saving to archive“:
Der Modus aktiviert sich automatisch, wenn in den Einstellungen des Moduls „Universal Camera“ im Feld „Full URL address of the rtsp stream of the IP camera for direct recording to the archive“ ein RTSP-Stream (H.264/H.265/H.264+/H.265+) – der sogenannte „Archive-Stream“ – eingetragen ist.
Ist dieses Feld leer, bleibt der Modus inaktiv. Für alle Zwecke, einschließlich der Aufnahme, wird stattdessen der Stream aus dem Feld „Full IP camera URL for viewing (to reduce the load, it is advisable to use an MJPEG stream or an H264 stream with low parameters )“ (der sogenannte „Preview-Stream“) verwendet. Beachten Sie: Wenn ein H.264/H.265/H.264+/H.265+ Stream als „Preview-Stream“ definiert ist, wird dieser in Echtzeit dekodiert. Dadurch steigen die Prozessorlast und die Anforderungen an die Festplatte proportional zu den Eigenschaften des „Preview-Streams“.
Beim automatischen Kamera-Scan bevorzugt Xeoma Streams, die für die direkte Archivspeicherung geeignet sind. Da viele Kameras Dual-Streaming unterstützen, werden sie in Xeoma bereits mit der Konfiguration für „Direct saving to archive" hinzugefügt.
Verfügt eine Kamera nicht über geeignete Streams oder konnten diese bei der Suche nicht gefunden werden, nutzt Xeoma die verfügbaren Streams der Kamera.
Mehr zu den Einstellungen des Moduls „Universal Camera“
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Nachteile des Modus „Direct saving to archive“:
1. Filtermodule, die das Bild modifizieren, können ihre Änderungen nicht auf Archivaufnahmen anwenden. Siehe Besonderheiten der Aufnahme im Modus „Direct Saving to Archive“.
2. Da in der Regel zwei Streams verbunden und genutzt werden, kann die Netzwerklast im Vergleich zur Nutzung eines einzelnen (insbesondere komprimierten) Streams höher sein.
3. Zahlreiche Aspekte sind zu beachten: „Direct saving“ beeinflusst die Einstellungen des Moduls „Universal Camera“, die in der Filterkette verwendeten Module, die Dekodierungseinstellungen, die Fenstereinstellungen im Menü „Layouts“ und – indirekt – die Benutzereinstellungen.
4. Für die Echtzeitansicht: Werden Filtermodule benötigt, nutzen diese standardmäßig den „Vorschau-Stream". Bei intelligenten Modulen reicht die Qualität des „Vorschau-Streams" unter Umständen nicht für die erforderliche Genauigkeit aus, da diese einen höherwertigen (detaillierteren) Stream benötigen. In diesem Fall muss entweder die direkte Archivierung deaktiviert oder die Option „Archiv-Stream verwenden" für einzelne oder alle betroffenen Module aktiviert werden. Dies führt jedoch zur kontinuierlichen Dekodierung des ressourcenintensiven Streams dieser Kameras, was die CPU-Auslastung erhöht und die Einsparung von Systemressourcen mindert.
5. Nicht alle Kameras unterstützen Dual-Streaming. Während die meisten Netzwerkameras dies bieten, fehlt diese Funktion bei einigen Modellen, etwa bei USB-Kameras oder analogen Kameras, die über einen Tuner oder USB-Dongle angebunden sind.
6. Das einzige für die Aufzeichnung verwendbare Zielmodul ist das Modul „Vorschau und Archiv“.
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Was passiert, wenn das Feld „Archiv-Stream“ eine URL enthält, das Feld „Vorschau-Stream“ jedoch leer ist?
In diesem Fall erfolgt die direkte Speicherung im Archiv, aber das Kamerabild wird nicht in der Vorschau angezeigt – anstelle des Vorschau-Streams erscheint ein Text auf schwarzem Hintergrund.
Filtermodule in der Kette bleiben funktionsfähig, sofern in deren Einstellungen die Option „Stream aus Archiv verwenden (hohe Auflösung)“ aktiviert ist (sie können beispielsweise Berichte oder Metainformationen über erkannte Objekte speichern).
Verfügt ein Filtermodul in einer Kette ohne Vorschau-Stream nicht über diese Einstellung oder ist die Option nicht aktiviert, wird das Modul ignoriert (es arbeitet nicht und befindet sich im Status „Ignoriert“).
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Was passiert, wenn der „Archiv-Stream“ instabil ist und zeitweise die Verbindung verliert?
Sind in den Einstellungen der „Universalen Kamera“ in Xeoma beide Felder ausgefüllt („Vollständige URL der IP-Kamera für die Ansicht (zur Lastreduzierung wird ein MJPEG-Stream oder ein H264-Stream mit niedrigen Parametern empfohlen)“ und „Vollständige URL des RTSP-Streams der IP-Kamera für die direkte Archivierung“), übernimmt der „Vorschau-Stream“ temporär die Aufzeichnung, falls der „Archiv-Stream“ ausfällt. Xeoma versucht kontinuierlich, die Verbindung zum „Archiv-Stream“ wiederherzustellen und nutzt diesen sofort wieder für die Archivierung, sobald er verfügbar ist.
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In welchen Xeoma-Editionen ist der Modus „Direkte Archivierung“ verfügbar?
Der Modus „Direkte Archivierung“ ist in allen 6 Xeoma-Editionen sowie in Xeoma Cloud und Xeoma Pro Your Cloud verfügbar.
Dieses Verfahren wird nicht nur in Xeoma Cloud eingesetzt; es gibt jedoch Einschränkungen hinsichtlich der Eigenschaften des „Vorschau-Streams“, sofern es sich um einen H.264/H.265/H.264+/H.265+-Stream handelt.
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Besonderheiten der Aufzeichnung im Modus „Direkte Archivierung“:
Wie Sie wahrscheinlich bereits wissen, wird im Modus „Direkte Archivierung" der „Archiv-Stream" erst bei der Wiedergabe dekodiert. Dadurch entfällt die permanente Dekodierung des ressourcenintensiven Streams; diese erfolgt erst beim Abruf aus dem Kameraarchiv. Da der „Archiv-Stream" nicht kontinuierlich dekodiert wird, sind während der Aufzeichnung keine Bildänderungen möglich*. Sollen Bildmodifikationen (Zuschneiden / Drehen / Skalieren, Maskierung) in den Xeoma-Aufzeichnungen vorgenommen werden, muss die direkte Archivierung deaktiviert werden.
Im Modus „Direktspeicherung im Archiv“ sind für Aufnahmen nur folgende Modifikationen verfügbar: 1) die Filterung von Bewegungsereignissen basierend auf Daten des „Bewegungsmelders“ (das heißt, es werden keine Archivsegmente ohne Bewegungsereignisse aufgezeichnet) und 2) das Einblenden von Datum und Uhrzeit. Da Modifikationen an einem unkodierten Stream weiterhin nicht möglich sind, nutzen diese beiden Ausnahmen Workarounds: Die Datums-/Zeitmarkierung erfolgt über separate Untertitel, die „neben“ den Aufnahmen gespeichert werden. Der Bewegungsmelder nutzt den „Vorschau-Stream“ zur Bewegungserkennung und sendet entsprechende Befehle zum Schneiden des „Archiv-Streams“.
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Besonderheiten der Live-Ansicht im Modus „Direktspeicherung im Archiv“ (Client-Seite):
Wichtig: In diesem Abschnitt geht es ausschließlich um das Betrachten von Kameras in Echtzeit. Informationen zur Archivierung finden Sie hier
Die meisten Filtermodule arbeiten mit einem „Vorschau-Stream". Die Qualität dieses Streams kann die Funktion der Videoanalyse-Module (z. B. Rauch- und Feuererkennung) beeinflussen: Bei geringer Stream-Qualität sinkt die Erkennungsgenauigkeit. Sie stehen somit vor der Wahl zwischen der Reduzierung der Prozessorlast durch Dual-Streaming und der Erkennungsgenauigkeit. Wenn ein Filtermodul mit Bildern in hoher Qualität arbeiten soll, aktivieren Sie in den Einstellungen die Option „Stream aus Archiv verwenden (hohe Auflösung)". Dadurch wird die Dekodierung des „Archiv-Streams" für die Videoanalyse aktiviert. Die Prozessorlast steigt zwar, doch werden die Aufnahmen weiterhin in einem komprimierten MKV-Container gespeichert, um Speicherplatz zu sparen. Mehr zu dieser Option
Für andere Module – wie „Bild zuschneiden" oder „Maskierung" – ist die Qualität des „Vorschau-Streams" weniger relevant. Zu beachten ist lediglich, dass der „Vorschau-Stream" unter Umständen ein anderes Bild liefert als der „Archiv-Stream" (eine seltene Diskrepanz, die bei einigen Kameras auftreten kann).
Für die Module „Privatsphären-Maskierung", „Markierung", „HTTP-Markierung", „Bild zuschneiden", „Bild drehen":
Wenn ein Filtermodul aus dieser Liste einer Kette im Modus „Direktspeicherung im Archiv“ hinzugefügt wird, wird die Wirkung dieser Module automatisch in den Fenstern „Einzelkameransicht“ und „Mehrkameransicht“ angezeigt.
Vor der Version Xeoma 22.6.28 war dies möglicherweise nicht verfügbar. Falls Sie eine ältere Xeoma-Version nutzen und die Modifikationen der genannten Module nicht sehen, lesen Sie den folgenden Abschnitt.
Für die Module „Fisheye-Entzerrung“, „Gesichtserkennung“, „Objekterkennung“, „ANPR“, „Geschlechtserkennung“, „Crowd-Detektor“, „Objektgrößenfilter“, „Alterserkennung“, „Texterkennung“, „FaceID“, „Bildgröße ändern“, „Gesichtsdetektor (Emotionen)“, „Besucherzähler“, „Linienüberquerungs-Detektor“, „Unitor“ (also Module, die eine Visualisierung oder Modifikation des Bildes erfordern):
Wenn ein Filtermodul aus dieser Liste einer Kette im Modus „Direktspeicherung im Archiv" hinzugefügt wird, wird die Wirkung dieser Module in der Live-Ansicht möglicherweise nicht sofort angezeigt. Um die Darstellung der Moduleffekte in der Live-Ansicht zu aktivieren, führen Sie folgende Schritte aus (oder stellen Sie sicher, dass diese bereits durchgeführt wurden):
1. Deaktivieren Sie „Dekodierung auf dem Client erzwingen" in den Benutzereinstellungen (Hauptmenü – Fernzugriff – Benutzer) für das betreffende Benutzerprofil. Diese Einstellung ist nur für das Administrator-Profil verfügbar.
2. Wählen Sie unter „Layouts" – Dekodierungseinstellungen in der Dropdown-Liste „Videodekodierung auf Client in Live-Ansicht" die Option „Deaktiviert". Falls diese Option nicht verfügbar ist, kehren Sie zu Schritt 1 zurück.
3. Reduzieren Sie unter „Layouts" – Dekodierungseinstellungen den Schieberegler „Maximale Anzahl an Kameras, für die ein hochauflösender Stream (aus dem Archiv) angezeigt wird" oder setzen Sie ihn auf „0".
Mehr zu den Dekodierungseinstellungen
Was bedeutet das? Damit das Modul das Bild aus dem Vorschau-Stream analysieren kann, muss der Stream von der Xeoma-Server-Komponente dekodiert werden (Ausnahmen siehe oben).
Für „QR-Code-Erkennung", „Farberkennung", „Sturzdetektion", „Eye Tracking", „Parkplatzüberwachung", „Sport-Event-Tracking", „PSA-Erkennung", „Rauchdetektion", „Detektor für liegen gelassene Gegenstände", „Loitering-Erkennung", „Objekterkennung" (also Module, die keine Analyseinformationen ins Bild einblenden):
Diese Modulgruppe nutzt einen „Vorschaustream" und speichert die gewonnenen Analyseinformationen in Berichten oder als Metadaten. Metadaten – beispielsweise Daten zu allen Ereignissen, bei denen ein liegen gelassener Gegenstand entdeckt wurde – werden getrennt von den Aufzeichnungen gespeichert und beim Start der Archivansicht synchronisiert. Dies gilt ebenso für Visualisierungsdaten (z. B. grüne Punkte zur Darstellung des Pfads eines bewegten Objekts); auch diese funktionieren über die direkte Speicherung, da hierfür keine Dekodierung des Hauptstreams („Archivstream") erforderlich ist.
Beachten Sie, dass die Qualität des „Vorschaustreams“ die Funktion dieser Module beeinträchtigen kann (z. B. die Genauigkeit der Rauch- und Branddetektion): Bei geringer Stream-Qualität sind weniger Details erkennbar, was die Erkennungsgenauigkeit verringert. Sie müssen daher zwischen einer Reduzierung der Prozessorlast durch Dual-Streaming und der Erkennungsgenauigkeit abwägen. Wenn ein Filtermodul mit hochauflösenden Bildern arbeiten soll, aktivieren Sie in den Einstellungen die Option „Stream aus Archiv verwenden (hohe Auflösung)“. Dadurch wird der „Archivstream“ dekodiert und für die Videoanalyse genutzt: Die Prozessorlast steigt zwar, doch werden die Aufzeichnungen weiterhin in einem komprimierten MKV-Container gespeichert, um Speicherplatz zu sparen. Mehr zu dieser Option
Für die Module „Zeitplan“, „Störungserkennung“, „Relaisschalter“, „Tastenschalter“, „Bedingung“, „HTTP-Schalter“, „Kamera-interner Detektor“, „RIF+“, „Smartcard-Leser“, „GPIO“, „Wechsel zu PTZ-Preset“, „Senstar PTZ-Tracking“, „Modbus-Controller“, „Fahrzeuggeschwindigkeits-Erkennung“, „Wärmebildkamera-Integration“:
Diese Module analysieren den Kamerastream nicht; sie reagieren lediglich auf externe Steuersignale. Die direkte Speicherung im Archiv hat daher keinen Einfluss auf ihre Funktion.
Moduleinstellungen
3.1. Quelleneinstellungen
Universelle Kamera

Der in der Mehrkamera-Ansicht angezeigte Kameraname lässt sich im Feld „Quellname" der universellen Kamera oder in den Einstellungen der Module „Vorschau" bzw. „Vorschau und Archiv" festlegen.
Weitere Informationen zu diesem Modul, zum Hinzufügen von Kameras und zur Optimierung der Arbeit mit IP-Kameras finden Sie hier
Lesen Sie auch: Fehlerbehebung bei der Kameraverbindung / Liste der unterstützten Kameras
Mikrofon

Nutzen Sie dieses Modul zur Überwachung Ihrer Mitarbeiter.
Mehr zu diesem Modul in diesem Artikel
Dateiladen

Dieses Modul (Gerät) ermöglicht die Auswahl von JPEG- oder MJPEG-Dateien als Bildquelle. Erstellen Sie eine Modulkette, in der das Modul „Dateiladen" mit den Modulen „Vorschau und Archiv" oder „Vorschau" verbunden ist. Je nach Anforderung können Sie weitere Module in die Kette integrieren.

Geben Sie den vollständigen Pfad zur JPEG- oder MJPEG-Datei an, die als Quelle dienen soll:

Das ausgewählte Bild bzw. Video wird in Xeoma als Kamera dargestellt. Den Kameranamen können Sie in den Einstellungen des Moduls „Vorschau" (oder „Vorschau und Archiv") festlegen:


Nutzen Sie dieses Modul zur Einblendung gezielter Werbung im JPEG- oder MJPEG-Format; besonders effektiv für Reseller zur Produktbewerbung.
Lesen Sie auch „Wie verwende ich ein Video als Kamera in Xeoma?"
Bildschirmaufnahme

Dieses Modul erfasst Ihren Bildschirm (oder mehrere Bildschirme) und leitet diesen Videostream an die nachfolgenden Module in der Kette weiter – beispielsweise an die Aufnahmeeinheit (das Modul „Vorschau und Archiv"). Das Modul „Bildschirmaufnahme" ist für Windows, Linux und macOS verfügbar.
In den Einstellungen dieses Moduls legen Sie die Erfassungsfrequenz und die Größe relativ zum Originalbild fest. Wie gewohnt können Sie dem Vorschaufenster dieser Quelle in den Einstellungen der Module „Vorschau", „Vorschau und Archiv" oder „Universal Camera" einen Namen geben.
In Kombination mit dem Bewegungsmelder startet die Aufzeichnung sofort bei Aktivität am Computer.
Nutzen Sie dieses Modul, um die Aktivitäten von Kindern oder Mitarbeitern an ihren Computern zu überwachen, Lehrvideos zu erstellen oder Schulungssitzungen aufzuzeichnen.
Another Xeoma

Mit diesem Modul empfangen Sie Audio- und Videostreams, die von anderen Xeoma-Instanzen über das Netzwerk übertragen werden. Geben Sie dazu in den Einstellungen von „Another Xeoma" die URL des Audio-/Videostreams sowie die Zugriffsparameter an. Den Kameranamen können Sie in den Einstellungen des Moduls „Vorschau" (oder „Vorschau und Archiv") definieren. Bildauflösung und Bildrate lassen sich in den erweiterten Einstellungen konfigurieren.
Mehr zu „Another Xeoma" und der Webserver-Verbindung
FTP-Empfänger

Dieses Modul ermöglicht die Nutzung eines FTP-Servers als Quelle; das Kamerabild wird somit via FTP an Xeoma gestreamt. Dies ist ideal, wenn eine Portweiterleitung am Router des Kamerastandorts nicht gewünscht oder nicht möglich ist oder wenn der Kamera keine IP-Adresse zugewiesen werden kann (z. B. bei Verbindung über mobiles Internet), wodurch sie für andere Programme nicht erreichbar ist. Konfigurieren Sie Ihre Kamera so, dass sie das Bild (JPEG) über die IP-Adresse Ihres Computers unter Verwendung des angegebenen Ports, Benutzernamens und Passworts an den FTP-Server sendet. In den Einstellungen des Moduls „Vorschau" (oder „Vorschau und Archiv") können Sie diesem Modul einen Vorschaunamen zuweisen.
Eine detaillierte bebilderte Anleitung zur Einrichtung dieses Moduls finden Sie hier.
HTTP-Empfänger

Mit diesem Modul beziehen Sie Video- und Audiodaten von einem anderen Xeoma-Server. Geben Sie Port und Pfad ein, um von anderen Xeoma-Instanzen aus auf diesen Xeoma-Server zuzugreifen.
Geben Sie einen Benutzernamen und ein Passwort ein, um den Zugriff auf diese Adresse zu beschränken. Im entsprechenden Feld wird die Adresse für den Zugriff auf Videos oder Bilder angezeigt. Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel
ANPR Speed Receiver

Das Modul berechnet die Zeitdifferenz zwischen der Passage eines Fahrzeugs an diesen Punkten und löst einen Alarm aus, wenn diese unter dem von Ihnen festgelegten Wert liegt. Ein Standbild der Kamera, das das betreffende Fahrzeug, das Kennzeichen und den Zeitpunkt des Ereignisses zeigt, wird im angegebenen Ordner gespeichert. Um die Netzlast gering zu halten, fordert das Modul alle 10 Minuten Daten vom Sender-Modul an.
Mehr dazu unter „Kennzeichenerkennung: Geschwindigkeitsüberschreitung“
3.2. Zieleinstellungen
Sound-Alarm

Dieses Modul gibt beim Empfang eines Bildes den festgelegten Sound ab. In Xeoma Pro kann der Sound auch auf den Clients wiedergegeben werden. Um das Signal bei Bewegungserkennung auszulösen, schalten Sie es hinter einen Bewegungsmelder. Wählen Sie eine WAV-Datei aus der Liste oder geben Sie den Pfad manuell an. Legen Sie das Wiedergabeintervall fest (der Sound wird bei jedem eingehenden Frame abgespielt, jedoch nicht häufiger als das angegebene Intervall) sowie die Wiedergabedauer. Klicken Sie auf „Test", um die Einstellungen zu überprüfen.
Nutzen Sie dieses Modul, um das Sicherheitspersonal auf Ereignisse im Bild aufmerksam zu machen.Anwendungsstarter

Mit diesem Modul führen Sie die angegebene Anwendung aus. Soll der Programmstarter durch erkannte Bewegung ausgelöst werden, verbinden Sie ihn hinter dem Modul „Bewegungserkennung". Geben Sie den Pfad zum auszuführenden Programm unter Verwendung von Makros und einem Intervall an (das Programm wird bei jedem eingehenden Frame ausgeführt, jedoch nicht häufiger als im festgelegten Intervall). Klicken Sie auf „Test", um die Einstellungen zu überprüfen.
Nutzen Sie dieses Modul, um eine Drittanbieter-Anwendung oder ein Skript auszuführen.
Das Modul „Programmstarter“ unterstützt die folgenden Makros:
%JPEG% – sendet den vollständigen Pfad zum JPEG-Bild an das Programm (bei Verwendung der Schaltfläche „Test" wird das Standardbild 100×100 verwendet)
%BMP% – sendet den vollständigen Pfad zum BMP-Bild an das Programm (bei Verwendung der Schaltfläche „Test" wird das Standardbild 100×100 verwendet)
%FACECOUNT% – zeigt die Anzahl der Gesichter aus dem Modul „Gesichtserkennung“ an
%NAMES% – Makro zum Empfang von Namen aus dem Modul „Gesichtserkennung“
%FACEID% – Zeitpunkt der Gesichtserkennung + Name + Ähnlichkeitswert in Prozent
%TEXT% – Makro zum Empfang des Textes aus dem Modul „Texterkennung“
%EYEANGLE% – Pupillenrichtung aus dem Modul „Eye Tracking“
Weitere Informationen zu diesem Modul finden Sie hier
Pop-up-Fenster (im Client)

Dieses Modul stellt Xeoma bei eingehenden Frames automatisch aus dem minimierten Zustand wieder her. Verbinden Sie es mit dem gewünschten Modul in Ihrer Modulkette (z. B. „Bewegungserkennung" + „Pop-up-Fenster" oder „Gesichtserkennung" + „Pop-up-Fenster"). Dadurch wird das Xeoma Client-Fenster bei einem Auslöseereignis (etwa bei erkannter Bewegung oder identifiziertem Gesicht) aus dem minimierten Zustand maximiert.
Dieses Modul dient zudem zum Senden von Push-Benachrichtigungen für Xeoma auf Android bei einem Auslöseereignis. Ab Xeoma 20.10.22 kommt für Push-Benachrichtigungen ein anderes Modul zum Einsatz – „Mobile Benachrichtigungen".
SMS-Versand

Dieses Modul ermöglicht den automatisierten Versand von Textnachrichten (SMS) an Mobiltelefone. Legen Sie das Intervall zwischen den Nachrichten fest und nutzen Sie Makros, um anzugeben, welche Kamera zu welchem Zeitpunkt eine Bewegung erkannt hat. Wählen Sie eine Versandmethode: über die Dienste clickatell.com oder bulksms.com oder mittels GSM-Modem.
Bei Auswahl von clickatell.com müssen Sie Ihren Benutzernamen, Ihr Passwort und die nach der Registrierung erhaltene API-ID (oder lediglich die API-ID) angeben. Bei der Modem-Option genügt der Anschluss des Modems. Geben Sie anschließend die Zieltelefonnummer(n), den Nachrichtentext und die Versandfrequenz ein.
API-ID (API-Key) – Dieser Schlüssel ist auf der genutzten Website verfügbar.
Bei clickatell.com navigieren Sie zum Reiter „Manage my product", klicken auf „My Connections" und wählen im Dropdown-Menü „Add connection" die Option „XML". Klicken Sie anschließend auf „Submit and Get API ID" – Ihre API-ID wird im Fenster angezeigt.

Bei bulksms.com benötigen Sie lediglich den bei der Registrierung erhaltenen Benutzernamen und das Passwort. Für Tests bietet dieser Dienst zudem 5 kostenlose Textnachrichten.
Absendernummer oder -name: Sie können einen beliebigen Namen verwenden, müssen jedoch auf der Website registriert sein, über die Sie die Nachrichten versenden. Erscheint nach dem Test eine Fehlermeldung wegen eines falschen Absenders, ist der angegebene Name ungültig oder stimmt nicht mit den Vorgaben des Website-Betreibers überein. Bleibt das Absenderfeld leer, wird die bei der Registrierung angegebene Nummer verwendet.
Empfängernummern: SMS können gleichzeitig an mehrere Nummern gesendet werden; trennen Sie die Nummern einfach durch „;", „," oder ein Leerzeichen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website, bei der Sie registriert sind.
Klicken Sie nach der Konfiguration des Moduls auf „Test", um die Funktion zu prüfen.
Nutzen Sie dieses Modul für Benachrichtigungen über Notfälle. Das Modul „Problemerkennung" in Kombination mit dem SMS-Versand informiert Sie über:
– knappen RAM-Speicher;
– knappen Festplattenspeicher;
– einen fehlerhaften Serverneustart;
– Kein Audiostream;
– Bild zu dunkel;
– Bild zu hell;
– eine gedrehte oder verdeckte Kamera;
– einen ordnungsgemäßen Serverneustart;
– Kein Datenbankzugriff;
– Datenbankfehler;
– Kamerabild fehlt oder ändert sich nicht;
– Die Netzwerkressource ist nicht mehr verfügbar.
E-Mail wird gesendet

Dieses Modul automatisiert den E-Mail-Versand bei Ereigniserkennung. Legen Sie das Intervall zwischen den E-Mails fest und fügen Sie Videos sowie Bilder als Anhang hinzu (geben Sie hierfür die maximale Anzahl der Anhänge, den Zeitabstand zwischen den Aufnahmen, die Bildrate (fps) und Dauer der Videos sowie die maximale Nachrichtengröße an). Nutzen Sie zudem Makros für den Fehlerdetektor und die Bewegungsdetektoren. Anhängbare Bilder – bis zu definiert, wie viele Bilder jeder E-Mail gemäß der unten per Schieberegler eingestellten Maximalen Nachrichtengröße beigefügt werden können.
Wenn Sie beispielsweise vermeiden möchten, dass jede Nachricht größer als 2 MB ist, können maximal 26 Bilder angehängt werden (diese Zahl variiert je nach Auflösung und Bildgröße der Kamera, was in den meisten Fällen in der Web-Administration Ihrer Kamera konfiguriert wird).
Wählen Sie Ihren Mailserver aus der Liste oder geben Sie einen eigenen an. Ist Ihr Server nicht aufgeführt, können Sie die Einstellungen auch manuell vornehmen. Geben Sie die SMTP-Serveradresse, den Port sowie die Verschlüsselungsmethode ein. Tragen Sie Benutzername und Passwort Ihres E-Mail-Kontos ein. Geben Sie in der Zeile „Empfänger" die Zieladresse ein (oder mehrere Adressen, getrennt durch Leerzeichen, Komma oder Semikolon). Der Versand an mehrere Empfänger ist möglich. Betreff und Nachrichtentext sind optional. Klicken Sie auf „Test", um die Einstellungen zu prüfen.
Bitte beachten Sie: Wenn Sie das E-Mail-Modul hinter einen Bewegungsdetektor schalten, wirkt sich dies auf das Ergebnis aus. Nehmen wir an, Sie haben ein Intervall von einer Minute zwischen den Nachrichten eingestellt und das E-Mail-Modul so konfiguriert, dass zwei Bilder angehängt werden. Das Programm prüft dann alle 30 Sekunden, ob der Bewegungsdetektor GENAU in diesem Moment eine Bewegung erkennt. Bei positiver Erkennung wird das Bild im temporären Speicher abgelegt, andernfalls verworfen. Nach weiteren 30 Sekunden erfolgt eine erneute Prüfung, um bei aktueller Bewegung ein weiteres Bild zu erfassen. Zum Ende des Intervalls (in unserem Beispiel nach einer Minute) wird die E-Mail mit allen gesammelten Bildern versendet. Liegen keine Bilder vor, wird keine Nachricht gesendet.
Um die angehängten Videos auf mobilen Geräten abspielen zu können, empfehlen wir das MP4-Format, da es von den meisten Endgeräten unterstützt wird.
Einstellungen des Moduls „E-Mail senden“:

Hochauflösenden Stream aus dem Archiv verwenden – Diese Option bewirkt, dass das Modul „E-Mail senden" den zweiten Stream (für die Archivaufzeichnung, meist in höherer Auflösung) aus den Einstellungen des Moduls „Universelle Kamera" nutzt. So erhalten Sie Anhänge in höherer Auflösung.
Voraufzeichnung – Wenn Bild oder Video Ereignisse bereits vor der Detektorauslösung erfassen sollen, stellen Sie hier eine Dauer von einigen Sekunden ein.
Mehrere aufeinanderfolgende Ereignisse als eines zählen, wenn sie innerhalb von – Dies lässt sich am besten an einem Beispiel verdeutlichen:
– Der Bewegungsdetektor erkennt 5 Sekunden lang eine Bewegung, gefolgt von einer weiteren 5-sekündigen Erkennung nach 10 Sekunden
- ist das E-Mail-Intervall auf 5 Sekunden eingestellt, erhalten Sie 2 Nachrichten (zwei separate Ereignisse detektiert)
Falls Detektoren in Ihrer Umgebung häufig auslösen und Sie vermeiden möchten, dass Xeoma Ihr E-Mail-Konto mit Nachrichten flutet, ermöglicht dieser Schieberegler die Zusammenfassung aller ausgelösten Ereignisse in einer einzigen Nachricht.
Das Verzögerungsintervall für das Hinzufügen von Bildern/Videos – Bei Anhängen bewirkt diese Einstellung, dass Xeoma diese nicht sofort bei Detektorauslösung, sondern erst nach einer Verzögerung erstellt.
Achtung: Wenn Sie die Voraufzeichnung nutzen, müssen Sie die Regler „Mehrere aufeinanderfolgende Ereignisse als eines zählen, wenn sie innerhalb von" und „Das Verzögerungsintervall für das Hinzufügen von Bildern/Videos" auf 0 setzen, wie unten gezeigt:

Andernfalls wird die Voraufzeichnung ignoriert.
Zeitabstand zwischen Nachrichten – legt fest, wie oft Xeoma Nachrichten versendet. Im oben genannten Szenario eines überfüllten Postfachs ist dies hilfreich; alle dazwischenliegenden potenziellen Nachrichten werden jedoch ignoriert und gehen verloren. (Hinweis: Dieser Timer hat Vorrang. Ist z. B. der Abstand zwischen den Bildern größer als dieser Timer, erhalten Sie dennoch Nachrichten, jedoch ohne Anhänge)
In den Einstellungen des Moduls „E-Mail senden" können Sie verschiedene Makros für Betreff und Text der E-Mail verwenden, um gezielt Informationen basierend auf diesen Makros zu erhalten.

Sie können die folgenden Makros verwenden:
%TEXT% – Makro zum Empfang des erkannten Textes aus dem Modul „Texterkennung"
%OBJECT% – dieses Makro liefert Informationen über das vom Modul „Objekterkennung" erkannte Objekt
%GENDER% – dieses Makro liefert Informationen zum Geschlecht aus dem Modul „Geschlechtererkennung"
%NUMBER% – Makro zum Empfang der Kennzeichennummer als Klartext aus dem Modul „ANPR", z. B. A110PB77 usw.
%FACECOUNT% – gibt die Anzahl der vom Modul „Gesichtserkennung" erkannten Gesichter in der E-Mail an
%NAMES% – Makro zum Empfang von Namen aus dem Modul „Gesichtserkennung"
%TIME% – Zeitpunkt der Erkennung
%AREA% – Status der Parkplätze aus dem Modul „Parkplätze"
%REPORT% – Makro zum Empfang von Informationen über die Problemart vom „Problemdetektor"
%STATUS% – Trigger-Typ (Bewegung erkannt, Problem identifiziert oder Lösung gefunden)
Nutzen Sie dieses Modul, um E-Mails über Notsituationen zu versenden. Die Kombination aus „Problemdetektor" und E-Mail-Versand benachrichtigt Sie über:
– knappen RAM-Speicher;
– knappen Festplattenspeicher;
– einen fehlerhaften Serverneustart;
– Kein Audiostream;
– Bild zu dunkel;
– Bild zu hell;
– eine gedrehte oder verdeckte Kamera;
– einen ordnungsgemäßen Serverneustart;
– Kein Datenbankzugriff;
– Datenbankfehler;
– ein fehlendes oder statisches Kamerabild;
– eine nicht mehr verfügbare Netzwerkressource.
In Datei speichern

Dieses Modul ermöglicht das Speichern eingehender Frames in einer definierten Datei. Sie können den Speicherpfad für Videos und Bilder, den Dateinamen sowie die zu verwendenden Makros festlegen.
Beispiel: Sie möchten JPEG-Bilder auf Laufwerk C im Ordner „Public", Unterordner „Pictures", mit dem Basisnamen „img" sowie dem aktuellen Datum und der Uhrzeit speichern. Geben Sie den vollständigen Pfad an: C:\Users\Public\Pictures\img_%ym-d_h-is%.jpg. Das Intervall zwischen den Frame-Speicherungen ist frei konfigurierbar.
Nutzen Sie dieses Modul, um verschiedene Dateien auf unterschiedlichen Datenträgern und in verschiedenen Ordnern zu speichern.
Beachten Sie, dass sich Videos aus dem Modul „In Datei speichern" nicht im internen Videoplayer von Xeoma wiedergeben lassen. Zur Wiedergabe innerhalb von Xeoma nutzen Sie bitte die Funktion „Vorschau und Archiv".
Informationen zu den verfügbaren Makros für dieses Modul finden Sie hier
FTP-Upload

Dieses Modul lädt Bild- oder Videodateien auf einen definierten FTP- (bzw. SFTP-) Server hoch. Geben Sie Serveradresse, Port, Benutzernamen und Passwort an und aktivieren Sie die Option für eine sichere Verbindung. Legen Sie den Speicherpfad mittels der verfügbaren Makros sowie das Intervall und den Datentyp fest. Prüfen Sie die Einstellungen über die Schaltfläche „Test".
ANPR-FTP-Sender

Dieses Modul sendet Daten des Xeoma-ANPR-Moduls an einen FTP-Server. Die Daten werden als TAR-Archiv übertragen, das ein JPEG-Bild des erkannten Kennzeichens sowie einen Textbericht enthält. Der Bericht umfasst die erkannte Kennzeichennummer, deren Koordinaten im Bild, die Bildgröße und einen Zeitstempel. Tragen Sie Serveradresse, Port und Benutzernamen des FTP-Servers ein. Definieren Sie über Makros den Speicherpfad der Datei sowie den Pfad zur Beispielbericht-Datei, die an den Server gesendet werden soll.
HTTP-Request-Sender

Dieses Modul generiert und sendet HTTP-Requests. Für bewegungsgesteuerte Requests verbinden Sie das Modul nach dem „Bewegungsmelder". Aktivieren Sie „Alle Parameter anzeigen", um die Request-Parameter zu konfigurieren. Verwenden Sie das {ID}-Makro, um den eindeutigen Identifikator des Moduls in den Parametern zu setzen. Die resultierende URL wird im Feld „Resultierende URL" angezeigt.
Nutzen Sie dieses Modul, um HTTP-Requests an Drittgeräte zu senden, beispielsweise zur Torsteuerung.Siehe 3.14. HTTP-Request-Sender (Integration in die Hausautomation)
HTTP-Upload an eine andere Xeoma-Instanz

Dieses Modul überträgt Video und Audio über das Netzwerk an andere Xeoma-Instanzen. Geben Sie Port und Pfad des Ziel-Xeoma-Servers ein, an den die Daten gesendet werden sollen.
Um den Zugriff auf den Remote-Server zu beschränken, geben Sie Benutzername und Passwort ein. Im entsprechenden Feld wird die Adresse angezeigt, über die Sie auf den Videostream oder die Bilder zugreifen können.
Mehr dazu in 3.15. HTTP-Upload an eine andere Xeoma-Instanz
RTSP-Broadcasting

Dieses Modul überträgt Daten über das Netzwerk mittels RTSP-Broadcasting. Für das Broadcasting im libx264-Format ist die zusätzliche Software FFmpeg erforderlich. Sie können diese über unsere Website herunterladen oder Ihre eigene FFmpeg-Version nutzen. Mit dem Download von FFmpeg über unsere Website akzeptieren Sie die Bedingungen der GNU GPLv2+-Lizenz. Für MJPEG oder MPEG4 ist keine zusätzliche Software nötig, da das integrierte FFmpeg verwendet wird. Zudem können Sie die gewünschte Kompressionsstufe für den resultierenden Stream wählen.
Nutzen Sie dieses Modul, um eine RTSP-IP-Kamera zu emulieren.Mehr dazu in 3.16. RTSP-Broadcasting
Vorschau

Dieses Modul ermöglicht die Echtzeit-Anzeige des aktuellen Kamerabildes:

Im Gegensatz zum Modul „Vorschau und Archiv“ zeichnet dieses Modul kein Videomaterial im Archiv auf. Es eignet sich für Standorte, an denen eine reine Online-Überwachung erfolgt und keine Archivaufnahmen benötigt werden. Besonders nützlich im Xeoma Starter-Modus, der die Ansicht einer unbegrenzten Anzahl von Quellen erlaubt.
Sie können einen Namen definieren, der im Bild dieses „Vorschau“-Moduls angezeigt wird:

Webserver

Mehr zum Webserver hier
Nutzen Sie dieses Modul, um Ihre Kamera auf Ihrer Website zu streamen oder den Feed über einen Browser aufzurufen.
Vorschau und Archiv

Mehr zum Archiv hier
Nutzen Sie die spezielle Option in diesem Modul zur Synchronisation mit SD-Karten.
ANPR Speed Sender

Dieses Zielmodul registriert den Zeitpunkt, zu dem ein Fahrzeug einen Kontrollpunkt passiert, und sendet die Daten an einen ANPR Speed Sender, um die Zeitspanne zwischen den Punkten zu berechnen und eine Geschwindigkeitsüberschreitung festzustellen.
Es müssen zwei ANPR Speed Sender-Module (eines für jeden der zwei Kontrollpunkte) hinter einem ANPR-Modul sowie ein Quellmodul „ANPR Speed Receiver“ geschaltet sein (alle drei können auf demselben Computer installiert sein).
Geben Sie die eindeutige Kennung (ID) des Kontrollpunkts ein (diese muss von anderen Punkten abweichen), die Verbindungsdaten für den Xeoma-Server mit dem ANPR Speed Receiver zur Detektion von Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie den Pfad zum Ordner, in dem das Kamerabild mit dem Kennzeichen sowie Datum und UNIX-Zeitpunkt der Detektion gespeichert werden. Als Methode zur Zeitstempel-Synchronisation können Sie das GPS-Modul oder die Computerzeit wählen.
Weitere Informationen unter „Kennzeichenerkennung: Geschwindigkeitsüberschreitung“
Mobile Benachrichtigungen

Das Modul „Mobile Benachrichtigungen“ ermöglicht den Empfang von PUSH-Benachrichtigungen auf Ihren Mobilgeräten, z. B. bei Auslösung eines bestimmten Moduls. Mehr dazu in diesem Artikel.
YouTube-Streaming

Mit dem Modul „Streaming zu YouTube“ übertragen Sie einen Kamera-Feed als Live-Broadcast auf Ihren YouTube-Kanal. Das YouTube-Streaming von Xeoma ist ideal, um Vertrauen in Branchen aufzubauen, die oft mit Vorurteilen behaftet sind, wie etwa in der Altenpflege, in Tierhotels oder in kleinen HoReCa-Betrieben. Zudem steigert ein Live-Stream aus Ihrer Werkstatt das Interesse an Ihrem Handwerk und macht Ihre Arbeitsprozesse sichtbar. Darüber hinaus ist es eine effiziente Lösung für den Remote-Zugriff auf Videostreams, wenn keine öffentliche IP-Adresse vorhanden ist. Dieses Modul ist in den Editionen Xeoma Standard und Xeoma Pro verfügbar.
Telegram-Bot-Benachrichtigungen

Dieses Modul versendet Nachrichten an einen Bot im Messenger Telegram. Die Nachrichten können benutzerdefinierten Text und/oder Kamerabilder enthalten.
Für die Nutzung des Moduls ist ein Token für den Zugriff auf den Telegram-Bot erforderlich.
Anleitung zum Erhalt des Tokens:
1. Öffnen Sie Telegram und suchen Sie in der Suchleiste nach „BotFather“
2. /start ausführen und einen neuen Bot erstellen (/newbot)
3. Kopieren Sie das Token, das Sie nach der Erstellung des neuen Bots erhalten.
Dieses Modul ist in den Editionen Xeoma Standard, Xeoma Pro und Trial verfügbar. Weitere Informationen zum Modul finden Sie hier
3.3. Filter
Tageslicht-Detektor

Dieses Modul filtert automatisch Bilder bei schwachem (unzureichendem) Licht. Es eignet sich für Tagesaufnahmen, beispielsweise an entlegenen Standorten, an denen eine Aufzeichnung gemäß dem Modul „Zeitplan" nicht sinnvoll ist – etwa in Naturschutzgebieten zur Beobachtung von Tieren, die den Biorhythmen der Erde und nicht einem festen Zeitplan folgen.
Deaktivieren Sie das Modul, indem Sie das Kontrollkästchen oben rechts deaktivieren. In diesem Fall erhalten alle nachfolgenden Module kein Bild. Um den Filter zu deaktivieren, ohne die gesamte Kette zu unterbrechen, aktivieren Sie die Option „Ausgeblendet" – das Symbol des Filterkreislaufs ändert daraufhin seine Farbe. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen erneut, um das Modul wieder einzuschalten.
Bewegungsmelder

Nutzen Sie dieses Modul, um Bewegungen oder Bewegungslosigkeit zu erkennen sowie Wolken- oder Schattenbewegungen zu ignorieren. Kombinieren Sie dieses Modul mit PTZ-Tracking, um bewegliche Objekte zu überwachen. Mit diesen Funktionen optimieren Sie die Personalkontrolle.
Verweildauer-Detektor

Dieses Modul wird ausgelöst, wenn sich ein Objekt für die festgelegte Zeit in dieser Zone befindet. Schalten Sie dieses Modul in einer Kette hinter das Modul „Objektdetektor“, in dem Sie die Detektionszone, Objektgröße und weitere erforderliche Einstellungen definiert haben. Legen Sie in den Einstellungen des Verweildauer-Detektors die Auslösezeit fest. Weitere Informationen zum Modul finden Sie in diesem Artikel
Objektdetektor

Dies ist eine erweiterte Version des Bewegungsmelders, mit der Objekte auch im Stillstand verfolgt und einzelne Objekte voneinander unterschieden werden können.
Siehe 3.12. Objektdetektor
Detektor für zurückgelassene Objekte

Dieses Modul erkennt, ob ein Objekt im Sichtfeld der Kamera für einen unzulässigen Zeitraum unbeaufsichtigt bleibt, und löst vordefinierte Reaktionen aus. Um Fehlalarme zu vermeiden, legen Sie die minimale und maximale Größe eines Objekts fest, die den Alarm auslöst. So reagiert das Modul beispielsweise auf unbeaufsichtigtes Gepäck statt auf Personen, die sich im Bahnhof bewegen.
Definieren Sie die Detektionszone in beliebiger Form und Größe. Nutzen Sie den Pinsel, um die zu überwachenden Bereiche rot zu markieren. Lassen Sie Bereiche transparent, in denen keine Objektüberwachung erfolgen soll. Die Pinselgröße zum Füllen oder Löschen der Überwachungszone ist anpassbar. Im Modus „Auto" wird der Pinseleffekt – Füllen oder Löschen – automatisch basierend auf dem Bereich unter dem Pinsel gewählt.
Sie können die Zeitdauer festlegen, nach der ein Objekt als zurückgelassen gilt. Wenn Sie beispielsweise 10 Sekunden einstellen, lösen nur Gegenstände, die länger als 10 Sekunden unbeaufsichtigt waren, die Reaktion(en) aus.
Ist die Option „Kontinuierliche Arbeit zur Aktivierung der Bewegungssuche im Archiv" aktiviert, wechselt der Detektor in den Zustand „Ignoriert" (in Versionen vor 20.10.13: „Überspringen") (wenn das Archiv hinter dem Detektor geschaltet ist, erfolgt eine kontinuierliche Aufzeichnung). Diese Option kommt zum Einsatz, wenn eine kontinuierliche Aufzeichnung erforderlich ist, gleichzeitig aber eine Objektsuche im Archiv benötigt wird. Auf diese Weise erfasst der Detektor in der Xeoma-Überwachungssoftware ausschließlich Daten über unbeaufsichtigte (zurückgelassene) Objekte.
Weitere Informationen zum Modul finden Sie hier.
Zeitplaner

Mit diesem Modul legen Sie die Tage und Uhrzeiten fest, an denen die angeschlossenen Scheduler-Module aktiv sind. Sie können die Betriebszeiten präzise definieren, beispielsweise von 17:00 bis 23:59 Uhr an Werktagen (die Aufzeichnung läuft bis 23:59:59 Uhr, da die gesamte Minute erfasst wird). Legen Sie separate Zeiten für Arbeitstage fest und aktivieren Sie am Wochenende den 24/7-Betrieb. Alternativ konfigurieren Sie einen Timer, der das Modul nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne automatisch ein- und ausschaltet. Deaktivieren Sie das Modul, indem Sie das Kontrollkästchen oben rechts deaktivieren. In diesem Fall erhalten alle nachfolgenden Module kein Bildsignal. Um den Filter zu deaktivieren, ohne die gesamte Kette zu unterbrechen, wählen Sie „Ausgeblendet“ – die Farbe des Filter-Symbols ändert sich daraufhin. Aktivieren Sie das Modul erneut, indem Sie das Kontrollkästchen aktivieren.
Nutzen Sie dieses Modul für die zeitgesteuerte Detektion. Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel.Markierung

Dieses Modul bettet Zeit- und Datumsstempel, GPS-Koordinaten, benutzerdefinierten Text oder Bild-Overlays in das Kamerabild oder eine andere Videoquelle ein. Sie können die Position der Markierung, das Datums-/Zeitformat sowie die gewünschte Schriftgröße konfigurieren.
Für eine Archivierung mit Markierung deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „H.264/H.265/H.265-Aufnahme im Archiv ohne Konvertierung aktivieren“ in den Einstellungen des Moduls „Universelle Kamera“. In diesem Fall wird das Archiv im .xem-Format gespeichert.
Wenn Sie die Datums-/Zeitmarkierung im Archiv speichern, aber gleichzeitig den H.264-Archivstream ohne Konvertierung beibehalten möchten, wird das Xeoma-Archiv im .mkv-Format gespeichert und die Markierung als Untertitel hinzugefügt. Aktivieren Sie beim Abspielen der Archivaufnahme in einem Drittanbieter-Player daher bitte die Untertitel.
Weitere Details zur Markierung finden Sie hier
Rauchdetektor

Dieses Modul erkennt Rauch im überwachten Bereich. Legen Sie über den Schieberegler für die Empfindlichkeit fest, ab welcher Rauchdichte im Bereich Reaktionen ausgelöst werden. Die Stufe 0 bedeutet, dass jede Trübung im Bild als Rauch gewertet wird. Die Stufe 100 steht für eine geringe Empfindlichkeit; bei dieser Einstellung lösen nur starke Trübungen im Bild den Alarm oder andere von Ihnen definierte Aktionen aus.
Definieren Sie eine oder mehrere Erkennungszonen in beliebiger Form und Größe. Markieren Sie den zu überwachenden Bereich rot. Lassen Sie Bereiche transparent, die nicht auf Rauch überwacht werden sollen. Sie können die Pinselgröße zum Füllen oder Löschen der Überwachungszone anpassen. Im Modus „Auto“ wird der Pinseleffekt – Füllen oder Löschen – automatisch je nach Bereich unter dem Pinsel gewählt.
Um Fehlalarme zu vermeiden, nutzen Sie die Option „Bewegungen ignorieren, die kürzer sind als". Legen Sie hier eine Zeit in Sekunden fest, die eine Trübung anhalten muss, bevor sie als Rauch gewertet wird und vordefinierte Reaktionen auslöst.
„Kontinuierlichen Betrieb zur Archivsuche aktivieren“: Wenn diese Option aktiviert ist, wechselt der Rauchdetektor in den Status „Ignoriert“ (in Versionen vor 20.10.13: „Überspringen“) (ein nach dem Bewegungsmelder geschaltetes Archiv führt beispielsweise eine kontinuierliche Aufzeichnung durch). Diese Option kommt zum Einsatz, wenn sowohl eine kontinuierliche Aufzeichnung als auch die Erfassung aller Daten zu „Rauch“-Ereignissen erforderlich sind. Bei aktivierter Option sammelt der Rauchdetektor in der Xeoma-Überwachungssoftware ausschließlich Daten zu „Rauch-Ereignissen“.
Ebenfalls verfügbar in Xeoma: Branddetektion
Siehe 3.11. Rauchdetektor
Geräuschdetektor

Dieses Modul analysiert Audiostreams und reagiert auf Geräusche, die einen festgelegten Schwellenwert überschreiten. Verfügt Ihre Kamera über ein integriertes Mikrofon, können Sie den Detektor direkt mit der „Universellen Kamera“ verbinden. Ist das Mikrofon separat installiert, fügen Sie das Modul „Mikrofon“ hinzu und verbinden Sie es mit dem Detektor.
Die Moduleinstellungen umfassen:
Kontinuierliche Aufzeichnung (Suche über das Archivmenü verfügbar) – Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn der Detektor Aufnahmen rund um die Uhr erstellen soll, um die Ergebnisse später im Archiv zu prüfen; navigieren Sie dazu zu Archivmenü → Sounddaten des Sound-Detektors anzeigen. Xeoma markiert erkannte Sounds orange auf der Zeitachse.
Nachaufzeichnung – Legen Sie fest, wie viel Videomaterial nach der Auslösung des Detektors im Archiv gespeichert werden soll.
Geräuschschwellenwert, % – Stellen Sie die Empfindlichkeit des Detektors so ein, dass er auf spezifische Geräusche reagiert (z. B. lautes Zerbrechen eines Fensters oder einen Schuss) und unnötige Hintergrundgeräusche (z. B. Hupen von Autos) ignoriert. Hinweis: Je höher der Wert, desto mehr Geräusche werden ignoriert.
Aktueller Geräuschpegel, % – Überprüfen Sie in Echtzeit, was der Detektor erfasst; dies ist besonders bei der Ersteinrichtung zur Anpassung des Schwellenwerts nützlich.
Gesichtsdetektor

Dieses Modul dient der Detektion menschlicher Gesichter im Sichtfeld der Kameras. Es kann eingesetzt werden, um eine übermäßige Präsenz von Personen in unbefugten Bereichen oder umgekehrt einen Personalmangel zu erkennen.
Die Gesichtserkennung unterstützt die Suche nach bestimmten Personen in der Live-Ansicht und im Archiv. Für eine funktionierende Gesichtserkennung ist vorab ein Training erforderlich, um die Gesichter der zu erkennenden Personen hinzuzufügen. Dies kann auf zwei Arten erfolgen: in Echtzeit über das Kamerabild oder während der Archivwiedergabe. Weitere Informationen finden Sie unter „Hilfe zur Gesichtserkennung in den Einstellungen des Gesichtsdetektors".
In Kombination mit dem Modul „Privacy Masking" können Gesichter in der Kameraansicht dynamisch unkenntlich gemacht werden.
Neue innovative Funktion: Maskendetektor – Eine Option zur automatischen Erkennung, ob Personen eine medizinische Schutzmaske tragen oder nicht.
Mehr zum Gesichtsdetektor
Problemdetektor

Integrierte Tools für den System-Selbsttest. Dieses Filtermodul benachrichtigt Sie bei Störfällen: kein Kamerabild, kein Ton, Defokussierung, Erkennung von Bildverschlechterungen, verstellte Kamera, zu dunkles Bild, zu helles Bild, kein freier Festplattenspeicher, knapper RAM-Speicher oder Server-Neustart. Die Zeitachse des Archivs markiert Intervalle, in denen ein Problem erkannt wurde oder aufgrund von Kamerastörungen (z. B. „Einfrieren" der Kamera) keine Aufzeichnung erfolgte.
Dank der flexiblen Konfiguration und der modularen Struktur von Xeoma erhalten Sie präzise Benachrichtigungen für die richtigen Kameras zum passenden Zeitpunkt. Geht beispielsweise das Signal einer Kamera verloren, können Sie den Systemadministrator benachrichtigen; schaltet sich eine andere Kamera ab, kann ein akustischer Alarm ausgelöst werden. Zudem können Sie mehrere Benachrichtigungstypen gleichzeitig mit einer Kamera verknüpfen.
Problemmeldungen werden auch im Ansichtsfenster (Viewport) angezeigt. Durch die Wahl der gewünschten Schriftart stellen Sie sicher, dass keine Fehlermeldung übersehen wird:

Nutzen Sie diese Option, um den Zugriff auf eine Netzwerkressource (z. B. ein Modem) zu prüfen. Geben Sie dazu die Adresse der zu prüfenden Netzwerkressource und das gewünschte Intervall für die Verfügbarkeitsprüfung an. Der „Problemdetektor" kann erkannte Probleme zudem in einer Protokolldatei festhalten:

Das Protokoll wird in der Datei ProblemsDetector.log im Ordner „Logs" innerhalb des Xeoma-Einstellungsverzeichnisses gespeichert. Das Protokoll enthält verschiedene Meldungen; hier ist eine Übersicht:
Das Modul „Problemdetektor" kann Sie in Kombination mit dem SMS-/E-Mail-Versand über Folgendes benachrichtigen:
- Knapper RAM-Speicher
- RAM-Problem behoben
- Server erfolgreich neu gestartet
- Knapper Festplattenspeicher
- Festplattenproblem behoben
- Kein Festplattenspeicher
- Bild zu dunkel geworden
- Bild wieder hell genug
- Bild zu hell geworden
- Bild wieder dunkel genug
- Kamera unscharf
- Kamera verstellt oder verdeckt
- Kamera lässt sich nicht drehen
- Fehler beim Datenbank-Update
- Fehler beim Datenbank-Lesezugriff
- Fehler beim Datenbank-Schreibzugriff
- Audiostream empfangen
- Videostream empfangen
- Kein Kamerabild oder Bild ändert sich nicht
- Netzwerkressource nicht verfügbar
- Netzwerkressource verfügbar
- Hohe CPU-Auslastung
- CPU-Auslastung gesunken
- Starten Sie Xeoma auf dem ersten Computer – dem Rechner, der den Kamera-Stream empfangen soll – und erstellen Sie eine Kette mit dem „HTTP-Receiver“.

- Rufen Sie die Einstellungen auf und legen Sie den eindeutigen Namen sowie Benutzername und Passwort fest. Kopieren Sie anschließend die resultierende Zeile aus dem Feld „Vollständiger Pfad“ und ersetzen Sie „localhost“ durch die externe statische („öffentliche“) IP-Adresse dieses Rechners.

- Damit ist die Konfiguration an diesem Computer abgeschlossen; das Xeoma-Fenster kann nun geschlossen werden. Starten Sie nun Xeoma auf dem zweiten Computer – dem Gerät, das den Kamerastream sendet – und fügen Sie der Kette für die USB-Kamera „HTTP-Upload an anderes Xeoma“ hinzu.

- Rufen Sie die Einstellungen auf und geben Sie den „vollständigen Pfad“ des ersten Computers sowie den Namen für das Modul und, falls erforderlich, Benutzername und Passwort an.

- Neue Kamera hinzufügen (Symbol „Plus")
- Kameras im Ansichtsmodus auswählen (Symbol „Fenster")
- Interaktive Standortkarte öffnen (eMap) (Symbol „Karte")
- Archiv der Aufzeichnungen öffnen (Symbol „Play")
- Einstellungen öffnen (Symbol „Zahnrad")
- Schema löschen (Symbol „Kreuz")
- PTZ-Steuerung öffnen (Symbol „PTZ")
- Screenshot erstellen (Symbol „Kamera")
- Schnelles Ein-/Ausschalten (Button Switcher) (Symbol „Relais")
- Einstellungen zurücksetzen: Diese Option setzt alle Xeoma-Einstellungen auf den Ursprungszustand zurück. Die Lizenz bleibt aktiv und das Archiv erhalten. Alle konfigurierten Kameras werden entfernt; Xeoma initiiert daraufhin eine einfache Suche nach lokalen Kameras, genau wie beim ersten Start der Software.
- Einstellungen speichern: Mit dieser Option sichern Sie die aktuelle Konfiguration im Backup-Ordner „SettingsBackupDir".
- Einstellungen wiederherstellen: Diese Option ermöglicht das Wiederherstellen von Einstellungen aus einem aktuellen Backup (aus dem Ordner „SettingsBackupDir"). Xeoma erstellt bei jeder Konfigurationsänderung automatisch eine Sicherungskopie; zusätzlich lässt sich ein Backup manuell im Ordner „SettingsBackupDir" speichern (Option „Einstellungen speichern" siehe oben). Über „Einstellungen wiederherstellen" laden Sie eine solche Sicherung (beispielsweise die aktuellste).
- Einstellungen exportieren: Diese Funktion erstellt eine Sicherungskopie der Programmeinstellungen zur externen Ablage. Wir empfehlen, die Xeoma-Konfiguration regelmäßig zu sichern und an einem sicheren Ort (z. B. auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick) zu verwahren.
- Einstellungen importieren: Mit dieser Option stellen Sie in Xeoma Einstellungen wieder her, die zuvor durch den Export von Einstellungen (Option „Einstellungen exportieren") als Backup gesichert wurden.
- Der Preview-Stream (die erste URL im Modul) muss mindestens HD-Qualität (720p oder 1280×720) aufweisen – andernfalls wäre die Beschleunigung kontraproduktiv und greift nicht;
- Die GPU muss sowohl mit dem Betriebssystem-Typ als auch mit dem Kamera-Stream-Typ kompatibel sein
- Intel Quick Sync
- NVIDIA CUDA
- DXVA2
- D3D11VA
- Vulkan
- Intel Quick Sync
- NVIDIA CUDA
- VAAPI
- VDPAU
- Vulkan
- V4L2M2M
- Objekterkennung
- Sports Tracking
- Linienkreuzungs-Detektor
- Raucherfassung
- spart Aufwand, Zeit und Geld
- ideal für Standorte, an denen ein 24/7-Serverbetrieb nicht möglich oder nicht gewünscht ist
- senkt den Stromverbrauch
- außer den Kameras ist keine weitere Hardware erforderlich
- perfekt für Kameras an mehreren Standorten
- Ihre Aufzeichnungen sind vor Diebstahl geschützt und auf unserem Cloud-Server sicher verwahrt
- Schneller Start – Verbindung in 1, 2, 3!
- Keine eigene IT-Infrastruktur erforderlich;
- Bei Erreichen des gekauften Speicherlimits werden alte Videos durch neue Aufnahmen überschrieben (Ringbuffer);
- Sie können einsehen, wie viele Abonnementtage noch verbleiben;
- Sie können alle Module der Standardversion von Xeoma nutzen – Detektoren, SMS- oder E-Mail-Versand, FTP-Upload usw.;
- Lediglich Module, die in der Cloud nicht funktionieren können, sind nicht verfügbar (Bildschirmaufnahme, lokale USB-Kameras, lokales Mikrofon, Dateilesung usw.)
- Kameraanforderungen: JPEG-, MJPEG-, H264-, H264+-, H265+-, H265- oder MPEG-4-Stream mit statischer IP-Adresse, die aus dem Internet erreichbar ist (bei dynamischer Adresse können Sie einen kostenlosen DDNS-Dienst nutzen); Portweiterleitung des Kamera-Ports 80 im Router (Anleitung hierzu: http://portforward.com/english/routers/port_forwarding/routerindex.htm).
- Netzwerkanforderungen: Hängen von der Bildauflösung und den fps der Kamera ab (z. B. 2,2 Mbit Internetverbindung pro Full-HD-Kamera bei 2 fps oder 128 Kbit pro Kamera bei 800×450 Pixeln und 0,5 fps, zzgl. der Last aller anderen Netzwerknutzer). Da die Kamera den Stream kontinuierlich sendet, wird eine Internetverbindung mit unbegrenztem Datenvolumen empfohlen
- Erweitern Sie Ihr Abonnement mit Ihrem Unternehmenswachstum – buchen Sie mehr Speicherplatz oder schließen Sie weitere Kameras an.
- während des definierten Zeitraums (festgelegt im „Zeitplan“) aktiviert der „Bewegungsdetektor“ die Aufzeichnung und speichert alle Bewegungen in „Vorschau und Archiv“;
- Bei Problemen mit der Kamera oder dem Server informiert der „Problemdetektor“ das Modul „E-Mail senden“, welches Sie über den Fehler benachrichtigt.
Detaillierte Anweisungen zur Verwendung des Moduls „Problems detector“ finden Sie hier.
Bildgröße anpassen

Das Modul „Image Resize“ reduziert die Größe eingehender Bilder.
Passen Sie in den Moduleinstellungen die Größe des Ergebnisbildes als Prozentsatz der Originalgröße an.
Mehr in diesem Artikel
Bild drehen

Das Modul „Image Rotate“ dreht und spiegelt das Kamerabild.
Verwenden Sie den Schieberegler, um den Rotationswinkel festzulegen. Deaktivieren Sie die Option „90-Grad-Schritt (abgerundet)“, um beliebige Winkel zu nutzen. Bei aktivierter Option wird der Wert auf 0, 90 oder 180 abgerundet.
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Bild zuschneiden

Das Modul „Image Crop“ schneidet das Kamerabild dynamisch zu. Markieren Sie den zu behaltenden Bereich in den Moduleinstellungen rot. Nicht markierte Bereiche werden abgeschnitten.
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PTZ-Tracking

Dieses Modul steuert eine PTZ-Kamera automatisch in Richtung sich bewegender Objekte. Voraussetzung sind eine PTZ-fähige Kamera und die Anordnung des Moduls in der Kette hinter einem „Motion Detector". Empfindlichkeit, Detektionsmethode und weitere Parameter werden im „Motion Detector" konfiguriert; das „PTZ Tracking" reagiert entsprechend.
Konfigurierbar sind: die Reaktionsverzögerung auf Bewegungen (die Kamera bewegt sich erst, wenn die Bewegung länger als der eingestellte Wert anhält), die Zeit bis zur Rückkehr in die Ausgangsposition samt Wartezeit bis zum nächsten Tracking, Bewegungs- und Zoomgrenzen sowie die Schrittweite für Bewegung und Zoom (beeinflusst Geschwindigkeit und Drehwinkel).
Weitere Informationen zum Modul finden Sie in diesem Artikel
Automatische Kennzeichenerkennung (ANPR)

Dieses Modul erkennt Fahrzeugkennzeichen verschiedener Länder, erstellt White- und Blacklists, speichert Logdateien und mehr. Das Modul ist unter Android nicht verfügbar.
Ebenfalls in Xeoma verfügbar: Erkennung der Fahrzeuggeschwindigkeit nach der Zeitdifferenzmethode und der Radarmessmethode.
Mehr zu ANPR erfahren Sie hier
Fisheye-Dewarping

Dieses Modul entzerrt Bilder von Fisheye-Kameras und stellt sie im normalen Format dar.
Weitere Informationen zum Modul finden Sie in diesem Artikel
Besucherzähler

Das Modul „Visitors Counter“ zählt erkannte Besucher im Sichtfeld der Kamera und zeigt diese Anzahl in der Vorschau an. Zeichnen Sie dazu beispielsweise in den Einstellungen des „Motion Detector“ eine Linie im überwachten Bereich und schalten Sie den „Visitors Counter“ hinter den Detektor. Jede Überschreitung dieser Linie wird als Besucher gezählt. Es stehen zwei Zählmethoden zur Auswahl: Die Ein-Richtungs-Zählung eignet sich, wenn sich Besucher nur in eine Richtung bewegen (nur Eintritt oder nur Austritt); hierbei erhöht jede Linienüberschreitung den Zähler um 1. Die Zwei-Richtungs-Zählung ist für Bereiche konzipiert, in denen Personen sowohl eintreten als auch austreten; hier wird jede zweite Linienüberschreitung als ein Besucher gewertet. Mit der Option „Reset the counter every“ legen Sie fest, wie oft die Zählung zurückgesetzt wird (z. B. täglich oder pro Schicht). Berichte lassen sich als CSV-Datei speichern.
Nutzen Sie dieses Modul zur Mitarbeiterüberwachung.Mehr über den Visitors Counter
Cross-Line Detector

Dieses Modul ermöglicht das Ziehen einer virtuellen Linie und wird ausgelöst, sobald diese überschritten wird. Es erkennt die Bewegungsrichtung und zählt, wie oft die Linie in eine bestimmte Richtung überquert wurde.
Verbinden Sie dieses Modul in einer Kette nach dem Modul „Objektdetektor“, in dem Sie die Detektionszone, Objektgröße und weitere erforderliche Einstellungen festgelegt haben. Ziehen Sie in den Einstellungen des Linienkreuzungs-Detektors eine Linie im Kamera-Vorschaufenster. Die Linienenden sind mit grünen Punkten markiert; klicken Sie auf einen dieser Punkte und ziehen Sie die Linie, um die Position zu ändern. Ein rotes Dreieck an der Linie gibt die Bewegungsrichtung an, in die sich ein Objekt bewegen muss, um den Alarm auszulösen. Klicken Sie auf „Richtung umschalten“, um diese zu ändern. Bei mehreren Linien können Sie die gewünschte über die Dropdown-Liste „Linie auswählen“ festlegen. Aktivieren Sie „Besucherzahl anzeigen“, damit Xeoma zählt, wie oft die Linien in der gewählten Richtung überquert wurden. Ab Xeoma 24.7.9 verfügt der Linienkreuzungs-Detektor über einen neuen Betriebsmodus: Personenzählung in einem Raum.
Weitere Informationen zu diesem Modul finden Sie in diesem Artikel
Privatsphäre-Maskierung

Das Modul Privatsphäre-Maskierung ermöglicht das dynamische Weichzeichnen von Bereichen im Sichtfeld der Kamera, die nicht aufgezeichnet werden dürfen. Unser Unternehmen legt Wert auf den Schutz der Privatsphäre, insbesondere in Großstädten, wo die Linse Ihrer Überwachungskamera leicht das Fenster eines Nachbarn erfassen kann.
Setzen Sie dieses Modul ein, um private Bereiche in Ihren Aufnahmen auszublenden. In Kombination mit Detektortyp-Filtern lassen sich so erkannte Objekte wie Gesichter, Kennzeichen (LPR) usw. dynamisch weichzeichnen.
Das Modul „Privatsphäre-Maskierung“ kann mit dem Modul „Bewegungsdetektor“ (hier wird der Modus „Mit akkumuliertem Hintergrund vergleichen“ empfohlen) oder dem Modul „Objektdetektor“ verbunden werden. Aktivieren Sie im Modul „Privatsphäre-Maskierung“ das Kontrollkästchen „Detektor zur Auswahl der Maskierungszonen verwenden“.
Alternativ kann das Modul ohne Detektoren genutzt werden, wobei die zu maskierenden Bereiche direkt im Modul mit einem Pinsel markiert werden. Damit die Daten des Moduls im Archiv gespeichert werden, muss im Modul „Universelle Kamera“ die Option „H.264-Stream ohne Rekodierung direkt ins Archiv aufzeichnen“ deaktiviert sein.
Dieses Modul ist in der Xeoma Pro Edition verfügbar. Da sich Xeoma Pro- und Xeoma Standard-Lizenzen ergänzen, können Sie eine Xeoma Pro-Lizenz für eine Kamera erwerben und zu Ihrer Standard-Lizenz hinzufügen, um die „Privatsphäre-Maskierung" und andere intelligente Pro-Module für diese eine Kamera zu nutzen (Pro-Lizenzen sind für jede beliebige Anzahl von Kameras erhältlich).
Button-Switcher

Dieses Modul ermöglicht das schnelle Ein- und Ausschalten aller nachgeschalteten Module in der Kette über eine Schaltfläche im unteren Bedienfeld oder eine Option im Hauptmenü. Fügen Sie das Modul „Button Switcher" in die Kette ein und nutzen Sie die Schaltfläche oder Menüoption, wann immer Sie beispielsweise die Aufzeichnung schnell starten oder stoppen möchten. Sie können dem Modul einen Namen (ID) zuweisen. Alle Module mit derselben ID werden gleichzeitig geschaltet.
Nutzen Sie dieses Modul, um Aufnahmen schnell zu starten oder zu stoppen.
Unitor

Das Modul „Unitor" kombiniert die Ausgabesignale von zwei Videoquellen in einem Bild. Verbinden Sie zwei Kameras oder andere Videoquellen mit dem Unitor, um ein zusammengeführtes Bild zu erhalten. Zusätzlich kann eine Audioquelle eingebunden werden.
Sie können die Position der Kameras zueinander (horizontale oder vertikale Kombination) sowie deren Reihenfolge festlegen.
Beachten Sie, dass der Unitor als Ergebnis nur einen einzigen Audio-Stream ausgibt.
Nutzen Sie dieses Modul, um zwei Videostreams zu einem zusammenzuführen.
Weitere Informationen zu diesem Modul finden Sie im Unitor-Artikel oder im Unitor-Video.
Relais-Schalter

Dieses Modul fungiert als Stream-Umschalter. Sobald es ein Signal von einem steuernden Modul erhält, schließt es den Stromkreis und leitet den Stream der gesteuerten (sekundären) Kette weiter.
Weitere Informationen zu diesem Modul und seinen Einstellungen finden Sie unter 3.9. Relais-Schalter.
Bedingung

Dieses Modul ist eine Art Relais-Schalter, der auf Basis einer von Ihnen gewählten logischen Bedingung arbeitet. Eine andere Bezeichnung für das Modul ist „Denial“, da es im Gegensatz zu anderen Filtern in Xeoma im Wesentlichen prüft, ob die vorangegangenen Module (Filter) NICHT ausgelöst wurden.
Verbinden Sie das Modul „Condition“ nach den Detektoren und vor den Zielmodulen.
Arbeitsmodus wählen:
Logisches UND – das Modul leitet das Video an nachfolgende Module weiter, wenn KEINES der vorherigen Module aktuell ausgelöst ist.
Logisches ODER – das Modul leitet das Video an nachfolgende Module weiter, wenn mindestens EIN vorheriges Modul aktuell NICHT ausgelöst ist.
Um diese Logik-Umkehr für ein Modul aufzuheben (d. h. die Bedingung greift, wenn das Modul „ausgelöst“ statt „NICHT ausgelöst“ ist), aktivieren Sie den Namen des Moduls in der Liste (aufgeführt sind nur mit „Condition“ verbundene Module). Beachten Sie, dass die Funktionsweise im Vergleich zur direkten Modulverbindung ohne dieses Element invertiert ist.
HTTP-Markierung

Dieses Modul kombiniert die Funktionen von „HTTP-Switcher“ und „Markierung“. Es ermöglicht das Ein- und Ausschalten aller nachfolgenden Module (der gesamten Kette nach der HTTP-Markierung) und speichert Metainformationen beim Empfang einer HTTP-Anfrage. Es fungiert als Schalter und empfängt Befehle zum Unterbrechen (via URL zum Ausschalten) oder Schließen (via URL zum Einschalten) des Kreislaufs. Dabei werden Metadaten zum Befehl sowie die Kennung (ID) gespeichert. Über diese ID können Sie Einträge im Web-Archiv suchen und einsehen (hierfür ist das Modul „Webserver“ im Schema erforderlich). Nach Erhalt eines Befehls zum Fortsetzen bleibt der Kreislauf geschlossen. Wird über einen längeren Zeitraum kein Befehl zum Fortsetzen oder Ausschalten empfangen, unterbricht sich der Kreislauf automatisch.
Platzieren Sie beispielsweise die HTTP-Markierung in einer Kette vor dem Modul „Archiv“ und senden Sie die URL zum Ausschalten mit einer Kennung (Beispiel: „id=123“). Senden Sie den Befehl zum Fortsetzen, um die Aufnahme weiterzuführen, oder die URL zum Einschalten, um sie wieder zu starten.
Anfragen können über Hausautomationssysteme oder einfach über einen Webbrowser gesendet werden.
HTTP-Switcher

Dieses Modul ermöglicht das Ein- und Ausschalten aller nachfolgenden Module (die gesamte Kette nach dem HTTP-Switcher) beim Empfang einer HTTP-Anfrage. Es fungiert als Schalter und empfängt Befehle zum Unterbrechen (via URL zum Ausschalten) oder Schließen (via URL zum Einschalten) des Kreislaufs.
URL-Pfad zum Ausschalten: Senden Sie diese HTTP-Anfrage, damit der HTTP-Switcher den Videostream für einen festgelegten Zeitraum (oder dauerhaft, bis die Einschalt-URL gesendet wird) blockiert.
URL-Pfad zum Einschalten: Senden Sie diese URL, damit der HTTP-Switcher die Blockierung des Videostreams aufhebt (Kreislauf schließt). Falls ein Timeout definiert ist, blockiert das Modul den Videostream nach Ablauf dieser Zeit erneut.
Binden Sie dieses Modul beispielsweise in eine Kette vor dem Modul „Archiv“ ein und senden Sie die URL zum Ausschalten, wenn die Aufnahme gestoppt werden soll. Zum Fortsetzen senden Sie die URL zum Einschalten. Anfragen lassen sich über Hausautomationssysteme oder einfach über einen Webbrowser versenden.
Verwenden Sie das {ID}-Makro, um einen eindeutigen Namen für dieses Modul zu generieren. Wird kein Makro verwendet und ist der Pfad für alle HTTP-Sender identisch, schalten sich beim Empfang einer Anfrage alle Module dieses Typs gleichzeitig ein oder aus.
Nutzen Sie den Parameter „timeout_seconds“, um die Arbeitszeit festzulegen oder zu ändern (Beispiel: http://10.1.10.10:10090/http_sender_on?module=HttpSwitcher.7&timeout_seconds=5).
Nutzen Sie den Parameter „show_status“, um Informationen zum aktuellen Zustand des Moduls abzurufen (Beispiel: http://10.1.10.10:10090/http_sender_on?module=HttpSwitcher.7&show_status).
Kamera-interner Detektor

Dieses Modul nutzt die integrierten Detektoren und Sensoren von IP-Kameras mit ONVIF-Protokollunterstützung und kann Befehle an die Kamera senden. Dadurch konfigurieren Sie Analyseregeln direkt in der Kamera und ersetzen Xeoma-Detektoren, wodurch sich ein Teil der Serverlast auf die Kamera verlagert.
Mehr über das Modul erfahren
Gesichtsdetektor (Emotionen)

Das Modul erkennt automatisch menschliche Emotionen (Glück, Angst, Neutralität, Traurigkeit usw.) in Gesichtern im Kamerabild. Die Ergebnisse werden auf dem Bildschirm angezeigt, in einem Tabellenbericht gespeichert oder an ein Drittprogramm zur Weiterverarbeitung gesendet. Es kann als Alternative zum aktuellen Face Detector für die Gesichtsdetektion (nur Detektion, keine Erkennung) oder ergänzend dazu genutzt werden, um beispielsweise Emotionen nur bei bekannten oder unbekannten Personen zu analysieren. Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Ein Testmodus ist für eine Stunde verfügbar, danach ist eine Neukonfiguration erforderlich.
Weitere Informationen zu diesem Modul und seinen Einstellungen finden Sie in dieser Installationsanleitung.
FaceID

Dieses Modul erkennt menschliche Gesichter im Kamerabild und gleicht sie mit einer Datenbank ab (entweder einer entfernten LDAP-Datenbank oder einer lokal gespeicherten Datenbank). Das Modul funktioniert nur, wenn es nach den Modulen „QR-Code-Erkennung" oder „Smart-Card-Leser" geschaltet ist. Der QR-Code-Leser bzw. Smart-Card-Leser erfasst die Personen-ID und übermittelt diese Metadaten an FaceID, das daraufhin in der Datenbank nach dem passenden Gesicht sucht. Es eignet sich für komplexe Zutrittskontrollsysteme in Unternehmen mit eingeschränktem Zugang, auf Universitätsgeländen, in Privatanwesen sowie überall dort, wo ein höheres Maß an Sicherheit und Identitätsprüfung des Inhabers erforderlich ist. Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Der Testmodus ist für eine Stunde verfügbar; danach ist eine Neukonfiguration erforderlich. Weitere Informationen zum Modul finden Sie in diesem Artikel.
Erkennung von Objekttypen

Das Modul klassifiziert automatisch Objekte im Sichtfeld der Kamera (Person, Auto, Tier, Vogel, Motorrad, Flugzeug, Drohne usw.) und reagiert gezielt auf ausgewählte Objekttypen oder ignoriert diese. Der „Object Recognizer" ist ideal für Umgebungen, in denen mit Bewegungen im Sichtfeld zu rechnen ist und das System nur auf bestimmte Objekttypen reagieren soll. Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Der Testmodus ist für eine Stunde verfügbar; danach ist eine Neukonfiguration erforderlich.
!Neue innovative Funktion: Erkennung von Seevögeln/Vögeln. KI-gestützter Schutz von Kulturpflanzen für landwirtschaftliche Betriebe und Fischereianlagen in Xeoma.
!Neue innovative Funktion: Drohnenerkennung. Die optimale Lösung für Flughäfen und Privatgelände. Schützen Sie Ihre Privatsphäre und verhindern Sie gefährliche Unfälle mithilfe der KI-Funktionen in Xeoma.
Für weitere Informationen und Demo-Lizenzen kontaktieren Sie uns bitte.
Weitere Informationen zu diesem Modul und seinen Einstellungen finden Sie in dieser Installationsanleitung.
SmartHome – RIF+

Dieses Modul arbeitet mit RIF+-Automatisierungsgeräten. Es lassen sich verschiedene Sensoren an das Gerät anschließen, deren Alarme das Modul empfangen kann. Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Der Testmodus ist für eine Stunde verfügbar; danach ist eine Neukonfiguration erforderlich. Mehr erfahren
QR-Code-Erkennung

Das Modul zur QR-Code-Erkennung ist ein Filtermodul, das das Kamerabild nach QR-Codes scannt und das Videosignal bei einem Treffer im Schema weiterleitet. In der Regel wird dieses Modul in einer Kette vor dem FaceID-Modul eingesetzt, welches das Gesicht im Kamerabild mit dem Gesicht der durch den QR-Code identifizierten Person abgleicht. Das Modul ist zudem mit dem Modul „Application Runner“ kompatibel und kann QR-Code-Informationen über das %TEXT%-Makro übermitteln. Es eignet sich für komplexe Zutrittskontrollsysteme in Unternehmen mit beschränktem Zugang, auf Campusgeländen, in privaten Residenzen oder überall dort, wo höchste Sicherheitsstandards und eine Identitätsprüfung des Passinhabers erforderlich sind. Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Es steht für eine Stunde im Testmodus zur Verfügung; danach ist eine Rekonfiguration erforderlich.
Weitere Informationen zum Modul finden Sie hier.
Smart-Card-Lesegerät

Das Modul empfängt Informationen über den Karteninhaber von Omnikey-Zutrittskartenlesegeräten und leitet diese in der Kette an das FaceID-Modul weiter, um das Datenbankfoto mit dem Gesicht der Person vor der Kamera zu vergleichen. Es eignet sich für komplexe Zutrittskontrollsysteme in Unternehmen mit beschränktem Zugang, auf Campusgeländen, in privaten Residenzen oder überall dort, wo höchste Sicherheitsstandards und eine Identitätsprüfung des Passinhabers erforderlich sind. Das Modul arbeitet zudem mit dem Modul „Application Runner“ zusammen, an welches es Informationen zur Zugangskarte via %TEXT%-Makro sendet. Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Es steht für eine Stunde im Testmodus zur Verfügung; danach ist eine Rekonfiguration erforderlich.
Weitere Informationen zum Modul finden Sie in diesem Artikel.
GPIO-Modul

Dieses Modul steuert Geräte, die an die GPIO-Schnittstelle angeschlossen sind. Das Modul kann sowohl auf die Auslösung externer Sensoren reagieren (hierfür einen Input-Pin verwenden) als auch Signale zum Auslösen externer Geräte senden (hierfür einen Output-Pin verwenden).
Wird der Input-Pin ausgelöst, wechselt das Modul in den Zustand „Ignoriert“ (in Versionen vor 20.10.13 – „Überspringen“), sodass das Videosignal in der Kette weitergeleitet wird.
Wenn Module, die in der Kette vor diesem Modul geschaltet sind, ausgelöst werden, wird ein Signal an den Output-Pin gesendet.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Wechsel zu PTZ-Preset

Empfängt dieses Modul Alarme von vorgeschalteten Modulen in der Kette, schwenkt es eine ausgewählte Kamera in eine vordefinierte Position. Die Kamera muss PTZ-Steuerungen über das ONVIF-Protokoll unterstützen.
Geschlechtererkennung

Dieses Modul basiert auf Künstlicher Intelligenz und ermöglicht die automatische Erkennung des Geschlechts einer Person. Ideal für den Einzelhandel, um Werbeaktionen oder Benachrichtigungen basierend auf dem Geschlecht der Besucher anzupassen und so die Verkaufsraten zu steigern.
Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Es steht für eine Stunde im Testmodus zur Verfügung; danach ist eine Rekonfiguration erforderlich.
Mehr erfahren unter „Geschlechtererkennung in Xeoma“
Sports Tracking

Sports Tracking ist ein Modul ab Xeoma Version 19.11.26. Es basiert auf KI-Datensätzen zur automatischen Detektion von Sportbällen oder Spielern im Sichtfeld der Kamera sowie zum automatischen Tracking – der Kameradrehung, um dem Objekt permanent zu folgen. Dies ist besonders bei Videoübertragungen von Teamsport-Events gefragt. Das Modul ist für diverse Spielfeldbedingungen im Fußball optimiert; American Football, Basketball und weitere Teamsportarten können auf Anfrage ergänzt werden.
Das Modul „Sports Tracking“ kann beim Verfolgen des Balls automatisch zoomen. Befinden sich zwei Bälle auf dem Feld, folgt das Modul „Sports Tracking“ dem Ball, den es zu Beginn mittels KI und Computer Vision detektiert hat.
Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen von Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Es steht für 1 Stunde im Testmodus zur Verfügung; danach ist eine Neukonfiguration erforderlich.
Mehr dazu unter „Erkennung und Verfolgung von Sportbällen“
Personenansammlungs-Erkennung

Dieses Modul basiert auf KI-Netzwerken. Es zählt Personenköpfe und löst eine vordefinierte Reaktion aus, sobald die Anzahl einen festgelegten Grenzwert unter- oder überschreitet (Erkennung von Menschenansammlungen). Zudem eignet es sich zur Fahrgastzählung in öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahn-Waggons, Bussen, Straßenbahnen oder Zügen. Sie legen fest, ab wie vielen Personen im Sichtfeld der Kamera das Modul ausgelöst wird. Neu: Social-Distance-Tracking.
Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen von Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Es steht für 1 Stunde im Testmodus zur Verfügung; danach ist eine Neukonfiguration erforderlich.
Mehr dazu unter „Personenansammlungs-Erkennung"
Farberkennung

Dieses Modul wird aktiviert, sobald es die gewählte Farbe in einem definierten Bereich in Echtzeit detektiert. Es arbeitet entweder eigenständig, um Objekte anhand der Farbe zu identifizieren, oder in Kombination mit anderen Modulen wie der Kennzeichenerkennung – beispielsweise zur Erfassung von Verkehrsverstößen an Ampeln (Detektion von Rotlichtverstößen).
Wählen Sie eine Farbe aus den Vorgaben oder definieren Sie einen Farbwert im RGB- oder HSV-Farbschema. Über den Schieberegler „Empfindlichkeit“ können Untertöne des gewählten Bereichs einbezogen werden. Markieren Sie den zu überwachenden Bereich mit dem roten Pinsel; nicht markierte Bereiche werden ignoriert. Aktivieren Sie „Nur sich ändernde Bereiche analysieren“, um statische Objekte im Bild auszublenden (das Modul sucht dann nur nach bewegten Objekten). Für diese Funktion muss der „Bewegungsdetektor“ in der Kette vor diesem Modul geschaltet sein.
Dieses Modul wird separat erworben und über die Lizenzen von Xeoma Standard oder Xeoma Pro aktiviert. Es steht für 1 Stunde im Testmodus zur Verfügung; danach ist eine Neukonfiguration erforderlich.
Hier geht es zur Promo-Seite des Moduls
Senstar PTZ Tracking
Dieses Modul integriert Ihr Videoüberwachungssystem in eine Senstar-Sicherheitsanlage und schwenkt die Kamera bei Alarm automatisch in die entsprechende Alarmzone.
Für den vollen Funktionsumfang muss dieses Modul in einer Kette mit einer ONVIF-PTZ-Kamera verbunden sein.
Um Alarme von Sensoren zu empfangen, geben Sie in den Moduleinstellungen die Netzwerkadresse des Computers ein, auf dem die Software „Senstar Network Manager“ installiert ist und auf dem die Verbindung zu Ihrem Videoüberwachungssystem aktiviert wurde.
Nutzen Sie die erweiterten Einstellungen des Moduls, um festzulegen, von welchen Geräten Alarmsignale verarbeitet werden und in welche Position die Kamera bei Alarm schwenken soll:
Wählen Sie die Gerätenummer, geben Sie die Alarmnummer und die erforderlichen Koordinaten der Kameraposition ein (nutzen Sie die Schaltfläche „Aktuelle Koordinaten übernehmen“ für die automatische Eingabe). Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um einen neuen Alarm zu definieren, auf „Aktualisieren“ zum Bearbeiten oder auf „Löschen“ zum Entfernen des ausgewählten Alarms.
Geht ein Alarm aus der verarbeiteten Liste ein, schwenkt die Kamera automatisch in die gewählte Zone und startet die Aufzeichnung ins Archiv oder an ein anderes Ziel (die Aufzeichnungsdauer wird über die Einstellung „Postrecord" festgelegt).
Die meisten Senstar-Sensoren werden unterstützt, z. B. FlexZone, OmniTrax, UltraWave und weitere.
Filterung nach Objektgröße

Das neue Xeoma-Modul „Objektgrößenfilterung“ ermöglicht es, Objekte basierend auf konfigurierten Parametern (Breite, Höhe) in den Moduleinstellungen zu filtern. So lassen sich Objekte mit spezifischen Dimensionen gezielt detektieren. Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel
Erkennung der Fahrzeuggeschwindigkeit

Dieses Modul arbeitet in Kombination mit dem ANPR-Modul und dem Geschwindigkeitsmessgerät ISKRA DA/40. Das ANPR-Modul muss in der Kette nach diesem Modul geschaltet werden; die Erkennungsmethode muss auf „In Kombination mit dem Geschwindigkeitsdetektor-Modul“ eingestellt sein. Als Zielmodul in dieser Kette wird das Modul „ANPR-Sender an FTP“ empfohlen.
Weitere Informationen in diesem Artikel
Alterserkennung

Das Xeoma-Zusatzmodul „Alterserkennung“ basiert auf KI und neuronalen Netzen. Es ermöglicht die Echtzeit-Erkennung des Alters von Personen mittels Computer Vision. Weitere Informationen zum Modul „Alterserkennung“ finden Sie in diesem Artikel.
Mein Detektor

„Mein Detektor" ermöglicht das Hinzufügen eigener Neurodetektoren und deren Nutzung in Xeoma.
Mit diesem Modul lässt sich in Xeoma ein Modul auf Basis eines Drittanbieter-Tools erstellen. Dies eignet sich für die Integration verschiedener Utilities und Plugins sowie zur Erstellung eines separaten Neurodetektors vom Typ „Mein Detektor". Weitere Informationen zu diesem Modul finden Sie in diesem Artikel.
Detektor für Sound-Ereignisse

Dieses Modul basiert auf künstlicher Intelligenz und erkennt akustische Ereignisse wie Weinen, Schreie, Schüsse, Glasbruch und Autoalarme.
Weitere Informationen zum Modul finden Sie in diesem Artikel
Detektor für Baustellensicherheit

Dieses KI-basierte Modul erkennt Schutzausrüstungsteile bei Personen im Kamerabild: Sicherheitshelme und/oder Arbeitskleidung.
Hier mehr über das Modul erfahren.
Texterkennung

Dieses Modul erkennt Text in einem definierten Bereich des Live-Videostreams der Kamera. Zudem kann das Modul Reaktionen auslösen, wenn ein bestimmtes Wort oder bestimmte Wörter im erkannten Text detektiert werden oder wenn eine Zahl einen vorgegebenen Wert erreicht, überschreitet oder unterschreitet.
Hier mehr über das Modul erfahren.
Modbus-Controller

Dieses Modul empfängt Befehle von Controllern über das Modbus-Protokoll und löst Reaktionen in Xeoma aus. Dieser Controllertyp ist Standard in Automatisierungssystemen, Smart Homes, Ampelanlagen usw.
Solche Controller verfügen über Eingangsports (oder Eingänge), die Trigger an Xeoma senden (sechs Ports von 0 bis 5). Aktivieren Sie per Checkbox die Eingangsports, auf die Xeoma reagieren soll. Die Zuordnung der Ports zu den Triggern entnehmen Sie der Dokumentation des Controllers. Bei Eingang eines Triggers an einem bestimmten Port können Sie festlegen, an welches nachfolgende Modul der Videostream weitergeleitet wird, falls mehrere Module in der Kette nach diesem Modul geschaltet sind. So können Sie für verschiedene Trigger an den Eingangsports unterschiedliche Reaktionen konfigurieren.
Geben Sie beim Hinzufügen des Moduls die IP-Adresse und den Port des Controllers ein (standardmäßig 502). Aktivieren Sie die Checkbox „Auf Zustand dieses Eingangsports reagieren“ für die benötigten Ports. Wählen Sie das Zielmodul für den Videostream aus. Über die Option „Portzustand invertieren“ lässt sich die Reaktion umkehren: Videoübertragung bei fehlendem Trigger, Stopp bei eingehendem Trigger.
Klicken Sie auf „Test“, um die Verbindung zum Controller zu prüfen.
Weitere Informationen zu diesem Modul finden Sie in diesem Artikel.
Parkplatzüberwachung

Das Xeoma-Zusatzmodul „Parkplatzüberwachung“ determiniert und aktualisiert automatisch den Status (frei/belegt) von Parkflächen. Das Modul detektiert die entsprechenden Objekte in den ausgewählten Zonen.
Hier mehr über das Modul erfahren.
Sturzdetektor

Das Zusatzmodul „Sturzdetektor“ basiert auf neuronalen Netzen und detektiert Stürze von Personen im Sichtfeld der Kamera. Diese Funktion optimiert die Patientenversorgung in Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei Senioren) sowie die städtische Überwachung für sofortige Hilfe bei Unfällen (inklusive Stürzen von Stühlen oder Betten).
Hier mehr über das Modul erfahren.
Eye Tracking

Das Zusatzmodul „Eye Tracking“ in Xeoma basiert auf neuronalen Netzen und ermöglicht es Ihrem Videoüberwachungssystem, die Blickrichtung einer Person zu erfassen. Es benötigt keine spezielle Hardware oder Sensoren. Mit den gewonnenen Daten lassen sich Statistiken für verschiedene Anwendungsbereiche erstellen, etwa für Neuromarketing oder wissenschaftliche Forschung.
Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel.
Wärmebildkameradaten

Wärmebildkameradaten in Xeoma bieten ein leistungsstarkes und zugleich kosteneffizientes Werkzeug zur Bestimmung von Objekttemperaturen. Dieses Modul empfängt Temperaturdaten von HikVision-Wärmebildkameras und löst Alarme aus, wenn die Mindest-, Maximal- oder Durchschnittstemperatur einem definierten Wert entspricht, diesen über- oder unterschreitet oder innerhalb eines festgelegten Bereichs liegt.
Erfahren Sie mehr über das Modul in diesem Artikel.
Vogelerkennung

Die Vogelerkennung ist ein KI-basiertes Modul, das Vögel im Sichtfeld der Kamera erkennt und deren Verfolgung ermöglicht. Das Modul ist primär für den Einsatz mit thermischen PTZ-Kameras konzipiert, funktioniert jedoch auch mit stationären Wärmebildkameras.
Das Modul erkennt Vögel selbst dann, wenn sie auf dem Bildschirm nur als Punkt erscheinen, in einer Entfernung von bis zu 350 Metern. Mithilfe KI-gestützter Technologien zur Vorhersage der Flugrichtung steuert das Modul die PTZ-Kamera so, dass sie dem Vogel möglichst flüssig folgt.
Erfahren Sie mehr über das Modul in diesem Artikel.
Herzfrequenzmonitor
(In Kürze verfügbar) Der Herzfrequenzmonitor ist ein Zusatzmodul der Xeoma-Videoüberwachungssoftware. Dieses einzigartige Tool nutzt die Bildanalyse der Kamera, um die Herzfrequenz einer Person im Sichtfeld zu bestimmen. Es sind keine zusätzlichen Sensoren erforderlich!
Auf Basis von KI-Arrays erkennt dieses Xeoma-Modul eine Person, lokalisiert die Gesichtsmitte und analysiert Mikroveränderungen, die nur für Computer-Vision sichtbar sind, um die Herzfrequenz der Person zu schätzen.
Erfahren Sie mehr über das Modul in diesem Artikel.
Zähler für Frachtentladung

Der Zähler für Frachtentladung ist ein Xeoma-Modul auf Basis von Künstlicher Intelligenz und Deep Machine Learning, das Frachtfahrzeuge im Sichtfeld der Kamera erkennt und diejenigen zählt, die entladen wurden. Dieses Modul ist in der Edition Xeoma Pro verfügbar.
Der Zähler für Frachtentladung ist mit jeder Kamera kompatibel, z. B. IP- oder USB-Kameras. Die Entladestatistiken werden in .csv-Logdateien gespeichert, die sich nach Excel exportieren lassen. Zudem können die Statistiken zur Frachtentladung mithilfe des Moduls „Markierung" direkt auf dem Bildschirm angezeigt werden.
Erfahren Sie mehr über den Zähler für Frachtentladung in Xeoma
Gastzähler für Restaurants

Das Modul „Gastzähler für Restaurants“ basiert auf Künstlicher Intelligenz und ist darauf spezialisiert, Kunden und Gäste zu zählen, die an Tischen in Restaurants, Cafés und anderen öffentlichen Einrichtungen sitzen.
Details zu diesem Modul finden Sie im Artikel Restaurant-Kundenzähler.
360° Surround View

Das Modul „360° Surround View“ fügt Bilder von vier Weitwinkelkameras zusammen, die den gesamten Bereich um ein Objekt abdecken. So entsteht eine Vogelperspektive, die eine 360°-Sicht in einem einzigen Fenster ermöglicht.
Lesen Sie mehr über dieses Modul im Artikel „360° Surround View“, das KI-basierte Modul in Xeoma.
Sprach-zu-Text
Das KI-gestützte Modul „Sprach-zu-Text" der Xeoma-Videoüberwachungssoftware analysiert den Audiostream einer Kamera oder eines separaten Mikrofons, erkennt Sprache und speichert das Transkript in einem CSV-Bericht oder blendet es als Text in der Vorschau ein. Alternativ lässt es sich so konfigurieren, dass es auf bestimmte Wörter oder Phrasen reagiert. Es unterstützt zudem externe .mp3-Audiodateien. Da sich „Sprach-zu-Text" derzeit in der Beta-Phase befindet, können Wiederholungen oder Auslassungen auftreten.
Lesen Sie mehr über dieses Modul im Artikel Sprach-zu-Text: Xeomas intelligentes Modul zur Spracherkennung.
Timer
Das Filtermodul „Timer" legt die Betriebsdauer für nachfolgende Module in der Kette sowie die Pausenintervalle zwischen diesen Arbeitszyklen fest. Im Gegensatz zum Modul „Scheduler" arbeitet der „Timer" ausschließlich zeitbasiert und ermöglicht zyklische Betriebsintervalle mit unbegrenzter Wiederholung, wobei Sie definieren, wie lange das Modul aktiv sein und wie lange es pausieren soll. Für verschiedene Kameras lassen sich individuelle Arbeitszyklen und Pausenintervalle konfigurieren. Zur Bandbreitenschonung kann das Modul den Empfang von Videostreams während der Pausen unterbrechen. Das Modul ist in den Editionen Xeoma Standard und Xeoma Pro verfügbar.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Timer-Modul in Xeoma“.
Dauendetektor
Das Filtermodul „Dauendetektor“ löst aus, wenn ein Ereignis des vorherigen Detektors länger als die festgelegte Zeit andauert. Das Modul kann auch invers arbeiten und auf das Ausbleiben von Triggern für die angegebene Dauer oder länger reagieren. Mit dem „Dauendetektor“ reagieren Sie auf Ereignisse, die zu lange andauern, oder auf die unerwartete Abwesenheit von Zielobjekten oder Ereignissen im Bild. Das Modul ist in den Editionen Xeoma Standard und Xeoma Pro verfügbar.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Dauendetektor in Xeoma“.
Inverter
Das Filtermodul „Inverter“ kehrt automatisch den Zustand des vorherigen Moduls in der Kette um (oder mehrerer Module, falls diese parallel mit dem „Inverter“ verbunden sind). Wenn das vorherige Modul auslöst und das Signal weiterleitet, blockiert der „Inverter“ dieses. Umgekehrt leitet der „Inverter“ das Triggersignal an das nächste Modul in der Kette weiter, wenn das vorherige Modul nicht ausgelöst hat. Das Modul ist in den Editionen Xeoma Standard und Xeoma Pro verfügbar.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Inverter-Modul in Xeoma“.
3.4.1. Universal-Kamera

Dieses Modul ermöglicht die Auswahl einer Bildquelle – entweder eine Kamera (IP, USB, einschließlich WLAN-Kameras oder Analogkameras) oder eine öffentliche Internetkamera („Zufällige IP-Kamera").
Der im Hauptfenster (Mehrkamera-Ansicht) angezeigte Kameraname kann in den Einstellungen der Module „Vorschau“ oder „Vorschau und Archiv“ oder im Feld „Quellname“ der Einstellungen der „Universal-Kamera“ festgelegt werden. Das Makro %IP% kann hier verwendet werden, um die IP-Adresse der Kamera anzuzeigen.
Beim ersten Start von Xeoma wird automatisch der Testmodus mit integrierter automatischer Kamerasuche aktiviert. Gefundene Kameras werden dem Hauptfenster hinzugefügt oder im „+"-Menü der unteren Symbolleiste aufgelistet.
Allgemeine Informationen zur automatischen Suche finden Sie hier
Für IP-Kameras:
Sie können eine IP-Kamera (Netzwerkkamera) über das „+"-Menü in der unteren Symbolleiste auf verschiedene Weise hinzufügen (weitere Details zur automatischen Suche finden Sie in Abschnitt 2.4. Automatische Suche).
In den Einstellungen der Universal-Kamera können die folgenden Parameter konfiguriert werden (Details siehe unter den Screenshots):



Quellname: Hier geben Sie den Namen der Kamera ein, der im Hauptfenster (Mehrkamera-Ansicht) angezeigt wird. Das Makro %IP% wird hierbei durch die IP-Adresse der Kamera ersetzt.
Gerätetyp: Ermöglicht das Umschalten zwischen IP-Kameras, USB-Kameras und zufälligen Internet-Kameras. Die Dialogoberfläche passt sich der Auswahl an und zeigt nur die für den gewählten Typ relevanten Einstellungen an.
Kontrollkästchen „Automatischer Stopp im Leerlauf“: Wenn aktiviert, stoppt das Modul den Empfang des Kamera-Streams, sofern dieser in nachfolgenden Modulen nicht benötigt wird (z. B. wenn das Modul einem „Scheduler“ folgt, dessen Einstellungen aktuelle Nicht-Arbeitszeiten definieren). Deaktiviert bleibt der Stream kontinuierlich aktiv, ohne Unterbrechungen im Leerlauf (vorteilhaft, wenn die Kamera eine hohe Startzeit beim erneuten Streaming benötigt). Beachten Sie: Wenn nachfolgende Filter einen permanenten Stream erfordern, bleibt der automatische Stopp auch bei aktiviertem Häkchen inaktiv.
Der Textlink „Liste unterstützter Marken" öffnet unsere Website in Ihrem Standardbrowser. Hierfür ist eine Internetverbindung erforderlich.
Die Textlinks „Nicht gefunden?" und „Optimierungstipps" öffnen ein Pop-up-Fenster mit Hinweisen zur Suche und Optimierung.
Ab Xeoma 22.10.12 bietet der Einstellungsdialog des Moduls „Universal Camera" eine neue Option, die Web-Admin-Seite der Kamera im Standardbrowser zu öffnen.

Nutzen Sie diese Schaltfläche, um Kameraeinstellungen schnell über das Browser-Admin-Panel (außerhalb von Xeoma) anzupassen.
Felder für Benutzername und Passwort: Geben Sie hier die Zugangsdaten für den Kamera-Stream ein. In der Regel entsprechen diese den Daten für die Web-Admin-Seite; manche Kameras verwenden jedoch separate Zugangsdaten für bestimmte Streams oder ONVIF-Benutzer.
Der Abschnitt „Vollständige URL-Adresse für den Vorschaustream der Kamera (sekundärer Stream mit niedriger Auflösung (mjpeg empfohlen))" dient der Einrichtung des Vorschaustreams.
Parameter des Vorschaustreams: Dieses Feld enthält die URL des Kamera-Streams, der im Multi-Kamera-Ansichtsfenster (auch „Vorschaustream" genannt) angezeigt und standardmäßig von Detektoren genutzt wird (sofern in deren Einstellungen nicht anders definiert). Xeoma füllt dieses Feld normalerweise automatisch mit der gefundenen URL, Sie können hier aber auch eine bekannte URL manuell eingeben. Bei der automatischen Suche findet Xeoma oft mehrere für die Vorschau geeignete Stream-Optionen, die Sie hier über das Dropdown-Menü auswählen können. Informationen zum Stream stehen in eckigen Klammern vor der eigentlichen URL – etwa [640×360 25 fps h264 1024 kb]. Eine Bearbeitung hat keine Wirkung; diese Angaben dienen nur der Information. Xeoma übernimmt die Parameter (Auflösung, Bildrate, Format, Bitrate) direkt aus den Einstellungen in der Web-Admin-Oberfläche der Kamera.
Für optimale Performance empfiehlt es sich, wann immer möglich die Multi-Streaming-Funktion der Kamera zu nutzen (in Xeoma als „direktes Speichern im Archiv ohne Konvertierung" bezeichnet; siehe Details weiter unten).
Die Option „Nur Keyframes dekodieren" wird nur angezeigt, wenn im Feld „Vollständige URL-Adresse für den Vorschaustream der Kamera (sekundärer Stream mit niedriger Auflösung (mjpeg empfohlen))" ein H264/H264+-Stream konfiguriert ist (nicht verfügbar für MJPEG- oder H265-Streams).
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die CPU-Last bei der Dekodierung komprimierter H264-Streams zu reduzieren, indem nur Keyframes dekodiert werden. Je höher die Auflösung des für die Vorschau genutzten Streams ist, desto stärker wirkt sich diese Entlastung aus. Je nach Keyframe-Intervall der Kamera kann dies jedoch zu einer weniger flüssigen (ruckelnden) Wiedergabe führen.
Typ des Transportprotokolls: Ermöglicht die Auswahl der Methoden Auto, TCP, UDP und UDP-Multicast für die Übertragung der Stream-Frames. Wechseln Sie bei Bildstörungen (graue oder grüne Artefakte) zu einer anderen Option in diesem Dropdown-Menü. Weitere Tipps zur Behebung von Bildstörungen finden Sie hier
Das Kontrollkästchen „Gepuffertes Lesen des Videostreams" aktiviert das Pre-Buffering des Videostreams für eine flüssigere Wiedergabe. Dies kann zu einer Verzögerung von 1–5 Sekunden und einem erhöhten RAM-Verbrauch führen.
Der Textlink „Mit den Suchergebnissen nicht zufrieden?" öffnet ein Pop-up-Fenster mit Tipps zur Suche.
Der Textlink „Kamera per IP-Adresse automatisch suchen“ öffnet ein Dialogfeld, in dem Sie die Suche nach Kameras starten können. Um diese Option zu nutzen, muss die IP-Adresse der Kamera im Feld „Vollständige URL-Adresse für den Vorschaustream der Kamera“ hinterlegt sein.
Der Bereich Vollständige URL des H.264/H.264+/H.265/H.265+ Videostreams (ohne Vorschau) zur Speicherung im Archiv ohne Rekodierung dient dazu, die Multi-Streaming-Funktionen der Kamera zu nutzen. Dies erfordert die Aktivierung der Checkbox „H.264/H.265/H.265+ Aufzeichnung im Archiv ohne Konvertierung aktivieren“ (siehe unten).
Geben Sie die URL des Hauptstreams der Kamera in das Feld Archiv-Stream-Parameter ein, um diesen im Archiv zu speichern (auch als „für Archiv“ bezeichnet). In der Regel wird dieses Feld automatisch mit der von Xeoma gefundenen URL gefüllt; alternativ können Sie eine bekannte URL manuell eingeben. Bei der automatischen Suche findet Xeoma meist mehrere Stream-Optionen für die „Vorschau“ – diese stehen Ihnen dann im Dropdown-Menü zur Verfügung. Informationen zum Stream werden in eckigen Klammern vor der eigentlichen URL angezeigt, z. B. [1280×720 25 fps h264 2 Mb]. Änderungen an diesem Text haben keine Auswirkungen; er dient lediglich der Information. Xeoma übernimmt die Stream-Parameter (Auflösung, Bildrate, Format, Bitrate) direkt aus der Web-Administration der Kamera.
Diese URL kann für die Anzeige im Einzelkamerafenster verwendet werden, wenn die Option „“ aktiviert ist (siehe unten).
H.264/H.265/H.265+-Aufzeichnung im Archiv ohne Konvertierung aktivieren: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die URL aus dem Feld Archiv-Stream-Parameter zu verwenden. Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, wird die URL aus dem Feld Archiv-Stream-Parameter ignoriert und stattdessen die URL aus dem
Feld Vorschau-Stream-Parameter für die Aufzeichnung verwendet.
H.264/H.265/H.265+-Stream (aus Archiv) im Einzelkameramodus verwenden: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit die URL aus dem Feld „Archiv-Stream-Parameter“ im Einzelkamerafenster angezeigt wird.
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Beachten Sie, dass die Multi-Streaming-Option (in Xeoma auch „direktes Speichern im Archiv“ genannt) nur bei Kameras funktioniert, bei denen mindestens einer der Streams im Format H.264/H.264+/H.265/H.265+ vorliegt. Wenn Sie das Modul „Vorschau und Archiv“ zum Speichern von Videoaufzeichnungen verwenden (Standardmodul), werden Aufzeichnungen von Kameras, die diese Option für das „direkte Speichern im Archiv“ nutzen, im Format .mkv gespeichert. Ohne diese Option erfolgt die Speicherung im Format .xem. In beiden Fällen können die Aufzeichnungen mit dem integrierten Archiv-Viewer von Xeoma wiedergegeben werden. Weitere Informationen zu Dual-Streaming |
Die Option „Low-Quality-Archiv: Vorschaustream zusätzlich im Archiv aufzeichnen“ (verfügbar ab Xeoma 22.3.16) ermöglicht das parallele Speichern von Aufzeichnungen in niedriger Qualität zusätzlich zu den regulären (meist hochauflösenden) Archiven.
Das Low-Quality-Archiv kann für Folgendes genutzt werden:
* geringere Prozessorlast bei der gleichzeitigen Wiedergabe mehrerer Kameraaufzeichnungen (insbesondere bei Nutzung des Geschwindigkeitsmultiplikators);
* Export von Archivsegmenten in Netzwerken mit geringer Bandbreite;
oder
* Optimierung des Speicherplatzes bei der langfristigen Archivierung wichtiger Videobeweise.
Die Speicherdauer des Low-Quality-Archivs kann in den Einstellungen des Moduls „Vorschau und Archiv“ festgelegt werden.
Für den Export kann im Export-Dialog des integrierten Xeoma-Archiv-Viewers ein Low-Quality-Archiv ausgewählt werden.
Um das Low-Quality-Archiv bei der gleichzeitigen Anzeige mehrerer Kameraaufzeichnungen zu nutzen (Xeoma Pro-Funktion), aktivieren Sie im Menü Layouts unter „Client-Decodierungseinstellungen“ die Option „Aufzeichnungen mit niedrigerer Auflösung bei gleichzeitiger Anzeige mehrerer Archive priorisieren“.
Hardwarebeschleunigung beim Dekodieren verwenden, falls verfügbar: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Hardwarebeschleunigung via CUDA (für Nvidia-Grafikkarten) oder QuickSync (für Intel-Prozessoren) zu nutzen. Weitere Informationen finden Sie im „Abschnitt 4.13 Hardwarebeschleunigung“
Auf Linux-Systemen ist nur CUDA verfügbar, auf Windows sowohl CUDA als auch QuickSync. Für Mac OS, Android oder Linux ARM ist die Hardwarebeschleunigung derzeit nicht verfügbar.
Audio-Stream der Kamera verwenden: Wenn deaktiviert, wird der Audiostream der Kamera ignoriert.
Bei Aktivierung erscheint das Feld „Vollständige URL-Adresse für den Audiostream der Kamera" (z. B. http://IP/audio.cgi). Hier können Sie die URL für den Audiostream eingeben, falls dieser separat übertragen wird (entnehmen Sie diese der Web-Admin-Oberfläche, der Dokumentation oder dem Internet). Da der Ton meist gemeinsam mit dem Video im RTSP-Stream der Kamera übertragen wird, stimmt diese URL in der Regel mit der im Feld „Archiv-Stream-Parameter" überein.
Vollständige URL-Adresse für den Audiostream der Kamera" (z. B. http://IP/audio.cgi): siehe oben.
Tonqualität/Abtastrate: Wählen Sie den gewünschten Wert in kHz aus dem Dropdown-Menü. Die Abtastrate bestimmt den Frequenzbereich des empfangenen digitalen Audiostreams.
FPS: Im Dropdown-Menü lässt sich die Bildrate (nur für JPEG-Streams) festlegen. Verfügbare Optionen: Maximum sowie Werte von einem Bild pro Tag bis zu 50 Bildern pro Sekunde.
PTZ-Steuerung verwenden: Wählen Sie im Dropdown-Menü den für die Kamera ermittelten PTZ-Befehlssatz aus. Dies funktioniert nur bei Kameras mit tatsächlicher PTZ-Funktion. Wählen Sie den passenden Befehlssatz und klicken Sie auf den Testlink «PTZ testen». Bei korrekter Konfiguration steht Ihnen im Xeoma-Einzelkamerafenster eine PTZ-Steuerung zur Verfügung, mit der Sie die Kamera manuell oder automatisch schwenken können. Weitere Informationen zu PTZ in Xeoma finden Sie hier
HTTP-Port für PTZ-Steuerung (falls Kamera PTZ unterstützt): Geben Sie hier einen anderen Port für die PTZ-Steuerung ein, falls die Kamera einen nicht standardmäßigen Port nutzt. Informationen zum verwendeten Port finden Sie auf der Web-Admin-Seite der Kamera (IP-Adresse im Browser eingeben).
Einstellungen zur PTZ-Invertierung der Kameradrehung: Falls die Kamera entgegen der vorgesehenen Ausrichtung (z. B. kopfüber) montiert ist, können Sie die Reaktion auf PTZ-Befehle invertieren (z. B. Drehung nach rechts beim Klick auf „links"). Mit dieser Option aktivieren Sie die horizontale, die vertikale oder beide Invertierungen.
Liste verfügbarer Profil-Token (nur für ONVIF-Kameras): Falls das PTZ-Profil aus der Einstellung PTZ-Steuerung verwenden (siehe oben) nicht funktioniert, wählen Sie eine andere Option aus diesem Menü. In Einzelfällen sind PTZ-Befehle fest an Kamerastreams gebunden. Wenn eine Änderung der URLs zur Aktivierung des benötigten PTZ-Profils nicht infrage kommt, können Sie hier Stream-Profile auswählen. Diese Einstellung beeinflusst nur die Verfügbarkeit der PTZ-Befehle, nicht jedoch die für die „Vorschau" verwendete Stream-URL.
ONVIF-Kameraeinstellungen: (nur für ONVIF-fähige Kameras) Diese Option öffnet ein Popup-Fenster mit Basiseinstellungen wie Schärfe, FPS, Verschlusszeit usw. Xeoma zeigt hier nur die Optionen an, die die Kamera über ONVIF bereitstellt. Fehlt eine Option hier, unterstützt die Kamera deren Steuerung nicht über ONVIF.
Hinweis: Einstellungen für den Kamerafokus sowie Zusatzfunktionen wie Wischer/Wascher befinden sich an anderer Stelle: im PTZ-Steuerungsdialog (Fenster Schnelleinstellungen / Einzelkameransicht).
Für USB-Kameras: Wählen Sie Ihre Kamera aus der Liste. Legen Sie die gewünschte Kombination aus Bildwiederholrate (fps) und Bildauflösung fest (vorgegeben durch die Kameratreiber). Darunter finden Sie die Standardeinstellungen für Bildparameter wie Helligkeit, Kontrast, Schärfe etc., die per Schieberegler anpassbar sind. „Auf Standard zurücksetzen“ stellt die ursprünglichen Kameraeinstellungen wieder her.
Für Internet-Kameras: Die Bildwiederholrate kann im Menü für erweiterte Einstellungen definiert werden.
Für Analogkameras:
Xeoma unterstützt Video-Capture-Karten, die DirectShow/WDM-Treiber nutzen und über einen Chip pro Kanal verfügen. Solche Capture-Karten werden unter Windows als separate Geräte erkannt (Gerät #1, Gerät #2 usw.). Xeoma identifiziert diese als mehrere USB-Webcams. Xeoma arbeitet mit Standardeinstellungen; sollten diese nicht Ihren Anforderungen entsprechen, passen Sie die Standardwerte Ihrer Karte oder Analogkamera an.
Xeoma ist zudem kompatibel mit DVRs, die direkte URLs für JPEG-, MJPEG-, WEBM- (VP8 und VP9) oder MPEG-4-Streams pro Kanal bereitstellen und Video über die Protokolle HTTP oder RTSP streamen. Xeoma erkennt solche DVRs als mehrere einzelne IP-Kameras. Teilweise werden diese Kameras automatisch über die einfache Suche oder die Suche nach IP/Passwort gefunden (beide Funktionen im „+"-Menü im unteren Bedienfeld). Gegebenenfalls müssen für die Anbindung des DVR an Xeoma die exakten URLs der Videostreams dieses DVR (HTTP/RTSP für MJPEG/H.264) bekannt sein. Diese finden Sie in der Gerätedokumentation, im Web-Admin-Interface oder durch direkte Kontaktaufnahme mit dem Hersteller des DVR.
3.4.2. Bewegungsmelder
Dieses Modul ist ein Kernbestandteil der Sicherheitssoftware, da es die Bewegungserkennung in definierten Bereichen, das Erkennen von Bewegungsstillstand, das Eindringen in Sperrzonen, das Verweilen in einer Zone, die Überwachung von Mitarbeiteraktivitäten sowie die Unterscheidung zwischen bewegten Objekten und dem Hintergrund ermöglicht.
Auf Basis von Computer Vision erkennt dieses Modul Pixeländerungen im Videostream. Ereignisse werden in einem durchsuchbaren Protokoll erfasst. Die integrierte Suche erfolgt anhand von Metadaten und Informationen aus allen Systemen.

Legen Sie über die Empfindlichkeitsskala fest, welche Daten archiviert werden. Stufe 0 bedeutet maximale Empfindlichkeit gegenüber Objekten jeglicher Geschwindigkeit und Größe. Stufe 100 steht für eine geringe Empfindlichkeit; auf dieser Ebene lösen nur große Objekte mit eindeutiger Bewegung den Alarm oder andere von Ihnen definierte Aktionen aus. Die Skala für die aktuelle Empfindlichkeitsstufe zeigt an, welche Geschwindigkeit und Bewegungsrate erforderlich sind, damit das System reagiert.
Masken: Definieren Sie Erkennungszonen in beliebiger Form und Größe. Markieren Sie den zu überwachenden Bereich rot. Lassen Sie Bereiche transparent, in denen Bewegungen ignoriert werden sollen. Sie können die Pinselgröße zum Füllen oder Löschen der Überwachungszone anpassen. Im Modus „Auto“ wird der Pinseleffekt (Füllen oder Löschen) automatisch je nach Bereich unter dem Pinsel ausgewählt. Nur Objekte, die größer als die definierte „Objektgröße“ sind, lösen den Alarm aus; wählen Sie diesen Wert daher sorgfältig.
Die Bewegungsvisualisierung ermöglicht es, den Pfad eines bewegten Objekts nachzuverfolgen. So lässt sich jederzeit rekonstruieren, aus welcher Richtung ein Objekt kam, auch wenn die Bewegung nicht live beobachtet wurde.
In der Xeoma-Sicherheitssoftware können Sie zwischen zwei Erkennungsmethoden wählen: dem Vergleich benachbarter Frames (die sogenannte Frame-Differenz-Methode) oder dem Vergleich des akkumulierten Hintergrunds (die sogenannte Hintergrundsubtraktions-Methode).
Zusätzlich können Sie eine Erkennungsverzögerung festlegen – Bewegungen, die kürzer als der angegebene Wert (in Sekunden) dauern, werden ignoriert. Mit Pre-Record speichern Sie die Ereignisse, die der eigentlichen Bewegungserkennung vorausgehen, im Archiv. Die Option Post-Record ermöglicht das Archivieren von Frames nach Ende der Bewegung.
Einstellungen können ihre Schriftfarbe ändern. Blockiert eine Einstellung das Video, wird sie gelb markiert. Leitet sie das Video an nachfolgende Module weiter, färbt sie sich grün.
Mit der Option „Nur Abwesenheit von Bewegung erkennen während“ können Sie den Bewegungsmelder invertieren, sodass nur erkannt wird, wenn die Bewegung vor der Kamera stoppt – beispielsweise bei der Überwachung von Zählern oder beweglichen Maschinenteilen. Legen Sie über den Schieberegler die Zeit fest: Bleibt die Bewegung länger als dieser Wert aus, werden die nachfolgenden Module ausgelöst.
„Kontinuierlicher Betrieb zur Aktivierung der Bewegungssuche im Archiv“: Bei Aktivierung wird der Bewegungsmelder auf den Zustand „Ignoriert“ (in Versionen vor 20.10.13 „Überspringen“) gesetzt (befindet sich das Archiv hinter dem Bewegungsmelder, erfolgt eine kontinuierliche Aufnahme). Diese Option wird genutzt, wenn eine dauerhafte Aufzeichnung erforderlich ist, aber dennoch eine Bewegungssuche im Archiv gewünscht wird. So erfasst der Bewegungsmelder in der Xeoma-Überwachungssoftware ausschließlich Daten über Bewegungsereignisse.
Ab Xeoma 20.10.13 stehen in den Einstellungen des Moduls „Bewegungsmelder“ unter der Xeoma Peo-Lizenz die Optionen „Fahrzeugerkennung“ und „Personenerkennung“ zur Verfügung, um Fehlalarme zu vermeiden, wenn nur Bewegungen von Fahrzeugen oder Personen erkannt werden sollen. Aktivieren Sie die entsprechende Option, um Fehlalarme zu minimieren (dies kann die CPU-Last erhöhen). Ab Xeoma 23.6.14 können Sie zudem die erforderliche Genauigkeitsstufe für diese Erkennungsoptionen definieren, um die Einstellung optimal an Ihre Umgebung anzupassen und Alarme durch eine zu geringe Erkennungspräzision zu eliminieren.
Das Modul „Bewegungsmelder" bietet zudem eine fest integrierte Option, die Fehlalarme beim Umschalten der Kamera in den IR-Modus verhindert.
Zur Fehleranalyse bei Fehlalarmen lesen Sie auch: Probleme mit Fehlalarmen in der CCTV-Software Xeoma
Lesen Sie auch den Artikel Erweiterte Optionen des Bewegungsmelders in der Videoüberwachungssoftware Xeoma.
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Ab Version Xeoma 23.3.22 haben wir die Zonenauswahl in den Moduleinstellungen optimiert, falls die Seitenverhältnisse von Streams mit niedriger und hoher Auflösung voneinander abweichen. In diesem und ähnlichen Modulen, in denen die Detektionszone konfiguriert wird, kommt nun der jeweils für den Betrieb gewählte Stream zum Einsatz (standardmäßig der Preview-Stream; ist die Option „High-Resolution-Stream aus dem Archiv verwenden" aktiviert, wird der Stream für die Archivaufzeichnung genutzt). |
3.5. Archiv
Das Modul „Preview und Archiv" speichert den eingehenden Videostream zur späteren Ansicht im Archiv und zeigt das Bild gleichzeitig auf dem Bildschirm an. Wie das Modul „Preview" ermöglicht es die Echtzeit-Ansicht des aktuellen Bildes. Eine interaktive Archivsuche lässt sich anhand definierter Parameter durchführen. Sobald sich der Cursor über dem entsprechenden Vorschaufeld befindet, wird dieses blau umrahmt.
Archiveinstellungen und Speicherung
In den Einstellungen können Sie Ihrer Kamera einen Namen zuweisen, der im Vorschaufenster des Hauptfensters angezeigt wird (dieser Name wird in der Geräteliste, auf der eMap sowie bei der Zuweisung von Benutzerzugriffsrechten verwendet); außerdem legen Sie eine oder mehrere Gruppen fest, denen die Kamera für die weitere Arbeit mit der Geräteliste zugeordnet werden soll. In den Moduleinstellungen definieren Sie zudem die Aufbewahrungsdauer der Aufzeichnungen (wie lange diese gespeichert bleiben, bis sie durch neuere überschrieben werden), die maximale Archivgröße (der von dieser Kamera für das Archiv beanspruchte Festplattenspeicher) sowie die Häufigkeit der Frame-Speicherung.

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Ab Xeoma Version 21.4.2 steht Ihnen eine „intelligente“ automatische Verteilung von Aufnahmen über mehrere Datenträger zur Verfügung. Geben Sie in den Einstellungen des Moduls „Vorschau und Archiv“ mehrere Ordner, Datenträger oder Pfade zu RAID-Arrays an; Xeoma verteilt die Archive gleichmäßig und speichert die nächste Aufnahme auf dem Datenträger mit dem meisten freien Speicherplatz. Verfügbar für Xeoma Standard, Xeoma Pro sowie für den Service Xeoma Pro Your Cloud.
Ab der offiziellen Version 22.3.16 bietet Xeoma die Option, die automatische Erstellung fehlender Ordner aus dem Pfad zu deaktivieren.
Dies ist primär in Unix-Systemen sowie bei der manuellen Einbindung von Datenträgern in spezifische Ordner nützlich. |
Beachten Sie, dass die Option „HDD-Speicherplatz immer frei lassen“ automatisch in Abhängigkeit von der Anzahl der Kameras funktioniert.
Ab Xeoma 23.3.22 wird der neu festgelegte Wert verwendet, sofern diese Einstellung manuell geändert wurde. Andernfalls greift der vom Programm empfohlene, automatisch festgelegte Wert.
In den erweiterten Einstellungen (zum Ausklappen klicken) können Sie die Bildauflösung und Qualität der gespeicherten Frames prozentual zum Original reduzieren (standardmäßig entspricht dies dem Originalbild), den Speicherpfad für Archivdateien festlegen oder eine globale Beschränkung (gilt für alle Archive) definieren, wie viel freien Speicherplatz Xeoma stets freihalten soll.
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Das parallele Speichern von Aufnahmen in hoher und niedriger Qualität ist in Xeoma seit Version 22.3.16 verfügbar. Das Archiv in niedriger Qualität eignet sich für eine ressourcenschonende Simultanansicht mehrerer Kameraaufnahmen, für den Export oder die Langzeitarchivierung wichtiger Videobeweise. Mehr erfahren |
Hinweis: Dank der Loop-Aufzeichnung überschreibt Xeoma die ältesten Daten, sobald das Limit erreicht ist. Ein voller Datenträger oder ein Abbruch der Aufzeichnung bei Erreichen des Speicherlimits ist somit ausgeschlossen. Sollte die globale Festplattenbeschränkung jedoch keinen Speicherplatz für Aufnahmen lassen, erfolgt keine Aufzeichnung. Unter dem Pfadfeld finden Sie die Bezeichnung Preview.Archive.{Nummer}, die bei der direkten Suche nach Xeoma-Aufnahmen dieser Kamera auf dem Datenträger hilfreich ist.
N.B.: Bei einer Gesamtarchivgröße von über 3 TB empfehlen wir, die Archivdatenbank (zu finden unter …/Xeoma/XeomaArchive/Database) und das eigentliche Archiv auf separaten Laufwerken zu speichern.
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Mit der Xeoma Beta 23.12.7 wurde die Option „Rauschunterdrückung aktivieren" in den Einstellungen des Moduls „Vorschau und Archiv" hinzugefügt. Diese Funktion unterstützt alle Audio-Typen in Xeoma und liefert einen klaren Sound, selbst bei direktem Speichern ins Archiv. Die Rauschunterdrückung gilt nur für Archivaufnahmen. Diese Funktion ist für alle Kameras verfügbar, sofern eine Xeoma Pro-Lizenz für mindestens eine Kamera aktiviert ist, sowie in der Xeoma Pro Trial Edition. |
3.5.2. Archivwiedergabe
Alle Aufnahmen der Kamera(s) werden im Standard-Benutzerkatalog gespeichert, sofern kein anderer Pfad definiert wurde, und sind dort bequem nach Datum in Ordnern sortiert. Archivaufnahmen können sowohl im Online- als auch im Offline-Modus wiedergegeben werden. Sie können das Archiv durchsuchen, während Xeoma die Überwachung und Aufzeichnung fortsetzt.
Das Xeoma-Archiv ist mit einem praktischen, integrierten Mediaplayer ausgestattet, der mehrthreadige Mechanismen für eine schnelle Wiedergabe nutzt. Die Zeitskala des Archivs ist flexibel einstellbar (von Sekunden bis Tagen), sodass Sie den gewünschten Zeitraum mühelos finden und die Wiedergabe direkt ab dieser Stelle starten können. Verschieben Sie den Schieberegler der Zeitskala nach rechts oder links oder nutzen Sie das Mausrad, um die Skalierung zu ändern. Zusätzlich ermöglicht der Kalender die direkte Auswahl von Datum und Uhrzeit für einen schnellen Sprung. Navigieren Sie mit den Pfeilen, um Datum und Uhrzeit auszuwählen. Sie können die Wiedergabegeschwindigkeit anpassen, um beispielsweise wenig relevante Abschnitte im Schnellmodus abzuspielen und sich auf wichtige Bereiche zu konzentrieren – bewegen Sie den Geschwindigkeitsregler nach rechts oder links, um die Wiedergabe zu beschleunigen oder zu verlangsamen (standardmäßig ist die normale Geschwindigkeit eingestellt). Ein Klick auf die weißen Pfeile an den Seiten der Zeitleiste lässt den Schieberegler zur nächsten bzw. vorherigen Minute springen (bzw. zum nächsten bzw. vorherigen Ereignis bei der Anzeige von Suchergebnissen).
Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Übersicht aller dort verfügbaren Elemente.

Hier finden Sie eine Übersicht der Elemente und Steuerelemente in der Benutzeroberfläche des Archiv-Players.
1 – Kameraname. Der Name stammt aus den Modulen „Universelle Kamera“ oder „Vorschau und Archiv“ der jeweiligen Kamera. Sind in beiden Modulen Namen hinterlegt, wird eine Kombination angezeigt.
2 – Zur vorherigen/nächsten Kamera. Diese Doppelpfeile dienen zum Wechseln zum vorherigen (linker Pfeil) oder nächsten (rechter Pfeil) Archiv. Technisch gesehen handelt es sich dabei nicht zwangsläufig um die vorherige/nächste Kamera, sondern unter Umständen um das vorherige/nächste Archiv derselben Kamera, sofern diese mehrere „Vorschau und Archiv"-Module in ihrer Kette enthält oder mehrfach dupliziert wurde.
Die Pfeile werden nur angezeigt, wenn entsprechende Kameras/Archive zum Wechseln vorhanden sind: Wenn Sie beispielsweise die letzte Kamera betrachten, erscheint kein rechter Pfeil, da kein weiteres Archiv folgt.
3 – „Pause“. Wenn die Wiedergabe pausiert ist (siehe „9“), erscheint an dieser Stelle ein rotes Pause-Zeichen.
Es folgt eine Übersicht der Elemente im sogenannten „unteren Bereich“ des Xeoma-Archiv-Viewers. Der untere Bereich blendet sich nach mehr als 3 Sekunden Inaktivität aus, um die Sicht nicht zu beeinträchtigen. Jede Aktion, etwa eine Mausbewegung, blendet ihn wieder ein. In neueren Xeoma-Versionen (ab Beta 24.7.9) können Sie zudem auf das Markierungselement des Bereichs klicken und diesen leicht nach unten ziehen, um ihn auf Minimalgröße zu reduzieren, oder vollständig nach unten ziehen, um ihn auszublenden – lediglich das Markierungselement bleibt sichtbar, um den Bereich wieder aufzurufen. Halten Sie zudem eine beliebige Stelle des Bereichs gedrückt, können Sie ihn ganz nach oben ziehen. Dies ist hilfreich, wenn Sie den unteren Bildschirmbereich einsehen müssen, den Bereich aber weiterhin benötigen und daher nicht ausblenden können.
4 – Zur vorherigen/nächsten Aufnahme. Diese Pfeile an den Enden der Zeitleiste können einmalig geklickt werden, um zur vorherigen (linker Pfeil) oder nächsten (rechter Pfeil) Aufnahmeminute zu springen (bzw. zum vorherigen/nächsten Ereignis bei einer Archivsuche). Durch Gedrückhalten werden die Sprünge beschleunigt.
5 – Archiv verlassen. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um den Archiv-Viewer zu schließen und zur Live-Ansicht zurückzukehren.
6 – Archiv-Menü. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um ein Menü mit weiteren Optionen für Suche, Export, Zoom usw. zu öffnen. Weitere Informationen zu diesem Menü und seinen Optionen finden Sie unten
7 – Timeline des Archiv-Players. Sie enthält Zeitmarkierungen für Minuten, Stunden, Tage, Jahre usw., je nach ausgewähltem Zeitmaßstab (siehe 12) und der Anzahl der vorhandenen Aufnahmen. Segmente mit Aufnahmen werden hellblau dargestellt (7), während Segmente ohne Aufnahmen leer bleiben (8). Graue Segmente signalisieren Probleme mit dem Videostream im entsprechenden Zeitraum.
Beachten Sie, dass die Farben der Aufnahmen variieren können, wenn die Simultanansicht mehrerer Archive von Xeoma Pro verwendet wird.
Nach einer Suche in den Aufnahmen werden Segmente mit den gesuchten Objekten hellgrün markiert. Weitere Informationen finden Sie unter Optionen des Archiv-Menüs
9 – Wiedergabe pausieren/fortsetzen. Diese Schaltfläche hat zwei Zustände: Standardmäßig wird während der Wiedergabe ein Pausensymbol angezeigt. Im Pausenmodus wechselt die Schaltfläche zum Wiedergabesymbol, um die Wiedergabe fortzusetzen (zusätzlich erscheint eine rote Pausenanzeige bei (4)).
10 – der Timeline-Schieberegler. Über dem Regler wird ein blauer Bereich mit Zeit und Datum der aktuell abgespielten Aufnahme angezeigt. Der Schieberegler bewegt sich während der Wiedergabe entlang der Timeline und kann mit der Maus an eine beliebige Position gezogen werden, um die Wiedergabe ab diesem Moment zu starten.
11 – Wiedergabegeschwindigkeit ist ein Schieberegler zur Steuerung der Abspielgeschwindigkeit. Standardmäßig ist diese auf 1x (Normalgeschwindigkeit) eingestellt. Ziehen Sie den Regler nach rechts (zum „+“-Zeichen), um die Geschwindigkeit zu erhöhen (maximale Beschleunigung 900x), oder nach links (zum „-“-Zeichen), um sie zu verringern.
Die Geschwindigkeit 0,05x aktiviert die Bild-für-Bild-Wiedergabe.
Negative Werte ermöglichen die Rückwärtswiedergabe – die Aufnahmen werden rückwärts von „jetzt“ in die „Vergangenheit“ abgespielt. Beispielsweise werden Aufnahmen bei -2,0x doppelt so schnell rückwärts abgespielt. Details dazu finden Sie im Abschnitt Rückwärtswiedergabe.
12 – Zeitmaßstab ist ein Schieberegler, der die Skalierung der Timeline im Xeoma Archiv-Player steuert. Ziehen Sie den Regler nach rechts (zum „+“-Zeichen), um den Maßstab zu vergrößern und detaillierte Minuten- und Stundenmarkierungen anzuzeigen, oder nach links (zum „-“-Zeichen), um den Maßstab zu verringern und Aufnahmen über Tage, Monate oder Jahre hinweg darzustellen. Beim kleinsten Maßstab sind alle Aufnahmen in der Timeline sichtbar; wählen Sie das gewünschte Datum/die Uhrzeit und vergrößern Sie anschließend den Maßstab für eine detailliertere Ansicht. Der maximale Maßstab beträgt 1 Minute; in dieser Ansicht zeigt die Timeline zusätzlich Sekunden an.
13 – Kalender ist eine Schaltfläche, die ein Popup-Fenster mit Daten und Uhrzeiten öffnet, um eine spezifische Aufnahme auszuwählen. Der linke Teil des Kalenderfensters zeigt den aktuellen Monat. Tage mit Aufnahmen sind weiß, Tage ohne Aufnahmen sind grau. Die Pfeile darunter ermöglichen den Sprung zum nächsten/vorherigen Tag sowie zum ersten/letzten Eintrag im Archiv.
Im rechten Teil des Kalenderfensters befinden sich Stunden- und Minutenräder, um eine präzisere Zeit für die links ausgewählte Aufnahme festzulegen. Stunden oder Minuten, für die Aufnahmen existieren, werden weiß hervorgehoben. Die Minuten sind in 5-Minuten-Schritten abgerundet gruppiert. Um beispielsweise eine Aufnahme von 10:03 Uhr anzuzeigen, wählen Sie im Stundenrad 10 und im Minutenrad 00 – dies umfasst alle Aufnahmen von 10:00 bis 10:05 Uhr.
14 – Zum Ende des Archivs springen verschiebt den Timeline-Schieberegler (10) zum Beginn des neuesten Eintrags in diesem Archiv.
Beachten Sie: Wenn eine Archivsuche durchgeführt wurde, erscheint anstelle dieser Schaltfläche eine andere mit zwei Zuständen. Der erste Zustand – ein grüner Play-Button – zeigt an, dass nur Episoden mit den gesuchten Objekten abgespielt werden; der zweite Zustand – ein weißer Play-Button mit grüner Linie darunter – bedeutet, dass alle Aufnahmen abgespielt werden, unabhängig vom gesuchten Objekttyp.
Bewegungsintensität in der Archiv-Timeline
Ab Xeoma Beta 24.7.9 bietet Xeoma eine Visualisierung der Bewegungsintensität in der Archiv-Timeline für Kameras, deren Kette ein „Bewegungsdetektor"-Modul enthält. Dunklere Bereiche signalisieren geringere Bewegung, während hellere Farben auf eine höhere Bewegungsfrequenz hinweisen. Dies ist eine ideale Ergänzung zur Visualisierung von Bewegungspfaden, mit der sich der Weg eines bewegten Objekts verfolgen lässt, sowie zur Heatmap-Funktion – welche ebenfalls auf Daten des Bewegungsdetektors basiert, jedoch verschiedene Farben nutzt, um Bereiche im Bild mit unterschiedlicher Bewegungsintensität zu kennzeichnen. Die neue Funktion Bewegungsintensität in der Archiv-Timeline steht jedoch direkt beim Öffnen des Players zur Verfügung, ohne dass weitere Schritte erforderlich sind, sodass Operatoren die Bewegungssituation mit einem einzigen Blick auf die Timeline erfassen können.
Hier ist die Aufschlüsselung der Farben:

Rückwärtswiedergabe
Seit Xeoma 23.3.22 ist die Funktion Rückwärtswiedergabe (Wiedergabe in rückläufiger Richtung von einem Punkt in der Timeline zu vorherigen Ereignissen) in der Xeoma Pro Edition enthalten. Die Rückwärtswiedergabe ist für reguläre Aufnahmen, Dual-Archive (parallele Aufzeichnung in geringerer Qualität) und die simultane Ansicht von Aufnahmen mehrerer Kameras verfügbar.
Nutzen Sie Tastenkombinationen für die neue Rückwärtswiedergabe. Drücken Sie „+“ für die normale Vorwärtswiedergabe oder „–“ für die Rückwärtswiedergabe.

Wir betrachten die verfügbaren Optionen im Archiv-Menü des Xeoma Archiv-Players.
Zunächst gibt es die Option Startposition, mit der Sie festlegen, an welcher Stelle das Archiv beim nächsten Öffnen erscheint – beim allerersten Eintrag, 5 Minuten vor Ende des Archivs oder an der zuletzt genutzten Position (Standardeinstellung).
Des Weiteren bietet Xeoma Pro die Option „Visualisierungseinstellungen“, um die Bewegungsvisualisierung bei der Wiedergabe zu aktivieren oder zu deaktivieren, ähnlich der Bewegungsvisualisierung in der Live-Ansicht. Weitere Details zu Funktionen, die exklusiv in Xeoma Pro verfügbar sind, finden Sie hier
Die nächste Option ist die Archivsuche, mit der verschiedene Objekte in den Aufnahmen gesucht werden können. Die meisten Optionen setzen ein entsprechendes Modul in der Kamerakette voraus, das die Daten erfasst. So erfordert die Suche nach Bewegung einen „Bewegungsdetektor“, die Suche nach Emotionen den zusätzlichen „Gesichtserkennungs-Detektor (Emotionen)“ und so weiter. Dieses Untermenü enthält zudem die Optionen „Kennzeichen-Log“ und „Log erkannter Gesichter“, um die Ereignisprotokolle dieser Objekttypen einzusehen.
Die Option Export speichert bestimmte Archivauszüge in einem Format Ihrer Wahl. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie standardmäßig in MJPEG (.xem) speichern, aber Auszüge für Behörden in einem weit verbreiteten, abspielbaren Format benötigen. Alternativ lässt sich so ein einzelner Screenshot aus dem Archiv sichern. Klicken Sie auf Export, um die kleinen weißen Dreiecke in der Timeline anzuzeigen. Markieren Sie damit den gewünschten Zeitraum. Wählen Sie im Menü erneut Export. Ein Dialogfenster fragt Sie nach dem Speicherort und dem Zielformat.
Der Dialog „Export" bietet verschiedene Video- und Audioformate sowie ein reines Audioformat (.wav, verfügbar ab Xeoma 23.3.22).
Für den Export eines Auszugs mit einem Videostream und mehreren Tonspuren wählen Sie das Format .mkv. .mkv ist zudem das einzige Containerformat, das Untertitel für das Modul „Marking" unterstützt, sofern die Funktion zur direkten Archivspeicherung genutzt wird.
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Bei Auszügen mit mehreren Tonspuren muss das .mkv-Format ausgewählt werden. |
Mit der Option, zusätzlich zum regulären Archiv eine Version in niedrigerer Qualität zu speichern (verfügbar ab Xeoma 22.3.16), können diese Aufnahmen für den Export genutzt werden – insbesondere für schnelle Remote-Downloads in Netzwerken mit geringer Bandbreite.
Mit dieser Funktion wählen Sie, ob Aufnahmen aus dem hochauflösenden oder dem niedrig aufgelösten Archiv einer Kamera exportiert werden sollen.
Die Speicherung einer niedrig aufgelösten Kopie des Videobilds aktivieren Sie in den Einstellungen des Moduls „Universal Camera".
Die Speicherdauer des niedrig aufgelösten Archivs wird in den Einstellungen des Moduls „Preview and Archive“ festgelegt.
Mit der Option „Delete interval“ löschen Sie Archiveinträge dauerhaft. Der Vorgang ähnelt dem Export: Markieren Sie den Bereich mit den weißen Markern und klicken Sie erneut auf die Option. Achtung: Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden.
In Systemen mit Xeoma Pro-Lizenzen bietet dieses Menü zudem Optionen, um Archivteile vor dem Löschen zu schützen, diese geschützten Teile anzuzeigen oder den Schutz aufzuheben.
Reindex the archive: Um das Archiv um Aufnahmen zu erweitern, die nicht von Xeoma stammen, müssen die entsprechenden Dateien neu indexiert werden. Wählen Sie dazu im Archiv-Menü Reindex the archive. Ab Xeoma 23.6.14 müssen Sie den Abschluss der vollständigen Neuindexierung nicht abwarten – jede Aufnahme steht sofort nach ihrer Indexierung zur Verfügung.
Turn zoom mode on: Sind Bilddetails zu klein, um sie klar zu erkennen, nutzen Sie den digitalen Zoom für eine genauere Ansicht. Wählen Sie im Archiv-Menü die Option „Turn zoom mode on". Verwenden Sie nun das Mausrad, um an der Cursorposition hinein- und herauszuzoomen. Alternativ klicken Sie einfach auf die gewünschte Stelle oder ziehen Sie bei gedrückter linker Maustaste einen Rahmen über den Bereich, den Sie vergrößern möchten.
Screenshot: Erstellen Sie Bildschirmfotos direkt aus der Archivansicht. Klicken Sie im Archiv-Menü auf „Screenshot" und wählen Sie im neuen Fenster den Speicherort: „Save on both client and server side" oder „Save on client side only". Über „Open screenshots directory" gelangen Sie schnell zu allen zuvor erstellten Screenshots. Alternativ können Sie den Screenshot drucken oder die Option „Email to" nutzen, um ihn an eine bestimmte Adresse zu senden.
Select cameras to playback ist eine exklusive Funktion von Xeoma Pro. Sie ermöglicht die Auswahl mehrerer Kameras, deren Archive simultan im Xeoma Archive Player betrachtet werden können.
Gesicht auswählen und zur Datenbank hinzufügen ist eine Option für das Training der Xeoma-„Gesichtserkennung", mit der Sie Gesichter aus Aufnahmen direkt in die Erkennungsdatenbank (White- oder Blacklist) aufnehmen können. Weitere Informationen zu den Optionen für das Training der Gesichtserkennung finden Sie hier
Heatmap erstellen ist eine weitere Funktion in Systemen mit Xeoma Pro-Lizenzen. Diese Option generiert eine farbige Darstellung der am stärksten frequentierten Bereiche im Kamerabild – also jener mit der höchsten Bewegungsintensität. Die Bewegungsdaten stammen aus dem Xeoma-Modul „Bewegungsmelder“; dieses Modul muss daher in der Kamerakette integriert sein, für die Sie eine Heatmap erstellen möchten. Mehr über Heatmaps erfahren
Als Nächstes folgt die Option „ONVIF-Archiv abspielen", ebenfalls verfügbar in der Xeoma Pro Edition. Damit lassen sich Aufzeichnungen, die auf einer ONVIF-konformen Kamera oder einem DVR gespeichert sind, direkt im Xeoma Archive Player wiedergeben. Mehr über diese Funktion erfahren
Mini-Vorschauen über dem Zeitstrahl
Ab Xeoma 23.12.7 zeigt der Cursor beim Überfahren des Zeitstrahls im Xeoma Archive Player kleine Thumbnails (Mini-Vorschaubilder) wichtiger Keyframes innerhalb dieser Episoden an – ähnlich wie bei YouTube. An der Position des Cursors erscheint eine „Ghost“-Version des Schiebereglers, während der Hauptregler (siehe Punkt 10 in Abschnitt 3.5.2 Archivwiedergabe) unverändert bleibt.
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3.5.3 Professionelle Archivfunktionen (Pro-Lizenz erforderlich)
Gleichzeitige Ansicht mehrerer Archive
Um Archivmaterial von mehreren verschiedenen Kameras gleichzeitig wiederzugeben, wählen Sie im Archivmenü Kameras zum Abspielen auswählen. Markieren Sie anschließend die gewünschten Kameras und klicken Sie auf die Schaltfläche „Archiv". Alle Kameras werden auf dem Bildschirm angezeigt; deren Videomaterial ist am unteren Rand durch unterschiedlich farbige Linien gekennzeichnet.
Mit der neuen Option, zusätzlich zum regulären Archiv eine Kopie in niedrigerer Qualität zu speichern (verfügbar ab Xeoma 22.3.16), können die Aufzeichnungen mit geringerer Auflösung genutzt werden, um die Prozessorlast bei der gleichzeitigen Wiedergabe mehrerer Kameraaufzeichnungen zu senken (insbesondere bei Verwendung des Geschwindigkeitsmultiplikators). Aktivieren Sie hierfür die Option „Aufnahmen mit niedriger Auflösung bei gleichzeitiger Ansicht mehrerer Archive priorisieren“ im Menü Layouts → Client-Dekodierungseinstellungen.
Sie können das Speichern einer Kopie des Kameravideostreams in niedrigerer Qualität in den Einstellungen des Moduls „Universelle Kamera“ aktivieren.
Die Speicherdauer des Archivs in niedriger Qualität lässt sich in den Einstellungen des Moduls „Vorschau und Archiv“ festlegen.
Bewegungsvisualisierung
Die Funktion zur Bewegungsvisualisierung erkennt nicht nur bewegte Objekte, sondern verfolgt auch deren Weg.

Archivsegmente als nicht löschbar markieren
Wählen Sie im Archiv einen bestimmten Zeitraum aus und markieren Sie diesen als nicht löschbar (Archiv → Hauptmenü → Intervall löschen → Ausgewähltes Intervall als nicht löschbar speichern). Diese Funktion verhindert den Verlust wichtiger Aufzeichnungssegmente und minimiert das Risiko einer Löschung durch Bediener.

Suche nach Bewegung
Die Funktion „Suche nach Bewegung“ erleichtert und optimiert die Navigation im Archiv. Wählen Sie diese Option und ziehen Sie einen rechteckigen Bereich direkt über der Kameransicht auf, in dem nach Bewegungsereignissen gesucht werden soll. Die gefundenen Ereignisse werden auf dem Zeitstrahl grün markiert. Sie können mehrere Suchbereiche gleichzeitig definieren. Klicken Sie in einen Bereich, um die Auswahl aufzuheben; nutzen Sie die Option im Menü des Archive Players, um alle Bereiche abzuwählen.

Suche nach erkannten Kennzeichen
Bei Verwendung des Moduls „ANPR" unterstützt das Archiv bei der Auswertung der Ergebnisse. Wählen Sie im Archiv-Menü „Suche nach Kennzeichen", um ein von der Kamera erkanntes Kennzeichen auszuwählen. Xeoma springt sofort zum entsprechenden Abschnitt im Archiv, um das jeweilige Fahrzeug anzuzeigen. Alternativ können Sie das „Kennzeichen-Protokoll" nutzen, um die vollständige, nach Datum sortierte Liste aller erkannten Kennzeichen aufzurufen (der Wechsel zwischen verschiedenen Tagen erfolgt über den Kalender).
Hinzufügen von Gesichtern zur Erkennung (Training)
Bei Nutzung des Moduls „Face Detector" können Sie Xeoma trainieren, ein bestimmtes Gesicht aus dem Archiv zu erkennen. Wählen Sie dazu im Archiv-Menü „Gesicht auswählen und zur Datenbank hinzufügen". Geben Sie den Namen der Person ein und ziehen Sie einen Rahmen um das Gesicht.
NVR- oder DVR-Speicher
Xeoma unterstützt Video-Capture-Karten zur Überwachung. Dies ermöglicht die Integration bestehender Analogkameras in ein IP-Netzwerk sowie die zentrale Verwaltung von Analog- und IP-Kameras.
Xeoma arbeitet mit NVR- und DVR-Speichern. Faktoren wie Videokompression (Codec), Auflösung und die Aufzeichnung bei Bewegungserkennung beeinflussen die Kapazität; Xeoma optimiert die Nutzung des Speicherplatzes effizient.
Mit Xeoma optimieren Sie die Speicherauslastung nahezu jedes DVR- oder NVR-Systems.
Alternative zur Reduzierung des HDD-Speicherbedarfs
Eine weitere Option ist das Modul „In Datei speichern", um Videos mit anderen Codecs (z. B. stark komprimiertem H.264) zu sichern. Diese Videos belegen weniger Speicherplatz, können jedoch nicht mit dem integrierten Xeoma-Player abgespielt werden.
Oder Sie nutzen bei RTSP-Kameras (H264) das direkte Speichern im Archiv ohne Re-Encoding.
Parallele Speicherung von Aufnahmen in hoher und niedriger Qualität.
Ab Version 22.3.16 bietet Xeoma die parallele Speicherung von Aufnahmen in niedriger Qualität zusätzlich zu den regulären (meist hochauflösenden) Archiven an.
Das Archiv in niedriger Qualität eignet sich für:
* geringere Prozessorlast bei der gleichzeitigen Wiedergabe mehrerer Kameraaufnahmen (insbesondere bei Nutzung des Geschwindigkeitsmultiplikators);
* den Export von Archivsegmenten in Netzwerken mit geringer Bandbreite;
oder
* die Optimierung des Speicherplatzes bei der Langzeitarchivierung wichtiger Videobeweise.
Aktivieren Sie die Speicherung einer Kopie in niedriger Qualität in den Einstellungen des Moduls „Universal Camera" über die Option „Archiv niedriger Qualität: Vorschaustream zusätzlich im Archiv aufzeichnen". Der Vorschaustream aus dem Feld „Vollständige URL-Adresse für den Vorschaustream von der Kamera…" wird dann zusätzlich zu den regulären hochauflösenden Aufnahmen gespeichert. Der Speicherbedarf erhöht sich entsprechend den Parametern des Vorschaustreams. Siehe diesen Hinweis zur Berechnung des Speicherbedarfs für das Archiv in niedriger Qualität.
Standardmäßig entspricht die Speicherdauer des Archivs in niedriger Qualität der des Hauptarchivs in hoher Qualität. Für eine benutzerdefinierte Speicherdauer aktivieren Sie im Modul „Preview and Archive" das Kontrollkästchen „Maximum total storage time of recordings in low resolution" und wählen Sie die Dauer über den Schieberegler.
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen kein benutzerdefinierter Name oder Pfad für die Speicherung der Archive in niedriger Qualität gewählt werden kann. Diese werden im selben Verzeichnis und unter demselben Namen wie das Hauptarchiv der Kamera gespeichert, jedoch mit der Endung .lq.
Für den Export kann im Export-Dialog des integrierten Xeoma-Archivbetrachters ein Archiv in niedriger Qualität ausgewählt werden.
Um das Archiv in niedriger Qualität bei der gleichzeitigen Ansicht mehrerer Kameraaufnahmen zu nutzen (Xeoma Pro-Funktion), aktivieren Sie die Option „Prioritize lower resolution recordings at simultaneous view of several archives" im Menü Layouts $\rightarrow$ Client decoding.
Den benötigten Festplattenspeicher für die Archivierung können Sie mit unserem Rechner für Mindestsystemanforderungen ermitteln.
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Experten-Einstellungen: Die Archivwiedergabe erfordert zwar zwingend eine grafische Benutzeroberfläche, doch für die Steuerung bestimmter Aspekte der Aufzeichnung stehen erweiterte Optionen zur Verfügung:
Der Befehl ‘-noarchivedb‘ deaktiviert die Archivdatenbank, welche Metadaten zu Bewegungsereignissen speichert und die Archivsuche ermöglicht. Bei Nutzung dieser Option sind beide Funktionen nicht verfügbar. Weitere Informationen zu Konsolenbefehlen finden Sie hier |
3.6. Gesichtserkennung und Gesichtsidentifikation
Unter anderem ermöglicht Xeoma Ihrer Kamera, Gesichter zu detektieren und spezifische Personen zu erkennen. Zudem speichert das System eine vollständige Liste aller erfassten Personen. Dies ist besonders nützlich, um Mitarbeiteraktivitäten zu überwachen oder automatische Sicherheitssysteme zur Verhinderung unbefugten Zutritts einzurichten. Konfigurieren Sie das System so, dass es bei geringen Personenzahlen nicht reagiert oder die Aufnahme stoppt, sobald ein bestimmter Grenzwert überschritten wird. Möchten Sie vermeiden, dass die Kamera vorbeilaufende Passanten detektiert? Wollen Sie sicherstellen, dass Xeoma Personen nicht verwechselt?
Die hohe Genauigkeit bei Erkennung und Identifizierung basiert auf dem Vergleich mehrerer Gesichtsperspektiven. Das System erkennt Gesichter auch bei sich bewegenden Personen.
Funktionsweise: Erfassung, Erkennung und Speicherung biometrischer Gesichtsvektoren im Online-Modus, sobald sich eine Person im Bild befindet. Hierbei kommen Kombinationen aus proprietären Algorithmen und Algorithmen von Drittanbietern zum Einsatz.
Konfigurieren Sie dies über das Modul „Face Detector“. Fügen Sie es Ihrer Kette hinzu und klicken Sie darauf, um die Einstellungen zu öffnen. Sollen alle im Sichtfeld der Kamera erscheinenden Gesichter detektiert werden, wählen Sie im Bereich „Reaction type“ die Option „React to any faces“. Legen Sie über einen Schieberegler die Mindestanzahl an Gesichtern für die Auslösung fest (erhöhen Sie den Wert, um sicherzustellen, dass ein bestimmter Bereich nicht überfüllt ist). In den detaillierten Einstellungen definieren Sie, welcher Bereich im Sichtfeld der Kamera Gesichter enthalten soll (ähnlich wie beim „Motion Detector“). Passen Sie zudem die Reichweite der Gesichtserkennung an: Ist die Kamera beispielsweise in einem engen Bereich installiert, in dem sich Gesichter stets nah an der Linse befinden, empfehlen sich die Einstellungen „Short“ oder „Medium“.
Gesichtserkennung
Wenn die Kamera einen spezifischen Satz an Gesichtern erkennen soll, kann Xeoma entsprechend trainiert werden. Hierfür stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
1) Geben Sie in den Einstellungen des „Face Detector“ den Namen der Person (oder eine andere ID) ein und klicken Sie auf „Train person recognition“, während sich das zu speichernde Gesicht im Sichtfeld der Kamera befindet. Xeoma fügt dieses Gesicht der Datenbank hinzu und verknüpft es mit dem Namen (oder der ID).
2) Falls die Person bereits aufgezeichnet wurde, können Sie das entsprechende Gesicht aus dem Archiv wählen. Klicken Sie auf die Archiv-Schaltfläche der entsprechenden Kamera, suchen Sie das Frame mit dem gewünschten Gesicht (je größer, desto besser) und wählen Sie „Archive Menu“ -> „Select a face and add to the database“. Geben Sie nun den Namen ein und ziehen Sie einen Rahmen um das Gesicht. Fertig!
Mit einer Datenbank für mehrere Gesichter konfigurieren Sie den „Face Detector“ so, dass er entweder nur auf ausgewählte Gesichter oder nur auf unbekannte bzw. nicht ausgewählte Gesichter reagiert. Letzteres eignet sich ideal zur Überwachung unbefugten Personals. Nach Auswahl einer dieser Optionen wird die gesamte Datenbank als Liste mit Namen (oder IDs) und Kontrollkästchen angezeigt, die Sie nach Bedarf aktivieren oder deaktivieren können. So legen Sie präzise fest, ob Xeoma nur spezifische Personen erkennt und andere ignoriert oder ausschließlich auf unbekannte Personen reagiert.
Nutzen Sie den Schieberegler „Minimale Erkennungsgenauigkeit", um festzulegen, wie stark das erkannte Gesicht mit dem Original übereinstimmen muss. Sollte die Kamera beispielsweise eine unbekannte Person fälschlicherweise als registrierten Nutzer identifizieren, erhöhen Sie den Schwellenwert.
Integration in Automatisierungssysteme
Bei einer Gesichtserkennung kann Xeoma diese Information über das Modul „HTTP-Request-Sender“ an Automatisierungssysteme senden. Ein nach dem „Gesichtsdetektor“ geschaltetes Modul „PTZ-Tracking“ steuert die PTZ-Kamera zur Verfolgung der Person, während der „Tonalarm“ das Alarmsignal auslöst.
3.7. Besucherzähler
Der „Besucherzähler“ ist eine spezialisierte Funktion zur präzisen Analyse des Besucherstroms in Geschäften, Showrooms oder Büros. In Kombination mit dem Modul „Gesichtserkennung“ können Mitarbeiter aus den Zähldaten ausgeschlossen werden.
Setzen Sie das Modul „Besucherzähler“ in Ihrer Kette hinter den „Bewegungsmelder“.

Markieren Sie den Eingang mit einer Linie (einfach mit dem Pinsel-Werkzeug zeichnen), die Besucher überqueren müssen, um gezählt zu werden.

*In Xeoma Version 20.10.13 und höher wurde die grüne Inschrift „Skipping“/gelbe „Not Skipping“ durch grüne „Triggered“/gelbe „Not triggered“ ersetzt.
Passen Sie das Modul „Besucherzähler“ an, um die Datenerfassung zu optimieren. Sie wählen die Zählmethode (ein- oder bidirektional) sowie das Intervall für den Reset des Zählers. Die ein-direktionale Methode zählt jede Linienüberquerung (ideal bei Bewegungen in eine Richtung). Die bidirektionale Methode zählt hingegen nur jede zweite Überquerung als einen Besucher (ideal für die Überwachung desselben Ein- und Ausgangs).
Zudem können Sie die erfassten Daten in einem CSV-Bericht speichern, der die genauen Zeitpunkte des Betretens oder Verlassens ausweist. Dies erleichtert die statistische Auswertung und den Export an externe Analysesoftware.

Für maximale Zählgenauigkeit empfehlen wir, die Kamera senkrecht zum Boden direkt über dem Durchgang zu installieren. Dies verhindert Fehltriggerungen durch perspektivische Verzerrungen.
3.8. Markierungsmodul
Bei mehreren Kameras auf einem Server und entsprechend vielen Videostreams auf einem Bildschirm ist die ständige Übersicht über Kameraposition sowie Datum und Uhrzeit essenziell. Sicherheitspersonal muss bei einer Detektion sofort wissen, wo genau der Vorfall stattfindet, da jede Sekunde zählt.
Xeoma löst dies mit dem Modul „Markierung“. Fügen Sie es an einer beliebigen Position in Ihre Kette ein und öffnen Sie per Klick die Einstellungen.
Wählen Sie zuerst oben im Fenster den „Markierungstyp“ aus.
a) Bei Auswahl von „Datum und Uhrzeit“ können Sie im darunterliegenden Drop-down-Menü das gewünschte „Datum-/Zeitformat“ festlegen. Beachten Sie zudem den Regler „Schriftgröße“. Neue Nutzer übersehen Markierungen auf dem Hauptbildschirm oft, weil diese zu klein eingestellt sind. Einige Kameras blenden Datum und Uhrzeit bereits automatisch ein.

b) Bei Auswahl von „Benutzerdefinierter Text" können Sie im Textfeld beliebige Inhalte eingeben. Ideal ist dies, um den überwachten Bereich oder die Kameraposition im Videostream zu kennzeichnen.

c) Bei Auswahl von „GPS-Koordinaten“ muss eine entsprechende GPS-Hardware sowohl an der Kamera als auch am System angeschlossen sein. Bei korrekter Verbindung zeigt der Videostream Längengrad, Breitengrad, Höhe und Geschwindigkeit (falls verfügbar) der Kamera an.

d) Bild-in-Bild: Wenn Sie „Bild-Overlay“ auswählen, können Sie entweder den vollständigen Pfad zur Bilddatei im Feld „Pfad zum Overlay-Bild“ eingeben oder über die Schaltfläche rechts die Datei im Explorer auswählen. Passen Sie die Regler für „Skalierung (Seiten)“ und „Transparenz“ an, um zu verhindern, dass das Bild die Sicht verdeckt. Sie können diese Funktion beispielsweise nutzen, um eine Karte mit markierter Kameraposition zur einfacheren Navigation einzublenden oder Ihr Logo in den Videostream der Kamera einzubetten.

Für alle oben genannten Optionen können Sie die „Position“ auf dem Bildschirm festlegen (eine der 4 Ecken).
Benötigen Sie mehrere Markierungen im Videostream derselben Kamera? Kein Problem! Platzieren Sie einfach mehrere „Markierung“-Module in Ihrer Kette und konfigurieren Sie diese so, dass die gewünschten Informationen in verschiedenen Ecken des Bildschirms angezeigt werden.

Wie Sie sehen, ist es selbst bei Nutzung aller Kameradetektoren äußerst einfach, alle relevanten Informationen genau dort zu platzieren, wo sie unmittelbar verfügbar sind.
Markierungen im Archiv
„Kann ich meine Markierungen auch im Archiv sehen?“ Wenn Sie die direkte Archivspeicherung nutzen (das Kontrollkästchen „H.264-Aufnahme im Archiv ohne Konvertierung aktivieren“ ist AKTIVIERT), werden Datum und Uhrzeit im „Archiv-Viewer“ als Untertitel eingeblendet (dabei werden die gewählte Position und Schriftart durch Standardwerte ersetzt). Diese Untertitel für Zeit- und Datumsmarkierungen bleiben auch in exportierten Archiv-Auszügen (Export im .mkv-Format) erhalten.
Der Markierungstyp „Benutzerdefinierter Text“ wird bei direkter Archivspeicherung nur in der Live-Ansicht der Kameras angezeigt, erscheint jedoch nicht in der Aufzeichnungsansicht oder in exportierten Auszügen.
Bei .xem-Aufnahmen ohne direkte Archivspeicherung stehen alle Markierungstypen sowohl für Archivaufzeichnungen als auch für die Live-Ansicht der Kameras zur Verfügung.
3.9. Relais-Schalter
Dieses Modul fungiert als Stream-Umschalter. Sobald es ein Signal von einem steuernden Modul empfängt, schließt es den Stromkreis und leitet den Stream der gesteuerten (sekundären) Kette weiter.
Beispiel: Verbinden Sie zwei Universal-Kameras mit dem Relais-Schalter-Modul. Platzieren Sie einen Bewegungsmelder nach der ersten Universal-Kamera, aber vor dem Relais-Schalter. Sobald eine Bewegung erkannt wird, schaltet sich die zweite Kamera ein und leitet ihren Videostream an die nach dem Relais geschalteten Module weiter.
Je nach gewähltem Betriebsmodus bietet der Relais-Schalter verschiedene Verhaltensweisen, sobald die Bewegungserkennung durch die erste Kamera endet.
„An, solange Signal vorhanden“ – die sekundäre Kette bleibt aktiv, solange das steuernde Modul ein Signal sendet, und wird deaktiviert, sobald das Signal ausbleibt.
„An beim 1. Signal, aus beim 2.“ – die sekundäre Kette wird beim ersten Signal aktiviert und beim nächsten Signal wieder deaktiviert.
„Nur einmal an, für unten gewählte Zeit:“ – die sekundäre Kette wird bei Signalempfang einmalig aktiviert und schaltet sich nach der unten per Regler definierten Zeit automatisch ab.
Relais in Aktion
Wenn Sie einen weitläufigen Bereich (z. B. ein Lagerhaus) mit nur wenigen Kameras sichern möchten, gehen Sie wie folgt vor: Sie benötigen eine Kamera mit engem Sichtfeld und eine weitere mit weitem Sichtfeld. Die erste Kamera überwacht ausschließlich den Eingang des Objekts. Die zweite Kamera deckt den Großteil des Innenraums ab. Während der Eingang rund um die Uhr überwacht werden muss, ist eine Überwachung des Innenraums nur erforderlich, wenn die erste Kamera ein Ereignis erkennt.

Hier ist die erste Kamera mit dem „Bewegungsmelder“ verbunden und zeichnet alle Bewegungen über das Modul „Vorschau und Archiv“ auf. Gleichzeitig ist der „Bewegungsmelder“ mit dem „Relais-Schalter“ verknüpft. Dieses Modul stellt sicher, dass die zweite Kamera nicht eigenständig aufzeichnet.

Passen Sie nun die Einstellungen des „Relais-Schalters“ wie folgt an:

*In Xeoma Version 20.10.13 und höher wird die grüne Beschriftung „Überspringen“/gelbe „Nicht überspringen“ durch grüne „Ausgelöst“/gelbe „Nicht ausgelöst“ ersetzt.
Sobald die erste Kamera also eine Bewegung an der Tür detektiert, startet die zweite Kamera die kontinuierliche Aufnahme des Innenraums, sodass Sie den eintretenden Besucher im Blick behalten. Wenn die erste Kamera erneut eine Bewegung detektiert (die Person verlässt den Raum), stoppt die zweite Kamera die Aufnahme. Eine effiziente Methode, um sowohl Festplattenkapazität als auch Bandbreite zu optimieren, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Verfügt die zweite Kamera über PTZ-Funktionen, kann diese den Besucher „verfolgen“. Alle gewünschten Filter für die zweite Kamera werden NACH dem „Relais-Schalter“ platziert. Die Kette sollte wie folgt aussehen:

Dies bietet eine effektive Gebäudesicherung zu einem sehr moderaten Preis.
3.10.Maskierung
Das Modul zur Privatsphäre-Maskierung ermöglicht das dynamische Verpixeln von Bereichen, die nicht aufgezeichnet werden dürfen. Dies ist besonders nützlich, wenn das Sichtfeld der Kamera Privateigentum erfasst (beispielsweise das Haus eines Nachbarn).
In Kombination mit Filtermodulen können detektierte Objekte (z. B. Gesichter oder Kennzeichen) dynamisch verpixelt werden.
Das Modul kann auch eigenständig zur dauerhaften Maskierung statischer Objekte (z. B. Nachbarfenster) genutzt werden. Deaktivieren Sie in diesem Fall in den Moduleinstellungen das Kontrollkästchen für den Detektor und wählen Sie die zu maskierende Zone aus.

*In Xeoma Version 20.10.13 und höher wird die grüne Beschriftung „Überspringen“/gelbe „Nicht überspringen“ durch grüne „Ausgelöst“/gelbe „Nicht ausgelöst“ ersetzt.

Alternativ können Sie die Privatsphäre-Maskierung nach Detektoren schalten – je nach Bedarf Bewegungsmelder, ANPR oder Gesichtsdetektor (aktivieren Sie das Detektor-Kontrollkästchen und wählen Sie die Detektionszone in den Einstellungen des entsprechenden Detektors).
Die Maskierung wird in Echtzeit auf das Kamerabild, die Aufzeichnungen sowie die Browser-Oberfläche angewendet (ausgenommen bei direkter Archivspeicherung; hier greifen Filter, die den Stream modifizieren, einschließlich der Privatsphäre-Maskierung, nicht).
3.11.Rauchmelder
Eine der neuen Funktionen von Xeoma ist der „Rauchmelder“. Damit stellen Sie sicher, dass Sie bei einem Brandausbruch sofort informiert werden. Betrachten wir die Funktionen des Moduls im Detail.

Bei aktiviertem Dauerbetrieb verhindert das Modul nicht die Archivierung des Streams. So können detektierte Rauchereignisse später im Archiv gesucht werden. Der Betriebsmodus ermöglicht den Wechsel zwischen den Modi Rauchdetektion, Branddetektion und Rauch- und Branddetektion mit CUDA (ab Xeoma 23.12.7). Die Empfindlichkeitsschwelle stellt sicher, dass der Detektor unter Normalbedingungen nicht auslöst (z. B. beim Anzünden eines Streichholzes oder einer Zigarette). In absolut rauchfreien Bereichen kann die Schwelle sehr niedrig eingestellt werden. Um kurzzeitige Rauch- oder Dampfstöße zu ignorieren, nutzen Sie den Schieberegler Bewegung kürzer als ignorieren und stellen Sie diesen auf einige Sekunden ein.
Hier ist eine Beispielkette für den Einsatz in einem Lagerhaus:

Der „Bewegungsmelder“ speichert jede erkannte Bewegung im „Vorschau und Archiv“. Dazu zählen sowohl Besucher als auch Rauch. Gleichzeitig benachrichtigt der „Rauchmelder“ den Eigentümer bei Rauchentwicklung per „SMS-Versand“ und löst einen Alarm aus („Tonalarm“).
Solche Kameras mit Rauchdetektion ermöglichen die frühestmögliche Erkennung von Bränden und gewährleisten so die Sicherheit von Personen und Eigentum.
3.12. Objektdetektor

*In Xeoma Version 20.10.13 und höher wurde die grüne Beschriftung „Überspringen“/gelbe „Nicht überspringen“ durch grüne „Ausgelöst“/gelbe „Nicht ausgelöst“ ersetzt.
Das Funktionsprinzip dieses Moduls ist simpel: Solange ein Objekt erkannt wird, leitet es das Video an das nächste Modul in der Kette weiter. Befindet sich kein Objekt im Bild, erfolgt keine Weiterleitung. Der Teufel steckt, wie so oft, im Detail. Damit der „Objektdetektor“ nur die gewünschten Objekte erfasst, ist eine Feinabstimmung erforderlich. Legen Sie zunächst die Größe des Objekts (oder der Objekte) fest. Nutzen Sie hierfür die Schieberegler Minimale Objektgröße und Maximale Objektgröße. Markieren Sie anschließend den relevanten Bereich mit dem Pinsel. Zur Vereinfachung platzieren Sie das Zielobjekt im Sichtfeld der Kamera und justieren die Regler, bis das Modul oben rechts dauerhaft Ausgelöst (in Versionen vor 20.10.13: „Überspringen“) anzeigt. Lassen Sie nun eine Person zwischen Kamera und Objekt hindurchgehen. Wechselt die Anzeige dabei auf Nicht ausgelöst? Ist dies der Fall, ist die Konfiguration korrekt. Andernfalls erhöhen Sie die Maximale Objektgröße.
Wie lässt sich dies in der Praxis anwenden? Wie bereits erwähnt, verbirgt sich hinter der unscheinbaren Bezeichnung dieser Funktion ein beeindruckendes Spektrum an Möglichkeiten. Hier einige Beispiele.
Einzelhandel. Wie messen Sie die Popularität eines bestimmten Artikels im Geschäft? Die naheliegende Antwort lautet: „an der Verkaufshäufigkeit“. Dies wäre jedoch eine oberflächliche, einseitige Analyse. Aussagekräftiger ist die Häufigkeit, mit der ein Artikel die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Hier spielt der „Objektdetektor“ seine Stärken aus. Richten Sie die Kamera auf den betreffenden Artikel und erstellen Sie eine einfache Kette aus „Universelle Kamera“ – „Objektdetektor“ – „Vorschau und Archiv“. Nach einigen Tagen analysieren Sie die Lücken in der Aufzeichnung – dies sind die Zeiträume, in denen Kunden den Artikel für einen genaueren Blick entnommen haben. Je mehr solcher Lücken, desto besser.
Lager. Erkennung von Diebstahl. Angenommen, ein gelagertes Objekt darf weder bewegt noch berührt werden. Sie möchten sicherstellen, dass das Lagerpersonal diese Vorgabe einhält. Richten Sie die Kamera auf das betreffende Objekt und erstellen Sie eine einfache Kette aus „Universelle Kamera“ – „Objektdetektor“ – „Vorschau und Archiv“. Weist das Archiv Lücken auf, wissen Sie exakt, wann das Objekt bewegt wurde.
Dies sind nur einige Beispiele für die Möglichkeiten der Objekterkennung in Kombination mit einem leistungsstarken Videosystem und kreativer Anwendung. Die VCA-Technologie entwickelt sich rasant weiter, und Xeoma hält stets Schritt.
3.13. HTTP-Markierung und POS-Integration:
Mit dem Xeoma-Modul HTTP-Markierung fügen Sie dynamische Text-Overlays Ihres POS-Systems (Point of Sale) in die aufgezeichneten Dateien ein:
Anbindung an POS-Terminals, Kassensysteme, Geldautomaten (oder jede andere Datenquelle – ATM, Waagen, Barcode-Scanner etc.). Das Kassenmanagementsystem ist für Handelsunternehmen konzipiert. Das System verarbeitet Textdaten, generiert Ereignisse und speichert diese im Archiv mit direktem Bezug zu den Videoaufzeichnungen.
Textsuche im Archiv nach Titel oder Abfrage (basierend auf dem Beleg, der Artikelanzahl, Stornierungen, der Höhe von Rabatten etc.). Dies ermöglicht die Identifizierung von Diebstählen und anderen wirtschaftlichen Verstößen durch Mitarbeiter oder Kunden sowie das Aufspüren von Betriebsfehlern und Verstößen gegen die Kassendisziplin. Das Modul blendet die Daten als Overlay ins Kamerabild ein.
Ihre Kasse muss folgende Informationen senden:
IP-Adresse und Port der Xeoma-Maschine
„id“ = ID des Vorgangs oder Belegnummer
„start“ = Belegstart und Start der Aufzeichnung
„stop“ = Belegabschluss und Stop der Aufzeichnung
„continue“ = Falls Ihre Kasse so eingestellt ist, dass die Aufzeichnung automatisch nach beispielsweise 5 Sekunden stoppt, der Belegvorgang jedoch länger dauert, können Sie diesen Befehl senden, um den Vorgang noch nicht abzuschließen.
Gehen Sie in Xeoma wie folgt vor:
1. Fügen Sie das Modul „HTTP-Marking" in die Kette hinter dem gewünschten Modul ein, üblicherweise direkt nach der Kamera und vor dem Archiv. Beispiel:

2. Es ist keine spezielle Konfiguration erforderlich. Richten Sie Ihre Kasse gemäß den Angaben in den Einstellungen von „HTTP-Marking" ein. Dort finden Sie primär Hinweise zur Nutzung dieses Moduls und dieses Feldes (nicht bearbeitbar):

*In Xeoma Version 20.10.13 und höher wurde die grüne Beschriftung „Skipping“ bzw. die gelbe „Not Skipping“ durch das grüne „Triggered“ bzw. das gelbe „Not triggered“ ersetzt.
3. Wenn ein Ereignis startet (z. B. Beginn eines Belegs), sendet Ihre Kasse einen Befehl wie:
http://192.168.0.10:10090/http_marking?id=4&module=HttpMarking.60&cmd=stop
Dabei gilt:
192.168.0.10 wird durch die IP-Adresse Ihres Xeoma-Servers ersetzt
10090 – durch den verwendeten Port
id=4 durch die von Ihrer Kasse gesendete ID
HttpMarking.60 durch die Nummer Ihres HTTP-Marking-Moduls in Xeoma (bei mehreren Modulen dieses Typs unterscheidet sie sich durch diese Nummer)
cmd=stop – der Befehl
start – zum Starten der Aufzeichnung
continue – zum Fortsetzen der Aufzeichnung (falls Auto-Stop aktiviert ist)
stop – zum Stoppen der Aufzeichnung
Sie können dies ohne Kasse testen, indem Sie die HTTP-Befehle (start und stop) einfach in die Adresszeile eines Browsers eingeben, z. B.:
http://192.168.0.10:10090/http_marking?id=4&module=HttpMarking.60&cmd=start
und anschließend
http://192.168.0.10:10090/http_marking?id=4&module=HttpMarking.60&cmd=stop
4: Suchen Sie die gewünschte Sequenz im Archiv anhand der ID.
Öffnen Sie das Web-Interface über einen Link wie:
http://localhost:10090/
(wobei localhost durch die IP-Adresse Ihres Xeoma-Servers ersetzt werden kann)
Klicken Sie auf den Link „Archiv" (dieser wird nur angezeigt, wenn mindestens eine Videoaufzeichnung vorhanden ist)

Wählen Sie die Kamera aus, deren Archiv Sie einsehen möchten, indem Sie auf das entsprechende Bild klicken:

Rechts erscheint ein Suchfeld. Geben Sie dort eine der verwendeten IDs ein und klicken Sie auf die Schaltfläche „Suche“ oder drücken Sie Enter

Sie sehen eine Liste der Ereignisse mit dieser ID. Klicken Sie auf das gewünschte Ereignis, um es anzuzeigen.

Um ein Ereignis zu starten, geben Sie folgende URL in die Adresszeile Ihres Browsers ein:
http://localhost:10090/http_marking?module=HttpMarking.1¶ms=param1=value1|param2=value2
Ersetzen Sie localhost durch Ihre IP-Adresse (z. B. 192.168.0.1). Nun können Sie die tatsächlichen Parameter (statt param1, param2 etc.) und deren Werte (statt value1, value2 etc.) eingeben. Das Trennzeichen ist „|“. Sie können beliebige Zeichenfolgen verwenden, z. B. Work Day Start, WORK DAY START, work day start oder Work_day_start. Sie können Befehle an mehrere Marker gleichzeitig senden: HttpMarking.1|HttpMarking.2. Der Befehl sollte etwa so aussehen (alle Leerzeichen werden automatisch in %20 konvertiert):

Um ein Ereignis zu beenden, senden Sie diesen Befehl an den entsprechenden „HTTP-Marker“ (oder mehrere):

Damit greifen Sie auf das Archiv zu und starten die Suche nach HTTP-Markierungen. Im Dialogfenster geben Sie die Parameterwerte ein (oder suchen gleichzeitig nach allen Werten) sowie das Zeitintervall für die Suche. Die Zeitleiste sieht dann wie folgt aus:

Die grünen Bereiche markieren die durch die Suche gefundenen Ereignisse. Der Zähler Aktuell angezeigt gibt an, wie viele dieser Ereignisse gefunden wurden und welche Sie gerade betrachten.
Bei mehreren Parametern listet Xeoma diese untereinander auf; die Anzahl ist beliebig:

3.14. HTTP-Request-Sender (Integration in die Hausautomation)
Dieses Modul generiert und sendet HTTP-Requests. Die Integration in Drittlösungen (vom Smart Home bis zum Bankensektor) erfolgt über die verfügbare REST-HTTP-API und das SDK sowie in jedes externe System, das eine ausführbare Datei starten kann.
Das Modul integriert sich nahtlos in Smart-Home-Systeme oder ergänzt Ihr bestehendes Sicherheitssystem. Um bewegungsgesteuerte Requests zu senden, schalten Sie das Modul hinter den Bewegungsmelder. Sobald das Modul ein Bild empfängt, sendet es einen HTTP-Request mit konfigurierbaren Parametern an die angegebene Adresse. Wird beispielsweise eine Bewegung erkannt, sendet das Modul einen HTTP-Request an das Modul „HTTP-Umschalter“, welches wiederum andere Module aktiviert, zum Beispiel:

Hier sehen wir, dass der „HTTP-Request-Sender“ bei Bewegungserkennung Requests zum Aktivieren des akustischen Alarms und der Archivaufnahme sendet und diese bei Ende der Bewegung deaktiviert. Beachten Sie dabei die Empfindlichkeit und die Einstellungen zur Objektgröße des Bewegungsmelders.
Ein detaillierter Blick auf die Einstellungen des „HTTP-Request-Senders“:

Geben Sie die URL und den Port des HTTP-Servers in die rot markierten Felder ein.
Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Nach Eingabe der URL und des Ports des HTTP-Servers erscheinen diese in der resultierenden URL.
In den detaillierten Einstellungen legen Sie das Sendeintervall und den Zeitpunkt für den Request fest.

Klicken Sie auf „OK“, um die Konfiguration des Moduls „HTTP-Request-Sender“ zu speichern. Die Einrichtung ist unkompliziert, da alle Einstellungen zentral in einem Menü der Xeoma-Software für IP-Überwachungskameras gebündelt sind.
Ab der Xeoma-Version 20.11.30 unterstützt das Modul „HTTP-Request-Sender“ das Makro %REPORT%, um Informationen aus dem Modul „Problemdetektor“ zu beziehen. Weitere Makros sind:
%FACECOUNT% – zeigt die Anzahl der Gesichter aus dem Modul „Gesichtserkennung“
%CROWD% – zeigt die Anzahl der Personen aus dem Modul „Menschenmengendetektor“
%NAME% – Makro zum Empfang von Namen aus dem Modul „Gesichtserkennung“
%TEXT% – Makro zum Empfang von Text aus dem Modul „Texterkennung“
%REPORT% – Makro zum Empfang von Informationen über den Problemtyp aus dem Modul „Problemdetektor“
%EYEANGLE% – Blickrichtung der Pupillen aus dem Modul „Eye Tracking“
%AREASTATUS% – Status der Parkplätze aus dem Modul „Parkplatzüberwachung“
%STATUS% – Makro zum Empfang des Kennzeichens im Klartext aus dem „ANPR“-Modul, z. B. A110PB77 etc.
3.15. HTTP-Upload zu anderen Xeoma-Instanzen und HTTP-Receiver-Modulen
Die Funktion des Moduls „HTTP-Upload zu anderen Xeoma“ ist einfach: Es sendet das über die Modulkette empfangene Bild via HTTP-Protokoll an das Modul „HTTP-Receiver“, unabhängig von dessen Standort. Die Module arbeiten im Tandem, weshalb ihre Einstellungen direkt miteinander verknüpft sind:

Die Konfiguration erfolgt wie folgt:
Schritt 1. Es wird empfohlen, zunächst das Modul „HTTP-Receiver“ auf der empfangenden Seite in Xeoma hinzuzufügen, da dieses die meisten erforderlichen Einstellungen generiert.
Sobald Sie den „HTTP-Receiver“ in die Kette auf dem Computer einfügen, der den Stream empfängt, und die Moduleinstellungen öffnen, erscheint zuerst das nicht bearbeitbare Feld „Vollständiger Pfad“. Der Inhalt wird von Xeoma aus dem Begriff „localhost“, einem Port und dem eindeutigen Modulnamen generiert; Letzteren können Sie unten im Feld „URI-Pfad“ anpassen, um zwischen mehreren solchen Modulen zu unterscheiden.
Der Port kann ein beliebiger sein, der derzeit nicht von einem anderen Prozess belegt ist. Standardmäßig wird Port 10090 verwendet.
Der vollständige Pfad sieht dann beispielsweise so aus: http://localhost:10090/myreceiver oder http://localhost:10090/officecamera.
Da eine „localhost"-Adresse nur auf derselben Maschine funktioniert – was in unserem Beispiel nicht ausreicht –, müssen Sie diesen Begriff durch die Netzwerkadresse des Computers ersetzen. Kopieren Sie dazu den vollständigen Pfad in einen Texteditor und ersetzen Sie „localhost" durch die private IP-Adresse dieses Rechners, sodass sich beispielsweise http://192.168.0.54/myreceiver oder http://192.168.1.12/officecamera ergibt.
Benutzername und Passwort können festgelegt werden, um den Zugriff auf den Stream zu beschränken. Da der Zugriff ohne Xeoma sowie ohne Kenntnis der IP und des eindeutigen Modulnamens ohnehin nicht möglich ist, sind diese Angaben optional.
Sobald der „HTTP-Receiver" konfiguriert ist, kopieren Sie den resultierenden Pfad sowie die Zugangsdaten (falls verwendet) und fahren Sie mit Schritt 2 fort, der auf der sendenden Seite durchzuführen ist.
Schritt 2: Beenden Sie auf dem Computer, der den Stream sendet (in unserem Fall der Rechner mit der USB-Kamera), die Modulkette für diese Kamera mit dem Modul „HTTP-Upload zu anderem Xeoma".
Die Einstellungen entsprechen im Wesentlichen denen des „HTTP-Receivers“:

Geben Sie den im „HTTP-Receiver“ ermittelten vollständigen Pfad, nachdem Sie „localhost“ durch die private IP-Adresse des empfangenden Rechners ersetzt haben (in unserem Beispiel http://192.168.0.53/mycamera), in das Feld Adresse ein. Falls Sie in Schritt 1 einen anderen Port als 10090 verwendet haben, tragen Sie diesen im Feld „Port“ ein. Das Gleiche gilt für die Zugangsdaten: Wenn Sie in Schritt 1 einen Login und ein Passwort festgelegt haben, wiederholen Sie diese hier.
Das Besondere an diesem Modulpaar ist die Fähigkeit, nicht nur das Bild, sondern auch den Ton zu übertragen. „HTTP-Upload zu anderem Xeoma" sucht den Rechner mit der angegebenen IP, prüft, ob ein Modul mit demselben eindeutigen Namen (sowie Benutzername und Passwort, falls vorhanden) existiert, und sendet den Stream dorthin. Dies ermöglicht eine sichere Übertragung von Video und Audio zwischen zwei Rechnern.
In der neuen Version von Xeoma (17.3.30) wird dies unter anderem für den 1-Klick-Cloud-Modus genutzt: Die Module „HTTP-Upload zu anderem Xeoma" verbinden sich mit all Ihren lokalen Kameras, während Xeoma Cloud „HTTP-Receiver" mit allen erforderlichen Informationen automatisch erstellt.
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Streams lassen sich auch auf andere Weise von einem Xeoma-Server auf einen anderen übertragen, beispielsweise via FTP. Verbinden Sie „FTP-Upload" mit der Kamera und erstellen Sie auf dem zweiten Rechner eine Kette mit „FTP-Receiver". Für das vorliegende Szenario ist dies jedoch ungeeignet, da nur das Bild, aber kein Ton übertragen wird. FTP unterstützt die Tonübertragung nur bei Streams im Format H.264, was nativ ausschließlich bei IP-Kameras der Fall ist.
Eine weitere Option ist die Übertragung über das Web. Verbinden Sie den „Webserver" mit der Kamera und verwenden Sie auf dem zweiten Rechner „Anderes Xeoma". Auch dies erfüllt unsere spezifischen Anforderungen nicht, da zwar Video, aber kein Audio übertragen wird. |
Diese Beispiele funktionieren jedoch nur innerhalb desselben lokalen Netzwerks. Doch was, wenn sich die beiden Computer in unterschiedlichen Gebäuden oder sogar Städten befinden? In diesem Fall benötigt der erste Computer eine externe statische IP-Adresse. Bei der ersten Option müssen Sie die öffentliche IP-Adresse des zweiten Computers oder ein entsprechendes Äquivalent in „HTTP-Upload zu anderem Xeoma" eintragen.
Zusammenfassend sieht die Lösung wie folgt aus:
Fertig! Die Remote-Software ermöglicht es diesem Computer nun, das Live-Bild der USB-Kamera oder deren Archiv jederzeit einzusehen.
Seit Xeoma 23.6.13 steht die P2P-Verbindung in „HTTP-Upload an anderes Xeoma“ und „HTTP-Receiver“ als kostenlose Alternative zu einer öffentlichen IP-Adresse zur Verfügung. Sie ist gratis, sicher und erleichtert die Verbindung. Lesen Sie mehr über die P2P-Verbindung von Xeoma
Bei Verwendung einer P2P-Verbindung weicht die Konfigurationsanleitung geringfügig ab:
1. Zuerst muss die P2P-Verbindung auf dem empfangenden Rechner – dem Gerät mit dem HTTP-Receiver-Modul – aktiviert werden. Gehen Sie dazu zu Xeoma-Hauptmenü — Remote-Zugriff — P2P-Verbindung konfigurieren. Im neu geöffneten Fenster „P2P-Verbindung konfigurieren“ finden Sie weitere Informationen zu diesem kostenlosen Service sowie das Kontrollkästchen zur Aktivierung der P2P-Verbindung und die Generierung einer eindeutigen Serveradresse.
Aktivieren Sie die Option „P2P-Verbindung aktivieren“ und warten Sie einige Sekunden. Unter „P2P-Adresse dieses Servers“ erscheint die eindeutige Adresse im Format „AAA-BBB-CCC“ als Alternative zur öffentlichen IP-Adresse. Kopieren Sie diese Adresse.
2. Folgen Sie nun der oben beschriebenen allgemeinen Anleitung, verwenden Sie jedoch die soeben kopierte P2P-Adresse anstelle einer IP-Adresse. Wenn Sie also den „Vollständigen Pfad“ vom „HTTP-Receiver“ kopieren und für „HTTP-Upload an anderes Xeoma“ anpassen, sieht dieser wie ABC-abc-AbC/mycamera aus. Die übrigen Empfehlungen der Anleitung bleiben unverändert. Zur Erhöhung der Sicherheit können Sie beispielsweise Zugangsdaten verwenden.
3.16. RTSP-Broadcasting
Öffnen Sie das „RTSP-Broadcasting“-Modul von Xeoma – es ermöglicht die Konvertierung jeglichen Streams (einschließlich H.264) in RTSP, unabhängig davon, ob es sich um eine Analog-, USB- oder IP-Kamera handelt. Fügen Sie es zunächst der Kette hinzu:

Der Broadcast ist fast startklar, nun folgt die Konfiguration des Moduls:

Bei Verwendung von mpeg4 oder mjpeg ist alles bereit – kopieren Sie den Pfad (gelegentlich inklusive Port: rtsp://localhost:30001/RtspTranslator.10) in eine „Universal-Kamera“ an einem anderen Xeoma und ersetzen Sie „localhost“ durch die IP des ersten Rechners. Der Broadcast kann nun starten:

Befindet sich der zweite Rechner in einem anderen Netzwerk, benötigt der erste eine statische (feste) IP (oder deren Alternativen) mit entsprechender Port-Weiterleitung (falls kein Port im Pfad angegeben ist, leiten Sie Port 554 weiter – dies ist der Standard-RTSP-Port).
Da mpeg4 und mjpeg jedoch eine hohe Netzlast verursachen, wählen Sie libx264 als Encodertyp, um in H.264 zu streamen und die Netzlast zu reduzieren. Damit dies ordnungsgemäß funktioniert, ist eine spezifische Version von ffmpeg erforderlich, die Sie hier herunterladen können:
Windows: https://felenasoft.com/xeoma/downloads/ffmpeg/win/ffmpeg_win.exe
Linux: https://felenasoft.com/xeoma/downloads/ffmpeg/linux/ffmpeg_linux
Ab Version Xeoma 20.10.13 wird das RTSP-Broadcasting-Modul unter ARMv8 für Xeoma Pro unterstützt.
Ab Xeoma 22.10.12 ist das RTSP-Broadcasting-Modul auch in der Edition Xeoma Standard verfügbar.
Bitte beachten Sie, dass diese Option für Mac OS nicht verfügbar ist, da keine ffmpeg-Versionen dafür existieren. Geben Sie den Pfad zu dieser Datei auf Ihrem Rechner an:

Wählen Sie für eine minimale Bitrate die hohe Kompressionsrate. Sie erhalten so einen komprimierten Stream mit deutlich reduzierter Bitrate bei gleichbleibender Qualität.
Diese Methode hat einen Nachteil: Die Komprimierung und Kodierung eines Streams belastet die CPU kontinuierlich. Je höher die Komprimierung, desto stärker steigt die CPU-Auslastung des Servers.
Dies verdeutlicht die grundlegende Entscheidung für Administratoren von Videoüberwachungssystemen: CPU-Last oder Netzlast? Im Kern geht es darum: Leistungsstarker Server oder leistungsstarkes Netzwerk? Bei wenigen Kameras ist dies vernachlässigbar, da selbst ältere Hardware dies bewältigt. Mit steigender Skalierung (50–80 Kameras pro Server) werden die Anforderungen jedoch massiv. Die gängigste Lösung ist der Mittelweg: MJPEG-Stream für die Vorschau und H.264-Stream für das Archiv. So muss der Server das Bild nicht in Echtzeit dekodieren, während das Netzwerk nur einen unkodierten Stream pro Kamera verarbeiten muss.
KAPITEL 4. WEITERE FUNKTIONEN FÜR ERWEITERTE ÜBERWACHUNG
4.1. Xeoma Client-Server-Architektur
Xeoma basiert auf einer Client-Server-Architektur. Das bedeutet, die Architektur besteht aus zwei Komponenten: dem Xeoma Server und dem Xeoma Client. Der Server verarbeitet die Kameras und anderen Quellen und übernimmt alle automatisierten Prozesse, während der Client zur Ansicht und Interaktion mit dem Server dient. Der Client kann auf derselben oder einer Remote-Maschine sowie auf Mobiltelefonen installiert sein.
Nach dem Download von Xeoma erhalten Sie eine ausführbare Datei. Starten Sie die Xeoma IP-Kamera-Software über diesen Launcher, werden sowohl der Server- als auch der Client-Teil gestartet. Der Server arbeitet im Hintergrund, während der Client das Hauptfenster von Xeoma darstellt.

Später nutzen Sie bei Remote-Zugriff die Vorteile dieser Client-Server-Architektur, um den Client auf einem Computer mit dem Server auf einem anderen zu verbinden (mehrere Clients können sich mit demselben Server verbinden). Dies erfolgt über Hauptmenü -> Remote-Zugriff -> Verbindung herstellen, wo Sie die „lokale" IP-Adresse (Adresse des Computers, auf dem Xeoma läuft) durch die „remote" IP-Adresse oder den Repeater-Standort ersetzen müssen; siehe Informationen zum Remote-Zugriff.

Unabhängig vom Modus kann Xeoma mit oder ohne Installation auf Ihrem PC betrieben werden. Wenn Xeoma bei jedem Systemstart automatisch starten soll, aktivieren Sie den Autostart – entweder nur für den Server oder inklusive des Clients. Markieren Sie dazu die entsprechenden Felder im Installationsmenü.
Lizenzen gelten nur für den Server-Teil. Dies ist ein entscheidender Vorteil für die Nutzung des Remote-Zugriffs: Unabhängig von der Anzahl der verbundenen Clients ist nur eine Server-Lizenz erforderlich. Die wirtschaftlichsten Angebote für Xeoma-Lizenzen finden Sie auf unserer Kaufseite.
Die Xeoma Mobile-Apps sind für Android und iOS verfügbar:

4.2. Programminstallation
Für Xeoma ist keine Installation erforderlich; die Software ist sofort nach dem Download einsatzbereit. Möchten Sie, dass Xeoma automatisch mit Ihrem Betriebssystem startet, können Sie die Installation durchführen.

Bitte beachten Sie: Xeoma installiert keine Komponenten ohne Zustimmung des Nutzers. Die Installation ist vollständig benutzerdefinierbar.

Navigieren Sie zu Hauptmenü -> Installieren -> Installieren. Ein Dialogfeld fordert Sie auf, den gewünschten Installationstyp und den Zielordner für die Softwareinstallation auszuwählen.
Server-Autostart: Der Xeoma Server startet automatisch bei jedem Systemstart. Dies ist ideal, wenn der Server die Kameras dauerhaft verarbeiten soll, während Sie nur sporadisch über den Xeoma Client darauf zugreifen. Starten Sie dazu die auf Ihrem Desktop erstellte Xeoma-Verknüpfung.
Client-Autostart: Der Xeoma Client (Benutzeroberfläche) startet automatisch bei jedem Systemstart. Dies ist sinnvoll, wenn sich der Server an einem anderen Standort befindet und Sie eine automatische Remote-Verbindung wünschen.
Hinweis: „Versteckter Modus“ und „Client-Autostart“ schließen sich gegenseitig aus. Bei einer diskreten Überwachung darf der Client nicht automatisch beim Systemstart öffnen, da dies die Tarnung aufheben würde. Wählen Sie daher entweder den Client-Autostart, den versteckten Modus oder keine der Optionen (z. B. wenn an diesem PC keine aktive Kameraarbeit oder Archivprüfung erfolgt, sondern lediglich Videostreams an eine Website oder einen FTP-Server übertragen werden). Wenn Sie den Server-Autostart und den versteckten Modus wählen, arbeitet Xeoma im Stealth-Modus. Es wird keine Xeoma-Verknüpfung auf dem Desktop erstellt (vorhandene Verknüpfungen werden entfernt). Der Xeoma Server startet automatisch mit dem Betriebssystem, erscheint jedoch nicht in der Liste der laufenden Prozesse.
Installation auf Android: Suchen Sie Xeoma im Google Play Store oder in der Huawei App Gallery (falls Ihr Gerät keine Google-Dienste unterstützt) und klicken Sie auf „Installieren“. Weitere Details finden Sie hier.
Alternativ können Sie eine Xeoma-Version mit erweitertem Funktionsumfang für Android von unserer Website herunterladen. Starten und installieren Sie die heruntergeladene Datei (aktivieren Sie dazu in den Geräteeinstellungen die Installation aus unbekannten Quellen).
Installation auf iOS: Suchen Sie Xeoma im App Store und klicken Sie auf „Laden“. Beachten Sie, dass für iOS nur der Client verfügbar ist, der die Remote-Ansicht der Kameras ermöglicht. Weitere Details finden Sie hier.
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Bitte beachten Sie, dass die Option „Versteckter Modus“ in den Android- und iOS-Apps aufgrund von Betriebssystembeschränkungen nicht verfügbar ist. |
Nach Auswahl der Installationsoptionen und Bestätigung mit OK werden die gewählten Komponenten auf Ihrem lokalen PC installiert und neu gestartet. Wichtiger Hinweis: Im Testmodus werden Ihre Einstellungen nicht gespeichert (Details zu den Xeoma-Modi und deren Einschränkungen finden Sie hier).
Wichtig: Der installierte Server arbeitet als Dienst. Er kann über die Diensteverwaltung Ihres Betriebssystems gestoppt oder über einen Client deinstalliert (und damit beendet) werden.
Wichtig: Wenn Sie sich mit Xeoma verbinden und die Meldung „Ignorieren und trotzdem mit Server verbinden“ erscheint, verwenden Sie unterschiedliche Versionen von Client und Server.
Dies kann zu Fehlfunktionen bei der Bedienung von Xeoma, der Archivprüfung etc. führen. Wir empfehlen die Verwendung identischer Versionen für Client und Server.
Die Xeoma-Version ist nach der Serververbindung (Option „Ignorieren und trotzdem mit Server verbinden“) in der Titelleiste des Programms einsehbar. Ältere Versionen können hier heruntergeladen werden.
Unter den Installationsoptionen wird Ihr Passwort für den Remote-Zugriff in einem nicht editierbaren Feld angezeigt. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um dieses Passwort auch für den lokalen Zugriff zu setzen. Somit muss jeder Benutzer, der Xeoma auf diesem Computer aufruft, ein Passwort eingeben. Dieses Passwort kann im Dialog für Benutzerrechte (oder über die Konsole mit dem Befehl -setpassword) geändert werden.
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In der Konsole wird der Befehl ‘-install [-argument]’ für die Installation von Xeoma verwendet. Verwenden Sie -install -allauto, um sowohl Server- als auch Client-Komponenten für den Start mit dem Betriebssystem zu installieren (siehe obige Erläuterung im Abschnitt zur Installation mit grafischer Benutzeroberfläche); Verwenden Sie -install -coreauto, um nur die Server-Komponente für den Autostart zu installieren; die Client-Komponente muss manuell gestartet werden; Verwenden Sie -install -hiddenmode für den Hidden-Modus; Verwenden Sie -install -allmanual, um Verknüpfungen für die Server- und Client-Komponenten zu erstellen, damit diese bei Bedarf manuell gestartet werden können. Zudem gibt es den Befehl „-installdir [DirPath]“, mit dem Sie das Installationsverzeichnis von Xeoma ändern können. |
4.3. Lizenzen: Bedingungen und Erwerb
Die Videouberwachungssoftware Xeoma bietet vier kommerzielle Lizenzen: Xeoma Starter, Xeoma Lite, Xeoma Standard und Xeoma Pro sowie weitere kommerzielle Produkte: Zusatzmodule (für Xeoma Standard und Xeoma Pro), Upgrade auf Pro (für Xeoma Standard), Xeoma Cloud und die Verbindung über einen Repeater.
Einige unserer Produkte unterstützen ausschließlich unbefristete Lizenzen, einige sind auf ein monatliches Abonnement beschränkt, andere sind in beiden Varianten verfügbar.
Weitere Details zu den Kaufoptionen finden Sie in der nachstehenden Tabelle:
| Xeoma-Produkt | Lizenztyp |
|---|---|
| Xeoma Starter | Unbefristete Lizenz (Einmalkauf) |
| Xeoma Lite | Unbefristete Lizenz (Einmalkauf) |
| Xeoma Standard | Unbefristete Lizenz* (Einmalkauf) oder monatliche Gebühr (Abonnement) |
| Xeoma Pro | Unbefristete Lizenz* (Einmalkauf) oder monatliche Miete (Abonnement) |
| Zusatzmodule** | Unbefristete Lizenz* (Einmalkauf) oder monatliche Miete (Abonnement) |
| Upgrade auf Xeoma Pro | Unbefristete Lizenz (Einmalkauf) |
| Verlängerung des Lizenz-Update-Zeitraums | Unbefristete Lizenz (Einmalkauf) |
| Xeoma Cloud | Monatliches Abonnement |
| Xeoma Repeater | Jährliches oder monatliches Abonnement |
| Xeoma Pro Your Cloud | Siehe Xeoma Pro |
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* Unbefristete Lizenzen für folgende Produkte – Xeoma Standard, Xeoma Pro, Zusatzmodule, Upgrade auf Xeoma Pro sowie Verlängerung des Lizenz-Update-Zeitraums – können als Software-Key oder gegen Aufpreis als Hardware-Key erworben werden.
** Lizenzen für Zusatzmodule werden separat von den Lizenzen für Xeoma Standard oder Xeoma Pro erworben. |
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Xeoma-Lizenzen und Abonnements können auf unserer Kaufseite, über die Websites unserer Reseller oder durch Kontaktaufnahme mit dem Xeoma-Support-Team erworben werden.
Die vollständigen Nutzungsbedingungen für Xeoma finden Sie auf dieser verlinkten Seite
Erwerb einer unbefristeten Lizenz:
Eine unbefristete Xeoma-Lizenz ist ein Einmalkauf. Standardmäßig wird eine Lizenz über eine Seriennummer (eine Kombination aus 25 Ziffern und Buchstaben) identifiziert, die an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet wird.
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Gegen Aufpreis können Sie einen Hardware-Key anfordern. Die Zustellung erfolgt per Kurier an Ihre Adresse. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Unterschiede zwischen Software-Keys und Hardware-Keys. |
Mit Ausnahme von Xeoma Starter werden alle unbefristeten Lizenzen basierend auf der gewünschten Anzahl an Kameras pro Server erworben. Das bedeutet, dass Sie je nach Anzahl der geplanten Kameras (oder anderen Videoquellen) für jeden Server einen separaten Key benötigen. Eine „Videoquelle“ bezeichnet in der Regel eine Quelle für das Videosignal („Universal-Kamera“, „Anderes Xeoma“, „Bildschirmaufnahme“) oder, in hier beschriebenen Fällen, das Modul „Mikrofon“. Xeoma Starter hingegen unterstützt nur eine feste Anzahl an Kameras und wird pro Server unabhängig von der Quellenanzahl erworben.
In den meisten Fällen erhalten Sie Ihre Lizenz unmittelbar nach der Zahlung. Banktransaktionen und PayPal-Zahlungen werden innerhalb weniger Werktage bearbeitet; sobald die Zahlung bei uns eingegangen ist, wird der Lizenzschlüssel sofort versendet. Die Lizenzaktivierung selbst dauert nur wenige Sekunden. Eine unbefristete Lizenz ist universell und kann unter Windows, Linux, Linux ARM, Mac OS oder Android aktiviert werden (ausgenommen Hardware-Keys).
Nach der Aktivierung der Lizenz für eine spezifische Xeoma-Edition wechselt Xeoma zur kommerziellen Version dieser Edition. Alle von der Edition unterstützten Funktionen stehen für die in der Lizenz enthaltene Anzahl an Kameras zur Verfügung (weitere Informationen zu den Kaufbedingungen der verschiedenen Lizenzen).
Da Xeoma-Lizenzen unbefristet sind, können Sie Ihre Lizenz beliebig lange nutzen.
Xeoma-Lizenzen für Standard, Pro und Zusatzmodule beinhalten kostenlose Updates für 1, 3 oder 10 Jahre ab Kaufdatum (standardmäßig ist 1 Jahr ausgewählt, sofern nicht manuell eine andere Laufzeit gewählt wird). Für Xeoma Starter ist der Zeitraum für kostenlose Updates kürzer – lediglich 1 Monat ab Kaufdatum. Bei Xeoma Lite gibt es keinen Update-Zeitraum; Sie können nur die Version nutzen, die zum Zeitpunkt des Kaufs oder früher veröffentlicht wurde.
Standardmäßig werden unbefristete Lizenzen über das Internet aktiviert (registriert), es gibt jedoch auch Offline-Optionen. Mehr erfahren
Eine aktivierte Lizenz ist an die eindeutige ID des Servers gebunden, auf dem sie aktiviert wurde. Eine Reaktivierung auf demselben Server ist nach einer Neuinstallation des Betriebssystems möglich. Sollten während des Aktivierungsprozesses Probleme auftreten, besuchen Sie bitte die Seite „Lösungen für aktivierungsbedingte Probleme“.
Informationen zu aktiven Lizenzen finden Sie unter Xeoma → Hauptmenü → Information → Aktive Lizenzen.
Mit Ausnahme von Xeoma Starter lassen sich alle unbefristeten Lizenzen kumulieren: Sie können neue Lizenzen zu bestehenden hinzufügen und alle Videoquellen der gekauften Lizenzen gemeinsam nutzen (die Anzahl neuer Lizenzen ist für Xeoma Standard, Xeoma Pro, Zusatzmodule, Verlängerungen und Upgrades auf Pro unbegrenzt; Xeoma Lite unterstützt maximal 4).
Die Remote-Verbindung eines Clients zu einem Server mit aktivierter Lizenz ist kostenlos, unabhängig von der Anzahl der verbundenen Quellen.
Miete von Xeoma Standard, Xeoma Pro und Zusatzmodulen:
Sie können Lizenzen für Xeoma Standard, Xeoma Pro und Zusatzmodule im Rahmen eines monatlichen oder jährlichen Abonnements mieten. Standardmäßig wird eine gemietete Lizenz durch eine Seriennummer (eine Kombination aus 25 Ziffern und Buchstaben) identifiziert, die Sie an die angegebene E-Mail-Adresse erhalten und über das Xeoma-Programm oder die App aktivieren. Bei fristgerechter Zahlung verlängert sich das Mietverhältnis automatisch, sodass keine erneute Aktivierung des Lizenzschlüssels in jedem Intervall erforderlich ist. Eine Anmietung für einzelne Tage oder Monate ist ebenfalls möglich. Zur Aktivierung und Nutzung einer gemieteten Lizenz ist eine permanente Internetverbindung erforderlich – entweder auf dem Server, auf dem die Lizenz aktiviert wurde, oder auf dem Proxy-Rechner (dem Lizenzserver), der für den Hauptserver erreichbar ist.
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Die Lizenzmiete für andere Xeoma-Produkte ist nicht verfügbar. |
Xeoma Standard, Xeoma Pro und Zusatzmodule werden für die gewünschte Anzahl an Kameras pro Server gemietet. Das bedeutet, dass Sie für jeden Server eine separate Lizenz erwerben müssen, abhängig von der geplanten Anzahl an Kameras (oder anderen Videoquellen). Eine „Videoquelle“ bezieht sich in der Regel auf eine Quelle des Videosignals („Universelle Kamera“, „Anderes Xeoma“, „Bildschirmaufnahme“) oder, in den hier beschriebenen Fällen, auf das Modul „Mikrofon“.
In den meisten Fällen erhalten Sie Ihre Mietlizenz unmittelbar nach der Zahlung. Banktransaktionen und PayPal-Zahlungen werden innerhalb weniger Werktage bearbeitet; sobald die Zahlung bei uns eingeht, wird Ihnen der Lizenzschlüssel sofort zugesendet. Die Lizenzaktivierung dauert nur wenige Sekunden. Eine Mietlizenz ist universell und kann unter Windows, Linux, Linux ARM, Mac OS oder Android bei konstantem Internetzugriff (direkt oder via Proxy) aktiviert werden.
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Eine Mietlizenz kann nicht als Hardware-Key bereitgestellt werden. Für Rechner ohne eigenen Internetzugang kann jedoch ein Lizenzserver eingesetzt werden. |
Nach der Aktivierung einer Lizenz für eine spezifische Xeoma-Edition wechselt Xeoma zur kommerziellen Version dieser Edition. Alle Funktionen der Edition stehen für die in der Lizenz enthaltene Anzahl an Kameras und für den gewählten Mietzeitraum zur Verfügung (weitere Informationen zu den Kaufbedingungen für verschiedene Lizenzen).
Nach Ablauf des Mietzeitraums ist die Lizenz ungültig und Xeoma zeigt eine Fehlermeldung an. Bei einer Verlängerung der Miete in diesem Zeitraum wird die Lizenz automatisch wieder aktiviert. Falls Sie stattdessen zur Testversion wechseln, müssen Sie Ihren Serienschlüssel nach der Mietzahlung erneut aktivieren.
Während der Mietzeit können Sie auf alle neuen Versionen von Xeoma Standard, Xeoma Pro und die Zusatzmodule aktualisieren.
Eine aktivierte Lizenz ist an die eindeutige ID des Servers gebunden, auf dem sie aktiviert wurde. Bei einer Neuinstallation des Betriebssystems kann sie auf demselben Server reaktiviert werden. Sollten Probleme bei der Aktivierung auftreten, besuchen Sie bitte die Seite „Fehlerbehebung bei Aktivierungsproblemen".
Informationen zu aktiven Lizenzen finden Sie unter Xeoma → Hauptmenü → Information → Aktive Lizenzen.
Mietlizenzen sind kumulierbar: Sie können neue Lizenzen zu bestehenden hinzufügen und alle Videoquellen der erworbenen Lizenzen kombiniert nutzen.
Die Verbindung zu einem Server mit aktivierter Lizenz ist unabhängig von der Anzahl der Clients kostenlos.
Für Xeoma Cloud-Abonnements gilt:
Ein Xeoma Cloud-Abonnement ist ein monatliches Abonnement für einen separaten cloudbasierten Xeoma-Service.
Der Tarif richtet sich nach der Anzahl der Kameras, deren technischen Merkmalen sowie dem benötigten Speicherplatz für die Aufzeichnungen in der Xeoma Cloud.
Erwerben Sie ein Xeoma Cloud-Abonnement über den Xeoma Cloud-Tarifrechner auf der Kaufseite und legen Sie die Parameter Ihrer Kamera(s) für den Abonnementzeitraum fest. Berücksichtigen Sie dabei die Limitationen Ihrer Kamera(s), damit der berechnete Tarif Ihren Anforderungen vollständig entspricht.
Ihr Abonnement muss nicht aktiviert werden. Nach dem Kauf erhalten Sie die erforderlichen Zugangsdaten für Ihr Konto an die angegebene E-Mail-Adresse.
In den meisten Fällen erhalten Sie die Zugangsdaten direkt nach dem Kauf. Banktransaktionen und PayPal-Zahlungen werden innerhalb weniger Werktage bearbeitet; sobald die Zahlung bei uns eingeht, werden die Zugangsdaten sofort versendet.
Hier erfahren Sie, wie Sie sich in Ihrem Xeoma Cloud-Konto anmelden
Hier erfahren Sie, wie Sie Kameras mit Xeoma Cloud verbinden
Bei fristgerechter Zahlung wird das Abonnement automatisch verlängert. Eine erneute Registrierung oder Aktivierung Ihres Lizenzschlüssels ist nicht erforderlich.
Kurz vor Ablauf Ihres Abonnements erhalten Sie eine Erinnerungs-E-Mail zur Verlängerung.
Erfolgt die Verlängerung nicht rechtzeitig, wird Ihr Konto suspendiert. Innerhalb einer Kulanzfrist können Sie das Abonnement verlängern, ohne Einstellungen oder Aufzeichnungen zu verlieren. Wird das Konto länger als eine Woche suspendiert, bevor die Zahlung erfolgt, können nur die Einstellungen wiederhergestellt werden; die Aufzeichnungen gehen dauerhaft verloren.
Wenn Sie ein Abonnement für mehrere Monate abschließen oder weitere Kameras, KI-Funktionen oder Zusatzmodule hinzufügen möchten, kontaktieren Sie uns.
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Xeoma Cloud wird primär als eigenständiger Service genutzt, unabhängig von der Desktop-Version von Xeoma. Eine gleichzeitige Nutzung beider Versionen ist jedoch möglich. In diesem Fall benötigen Sie ein Xeoma Cloud-Abonnement sowie eine Xeoma Desktop-Edition Ihrer Wahl (sofern es sich um eine kostenpflichtige Edition handelt, ist diese separat zu erwerben). Bitte beachten Sie, dass das Xeoma Cloud-Abonnement in keiner der Xeoma-Editionen enthalten ist und immer separat gekauft werden muss. |
Informationen zu Ihrem Abonnement finden Sie in Xeoma (Android-App oder PC-Programm) unter Hauptmenü → Information → Aktive Lizenzen. Zum Abrufen dieser Informationen müssen Sie in Ihrem Konto angemeldet sein.
Für Repeater-Abonnements gilt:
Das Repeater-Abonnement ist ein monatliches (oder jährliches) Abonnement für den separaten Repeater-Service. Es wird unabhängig von Xeoma-Lizenzen erworben und ist in diesen nicht enthalten.
Das Repeater-Abonnement wird pro Server lizenziert – unabhängig von der Anzahl der Kameras.
Für die Nutzung von Repeater ist eine dauerhafte Internetverbindung erforderlich.
Das Repeater-Abonnement wird durch eine Seriennummer (eine Kombination aus 25 Ziffern und Buchstaben) identifiziert, die Sie an Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse erhalten und mit der Sie Ihr Konto über Xeoma für PC oder die App aktivieren müssen.
In den meisten Fällen erhalten Sie Ihre Seriennummer unmittelbar nach dem Kauf. Banküberweisungen und PayPal-Zahlungen werden innerhalb weniger Werktage bearbeitet; sobald der Zahlungseingang bei uns verzeichnet ist, wird Ihnen der Schlüssel umgehend zugesendet.
Das Repeater-Abonnement ist universell einsetzbar und kann auf Windows, Linux, Linux ARM, Mac OS oder Android aktiviert werden (Internetverbindung erforderlich).
Die Aktivierung des Abonnements selbst dauert nur wenige Sekunden. Bitte beachten Sie, dass dieser Vorgang in einem separaten Dialogfenster erfolgt, das unabhängig von den Xeoma-Editionen ist.
Eine aktivierte Lizenz ist an die eindeutige ID des Servers gebunden, auf dem sie aktiviert wurde. Die Adresse des Repeaters kann danach nicht mehr geändert werden.
Bei fristgerechter Zahlung wird das Abonnement automatisch verlängert. Eine erneute Registrierung oder Aktivierung des Lizenzschlüssels ist nicht erforderlich.
Nach Ablauf des Abonnements ist die Remote-Verbindung zu Xeoma über den Repeater nicht mehr verfügbar; andere Funktionen von Xeoma bleiben davon unberührt. Sobald das Abonnement verlängert wird, nimmt der Repeater den Betrieb wieder auf.
Für die Remote-Verbindung zu Xeoma Cloud ist kein Repeater erforderlich, da unsere Services bereits über eine „öffentliche" (externe statische) IP-Adresse verfügen.
Das Repeater-Abonnement hat keinen Einfluss auf den Erhalt neuer Xeoma-Versionen – dies hängt ausschließlich von der Edition ab, in der der Repeater aktiviert ist.
Xeoma-Lizenzen sind nicht an spezifische Kameras gebunden. Sie können Kameras problemlos austauschen, ohne in das System eingreifen zu müssen oder unseren Support zu kontaktieren.
Bei der Planung Ihres Überwachungssystems sollten Sie die benötigten Funktionen sowie die Gesamtkosten für Software und gewählte Edition berücksichtigen. Lizenzierung, Hardware-Leistung und weitere Faktoren beeinflussen den Endpreis des gesamten Setups.
Wenn Sie Unterstützung bei der Lizenzauswahl benötigen, Probleme bei der Aktivierung auftreten oder Sie Ihre Lizenz nach der Zahlung nicht erhalten haben, kontaktieren Sie uns!
4.4. Programmaktivierung
Nach dem Kauf einer Lizenz erhalten Sie eine alphanumerische Seriennummer. Nutzen Sie eine der folgenden Methoden, um Ihre Lizenz zu aktivieren, Xeoma auf eine kommerzielle Version Ihrer Wahl umzustellen oder Verlängerungen zu bereits auf diesem Rechner aktivierten Lizenzen hinzuzufügen.
Zur Aktivierung von Xeoma Pro Cloud-Lizenzen folgen Sie dieser Anleitung.
Übersicht der Xeoma-Aktivierungsoptionen:
| Xeoma-Lizenztyp | Aktivierung erforderlich für: DEDIZIERTER Rechner |
Aktivierung erforderlich für: VIRTUELLER Rechner |
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|---|---|---|---|---|
| Gerät verfügt über Internetverbindung | Gerät verfügt über keine Internetverbindung | Gerät verfügt über Internetverbindung | Gerät verfügt über keine Internetverbindung | |
| Kostenlose Version von Xeoma | Diese Version erfordert keine Aktivierung. Hier weiterlesen | |||
| Reguläre unbefristete Xeoma-Lizenz mit einmaliger Zahlung (z. B. Starter, Lite, Standard, Pro, Zusatzmodule, Verlängerungen, Upgrade von Standard auf Pro) |
Online-Aktivierung (empfohlen) – einmalige Aktivierung; danach auch ohne Internet nutzbar Lizenzserver – für einfache Lizenzübertragungen innerhalb desselben Netzwerks Hardware-Key – für einfache Lizenzübertragungen in beliebigen Netzwerken |
Offline-Aktivierung (empfohlen) – einmalige Aktivierung, wenn ein anderes Gerät im Netzwerk über Internetzugang verfügt Lizenzserver – wenn ein anderes Gerät im Netzwerk über Internetzugang verfügt und einfache Lizenzübertragungen innerhalb desselben Netzwerks gewünscht sind Hardware-Key – für einfache Lizenzübertragungen in beliebigen Netzwerken |
Online-Aktivierung (empfohlen) – erfordert ständigen Internetzugang Lizenzserver – wenn ein anderes Gerät im Netzwerk über Internetzugang verfügt und einfache Lizenzübertragungen innerhalb desselben Netzwerks gewünscht sind Hardware-Key – für einfache Lizenzübertragungen in beliebigen Netzwerken |
Lizenzserver – wenn ein anderes Gerät im Netzwerk über Internetzugang verfügt und einfache Lizenzübertragungen innerhalb desselben Netzwerks gewünscht sind Hardware-Key – für einfache Lizenzübertragungen in beliebigen Netzwerken |
| Monatliche Xeoma-Lizenzmiete (Miete von Standard, Pro, Zusatzmodulen) oder Demo-/Testlizenzen |
Online-Aktivierung (empfohlen) – erfordert ständigen Internetzugang |
Lizenzserver – wenn ein anderes Gerät im Netzwerk über Internetzugang verfügt und einfache Lizenzübertragungen innerhalb desselben Netzwerks gewünscht sind | Online-Aktivierung (empfohlen) – erfordert ständigen Internetzugang |
Lizenzserver – wenn ein anderes Gerät im Netzwerk über Internetzugang verfügt und einfache Lizenzübertragungen innerhalb desselben Netzwerks gewünscht sind |
| Xeoma Pro Your Cloud (Ihr eigenes VSaaS) | Eigener Aktivierungstyp im Webbrowser oder in Konfigurationsdateien. Hier Details ansehen | |||
| Xeoma Cloud | Das Produkt erfordert keine Aktivierung. Hier mehr erfahren | |||
| Repeater | Nur Online-Aktivierung, erfolgt in einem separaten Fenster. Hier mehr erfahren | |||
Eine weitere Übersicht zu den Aktivierungsoptionen finden Sie hier
4.4.1. Online-Aktivierung
Einfache und standardmäßige Aktivierungsmethode in Xeoma, die Internetzugang erfordert. Durchführbar über den Xeoma Client oder via Konsole/Terminal/Kommandozeile.
Kann auch hinter einem Proxy genutzt werden.
Über den Xeoma Client:
Fügen Sie die Lizenz (Seriennummer) einfach in das Feld für die Online-Aktivierung ein (Hauptmenü – Registrierung – Aktivieren), akzeptieren Sie die AGB und klicken Sie auf OK.

Nach erfolgreicher Aktivierung erscheint eine Meldung mit der Anzahl der nun nutzbaren Videoquellen.

Via Konsole/CMD/Terminal (für Server ohne grafische Oberfläche/GUI):
Ziehen Sie die Xeoma-Ausführungsdatei (xeoma.exe, xeoma.app) in die Konsole, drücken Sie die Leertaste und geben Sie den Befehl -activateOnline XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX (Ihr Lizenzcode) ein; bestätigen Sie anschließend mit der Eingabetaste.


Bei Erfolg erhalten Sie eine Bestätigung über die erfolgreiche Aktivierung.
Um mehrere Seriennummern (Lizenzen) auf dem Rechner zu aktivieren, folgen Sie denselben Anweisungen. Geben Sie jedoch statt einer einzelnen Seriennummer mehrere Ihrer Seriennummern ein, getrennt durch ein Komma oder ein Semikolon (ohne Leerzeichen), und setzen Sie vor und nach dem gesamten Block Anführungszeichen. Beispiel: “XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX,YYYYY-YYYYY-YYYYY-YYYYY-YYYYY,ZZZZZ-ZZZZZ-ZZZZZ-ZZZZZ-ZZZZZ”
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Tipp: Xeoma-Lizenzen sind nicht für häufige Hardwarewechsel ausgelegt. Verwenden Sie bitte Demo-Lizenzen, solange Sie sich bezüglich der Zielhardware für Xeoma noch unsicher sind. Bei häufigen Hardwarewechseln empfehlen wir die Verwendung eines Hardware-Keys oder eines Lizenzservers. |
Oder klicken Sie bei Bedarf auf Offline-Aktivierung.
4.4.2. Offline-Aktivierung
Wenn Ihr PC nicht mit dem Internet verbunden ist oder eine Internetverbindung nicht gewünscht ist, können Sie die Offline-Aktivierung in Xeoma nutzen.
Die Offline-Aktivierung ist für unbefristete Lizenzen und dedizierte Maschinen verfügbar und kann auch verwendet werden, um weitere Lizenzen einem Hardware-Key hinzuzufügen. (Alle Aktivierungsoptionen hier ansehen).
Über den Xeoma Client:
Gehen Sie dazu zu Hauptmenü –> Registrierung –> Aktivieren –> Bestätigung der Nutzungsbedingungen markieren –> klicken Sie auf den Link zur Offline-Aktivierung.

Geben Sie anschließend Ihre Lizenz ein, klicken Sie auf „In Zwischenablage kopieren“, um den Link zu kopieren, und öffnen Sie diesen in einem Browser auf einem anderen PC (Gerät) mit Internetzugang. Nach dem Aufrufen des Links erhalten Sie eine Antwort: einen aus Ziffern und Buchstaben bestehenden Code. Kopieren Sie diesen und geben Sie ihn in Xeoma in das Antwortfeld ein:


Bei erfolgreicher Aktivierung wechselt Xeoma in den kommerziellen Modus (prüfbar in der Kopfzeile der Software), Sie erhalten die Meldung „Aktivierung erfolgreich“ und die Lizenz ist unter Hauptmenü – Information – Aktive Lizenzen aufgeführt.

Über Konsole/cmd/Terminal (für Server ohne grafische Benutzeroberfläche/GUI):
Ziehen Sie die Xeoma-Ausführungsdatei (xeoma.exe, xeoma.app) in die Konsole, drücken Sie die Leertaste und geben Sie den folgenden Befehl ein: -activateRequest XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX (Ihr Lizenzcode). Drücken Sie anschließend die Eingabetaste.

Sie erhalten daraufhin einen Link, den Sie in einem Webbrowser auf einem beliebigen anderen PC (Rechner, Tablet, Smartphone etc.) mit Internetzugang öffnen müssen. Sie erhalten eine Antwort: einen Code aus Ziffern und Buchstaben. Kopieren Sie diesen und kehren Sie zur Konsole des PCs ohne Internetverbindung zurück, auf dem Sie die Xeoma-Lizenz aktivieren möchten. Ziehen Sie in der Konsole erneut die Xeoma-Ausführungsdatei hinein oder geben Sie den Pfad manuell ein, fügen Sie ein Leerzeichen sowie den Befehl –activateResponse ERHALTENE ANTWORT AUS BROWSER hinzu (wobei ERHALTENE ANTWORT AUS BROWSER der Code ist, den Sie im Browser des Internet-PCs erhalten haben) und drücken Sie die Eingabetaste:

Um mehrere Seriennummern (Lizenzen) auf dem Rechner zu aktivieren, gehen Sie ebenso vor: Geben Sie statt einer einzelnen Seriennummer mehrere Ihrer Nummern ein, getrennt durch ein Komma (ohne Leerzeichen). Beispiel: XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX,YYYYY-YYYYY-YYYYY-YYYYY-YYYYY,ZZZZZ-ZZZZZ-ZZZZZ-ZZZZZ-ZZZZZ
Wenn auf Ihrem Server bereits Lizenzen aktiviert sind und Sie weitere hinzufügen möchten, aktivieren Sie die neuen Seriennummern einfach auf dieselbe Weise wie die ursprünglichen. Die Lizenzen werden addiert (Hinweis: Lite-Lizenzen addieren sich nur bis zu 4 Kameras pro Server und nur untereinander).
Wenn Sie ein Upgrade von Standard auf Pro besitzen, aktivieren Sie dieses, indem Sie die Seriennummer der ursprünglichen Lizenz, ein Semikolon und die Seriennummer des Upgrades eingeben (ohne Leerzeichen). Beispiel: XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX;YYYYY-YYYYY-YYYYY-YYYYY-YYYYY. Dadurch erhalten Sie Zugriff auf die Pro-Funktionen für die entsprechende Anzahl an Kameras. Falls die Standard-Lizenz mehr Kameras umfasste als das Upgrade, wird nur der entsprechende Teil aktualisiert.
Unabhängig von der gewählten Aktivierungsmethode bietet Ihnen die kommerzielle Edition von Xeoma unbegrenzte Möglichkeiten und alle aktivierten Vorteile.
Informationen zur Aktivierung von Xeoma über einen Proxy-Server finden Sie in diesem Abschnitt.
4.4.3. Aktivierung auf virtuellen Maschinen
Die Aktivierung ist auf jedem Typ virtueller Maschinen für Xeoma (Xeoma Standard), Xeoma Pro, Xeoma Lite (ab Version 20.10.13), Xeoma Starter unbefristete Lizenzen sowie für Upgrades auf Xeoma Pro, Xeoma Standard oder Xeoma Pro Renewals und gemietete oder Demo-Lizenzen von Xeoma Standard oder Xeoma Pro möglich.
Um eine oder mehrere Lizenzen auf einer virtuellen Maschine zu aktivieren, nutzen Sie die Online-Aktivierung von Xeoma – entweder über den Xeoma Client oder die Konsole.
Bitte beachten Sie, dass auf der virtuellen Maschine ein permanenter Internetzugang erforderlich ist. Bei einem Verbindungsabbruch kann die Lizenz deaktiviert werden; sie wird jedoch automatisch reaktiviert, sobald die Verbindung kurz darauf wiederhergestellt ist. Bleibt der Internetzugang über mehrere Tage unterbrochen, müssen die Lizenzen erneut aktiviert werden, um das System wieder in Betrieb zu nehmen.
Falls kein Internetzugang auf der virtuellen Maschine möglich ist, können Sie einen Hardware-Dongle oder einen Lizenzserver verwenden. Letzterer erfordert die Einrichtung eines eigenen Lizenzservers auf einem anderen Computer im Netzwerk mit Internetzugang, den Sie während der Aktivierung auswählen. Weitere Informationen zum Lizenzserver finden Sie unter 4.4.4..
Die Aktivierung von Lite-Lizenzen auf virtuellen Maschinen ist seit Version 20.10.13 zulässig (erfordert ebenfalls permanenten Internetzugang).
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Tipp: Für den Einsatz von Xeoma auf virtuellen Maschinen ohne Internetzugang empfehlen wir die Nutzung eines Lizenzservers oder den Erwerb von Hardware-Dongles |
Wenn Sie versuchen, Xeoma auf eine VM ohne Internetverbindung regulär zu aktivieren, erscheint eine Warnung:

Siehe unten für die Optionen in diesem Fall.
Legacy – Xeoma bis Version 16.12.26:
Die Aktivierung ist auf folgenden virtuellen Maschinen möglich:
1) Hyper-V
2) KVM
3) LXC
4) VMWare
5) Virtual Box
Sollten Sie einen anderen Typ virtueller Maschine verwenden, nutzen Sie bitte eine Maschine aus der Liste oder ein physisches System.
4.4.4. Aktivierung mit einem Lizenzserver
Wenn eine virtuelle Maschine keinen Internetzugang hat, können Sie einen Lizenzserver als Vermittler für die Aktivierung einsetzen: eine dedizierte Maschine in Ihrem Netzwerk mit konstanter Internetverbindung und dauerhafter Verbindung im lokalen Netzwerk zu Ihrer VM ohne Internetzugang.
Ein Lizenzserver ähnelt der Offline-Aktivierung, da auch hier ein Vermittler für die Aktivierung zum Einsatz kommt. Er ist jedoch stärker automatisiert und muss durchgehend laufen, während die Offline-Aktivierung ein einmaliger Vorgang ist.
Alternativ können Hardware-Dongles zur Aktivierung unbefristeter Xeoma-Lizenzen auf einer VM ohne permanenten Internetzugang verwendet werden. Für VMs ohne Internet, die gemietete oder Demo-Lizenzen aktivieren möchten, ist jedoch nur die Option des Lizenzservers verfügbar, da Hardware-Dongles diese Lizenztypen nicht unterstützen.
Obwohl Lizenzserver primär mit der Aktivierung von Xeoma auf virtuellen Maschinen verbunden werden, sind sie auch für dedizierte Maschinen nützlich: etwa wenn eine dedizierte Maschine keinen permanenten Internetzugang hat, aber mit gemieteten oder Demo-Lizenzen arbeiten soll, die einen ständigen Internetzugang oder einen Lizenzserver erfordern. Zudem kann die Aktivierung über einen Lizenzserver sowohl bei virtuellen als auch bei dedizierten Maschinen genutzt werden, wenn eine Lizenz periodisch zwischen mehreren Systemen verschoben werden muss – ähnlich wie bei einem Hardware-Dongle.
Einrichtung eines Lizenzservers
Die Einrichtung eines Lizenzservers erfolgt in zwei Schritten: Zunächst wird der Lizenzserver konfiguriert und anschließend auf dem „Hauptrechner“ zur Aktivierung ausgewählt.
Ein Lizenzserver kann mehrere Maschinen bedienen, die einen Aktivierungsvermittler benötigen.
Öffnen Sie Xeoma und navigieren Sie auf dem Rechner mit Internetzugang, der als dedizierter Lizenzserver fungieren soll, zu Hauptmenü -> Installieren -> Lizenzserver installieren. Beachten Sie, dass eine lokale Verbindung zu dem Rechner bestehen muss, auf dem die Xeoma-Lizenz benötigt wird.

Für eine gesicherte Verbindung in Ihrem lokalen Netzwerk aktivieren Sie die Option „Passwort für Localhost-Zugriff verwenden“:

Bitte warten Sie, während Xeoma den Lizenzserver installiert.

Nach Abschluss erscheint eine entsprechende Meldung, dass die Maschine nun als Lizenzserver arbeitet.
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Über die Konsole/cmd/Terminal können Sie den Befehl -licenseServer [LicenseServer] verwenden, um Xeoma auf diesem Rechner als Lizenzserver zu konfigurieren.
Zudem können Sie „-connectioninfoport [PortNumber]“ nutzen, um einen anderen Port für den Lizenzserver als den Standard-Port 4200 festzulegen. |
Auswahl eines Lizenzservers und Aktivierung
Nun zu Schritt 2. Öffnen Sie auf dem Rechner, auf dem die Xeoma-Lizenzen aktiviert werden sollen (üblicherweise eine virtuelle Maschine ohne Internetzugang), Xeoma und navigieren Sie zu Hauptmenü -> Registrierung -> Aktivieren. Fügen Sie im Aktivierungsfenster Ihren Lizenzschlüssel in das entsprechende Feld ein, wählen Sie jedoch den Lizenzserver anstelle des üblichen felenasoft.com-Aktivierungsservers aus:

Akzeptieren Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und klicken Sie auf OK. Dieser Rechner sendet eine Anfrage an Ihren Lizenzserver, welcher die Aktivierungsberechtigung für Ihre virtuelle Maschine anfordert und eine Antwort an Xeoma sendet, woraufhin die Lizenz aktiviert wird. Schalten Sie den Lizenzserver nicht aus: Lizenzprüfungen werden periodisch im Hintergrund durchgeführt.

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Über die Konsole/cmd/Terminal können Sie den Befehl -licenseServer [LicenseServer] nutzen, um den Xeoma-Lizenzserver im lokalen Netzwerk zu finden und für die Aktivierung zu verwenden. |
Bitte beachten Sie, dass der Lizenzserver permanent laufen und Internetzugang haben muss, solange die Lizenzen aktiv sein sollen.
Bei Verlust der Internetverbindung kann die Lizenz deaktiviert werden; sie wird jedoch reaktiviert, sobald die Verbindung kurz darauf wiederhergestellt ist.
4.4.5. Hardware-Keys (USB-Sticks)
Xeoma-Lizenzen können als Hardware-Keys auf USB-Sticks gebunden werden. Wählen Sie die gewünschte Xeoma-Lizenz aus, die Sie auf unserer Website erwerben, und kontaktieren Sie uns.
Ein Hardware-Key mit Xeoma-Lizenz funktioniert als Plug-and-Play-Gerät: Stecken Sie den USB-Stick in den USB-Port, um Xeoma im kommerziellen Modus zu nutzen. So lässt sich die aktivierte Xeoma-Version auf jedem Gerät mit USB-Port einsetzen, einschließlich virtueller Maschinen ohne Internetverbindung.
Sie können zusätzliche Hardware-Keys mit Xeoma-Lizenzen erwerben und in weitere USB-Ports einstecken, um Ihr Videoüberwachungssystem zu erweitern.
Beachten Sie, dass ältere Lizenzen nicht als Hardware-Key genutzt werden können. Hardware-Keys sind nur für neue Lizenzen verfügbar, die dem USB-Gerät zugewiesen werden. Ein Ersatz des Hardware-Keys bei Verlust oder Beschädigung ist nicht möglich (in diesem Fall muss ein neuer Key mit einer Xeoma-Lizenz erneut erworben werden).
Wenn Hardware-Keys auf einem einzigen Server verwendet werden, können Lizenzen von zwei USB-Geräten auf einem zusammengeführt werden.
Über die Offline-Aktivierung können Sie zudem weitere Xeoma-Lizenzen (Standard und Pro) zu Ihrem aktuellen USB-Key hinzufügen. Sie können also zunächst einen Hardware-Key mit einer Lizenz erwerben und das System später durch weitere Lizenzen erweitern. Ebenso können Verlängerungslizenzen erworben und via Offline-Aktivierung auf Ihren USB-Key übertragen werden.
Ein Vergleich zwischen Software-Keys und Hardware-Keys ist hier einsehbar.
Mehr über Hardware-Keys finden Sie in diesem Artikel.

4.5. Xeoma aktualisieren
4.5.1. Update auf neue Versionen
Der Ablauf hängt davon ab, welche Xeoma-Webcam-Software-Version Sie nutzen und ob Xeoma installiert wurde (Hauptmenü –> Installieren –> Installieren) oder nicht.
In allen aktuellen Xeoma-Versionen profitieren Sie von automatischer Update-Prüfung, Benachrichtigungen und einem einfachen 1-Klick-Update:

Prüfen Sie verfügbare Updates über Hauptmenü -> Information -> Nach Updates suchen. Bei aktivierter automatischer Suche erhalten Sie beim Programmstart eine Benachrichtigung über verfügbare Updates!
Falls Sie Xeoma Version 13.3.7 oder älter nutzen:
a) Falls Xeoma nicht installiert ist, ist der Vorgang unkompliziert – führen Sie einfach die neuere Datei aus, die Sie von unserer Website oder einer anderen Quelle heruntergeladen haben.
b) Falls Xeoma installiert ist, starten Sie die ältere Version, rufen Sie die Installationsoptionen auf und wählen Sie „Alles deinstallieren außer Archiv und Einstellungen“ (dies ist entscheidend, um Ihre aktuellen Einstellungen zu behalten und in die neuere Version zu übertragen). Danach können Sie die neue Xeoma-Version starten und bei Bedarf installieren.
Übrigens können Sie Xeoma offline aktualisieren (falls auf dem Server kein Internetzugang besteht):
1. Nutzen Sie hierfür ein Gerät mit Internetzugang und laden Sie die benötigte Xeoma-Version über diesen Link herunter;
2. Übertragen Sie die benötigte Xeoma-Version auf Ihren Server
3. Beenden Sie die vorherige Xeoma-Version: Hauptmenü –> Installieren –> Deinstallieren –> Löschen (außer Archiv und Einstellungen) oder über die Konsole/das Terminal (-install -removeexe)
4. Starten Sie die neue Xeoma-Version: Hauptmenü –> Installieren –> Installieren oder über die Konsole/das Terminal (-install -coreauto)
Damit ist Ihr Xeoma aktualisiert.
Automatische Updates stehen sowohl für Beta- als auch für Release-Versionen von Xeoma zur Verfügung.
Beachten Sie zudem das Kaufdatum Ihrer Lizenz. Kostenlose Updates sind nur für die ersten 12 Monate ab Kaufdatum enthalten. Danach haben Sie die Wahl: Sie können die zum Zeitpunkt des Ablaufs der kostenlosen Update-Phase zuletzt verfügbare Version weiter nutzen, Xeoma auf die neueste Version aktualisieren und damit den Lizenzanspruch aufgeben, oder eine neue Lizenz erwerben, um weitere 12 Monate kostenlose Updates zu erhalten.
Informationen zu Ihren aktivierten Lizenzen finden Sie unter Hauptmenü -> Registrierung -> Aktive Lizenzen. Für Informationen zu allen registrierten Lizenzen füllen Sie bitte das Online-Formular auf der Website von felenasoft.com aus.
Hinweis: Um auch auf Beta-Versionen zu aktualisieren, aktivieren Sie bitte die entsprechende Option im Fenster Nach Updates suchen.
Informationen zu Updates über einen Proxy-Server finden Sie in diesem Abschnitt.
Um Benachrichtigungen über neue Versionen zu deaktivieren, deaktivieren Sie alle Optionen unter Hauptmenü -> Information -> Nach Updates suchen oder nutzen Sie den Konsolenbefehl ‘-noautoupdate‘ (und den Befehl ‘-disableDownloads‘, um das Untermenü „Nach Updates suchen“ aus dem Hauptmenü zu entfernen).
4.5.2. Downgrade auf eine vorherige Version (Desktop-Versionen)
Ein Rollback oder Downgrade ist der umgekehrte Prozess eines Updates, bei dem Sie von einer neueren auf eine ältere Version wechseln. Dies kann in verschiedenen Fällen erforderlich sein, am häufigsten wenn a) Ihre Lizenz für eine neue Version zu alt ist oder b) die neueste Version aus bestimmten Gründen nicht Ihren Anforderungen entspricht.
Wenn Sie auf eine neuere Version aktualisiert haben und diese nicht nutzen möchten, können Sie zur zuvor verwendeten Version oder zu einer anderen, älteren Version zurückkehren.
Hierfür sind einige einfache Schritte erforderlich, abhängig davon, ob Xeoma für den Autostart installiert ist.
Wenn Xeoma für den Autostart installiert ist (Standardfall), gehen Sie wie folgt vor:
Schritt 1. Aktuelle Version entfernen:
* (über GUI) Gehen Sie zu Hauptmenü -> Installieren -> Deinstallieren und wählen Sie „Deinstallieren außer Archive und Einstellungen“

oder
* (über Konsole) Ziehen Sie die ausführbare Xeoma-Datei in die Konsole und fügen Sie den Befehl -install -removeexe hinzu
Schritt 2. Die gewünschte Version für den Wechsel beziehen:
a) (GUI/Konsole) Wechseln Sie in den Xeoma-Ordner und dort in den Unterordner „Old versions“, in dem die vor dem Update verwendete Xeoma-Kopie gespeichert sein könnte.

Falls diese dort nicht vorhanden ist oder nicht der gewünschten Version für das Rollback entspricht, können Sie jede ältere Version über unsere Seite Änderungshistorie herunterladen.
Schritt 3. Starten Sie die benötigte Xeoma-Version mit oder ohne Installation
(GUI) Doppelklick auf die ausführbare Datei zum Starten. Für die Installation: Hauptmenü -> Installieren -> Installieren
(Konsole) Ziehen Sie die ausführbare Datei in die Konsole und drücken Sie die Eingabetaste, um sowohl den Server- als auch den Client-Teil zu starten (sofern eine GUI verfügbar ist). Hängen Sie den Parameter -core an, um nur den Server-Teil zu starten, oder -client für nur den Client-Teil. Verwenden Sie -install -coreauto, um den Server-Teil für den Autostart zu installieren.
Falls Xeoma nicht im Autostart installiert ist (seltener Fall), müssen Sie:
1. Die aktuelle Version schließen
(GUI) Beenden Sie die aktuelle Xeoma-Version über Hauptmenü – Beenden oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Schließen" (X) in der Titelleiste.
oder
(Konsole) Drücken Sie STRG+C in der Konsole oder schließen Sie das Konsolenfenster.
2. Die gewünschte alternative Version finden und starten.
a) (GUI/Konsole) Wechseln Sie in den Xeoma-Ordner und dort in den Unterordner „Old versions“, in dem die vor dem Update verwendete Xeoma-Kopie gespeichert sein könnte.
Falls diese dort nicht vorhanden ist oder nicht der gewünschten Version für das Rollback entspricht, können Sie jede ältere Version über unsere Seite Änderungshistorie herunterladen.
Schritt 3. Starten Sie die benötigte Xeoma-Version mit oder ohne Installation
(GUI) Doppelklick auf die ausführbare Datei zum Starten. Für die Installation: Hauptmenü -> Installieren -> Installieren
(Konsole) Ziehen Sie die ausführbare Datei in die Konsole und drücken Sie die Eingabetaste, um sowohl den Server- als auch den Client-Teil zu starten (sofern eine GUI verfügbar ist). Hängen Sie den Parameter -core an, um nur den Server-Teil zu starten, oder -client für nur den Client-Teil. Verwenden Sie -install -coreauto, um den Server-Teil für den Autostart zu installieren.
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Bitte beachten Sie:
Ein Downgrade der iOS-App ist nicht möglich. Ein Downgrade der Android-App über Google Play ist nicht möglich. Falls Ihr Android-Gerät die Installation von Apps aus anderen Quellen als Google Play unterstützt, können Sie ein Downgrade durchführen, indem Sie die aktuelle Xeoma-App von Ihrem Gerät entfernen und die benötigte Version der Android-App von unserer Website herunterladen und installieren. |
4.6. Operatoren und Benutzerzugriffsrechte
4.6.1. Benutzerzugriffsrechte (Benutzerberechtigungen)

Im Dialog „Benutzerberechtigungen bearbeiten“ (Hauptmenü -> Fernzugriff -> Benutzer) können Sie Benutzerprofile mit mehrstufigen Zugriffsrechten und Berechtigungen erstellen.
In diesem Dialog können Sie den Zugriff auf Kamerabilder (Echtzeit und Aufzeichnungen), das Löschen von Aufzeichnungen, die PTZ-Steuerung, Einstellungen sowie das Ein- und Ausschalten des Kameratons für alle oder bestimmte Kameras einschränken oder erlauben.
Bitte beachten Sie, dass der Dialog „Benutzerberechtigungen bearbeiten“ nur für den Xeoma-Administrator verfügbar ist.
Optionen bei Auswahl des Administrator-Benutzerprofils
Beachten Sie zunächst die Felder „Benutzer" und „Passwort". Standardmäßig sind diese mit den Anmeldedaten des Administrators ausgefüllt, der über umfassende Systemrechte verfügt.
Es kann nur ein Administrator-Profil existieren; für dieses Profil ist gleichzeitiger Zugriff stets erlaubt.

Das Feld „Benutzer" listet alle in Xeoma angelegten Benutzer auf. Klicken Sie auf das Pfeilsymbol rechts neben dem Feld, um die vollständige Liste anzuzeigen.
Wenn im Feld „Benutzer" das Administrator-Profil ausgewählt ist, können Sie Ihr lokales Passwort sowie das Passwort für den Remote-Zugriff ändern, das ursprünglich vom Programm generiert wurde. Geben Sie dazu einfach das neue Passwort anstelle des aktuellen in das Feld ein.
Standardmäßig sind Passwörter durch Sternchen verborgen. Um das Passwort anzuzeigen, klicken Sie auf das Symbol „durchgestrichenes Auge“ in der rechten Ecke des Feldes. Das Symbol ändert sich daraufhin in ein „Auge“. Um das Passwort wieder zu verbergen, klicken Sie erneut auf das Symbol.
Das Profilpasswort sowie die IP-Adresse des Servers müssen im Verbindungsdialog von Xeoma verwendet werden, um sich mit diesem Benutzerprofil anzumelden. Beachten Sie, dass der Name des Benutzerprofils nur informativen Charakter hat und im Verbindungsdialog nicht verwendet wird.
Klicken Sie auf „Entfernen“, um das aktuell im Feld „Benutzer“ ausgewählte Benutzerprofil zu löschen. Beachten Sie, dass das Administrator-Profil nicht gelöscht werden kann.
Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um einen neuen Benutzer hinzuzufügen. Geben Sie im erscheinenden Fenster den Benutzernamen und das Passwort des neuen Operators ein und klicken Sie auf OK. Alle hinzugefügten Benutzerprofile stehen in der Dropdown-Liste des Feldes „Benutzer“ zur Verfügung, wenn Sie auf den Pfeil nach unten rechts klicken.
Um das Passwort oder die Rechte eines Profils zu bearbeiten, wählen Sie das Profil im Feld „Benutzer“ aus, nehmen Sie die gewünschten Änderungen an den aktuellen Einstellungen vor und klicken Sie auf OK.
Die Option „Duplizieren“ erstellt eine Kopie eines Benutzerprofils für einen anderen Benutzer. Nutzen Sie diese Funktion, wenn Sie mehrere Benutzerprofile mit identischen Rechten erstellen müssen. Das neue Benutzerprofil benötigt jedoch einen eindeutigen Namen und ein eigenes Passwort.
Klicken Sie auf „Exportieren“, um eine Tabellenkalkulationsdatei zu speichern, die alle oder ausgewählte Benutzerprofile und deren Kameraberechtigungen auflistet.
Aktivieren Sie die Option „Mehrfacher Zugriff unter einem Benutzer“, um die gleichzeitige Nutzung dieses Profils auf mehreren Rechnern zu ermöglichen. Ist diese Option deaktiviert, wird jeweils nur eine Verbindung mit diesen Daten akzeptiert. Ausnahme: Für das Administrator-Profil ist der Mehrfachzugriff immer aktiv.
Aktivieren Sie die Option „Anmeldung über LDAP-Eintrag zulassen“, um Benutzer aus dem Verzeichnisdienst mit Xeoma zu synchronisieren. Klicken Sie auf „LDAP-Eigenschaften“, um den Dialog zur Konfiguration der LDAP-Synchronisation zu öffnen.
Hinweis: Für die LDAP-Option wurde die Arbeit mit Benutzergruppen und Untergruppen ergänzt. Mehr dazu hier
Zudem gibt es die Option „Individuelle Kamerareihenfolge in der Vorschau (pro Rechner)“. Diese erlaubt es Benutzern dieses Administrator-Profils, auf verschiedenen Rechnern unterschiedliche Kamerareihenfolgen zu verwenden. Ohne diese Einstellung würde die Reihenfolge bei der Nutzung eines Profils auf mehreren Rechnern immer durch die zuletzt verwendete überschrieben.
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Verwenden Sie den Befehl „-individualsettings“, um persönliche Einstellungen individuell für jeden Client zu speichern. Verwenden Sie „-clientIndex [ClientID]“, um mehrere Verknüpfungen mit unterschiedlichen Einstellungen zu erstellen. Mehr dazu hier |
Aktivieren Sie die globale Option „Client-Komponenten automatisch aktualisieren“, damit die Client-Komponenten aller Xeoma-Benutzerprofile nach einer Veröffentlichung automatisch auf die neuere Version aktualisiert werden. Nach der Aktivierung können Sie auswählen, für welche Betriebssysteme das automatische Update ausgeführt werden soll.
Ab Version 25.1.16 kann der Xeoma-Administrator zudem die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Dabei handelt es sich um einen zweistufigen Verifizierungsprozess, bei dem zusätzlich zum Passwort ein an die E-Mail-Adresse gesendeter Code eingegeben werden muss, um die Verbindung abzuschließen. Ohne diesen Code schlägt die Verbindung fehl. Weitere Details finden Sie unten in Abschnitt 4.6.3. „Zwei-Faktor-Authentifizierung für Verbindungen“.
Ab Version 25.1.16 kann der Xeoma-Administrator Benutzer vorübergehend sperren, wodurch ein Konto temporär deaktiviert werden kann, ohne es zu löschen. Dies ist besonders praktisch, wenn ein Profil aktuell nicht benötigt wird, aber voraussichtlich wieder zum Einsatz kommt – etwa während des Wartens auf eine Zahlung oder im Zuge einer Reorganisation, bei der das Konto einer noch nicht feststehenden Person zugewiesen werden soll. Weitere Details zu allen Funktionen dieser Einstellung finden Sie unten in Abschnitt 4.6.4. „Einstellungen zur Benutzersperrung“.
Zudem erläutert dieser Abschnitt, wie Benutzerverbindungen auf bestimmte IP-Adressen beschränkt werden können.
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Wenn Sie als Benutzer mit eingeschränkten Rechten für Einstellungen, Archivzugriff etc. angemeldet sind, sind bestimmte Symbole und Menüoptionen in Xeoma möglicherweise nicht verfügbar. Sie können über Hauptmenü – Fernzugriff – Verbinden mit zu einem anderen Benutzer (oder Administrator) wechseln. Die Benutzerverwaltung erfolgt über Hauptmenü – Fernzugriff – Benutzer.
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Unter den Feldern „Benutzer“ und „Passwort“ befindet sich die Dropdown-Liste zur Zeitzonen-Kalibrierung. Dies ist die Zeitzone für die Serverseite (nicht für den Benutzer), die für die korrekte Zeitsteuerung in Xeoma entscheidend ist: für die Option „Datum und Uhrzeit“ bei Markierungen, den Zeitplaner und – vor allem – die Archivierungsfunktion. Standardmäßig zeigt der Xeoma-Server die Zeitzone des Server-Rechners an. Falls diese falsch erkannt wurde oder Sie sie ändern möchten, ist dies hier möglich.
Hinweis: Verbindet sich ein Benutzer (einschließlich Administrator) aus einer anderen Zeitzone, wird die Zeitachse des Archivviewers automatisch auf die Ortszeit des Benutzers umgerechnet und angezeigt; alle anderen Zeitfunktionen basieren auf der Serverzeit.
Mit der Funktion „Änderung der Kamerareihenfolge ist nur dem Administrator gestattet“ verhindern Sie, dass Benutzer die Kamerareihenfolge in Xeoma eigenständig ändern.
Aktivieren Sie diese Funktion, indem Sie die Option „Änderung der Kamerareihenfolge ist nur dem Administrator gestattet“ markieren. Die Einstellung wird automatisch für alle Benutzer übernommen.
Als Administrator können Sie zudem den Zugriff auf das Layout und das Hauptmenü erlauben oder einschränken. Geben Sie dazu ein Passwort im Feld „Passwort“ ein und setzen Sie den Haken bei „Zugriff auf Layout-Menü einschränken“, „Zugriff auf Hauptmenü einschränken“ oder beides (funktioniert nur, wenn das Passwortfeld ausgefüllt ist). Wenn diese Optionen aktiviert sind, müssen alle Benutzer ein Passwort eingeben, um auf diese Menüs zuzugreifen
Der Administrator kann erzwingen, dass die Videodekodierung für alle Benutzer, die sich über ein Benutzerprofil anmelden, auf die Client-Seite verlagert wird (siehe Option „Erzwingen der Videodekodierung auf dem Client (für alle Benutzer)“). Für einzelne Benutzer, einschließlich des Administrators, kann über die Option „Videodekodierung auf dem Server erlauben (für aktuellen Benutzer)“ eine Ausnahme definiert werden.
Aktivieren Sie „CSV-Datei zur Aufzeichnung von Benutzeraktionen verwenden“, damit das System Protokolldateien im Tabellenformat im Xeoma-Ordner „Logs“ (auf dem Server) mit allgemeinen Informationen zu Operator-Aktionen speichert. Die Dateien werden bei jeder erfassten Aktion aktualisiert.
Die Option „webAPI aktivieren“ ermöglicht die Unterstützung von externen Befehlen, sofern noch keine „WebServer“-Module verbunden sind. Um diese Funktion zu nutzen, muss auf diesem Server mindestens eine Xeoma-Pro-Lizenz für eine oder mehrere Kameras aktiviert sein.
Aktivieren Sie die Option „Interaktive Standortkarte (eMap) öffnen“, damit die eMap-Schaltfläche in der unteren Symbolleiste von Xeoma auch für den Administrator angezeigt wird.
Hinweis: Dies hat keinen Einfluss auf die eMap-Option im Hauptmenü.
Verfügbare Optionen bei Auswahl eines anderen Benutzerprofils (außer Administrator)
Wenn im Feld „Benutzer“ ein anderes Profil als der Administrator ausgewählt ist, bietet der Dialog zusätzliche Optionen. Vor allem wird die Liste aller Server-Kameras angezeigt, um die Zugriffsrechte für diesen Benutzer festzulegen. Neben der Ansicht der Kameras können hier auch die Steuerung von PTZ-Funktionen, der Export von Archiven usw. konfiguriert werden. Details siehe unten.

Der obere Teil des Dialogs unterscheidet sich bei einem Nicht-Administrator-Profil kaum von dem des Administrators; die Checkbox-Optionen gelten hier jedoch nur für den ausgewählten Benutzer.
Hier können Sie zudem festlegen, dass die Client-Komponenten dieses Benutzers bei jeder neuen Version automatisch aktualisiert werden (Option „Client-Komponenten automatisch aktualisieren“), mehrere gleichzeitige Zugriffe unter diesem Profil zulassen oder einschränken (Option „Mehrfachzugriff unter einem Benutzer“) sowie die LDAP-Synchronisation über „Anmeldung über LDAP-Eintrag zulassen“ konfigurieren. Über die Felder „Benutzer“ und „Passwort“ können Sie zudem ein Profil ändern oder neu anlegen.
Darunter folgt die Zeitzonenauswahl für den Server. Erläuterungen finden Sie unter „Optionen bei ausgewähltem Administrator-Profil“.
Zudem können Benutzer dieses Profils auf verschiedenen Geräten unterschiedliche Kamera-Reihenfolgen verwenden. Nutzen Sie hierfür die Option „Individuelle Reihenfolge der Kameras in der Vorschau (für jedes Gerät)“. Ohne diese Einstellung würde die Reihenfolge bei der Nutzung mehrerer Geräte (z. B. Mac für Kassenkameras während der Arbeitszeit, Smartphone für Türen nachts) immer durch die zuletzt verwendete Ansicht überschrieben.
Alternativ können Sie diesem Benutzer das Ändern der Kamerareihenfolge auf dem Bildschirm untersagen (Option „Ändern der Kamerareihenfolge nur für Administrator zulässig“).
Diese Funktion ermöglicht es dem Administrator, für jeden Benutzer eine individuelle Kamerareihenfolge festzulegen und diese auch selbst für die Anzeige zu nutzen.
Um die Kamerareihenfolge für einen Benutzer festzulegen, wählen Sie „Ansichtsfenster“ – „Kamerareihenfolge des Benutzers verwenden“. Wählen Sie im folgenden Fenster den gewünschten Benutzer aus; Ihr Ansichtsfenster wechselt zur Ansicht des Benutzers. Dort kann der Administrator die Reihenfolge der Kameras per Drag-and-Drop ändern. Welches Benutzerprofil aktuell angezeigt wird, ist im oberen Bereich hinter der Versionsnummer ersichtlich.
Mit der Option „Export zulassen (bei Zugriff auf das Archiv)“ können Sie dem Inhaber dieses Profils den Export von Aufnahmen aus den Archiven der Kameras gestatten (aktiviert) oder untersagen (deaktiviert), auf die das Profil Zugriffsrechte hat.
Das Kontrollkästchen „Zugriff auf eMap zulassen“ erlaubt dem Benutzer den Zugriff auf interaktive Standortpläne (eMap). Mehr über eMap erfahren
Aktivieren Sie „Videodekodierung auf dem Server zulassen (für aktuellen Benutzer)“, damit die Dekodierungslast nicht wie üblich vom Client, sondern vom Server übernommen wird.
Die Einstellung „Benutzern das Ändern des Passworts über die Webseite erlauben“ gibt diesem Profil das Recht, das zugewiesene Passwort über die Web-Oberfläche von Xeoma zu ändern, die über die Seite Webserver aufgerufen wird.
Es folgt die Option „Priorität der PTZ-Steuerung“, die wir unten erläutern
Schließlich kommen wir zum wichtigsten Teil der Benutzerprofile: dem Bereich „Kamerazugriffsrechte“, in dem die Rechte für den Zugriff auf Kameras, Archive, Einstellungen usw. konfiguriert werden.
Für eine schnelle Suche nach einer Kamera geben Sie bitte den Namen ein, wie er oben links im Vorschaufenster angezeigt wird, und klicken Sie auf ‘Suche’.
Unter dem Suchfeld finden Sie in der linken Spalte eine Liste aller Kameras dieses Servers (sofern konfiguriert und verfügbar, erscheinen dort auch die Listen für Seiten und/oder Kameragruppen). In der rechten Spalte gegenüber den Kameras befinden sich Kontrollkästchen, mit denen Sie diese Funktion (siehe Funktionssymbol in der Zeile über dem Kontrollkästchen) für die jeweilige Kamera, Seite oder Gruppe für dieses Benutzerprofil aktivieren.
Hier finden Sie eine Liste der Symbole über den Kontrollkästchen und die entsprechenden Funktionen:
‚Pin‘ wird verwendet, wenn eine Kamera mehreren Gruppen oder Seiten mit eigenen Zugriffsrecht-Einstellungen zugewiesen ist, Sie jedoch eine Ausnahme für diese Kamera festlegen und ihr abweichende Zugriffsrechte einräumen möchten. Das bedeutet, dass die Gruppenrechte für diese Kamera ignoriert und stattdessen die individuellen Einstellungen priorisiert werden, die in der Zeile festgelegt wurden, in der sie als Einzelkamera aufgeführt ist.
‚Auge' steuert die Zugriffsrechte für die Live-Ansicht der Kameras. Ist dieses Kontrollkästchen für eine Kamera nicht aktiviert, können keine weiteren Kontrollkästchen für diese Kamera gesetzt werden.
‚Play' gewährt die Rechte für den Zugriff auf die Archivaufzeichnungen der Kamera. Ist dieses Kontrollkästchen für diese Kamera, Gruppe oder Seite nicht aktiviert, steht auch die folgende Option zum Löschen von Aufzeichnungen nicht zur Verfügung.
‘Papierkorb‘ wird verwendet, um die Rechte zum manuellen Entfernen von Teilen der Archivaufzeichnungen festzulegen.
‚PTZ' gewährt dem Benutzer das Recht, die PTZ-Funktionen der Kamera zu steuern.
‚Zahnrad‘ ermöglicht es dem Inhaber dieses Benutzerprofils, die Einstellungen für Kameras und deren Ketten zu öffnen und zu ändern.
‚Lautsprecher' erlaubt dem Nutzer dieses Profils den Zugriff auf die Audiostreams dieser Kamera, Kameragruppe oder Seite.
Bitte beachten Sie: Diese Symbole werden auch für Kameras angezeigt, die solche Funktionen (PTZ, Audio, Archivierung) nicht unterstützen, da dies in diesem Dialog nicht geprüft wird.
Unten sehen Sie eine Liste der Seiten, Kameragruppen und aller auf diesem Server hinzugefügten Kameras. Die erste Zeile dient der Festlegung von Rechten für alle „neuen“ Kameras: Kameras, die noch nicht hinzugefügt wurden, aber in Zukunft hinzugefügt werden könnten.
Weiter unten befindet sich der anklickbare Text „Alle“. Ein Klick darauf setzt die Kontrollkästchen in der vertikalen Spalte dieser Funktion für alle (!) Kameras. Ein erneuter Klick auf die Schaltfläche „Alle“ entfernt die Häkchen bei allen Kameras wieder und entzieht dem Benutzerprofil die entsprechende Berechtigung
Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für alle Kameras, auf die dieser Operator Zugriff benötigt, sowie für die kamerabezogenen Funktionen.
Obwohl die Kamerazugriffsrechte meist der wichtigste Teil des Dialogs „Benutzerberechtigungen bearbeiten" sind, gibt es weitere nützliche Einstellungen, die global für alle Kameras und nicht kameraspezifisch konfiguriert werden können:
Aktivieren Sie „Verfügbarkeit der Module Ansicht, Ansicht und Archiv“, um festzulegen, auf welche Vorschaufenster (erstellt mit den Modulen „Ansicht“ und „Ansicht und Archiv“) dieses Benutzerprofil Zugriff hat (falls einzelne Kameras mehrere „Ansicht“- und „Ansicht und Archiv“-Module pro Kamerakette nutzen).
Darunter finden Sie eine Liste von Optionen für den Zugriff auf Symbole in der unteren Leiste; diese Liste ist umfangreicher als die des Administrators:
4.6.2. PTZ-Sperrung
Sie können PTZ für Operatoren sperren. Gehen Sie dazu zu Hauptmenü -> Fernzugriff -> Benutzer
Um die PTZ-Steuerung einer Kamera vollständig zu sperren, entfernen Sie das Häkchen im Kontrollkästchen neben der gewünschten Kamera. Damit ist die PTZ-Nutzung der ausgewählten Kamera für den angegebenen Benutzer vollständig blockiert.

Wenn Sie Operatoren die PTZ-Nutzung erlauben, jedoch Einschränkungen festlegen möchten, verwenden Sie die Prioritätsstufen.
Was bedeutet das?
Stellen Sie sich eine große Fabrik mit zahlreichen Kameras vor. Diese wird höchstwahrscheinlich auf mehreren Managementebenen überwacht – vom Sicherheitspersonal bis zur Geschäftsführung. Prioritätsstufen ermöglichen es übergeordneten Benutzern, nachgelagerte Nutzer zu sperren. Ein Administrator mit der Prioritätsstufe 10 blockiert somit alle nachgelagerten Benutzer der Stufen 1 bis 9. Benutzer mit Prioritäten von 11 bis 15 können sowohl den Administrator als auch nachgelagerte Benutzer sperren usw.

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Ab Xeoma 22.6.3 ermöglichen die Editionen Starter und Lite die Nutzung des Dialogs Hauptmenü – Remotezugriff – „Benutzer", um das Administratorpasswort, die Zeitzone und weitere Oberflächeneinstellungen zu konfigurieren (in diesen Editionen können keine Benutzerprofile erstellt werden). |
4.6.3. Zwei-Faktor-Authentifizierung für Verbindungen
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Verbindungen ist eine neue Funktion, die in Xeoma ab Version 25.1.30 verfügbar ist.
Diese Funktion führt eine zweistufige Verifizierung bei Verbindungsversuchen ein: Es wird nicht nur das Passwort geprüft, sondern bei jedem Versuch ein spezieller Code an die registrierte E-Mail-Adresse des Kontos gesendet. Bei falscher oder fehlender Code-Eingabe schlägt die Verbindung fehl. Diese Funktion befindet sich noch in der Entwicklung und wird kontinuierlich verbessert.
Nur der Xeoma-Administrator kann diese Funktion konfigurieren und aktivieren; sie lässt sich jedoch auf jedes Konto außer das des Administrators anwenden. Die Funktion gilt ausschließlich für Client-Server-Verbindungen und steht für Logins über das Webinterface nicht zur Verfügung.
Die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung erfolgt in drei Schritten:
1. Klicken Sie auf die Textschaltfläche „SMTP-Server-Einstellungen für 2FA". Es öffnet sich ein Dialog zur Konfiguration der E-Mail-Adresse, von der die Nachrichten versendet werden. Geben Sie hier Benutzername, Passwort und SMTP-Serveradresse des zu verwendenden E-Mail-Kontos ein. Speichern Sie die Änderungen und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
2. Klicken Sie auf die Textschaltfläche „Einstellungen für 2-Faktor-Authentifizierung". Es öffnet sich ein Dialog zur Konfiguration der Nachricht, die der Kontoinhaber bei einem Verbindungsversuch erhält. Sie können die Nachrichtenvorlage bei Bedarf bearbeiten oder die Standardeinstellung beibehalten. Wählen Sie die Sprache des Empfängers, speichern Sie die Änderungen und fahren Sie mit Schritt 3 fort. Hinweis: Die Empfängeradresse (E-Mail des Kontoinhabers) muss in diesem Schritt noch nicht angegeben werden; dies erfolgt im nächsten Schritt.
3. Wählen Sie in der Dropdown-Liste „Benutzer" den Benutzer aus, für dessen Konto die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden soll. Suchen Sie unter dem bearbeitbaren Feld „Servername" den Schalter „Zwei-Faktor-Authentifizierung ist aktiviert" und stellen Sie ihn auf „Ein" (blaue Farbe). Daraufhin werden folgende Felder angezeigt:
- ein Dropdown-Menü zur Auswahl einer anderen Sprache, falls diese von der in Schritt 2 festgelegten Vorlage abweicht;
- ein bearbeitbares Feld zur Eingabe der E-Mail-Adresse des Empfängers, also des Inhabers des Benutzerprofils. Jedem Konto kann nur eine E-Mail-Adresse zugewiesen werden; diese lässt sich bei Bedarf jedoch ändern.
4.6.4. Einstellungen zur Benutzersperrung
Ab Version 25.1.30 ist der Dialog „Einstellungen zur Benutzersperrung" im Menü Benutzer von Xeoma verfügbar. Dieser Dialog bietet folgende Funktionen:
1. Temporäre Benutzersperre – die Möglichkeit, ein Konto vorübergehend zu deaktivieren, ohne es zu löschen. Ein temporär gesperrtes Konto kann sich nicht mit seinem Passwort anmelden, so als wäre das Profil gelöscht worden. Sie können das Konto jedoch mit einem Klick entsperren, um die Verbindung zu Ihrem Xeoma-Server wiederherzustellen. Diese Funktion ist ideal, wenn ein Profil zu einem späteren Zeitpunkt erneut benötigt wird.
IP-Adressen-Beschränkungen zur Festlegung erlaubter Verbindungsadressen („Whitelisted IPs“). Diese Sicherheitsmaßnahme beschränkt den Zugriff auf Ihren Xeoma-Server auf spezifische IP-Adressen. Wenn beispielsweise das Sicherheitspersonal ausschließlich vom Firmenbüro aus zugreift, stellt diese Funktion sicher, dass nur diese Adressen zugelassen werden. Dies schützt das System vor Passwortlecks und verhindert übermäßigen Multi-Access, falls dieser für ein Profil unvermeidbar ist.
3. Informationen über vergangene und aktuelle Verbindungen zum Xeoma-Server für einen spezifischen Benutzer. Dieser Bereich listet alle für Verbindungen unter diesem Benutzer verwendeten IP-Adressen sowie zusätzliche Verbindungsdetails auf.
Dies umfasst:
- die aktuell oder zuvor für eine Verbindung verwendete IP-Adresse;
- das Betriebssystem des aktuell oder zuvor für eine Verbindung verwendeten Geräts;
- die Verbindungsmethode: Erfolgt die Verbindung über den Xeoma-Client, ist die Kennzeichnung App weiß hervorgehoben; bei Verbindungen über das Web-Interface ist die Kennzeichnung Web hervorgehoben
- den Verbindungsstatus: aktuell aktive Verbindungen sind als Online gekennzeichnet, vergangene Verbindungen als Offline;
- Datum und Uhrzeit der Verbindung (bei aktiven Verbindungen werden die aktuelle Zeit und das aktuelle Datum angezeigt);
- die Verbindungsdauer.
Wurden mehrere Verbindungen von derselben IP-Adresse hergestellt, wird nur die aktuellste angezeigt.
Diese Funktionen stehen ausschließlich dem Xeoma-Administrator zur Verfügung. Die Funktionen 1 und 2 können auf jedes Konto außer das des Administrators angewendet werden.
Konfiguration der temporären Benutzersperre
Klicken Sie im Dialog „Benutzer“ auf die Textschaltfläche „Einstellungen zur Benutzersperrung“. Im daraufhin geöffneten Dialog finden Sie ein Suchfeld zur Lokalisierung eines spezifischen Kontos. Geben Sie den Benutzernamen ein, und das Programm filtert die entsprechenden Profile. Dieses Feld ist optional: Alternativ können Sie – insbesondere bei wenigen Benutzern – durch die Liste scrollen, da die Benutzer alphabetisch sortiert sind.
Jedes Konto zeigt: 1) den Namen des Benutzers (auch Profil, Konto oder Operator genannt) und 2) den Schalter für die temporäre Sperre, der standardmäßig für alle Benutzer auf „Aktiv“ (blau) eingestellt ist. Durch Deaktivieren ändert sich die Farbe zu Grau, was bedeutet, dass das Konto gesperrt ist.
Nutzen Sie den Schalter (2), um die temporäre Sperre für beliebige Benutzer schnell zu aktivieren oder zu deaktivieren. Es gibt keinen Sperr-Timer: Das Profil bleibt deaktiviert, bis es manuell durch Umlegen des Schalters zurück auf „Aktiv“ entsperrt wird.
Konfiguration von Beschränkungen für Verbindungsadressen
Verbindungsadressen-Beschränkungen können ebenfalls im Dialog „Einstellungen zur Benutzersperrung“ konfiguriert werden, den Sie über die gleichnamige Textschaltfläche im Dialog „Benutzer“ öffnen.
Zusätzlich zu den bereits erwähnten Funktionen enthält jeder Benutzereintrag ein editierbares Feld mit der Bezeichnung „Whitelist erlaubter IP-Adressen/Subnetze, von denen dieser Benutzer eine Verbindung herstellen kann". Dieses Feld dient zur Erstellung einer Whitelist für Verbindungsadressen.
Geben Sie in diesem Feld mindestens eine IP-Adresse oder ein Subnetz für einen Benutzer ein und klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen“, um die Verbindungsfilterung zu aktivieren. Versucht der Benutzer, sich von einer Adresse zu verbinden, die nicht auf der Liste steht, schlägt die Verbindung fehl.
Sie können weitere Adressen oder Subnetze hinzufügen, indem Sie den vorherigen Schritt wiederholen. Um eine fehlerhafte oder veraltete Adresse zu entfernen, wählen Sie diese in der Adressliste aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Entfernen“ unterhalb des Feldes.
Wenn eine Adressfilterung für alle Konten erforderlich ist, können Sie IP-Adressen für alle Benutzer gleichzeitig hinzufügen. Geben Sie dazu im Feld „Liste der erlaubten IP-Adressen/Subnetze für die Verbindung dieses Benutzers“ eines beliebigen Benutzers eine gemeinsame Adresse ein und klicken Sie statt auf „Hinzufügen“ auf „Für alle hinzufügen“. Die Adresse wird dann in der Liste jedes Kontos angezeigt. Falls erforderlich, können Sie sie für bestimmte Benutzer, die sie nicht benötigen, wieder entfernen (siehe Abschnitt oben).
4.6.5. Vorschau-Wasserzeichen anzeigen
Ab Version 25.1.30 kann Xeoma automatisch ein Wasserzeichen über dem gesamten Client-Fenster einblenden.
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Diese Funktion ist nicht zu verwechseln mit der „Bild-in-Bild“-Funktion des Moduls „Markierung“ (welches eine Art Wasserzeichen direkt im Kamerabild setzt) oder dem Xeoma-Wasserzeichen, das in der kostenlosen Version von Xeoma automatisch angewendet wird. Informationen zu diesen Funktionen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten. |
Die Funktion für das Wasserzeichen-Overlay auf der Client-Seite kann im Dialog „Benutzer“ aktiviert werden (Hauptmenü -> Fernzugriff -> Benutzer). Öffnen Sie den Dialog für die Benutzereinstellungen und stellen Sie sicher, dass in der Dropdown-Liste „Benutzer“ Administrator ausgewählt ist.
Wenn Sie als Administrator angemeldet sind, ist die Option „Vorschau-Wasserzeichen anzeigen“ in der Optionsliste unter dem editierbaren Feld „Servername“ verfügbar.
Schalten Sie den Regler auf „Aktiviert“ (blaue Farbe). Nun wird auf allen Clients über allen Kameras ein Wasserzeichen angezeigt, das aus folgenden Elementen besteht:
1. (obligatorisch) Name des aktuell angemeldeten Benutzers (Konto/Profil/Operator),
2. (obligatorisch) aktuelles Datum und Uhrzeit,
und
3. (optional) benutzerdefinierter Servername aus dem Feld „Servername“ – sofern dieser angegeben wurde.
Das Wasserzeichen erscheint in allen Xeoma-Fenstern: im Hauptfenster, der Einzelkameransicht, dem Archiv-Player sowie in den Einstellungen.
Das Wasserzeichen wird nicht in Screenshots gespeichert, die mit der integrierten „Screenshot“-Funktion von Xeoma erstellt wurden, und erscheint auch nicht in archivierten oder exportierten Aufnahmen. Das Overlay erfolgt ausschließlich auf der Client-Seite
Sie können das Wasserzeichen-Overlay an derselben Stelle deaktivieren, indem Sie den Regler auf „Deaktiviert“ (graue Farbe) stellen.
4.7. Einstellungen wiederherstellen (Backup von Einstellungen und Archiven)
In Xeoma können Sie über Hauptmenü – Installation – Wiederherstellen – Einstellungen Importieren/Exportieren eine Kopie Ihrer Konfiguration (Backup) erstellen (nicht verfügbar im Testmodus von Xeoma).
Sie können Backup-Kopien erstellen und Xeoma-Einstellungen 1. automatisch über den Xeoma Client oder 2. manuell mithilfe der Xeoma-Einstellungsdateien aus dem Einstellungsordner wiederherstellen.
1. Konfiguration automatisch über den Xeoma Client sichern und wiederherstellen:
Wir empfehlen, regelmäßig Backups der Xeoma-Einstellungen zu erstellen, insbesondere nachdem unsere Techniker Xeoma fernkonfiguriert haben. Speichern Sie diese Backups an einem sicheren Ort (z. B. auf einem anderen PC oder USB-Laufwerk)
So erstellen Sie ein Backup:
1. Starten Sie den Xeoma Client und navigieren Sie zu Hauptmenü – Installation – Wiederherstellen – Einstellungen exportieren

2. Geben Sie den gewünschten Pfad (oder lassen Sie den Standardpfad) und den Dateinamen an und klicken Sie auf OK
3. Danach finden Sie im Ordner zwei Dateien im Format .dat und .cache (z. B. settings.dat und settings.cache)
Dabei ist settings.dat die Hauptkonfigurationsdatei (Kamera-Einstellungen, Modulketten etc.) und settings.cache die Konfigurationsdatei des „Clients“ (Fenstergröße, Dekodierungs-Einstellungen etc.)
4. Die Backup-Dateien sollten an einem sicheren Ort gespeichert werden, z. B. auf einem anderen PC oder einem USB-Stick.
Zur Wiederherstellung der Einstellungen navigieren Sie zu Hauptmenü – Installation – Wiederherstellen – Einstellungen importieren, geben den Pfad zu den Backup-Dateien an und klicken auf OK

2. Konfiguration manuell mithilfe von Einstellungsdateien sichern und wiederherstellen:
Sie können die Datei settings.dat aus dem Einstellungsordner auf dem Server kopieren. Diese Datei enthält die wiederherstellbare Konfiguration.
Wann immer Sie Xeoma-Einstellungen manuell wiederherstellen müssen, stoppen Sie Xeoma (über die Konsole (Terminal) oder deaktivieren Sie den Autostart im Xeoma Client unter Hauptmenü – Installieren – Deinstallieren (Archiv und Einstellungen bleiben erhalten)), navigieren Sie zum Einstellungsordner von Xeoma und ersetzen Sie die Datei „setting.dat" durch die gewünschte Version. Starten Sie Xeoma neu; die Einstellungen werden sofort übernommen.
Zudem werden im Ordner „SettingsBackupDir" innerhalb des Einstellungsordners auf dem Server Sicherungskopien der Einstellungen gemäß dem letzten Speicherdatum vorgehalten. Diese Backups ermöglichen eine manuelle Wiederherstellung, falls beispielsweise Sicherungen verloren gingen oder Sie auf eine frühere Konfiguration zurückgreifen möchten. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
1. Stellen Sie sicher, dass Xeoma nicht läuft oder im Autostart installiert ist (Deinstallation über Hauptmenü – Installieren – Deinstallieren (Archiv und Einstellungen bleiben erhalten)). Konsolenbefehle zum Stoppen und Starten von Xeoma finden Sie hier.
2. Öffnen Sie den Ordner „SettingsBackupDir"
3. Wählen Sie die benötigte Einstellungsdatei aus (entsprechend dem gewünschten Datum, z. B. settings_2020-12-29 12.07.04)
4. Benennen Sie die Backup-Datei in „settings.dat" um, kopieren Sie sie und verschieben Sie sie in den Einstellungsordner von Xeoma, wobei Sie die aktuelle Datei „settings.dat" ersetzen
5. Starten Sie Xeoma, damit die Einstellungen übernommen werden
Die Sicherungskopien der Einstellungen im Ordner „SettingsBackupDir" unterliegen folgendem Zeitplan:
– Laufender Tag: Nach jeder Änderung der Einstellungen wird umgehend eine Sicherungskopie erstellt.
– Vortag: Stündliche Sicherungskopien werden beibehalten.
– 2 bis 10 Tage zurückliegend: Nur die erste und die letzte Kopie bleiben erhalten.
Ältere Sicherungskopien werden automatisch gelöscht.
Kurzbeschreibung der Optionen unter Hauptmenü – Installieren – Wiederherstellen:

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Falls die Server-Komponente, für die Sie die Einstellungsdatei manuell ändern müssen, im Autostart installiert ist, können Sie den Server-Teil vorübergehend mit dem Befehl '-stopservice' anhalten. Nach Abschluss der Änderungen starten Sie die Server-Komponente mit dem Befehl '-startservice' erneut. Weitere Informationen zu Konsolenbefehlen finden Sie hier |
Wenn Sie Xeoma samt aller Einstellungen von einem Server auf einen anderen übertragen möchten, folgen Sie dieser Anleitung.
4.8. Visualisierung von Bewegungen (Motion Tracking)
Xeoma unterstützt die Visualisierung von Bewegungen sowie Motion Tracking. Nach Aktivierung dieser Option werden alle sich bewegenden Objekte umrahmt; zudem wird die vom Objekt während der Bewegung hinterlassene „Spur" in Form grüner Punkte sichtbar.
Um die Bewegungsvisualisierung zu aktivieren oder zu deaktivieren, navigieren Sie zu „Layouts" und wählen Sie dort „Bewegungsvisualisierung einschalten" bzw. „Bewegungsvisualisierung ausschalten".

4.9. Heatmap
Die Heatmap zählt zu den effizientesten Werkzeugen der Videoüberwachung. Sie ermöglicht einen schnellen Überblick über die Bewegungsdynamik im Sichtfeld der Kamera.
Die Funktionsweise der Xeoma-Heatmap unterscheidet sich grundlegend von der einer Wärmebildkamera. Letztere erfasst die Temperatur eines Objekts. „Warme“ oder „heiße“ Objekte werden im warmen Farbspektrum (Rottöne) dargestellt; je kälter das Objekt, desto tiefer ist das Blau im Kamerabild.
Xeoma nutzt eine ähnliche „Warm-Kalt“-Farbabstufung, basiert jedoch auf der Bewegungshäufigkeit in einem bestimmten Bereich statt auf dessen Temperatur.
Von der Theorie zur Praxis
Da die Heatmap auf Daten des Bewegungsmelders basiert, setzt das Schema zwingend ein Bewegungsmelder-Modul voraus. Stellen Sie sicher, dass dieses zusammen mit einer Universalen Kamera sowie Preview und Archive in Ihrem Schema integriert ist. Konfigurieren Sie den Bewegungsmelder nach Ihren Anforderungen und stellen Sie sicher, dass der Bildstream innerhalb des Schemas weitergeleitet wird.

Öffnen Sie den Archiv-Viewer (Play-Button in der unteren Leiste oder in der Ecke des Kamerafensters). Wählen Sie im Menü des Archiv-Viewers „Heatmap erstellen“.

Wählen Sie im folgenden Dialog den gewünschten Zeitraum für die Heatmap aus, zum Beispiel eine Woche, 24 Stunden oder 15 Minuten. Standardmäßig ist der gesamte Zeitraum der vorhandenen Aufzeichnungen ausgewählt. Achtung! Damit Xeoma eine Heatmap für einen gewählten Zeitraum erstellen kann, müssen im entsprechenden Archiv Aufzeichnungen von mindestens 5 Minuten vorliegen.

Über die entsprechende Option im Menü des Archiv-Viewers können Sie die erstellte Heatmap speichern.
4.10. Sichere TLS-Verbindung
Xeoma unterstützt sichere TLS-Verbindungen zwischen Servern und Clients. TLS steht für Transport Layer Security und ist der Nachfolger von SSL (Secure Sockets Layer).
Das Konzept dahinter: Client und Server benötigen bei jeder Verbindung eine eindeutige Methode zur Datenverschlüsselung. Selbst wenn die Sitzung abgefangen wird, können die Daten nicht entschlüsselt werden, wodurch die Informationen geschützt bleiben. Dies macht die TLS-Verbindung so sicher. Die Grundlage hierfür ist das digitale Zertifikat (Sicherheitszertifikat). Dieses wird normalerweise vom Server erstellt und beim ersten Verbindungsaufbau an den Client gesendet. Der Client bestätigt oder lehnt es ab – ein Vorgang, der als Handshaking bezeichnet wird. Anschließend werden die Daten mittels eines Schlüssels verschlüsselt und entschlüsselt, ohne dass Manipulationen durch Dritte möglich sind.
Eine TLS-Verbindung setzt somit ein gültiges Sicherheitszertifikat voraus. Jedes Zertifikat benötigt eine Signatur, um verwendet werden zu können. Idealerweise erfolgt die Signierung durch eine vertrauenswürdige dritte Instanz, die sowohl vom Server als auch vom Client anerkannt wird. Ein Server kann sein Zertifikat auf zwei Arten signieren: über eine offizielle Zertifizierungsstelle (Certificate Authority) oder durch eine eigene Signatur, wodurch ein selbstsigniertes Zertifikat entsteht. Letztere Methode nutzt Xeoma.
Zuerst muss auf dem Server ein Sicherheitszertifikat generiert werden. Die optimale Software hierfür ist OpenSSL: https://www.openssl.org/source/. Diese bietet jedoch einen stabilen Betrieb primär für Linux-basierte Systeme. Da die erstellten Zertifikate systemunabhängig gültig sind, können Nutzer von Windows oder macOS entweder einen Linux-Nutzer um Unterstützung bitten oder eine virtuelle Maschine verwenden. Über das Terminal stehen verschiedene Befehle zur Generierung eines Zertifikats zur Verfügung. Stellen Sie sicher, dass die resultierenden Dateien entweder PublicCertificate.pem und PrivateKey.pem oder PublicCertificate.der und PrivateKey.der heißen. Der schnellste Weg ist das Kopieren dieses Befehls:
openssl req -x509 -sha256 -new -days 3650 -newkey rsa:2048 -nodes -out PublicCertificate.pem -keyout PrivateKey.pem -subj “/C=Co/S=SN/L=Lo/O=Or/OU=OU/CN=CN”

Nun befinden sich beide frisch generierten Dateien in Ihrem OpenSSL-Verzeichnis:

Es bleibt nur noch, diese in das Hauptverzeichnis von Xeoma zu verschieben, unter Xeoma → Sicherheit → Zertifikat:

Legen Sie sowohl PublicCertificate.pem als auch PrivateKey.pem in den Ordner Server (die vorhandenen Dateien werden dabei ersetzt). Bitte beachten Sie, dass PrivateKey.pem besonders kritisch ist; außer Ihnen sollte niemand darauf Zugriff haben. Andernfalls ist Ihre Sicherheit gefährdet. Nun müssen alle Clients die Datei PublicCertificate.pem in den Ordner Client kopieren, um eine sichere Verbindung zu gewährleisten. Falls ein einzelner Client über verschiedene Zertifikate eine Verbindung zu mehreren unterschiedlichen Servern herstellen muss, können Sie alle in den Ordner Client legen (unter Namen wie PublicCertificate1.pem, PublicCertificate2.pem etc., wobei die Namen mit denen auf den Servern übereinstimmen müssen).
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Xeoma unterstützt verschiedene Optionen für eine geschützte Client-Server-Verbindung: Nutzen Sie hierfür den Befehl ‘-sslconnection [0/1/2]‘, wobei 0 die Verbindung zum Server unter Ignorieren der Zertifikate bedeutet (auf dem Client konfiguriert); 1 akzeptiert nur sichere Verbindungen von Clients (auf dem Server konfiguriert); und 2 aktiviert die automatische Zertifikatserkennung (auf Server oder Client konfigurierbar).
Mehr über Konsolenbefehle erfahren Sie hier |
4.11. Automatisierte Backup-Kopie von Aufzeichnungen (via FTP)
Eine der effizientesten Methoden zur Datensicherung besteht in der Erstellung von Backups, idealerweise an einem vom Hauptserver entfernten Standort. Genau hier kommt der FTP-Upload ins Spiel.
Der Server, auf dem Ihr Backup-Archiv gespeichert werden soll, benötigt ein installiertes FTP-Programm. Eines der bekanntesten Tools ist FileZilla. Da es kostenlos ist, können Sie es einfach herunterladen und installieren.
Wie setzt man dies nun in Xeoma um? Dafür gibt es ein speziell entwickeltes Modul – „FTP-Upload“. Sie müssen es lediglich korrekt konfigurieren.

Geben Sie zunächst die Adresse des FTP-Servers und den Port ein (Standard ist 21, Sie können jedoch einen anderen Port auf dem FTP-Server festlegen). Aktivieren Sie für eine verschlüsselte Übertragung das Kontrollkästchen SFTP (SSH File Transfer Protocol). Vergessen Sie nicht, auf die Schaltfläche Test zu klicken! Bei Fehlkonfigurationen zeigt die Meldung am oberen Rand genau das Problem an. Bei Erfolg lautet die Meldung Test erfolgreich.
Ein Backup-Archiv muss nicht ebenso streng strukturiert sein wie das Hauptarchiv. Für eine spätere Navigation ist jedoch eine übersichtliche Anordnung erforderlich. Der einfachste Weg hierfür ist das Einfügen von Datum und Uhrzeit in jeden Dateinamen. Genau dafür sind die Makros gedacht. Platzieren Sie die entsprechenden Symbole einfach zwischen zwei Prozentzeichen (%). Die Zeile unter dem Eingabefeld zeigt die Vorschau der Dateinamen an. In unserem Beispiel wird die Zeile %y-m-d h-i% zu 2016-12-06 13-47. Damit gestaltet sich die Navigation im Backup-Archiv einfach.
Um sicherzustellen, dass keine Daten verloren gehen, können Sie eine Voraufnahme von einigen Sekunden sowie ein Speicherintervall für Bilder/Videos festlegen. Wählen Sie abschließend den Typ der gespeicherten Daten: JPEG, MJPEG, WEBM, AVI oder WMV.
Fertig! Das Backup-Archiv auf dem Server mit FTP-Tool ist eingerichtet und einsatzbereit.
4.12. Failover
Xeoma ist eine Videoüberwachungssoftware der neuen Generation. Um den aktuellen Anforderungen moderner Überwachungssysteme zu entsprechen, unterstützt Xeoma nun Failover.
Fällt einer der Hauptserver aus, übernimmt automatisch ein designierter Backup-Server dessen Funktion. Sobald der defekte Hauptserver wieder verfügbar ist, wird der Betrieb dort fortgesetzt.

Diese Funktion ist für die Editionen Xeoma Standard und Xeoma Pro verfügbar.
Navigieren Sie auf einem Backup-Server zu Hauptmenü → Installieren → Backup-Server-Modus und geben Sie eine Liste der Hauptserver an. Dieser Backup-Server überwacht nun alle zugewiesenen Hauptserver und übernimmt den Betrieb, falls einer dieser ausfällt.

Achtung! Backup-Server benötigen Lizenzen desselben Typs wie die entsprechenden Hauptserver, für die sie als Failover dienen.
4.13. Hardwarebeschleunigung
4.13.1. Server
Wenn ein einzelner Server eine große Anzahl an Kameras (z. B. 50) verwalten muss, sind leistungsstarke CPUs zur Verarbeitung der Live-Streams erforderlich. Grafikkarten (GPUs) können jedoch durch Hardwarebeschleunigung der Dekodierung einen Teil dieser Last übernehmen. Insbesondere moderne Nvidia-Karten unterstützen CUDA (Compute Unified Device Architecture für Windows und Linux), während integrierte Intel-GPUs Quick Sync (nur Windows) unterstützen. Xeoma ermöglicht die Nutzung beider Methoden.
Um diese Option zu aktivieren, rufen Sie die Einstellungen der „Universellen Kamera“ auf und aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen:

Damit die Hardwarebeschleunigung funktioniert, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:
Hier ist die detaillierte Aufschlüsselung für die zweite Bedingung:
| OS | Stream | Minimale Architektur |
|---|---|---|
| Windows | H.264 | Fermi |
| H.265 | Pascal | |
| Linux | H.264 | Maxwell |
| H.265 | Pascal | |
| MacOS | H.264 | Maxwell |
| H.265 | Pascal |
Die Leistung der GPU muss der Anzahl der zu verarbeitenden Kameras entsprechen. Zum Beispiel kann eine GeForce GT 730 etwa 4-6 Kameras verarbeiten, während eine GTX 1060 Dutzende von Kameras bewältigt.
Weitere Details zur Arbeit mit CUDA finden Sie in diesem Artikel.
4.13.2. Client
Wenn die Client-Rechner über ausreichend Kapazität zur Dekodierung der Streams verfügen, kann die Serverlast erheblich reduziert werden. In diesem Fall kann ebenfalls die Hardwarebeschleunigung genutzt werden – der Server kann so konfiguriert werden, dass die Dekodierung auf die Client-Seite (Remote-Workstation) verlagert wird. Navigieren Sie zu Layout-Menü → Client-Dekodierungseinstellungen und wählen Sie die erforderlichen Optionen in den Dropdown-Menüs aus:

Seit der Xeoma-Version 23.12.7 stehen je nach Grafikkreditrebern weitere Optionen für verschiedene Client-Betriebssysteme zur Verfügung. Hier ist die Aufschlüsselung:
Windows:
Linux:
Linux ARM:
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im folgenden Artikel.
4.13.3. Module
Seit der Xeoma-Version 22.3.16 können auch einige Module CUDA nutzen; die Mindestanforderung ist für alle Module und Betriebssysteme identisch – Pascal. Dies sind:
Xeoma prüft automatisch die Kompatibilität Ihrer Grafikkarte mit diesen Modulen. Wenn die Karte geeignet ist, wird in den Moduleinstellungen ein Kontrollkästchen mit der Bezeichnung „CUDA-Erkennung verwenden“ angezeigt. Wenn dieses aktiviert ist, wird die Rechenlast dieses Moduls zwischen GPU und CPU aufgeteilt.
4.14. Integration externer Geräte
Die Xeoma-Videoüberwachungssoftware unterstützt die Integration einer Vielzahl externer Geräte. Dies erfolgt primär durch das Senden und Empfangen von HTTP-Befehlen oder über ONVIF.
4.14.1. Integration externer Geräte: HTTP-Request-Sender (z. B. Schranke)
Einfache Integration in Automatisierungssysteme durch das Modul „HTTP-Request-Sender“, das bei Auslösung Befehle an externe Geräte und Sensoren sendet. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt über den „HTTP-Request-Sender“
4.14.2. Integration externer Geräte: Empfangen von Befehlen (z. B. Aufzeichnung per Signal aktivieren)
Nahtlose Integration in Automatisierungssysteme über den „HTTP-Switcher“. Dieses Modul steuert die Aktivierung oder Deaktivierung der Aufzeichnung bei Signalempfang von einem externen Sensor und versendet Alarmmeldungen an autorisierte Personen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt über den „HTTP-Switcher“
4.14.3. Integration externer Geräte: Overlay-Titel (z. B. für Kassensysteme)
Die einfache Integration in Automatisierungssysteme über das Modul „HTTP-Markierung“ ermöglicht das Einblenden von Informationen aus externen Systemen direkt in den Videostream oder auf Archivaufnahmen. Dies eignet sich beispielsweise zur Überwachung von Bargeldtransaktionen an Kassensystemen. Erfahren Sie hier mehr über die HTTP-Markierung
4.14.4. Integration externer Geräte über externe Datenbanken
Externe Datenbanken werden derzeit für intelligente PRO-Module benötigt (automatische Kennzeichenerkennung, FaceID, Gesichtserkennung). Weitere Details zur Integration externer Datenbanken finden Sie in den Abschnitten zu diesen Modulen.
4.14.5. Integration externer Geräte über das GPIO-Modul
Dieses Modul steuert Geräte an der GPIO-Schnittstelle. Es reagiert sowohl auf die Auslösung externer Sensoren (Eingangs-Pin) als auch sendet Signale zur Steuerung externer Geräte (Ausgangs-Pin). Weitere Details finden Sie in diesem Artikel.
4.14.6. Integration externer Geräte über das RIF+-Modul
Dieses Modul arbeitet mit RIF+-Automatisierungsgeräten. Sie können verschiedene Sensoren anschließen, deren Alarmmeldungen das Modul empfängt. Weitere Informationen zu RIF+-Systemen finden Sie in diesem Artikel.
4.14.7. Integration externer Geräte über das Modbus-Controller-Modul
Dieses Modul empfängt Befehle von Controllern über das Modbus-Protokoll und löst entsprechende Reaktionen in Xeoma aus. Dieser weit verbreitete Controllertyp kommt in Automatisierungssystemen, Smart Homes, Ampelanlagen und mehr zum Einsatz. Weitere Details finden Sie in diesem Artikel.
4.14.8. Integration externer Geräte über das Senstar PTZ-Tracking-Modul
Dieses Modul verbindet Ihr Videoüberwachungssystem mit einem Sicherheitssystem auf Basis von Senstar-Sensoren und schwenkt die Kamera automatisch in die Alarmzone. Weitere Informationen zum Modul finden Sie in diesem Artikel.
4.14.9. API Xeoma
Die API Xeoma ermöglicht die Integration der Software in Drittsysteme und Fremdsoftware.
4.14.10. Zuordnung externer Sensoren zu den Signaleingängen der Kameras
Mit dem kamera-integrierten Detektor senden Sie Signale an Ihre ONVIF-Kamera, um die Alarmein- und -ausgänge zu steuern. Schließen Sie den Sensor an die Kamera an und konfigurieren Sie ihn über ONVIF. Nur in Xeoma PRO verfügbar.
Neue Funktion: Benachrichtigungen
Ab Version Xeoma 23.12.7 gibt es eine neue Funktion namens „Benachrichtigungen“, die sich von „regulären“ Benachrichtigungen unterscheidet.
Die Funktion ist über das Hauptmenü (Hauptmenü – Remotezugriff – Benachrichtigungen) oder in den Einstellungen des Moduls „Problem-Detektor“ zugänglich (unter „Benachrichtigungseinstellungen“ bei der Option „Über Stromausfall informieren“).
Im Gegensatz zum Modul „Problem-Detektor“ (das ebenfalls bei Systemproblemen wie knappen RAM- oder CPU-Ressourcen benachrichtigt), ist diese Funktion für den kritischsten Moment konzipiert: wenn der Xeoma Server selbst nicht mehr reagiert, etwa aufgrund eines Stromausfalls. Das macht „Benachrichtigungen“ einzigartig, da keine andere Funktion greift, sobald die zugrunde liegende Hardware ausfällt. Früher behalf man sich damit, dass mehrere Xeoma Server sich gegenseitig über den „Problem-Detektor“ (Option „Zugriff auf Netzwerkressource prüfen“ und Feld „Adresse der zu prüfenden Netzwerkressource“) überwachten – doch das half nichts, wenn alle Server im selben Gebäude bei Strom- oder Netzausfall standen. Mit „Benachrichtigungen“ ist es einfach: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Benachrichtigung anzeigen, wenn der Server nicht mehr arbeitet“.
Ein weiterer wesentlicher Unterschied des Moduls „Notifications“ zu anderen Xeoma-Modulen ist, dass es kein Zielmodul für Benachrichtigungen benötigt. „Notifications“ sendet Push-Benachrichtigungen an mobile Geräte mit der Xeoma-App, genau wie das Modul „Mobile Notifications“, jedoch ohne dass das Modul in einer der Xeoma-Ketten integriert sein muss. Die einzige Voraussetzung ist, dass Sie der Xeoma-App die Berechtigung zur Anzeige von Benachrichtigungen erteilen und diese mindestens einmal mit dem Xeoma-Server über „Notifications“ verbinden. Die App muss nicht permanent aktiv sein; die Benachrichtigungen werden dennoch zugestellt.
Neben Push-Benachrichtigungen kann „Notifications“ Daten über das Stoppen oder Wiederaufnehmen des Serverbetriebs in einer eigenen Logliste speichern, die über den Reiter „History“ am unteren Rand des Dialogs aufgerufen wird. Die Option „Automatische Löschung alter Benachrichtigungen“ mit einem Zeitraum von 1 bis 100 Tagen entfernt veraltete Einträge automatisch, um ein übermäßiges Anwachsen des Logs zu verhindern.
Sie können benutzerdefinierte Benachrichtigungstexte für den Fall eines Serverausfalls („Message when the server is down") und für die Wiederherstellung des Betriebs („Message when the server is active again") festlegen sowie über die Option „Interval of inspections of the server activity" definieren, wie häufig der Serverstatus geprüft werden soll (wählbar zwischen 3 und 100 Minuten).
Darüber hinaus kann „Notifications“ die Verfügbarkeit anderer Netzwerkgeräte prüfen. Aktivieren Sie dazu „Inform about power outages“ und tragen Sie die entsprechenden Adressen unter „List of IP or MAC addresses to check availability“ ein. So kann Xeoma zusätzlich die Erreichbarkeit anderer Xeoma-Server, Router, Kameras usw. überwachen.
5.1. Arbeit mit Proxy-Servern
Sie können Xeoma über einen spezifischen Proxy-Server betreiben. Verwenden Sie beim Start von Xeoma via Kommandozeile oder Terminal den Befehl -proxy, gefolgt von der Adresse des Proxy-Servers. Beispiel:

Wenn Sie keinen Proxy-Server mehr benötigen, können Sie diese Option mit dem Befehl -proxyclear deaktivieren.
5.2. Fernzugriffsoptionen
Von Videoüberwachungssystemen wird oft erwartet, dass sie nicht nur auf dem Gerät, auf dem der Xeoma-Serverteil läuft, sondern auch von anderen Geräten aus den Zugriff auf Kameras, Archivaufzeichnungen, den Export von Aufzeichnungen oder die Verwaltung von Modul-/Ketteneinstellungen ermöglichen. Diese Fähigkeit wird als Fernzugriff bezeichnet, selbst wenn sich das „entfernte" Gerät nur wenige Zentimeter vom Server entfernt befindet – die physische Distanz ist irrelevant; entscheidend sind andere Faktoren, die nachfolgend erläutert werden.
Xeoma bietet verschiedene Optionen für den Aufbau von Fernverbindungen unterschiedlicher Art und für verschiedene Zwecke:
a) Client-Server-Verbindung,
b) Multi-Server-Verbindung,
c) Modul-Paar „Web server“ + „Another Xeoma“,
d) Fernansicht über den Webbrowser.
Das folgende Diagramm verdeutlicht, welche Methode in welchen Situationen optimal eingesetzt wird:

Im Folgenden werden diese Methoden und deren Anwendung detailliert erläutert.
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Verwechseln Sie nicht die Remote-Client-Verbindung zum Server (zum Anzeigen von Kameras und Archiven sowie zum Verwalten der Xeoma-Einstellungen) mit der Verbindung von Remote-Kameras an den Xeoma-Server. Dieser Abschnitt behandelt Erstere. Lesen Sie hier mehr über Letztere. |
1) Client-Server-Verbindung.

Wie im Abschnitt „4.1. Client-Server-Architektur“ beschrieben, besteht Xeoma aus einer Serverkomponente, die die gesamte Verarbeitung der Kameras, die Speicherung von Aufnahmen sowie die Arbeit mit Filtermodulen übernimmt, und einer visuellen Client-Komponente, die zur Kommunikation mit dem Server dient (Änderung von Einstellungen, Ansicht von Kameras/Aufnahmen, Export von Segmenten etc.)
Die „Client-Server“-Fernverbindung basiert auf der Verknüpfung der visuellen Komponente (Xeoma mobile App oder Xeoma Desktop-Programm) mit der Serverkomponente.
Funktion: alle Kameras anzeigen, Einstellungen für Kameras und andere Module verwalten sowie Live-Streams und Archivaufnahmen betrachten.
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Die Verbindung zu einem Xeoma Cloud-Konto über eine mobile App oder Desktop-Software basiert teilweise auf dieser Methode. Lesen Sie mehr im Abschnitt Xeoma Cloud. |
| Zur Beschränkung des Zugriffs auf Kameras oder Xeoma-Funktionen werden verschiedene Operatorkonten unterstützt. Siehe Abschnitt 4.6 Operatoren und Benutzerzugriffsrechte |
Anweisungen zur Verbindung mit dieser Methode finden Sie unter 5.2.1. Client-Server-Remoteverbindung
2) Multi-Server- (und Multi-Client-) Verbindung

Dies ist eine Variante der Client-Server-Verbindung, bei der die visuelle Client-Komponente gleichzeitig mit mehreren Xeoma-Servern verbunden ist.
Funktion: Kameras in Echtzeit anzeigen und Archivaufnahmen von mehreren Xeoma-Instanzen gleichzeitig betrachten.
Detaillierte Anweisungen finden Sie im Abschnitt Multi-Server.
Eine weitere Variante der Client-Server-Verbindung ist die Multi-Client-Verbindung, bei der mehrere Client-Komponenten – mobile Apps oder Desktop-Anwendungen – gleichzeitig mit demselben Server verbunden sind. Dies wird häufig für Videowände oder Multi-Monitor-Systeme sowie für die Anbindung mehrerer Operatoren mit unterschiedlichen Zugriffsrechten genutzt. Informationen zur Erstellung von Konten mit verschiedenen Berechtigungen finden Sie im Abschnitt Benutzer.
Wenn nur wenige Clients die Kameras anzeigen sollen, lesen Sie unten die detaillierten Anweisungen zur Einrichtung einer Client-Server-Verbindung.
3) Browser-Ansicht.

Falls die Installation und Ausführung der Xeoma-Client-Anwendung auf Ihrem Remote-Gerät nicht möglich oder nicht gewünscht ist, können Sie die Webbrowser-Seite nutzen, um Kameras und Archive anzuzeigen sowie begrenzte Konfigurationsoptionen zu verwenden.
Funktion: Live-Bilder von an Xeoma angeschlossenen Kameras (und deren Aufnahmen) im Browser betrachten, beispielsweise von nicht unterstützten Mobilgeräten. Erfahren Sie hier mehr über unterstützte Geräte
Anweisungen zur Verbindung mit dieser Methode finden Sie unter 5.4.1. Xeoma Webserver: Teil 1. Remote-Kameraansicht via Browser
4) „Webserver“-„Anderes Xeoma“.


Streng genommen handelt es sich bei dieser Methode nicht um einen echten Remote-Zugriff, sondern um ein Verfahren zur Übertragung eines Kamerastreams an ein Remote-Gerät (beide Geräte in diesem Bundle agieren als Server-Komponenten, d. h. sie verarbeiten den Stream der Kamera, wenden Filter an oder führen Aktionen damit aus). Diese Funktion wird hier dennoch aufgeführt, um die Systemkapazitäten zu verdeutlichen.
Funktion: Das Bild dieser spezifischen Kamera auf Maschine #1 anzeigen, während auf der empfangenden Maschine (Maschine #2) andere Ketten mit dieser Kamera aufgebaut werden – beispielsweise die Archivierung auf der empfangenden Maschine statt auf Maschine #1.
Beispiel: Sie müssen die Bildschirme mehrerer Computer in einem Computerraum erfassen und die Videos auf dem Administrator-PC speichern. Beispiel 2: Eine Webcam (USB) läuft auf einem PC oder Laptop, aber Sie möchten sie mit Filtermodulen verarbeiten und die Aufnahmen aus Sicherheitsgründen oder zur Lastverteilung auf einem anderen, leistungsstärkeren oder weniger kritischen PC speichern.
Die Anleitung für diese Methode finden Sie in Abschnitt 5.4.3. Xeoma Webserver: Teil 2. Archivierung auf einem anderen PC
5.2.1. Client-Server-Remoteverbindung
Sie können sich mit Xeoma für Computer oder Mobilgeräte mit dem Computer verbinden, auf dem Ihr Xeoma läuft.
Entscheidend ist hierbei, ob die Verbindung aus demselben lokalen („heimischen") Netzwerk erfolgt, in dem sich der Computer mit der Xeoma-Server-Komponente befindet (z. B. aus einem anderen Raum oder einem Büro im selben Stockwerk), oder ob die Verbindung von extern hergestellt wird (z. B. vom anderen Ende der Stadt, aus einer anderen Stadt oder einem anderen Land).
Zur Vereinfachung bezeichnen wir das Gerät mit der Serverseite (auf dem die gesamte Kameraverwaltung erfolgt und mit dem wir uns verbinden) als Maschine # 1. Das Remote-Gerät, von dem aus die Verbindung hergestellt wird, wird als Maschine # 2 bezeichnet. Mehrere Remote-Geräte können gleichzeitig mit einem Server verbunden sein, ebenso kann ein Remote-Gerät gleichzeitig mit mehreren Xeoma-Servern verbunden werden.
Nachdem Sie die Xeoma-Serverseite konfiguriert haben (Kameras angebunden, Module und Ketten eingerichtet etc.), müssen Sie eventuell von einem anderen Gerät darauf zugreifen, um Kameras zu betrachten, Archivaufnahmen zu prüfen oder Einstellungen zu ändern. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
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Beenden Sie die Serverkomponente, mit der Sie sich verbinden möchten, nicht: Die Serverinstanz muss aktiv sein, um die Videostreams zu verarbeiten und eingehende Verbindungen zu akzeptieren. |
| Die Xeoma-Serverkomponente (auf Maschine # 1) muss im Testmodus oder in einem der kommerziellen Modi betrieben werden. Eine Verbindung zum Server in der Free-Version ist nicht möglich! |
Schritt 1. Verbindungsdaten abrufen
Rufen Sie zuerst die Verbindungsdaten ab. Gehen Sie dazu auf Maschine #1 im Hauptmenü (ganz links das Icon „Liste“) auf „Remote-Zugriff“ und wählen Sie dann „Verbinden mit“.
Kopieren Sie im sich öffnenden Dialog das angegebene Passwort sowie die dort aufgeführte interne („private“) IP-Adresse. Diese Daten werden für die Verbindung vom Remote-Gerät (Maschine #2) benötigt; übertragen Sie diese daher an Maschine #2. Wir empfehlen Copy-Paste statt der manuellen Eingabe, um Fehler zu vermeiden.

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Konsole: Falls der Server ohne GUI (shell-less) betrieben wird, ermitteln Sie die IP-Adresse von Maschine #1 über Systembefehle wie ipconfig (Windows), ifconfig (älterer Befehl für Linux, Mac OS X und andere Unix-basierte Systeme) oder ip (aktueller Befehl für Linux, Mac OS X und andere Unix-basierte Systeme). Weitere Informationen finden Sie im Internet.
Rufen Sie anschließend das Xeoma-Passwort mit dem Befehl -showpassword ab und übermitteln Sie diese Daten an Maschine #2.
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Schritt 2. Xeoma-Software oder Xeoma-App auf Maschine #2 herunterladen
Laden Sie auf Maschine #2 die Xeoma-Software von unserer Website herunter oder installieren Sie die Xeoma-App für Smartphones aus dem App Store (für iPhone / iPad) oder von Google Play (für Android-Geräte). Starten Sie die App oder das Programm.
| Konsole: Da Fernzugriff eine grafische Benutzeroberfläche auf Maschine #2 voraussetzt, beachten Sie die Hinweise zur GUI. Alle Aktionen werden darüber ausgeführt. |
| Die Edition des Clients ist unerheblich. Jede Edition kann genutzt werden, um eine Verbindung zum Server herzustellen (dieser muss jedoch die Trial-Version oder eine kommerzielle Edition verwenden). |
Schritt 3. Verbindung von Maschine #2
Öffnen Sie an Maschine #2 den Verbindungsdialog (bei Android-Geräten und Computern unter Hauptmenü -> Fernzugriff -> Verbinden mit; bei iOS-Geräten erfolgt der Aufruf direkt beim Start der Xeoma-App).
Geben Sie die IP-Adresse von Maschine #1 und das Xeoma-Passwort im Verbindungsdialog ein.
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Maschine #2 muss sich im selben Netzwerk wie Maschine #1 befinden, beispielsweise über WLAN. |
Ab Beta-Version 23.12.7 ermöglicht Xeoma die Remote-Verbindung zum Server über die Xeoma-App für Android durch Generieren eines speziellen QR-Codes. Dieser kann Anmeldeinformationen des Administrators oder eines beliebigen Benutzers sowie Daten für eine P2P-Verbindung enthalten.
Einrichtung (nur für Administratoren)
Auf dem Server:
1. Hauptmenü – Fernzugriff – Benutzer;
2. Klicken Sie im Dialog zur Bearbeitung der Benutzerrechte oben rechts auf „Verbindung per QR-Code“;
3. Im folgenden Fenster können Sie auswählen:
— für welchen Benutzer der QR-Code generiert werden soll (in unserem Beispiel der Administrator)
— Legen Sie fest, ob es sich um einen einmaligen QR-Code handelt (Kontrollkästchen „Einmaliger QR-Code“ aktivieren)
— Legen Sie fest, ob dieser QR-Code für eine P2P-Verbindung vorgesehen ist (Kontrollkästchen „P2P-Verbindung“ aktivieren)
— Der Zeitraum, in dem der generierte QR-Code gültig ist; beim Scannen wird in dieser Zeit die Verbindung zum Server ermöglicht (Schieberegler unter „Gültigkeitszeitraum des QR-Codes“ – von 2 Minuten bis unbegrenzt);
4. Wenn alle oben genannten Einstellungen Ihren Anforderungen entsprechen, klicken Sie rechts neben dem Schieberegler für das Ablaufdatum des QR-Codes auf die Schaltfläche „Erstellen“;
Den angezeigten QR-Code können Sie über Xeoma auf einem Android-Gerät scannen (siehe unten), löschen, speichern oder aktualisieren (= neu generieren), indem Sie im geöffneten Dialogfeld auf die entsprechenden Schaltflächen klicken.

In der Xeoma-App auf dem Android-Gerät:
1. Öffnen Sie Hauptmenü – Fernzugriff – QR-Code-Scanner;
2. Scannen Sie mit der geöffneten Kamera den QR-Code, den Sie auf der Serverseite generiert haben;
3. Geben Sie im sich öffnenden Fenster mit den Verbindungsdaten das Passwort für den beim Generieren des QR-Codes ausgewählten Benutzer ein – anschließend erhalten Sie Zugriff auf die Kameras.
Für eine Remote-Verbindung von einem Ort außerhalb des Heimnetzwerks von Maschine #1 muss Maschine #1 über eine externe statische IP-Adresse (auch als „öffentliche/feste/externe IP-Adresse“ bekannt) oder eine entsprechende Ersatzlösung verfügen.
Wir behandeln beide Fälle: wenn Sie über eine öffentliche IP-Adresse verfügen und wenn Sie keine besitzen und auch keine erhalten können.
Schritt 1: Verbindungsdaten abrufen
Gehen Sie auf Maschine #1 zum Hauptmenü (Symbol „Liste“ links), wählen Sie „Fernzugriff“ und danach „Verbinden mit“.
Kopieren Sie im neu erscheinenden Dialogfeld nur das Xeoma-Passwort(!).
Ihre externe statische (feste) IP-Adresse sollte Ihnen bereits bekannt sein. Diese beiden Informationen werden für die Verbindung benötigt; übermitteln Sie sie an das Remote-Gerät oder den Computer (den wir als Maschine #2 bezeichnen). Wir empfehlen, Passwörter über die Zwischenablage zu übertragen, statt sie manuell einzugeben, um Tippfehler zu vermeiden.
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Konsole: Falls der Server keine grafische Benutzeroberfläche besitzt, können Sie die IP-Adresse von Maschine #2 über Systembefehle wie ipconfig (für Windows), ifconfig (ein älterer Befehl für Linux, Mac OS X und andere Unix-basierte Systeme) oder ip (ein neuerer Befehl für Linux, Mac OS X und andere Unix-basierte Systeme) ermitteln. Weitere Anleitungen finden Sie im Internet.
Rufen Sie anschließend das Xeoma-Passwort mit dem Befehl -showpassword ab und senden Sie diese Daten an Maschine #2.
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Schritt 2: Port 8090 weiterleiten
Richten Sie in den Router-Einstellungen von Maschine #1 das sogenannte „Port Forwarding“ für Port 8090 ein, den Xeoma für die Client-Server-Verbindung nutzt.
Suchen Sie im Internet nach Anleitungen zum Port Forwarding für Ihr Router-Modell. Die Website Portforward.com bietet beispielsweise eine umfassende Sammlung von Leitfäden.
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Port 8090 ist der Standardport für die Xeoma-Client-Server-Verbindung. Falls Sie diesen zuvor mit dem Befehl -serverport geändert haben, müssen Sie diesen neuen Port weiterleiten. |
| Konsole: Suchen Sie im Internet nach Anleitungen zur Weiterleitung von Port 8090 über die Konsole/das Terminal. |
Schritt 3: Xeoma-Programm oder Xeoma-App auf Maschine #2 herunterladen
Laden Sie auf Maschine #2 das Xeoma-Programm von unserer Website herunter oder die Xeoma-App für Smartphones aus dem App Store (für iPhone/iPad) oder von Google Play (für Android-Geräte). Starten Sie die App oder das Programm.
| Konsole: Da das Konzept des Fernzugriffs voraussetzt, dass Maschine #2 über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt, beachten Sie die Anweisungen für die GUI. Alle Aktionen werden darüber ausgeführt. |
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Die Edition der Client-Komponente ist unerheblich. Jede Edition kann als Client verwendet werden, um eine Verbindung zur Server-Komponente herzustellen (diese muss wiederum entweder die Trial-Version oder eine der kommerziellen Editionen sein). |
Schritt 4: Verbindung von Maschine #2 herstellen
Wechseln Sie auf Maschine #2 zum Verbindungsdialog (bei Android-Geräten und Computern finden Sie diesen im Hauptmenü –> Fernzugriff –> Verbinden mit; bei iOS-Geräten öffnet er sich direkt beim Start der Xeoma-App).
Geben Sie die öffentliche IP-Adresse von Maschine #1, das Xeoma-Passwort und den Xeoma-Port im Verbindungsdialog von Maschine #2 ein (Standard ist 8090 oder ein benutzerdefinierter Port, falls geändert).
Klicken Sie auf OK / Verbinden, um die Verbindung herzustellen.
Alle Optionen für den Fernzugriff
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Ab der Beta-Version 23.12.7 gibt es für Android eine vereinfachte Option zur Verbindung mit einem Server mit statischer IP per QR-Code-Scan. Die manuelle Eingabe der IP-Adresse ist nicht mehr erforderlich. Lesen Sie die Anleitung hier. |
Option 1. P2P-Verbindung
Revolutionäre, kostenlose Methode zur Verbindung eines Remote-Clients mit dem Xeoma-Server über verschiedene Netzwerke hinweg – die P2P-Verbindung.
Die P2P-Client-zu-Server-Verbindung ist die neue kostenlose Alternative zu einer öffentlichen IP-Adresse auf dem Server. Das Funktionsprinzip ist einfach: Ein intermediärer STUN-Server weist dem Xeoma-Server eine eindeutige Adresse zu und verbindet so die Clients mit dem Server. Dieser Cloud-P2P-Server dient ausschließlich dem initialen Routing. Sobald die Verbindung steht, kommunizieren Server und Client direkt. Der P2P-Server empfängt oder überträgt keine Xeoma-Einstellungen, Videos, Streams usw.
Die P2P-Verbindung ist ab Xeoma Version 22.11.25 für alle unterstützten Betriebssysteme und in allen Editionen außer der Free Edition verfügbar. Sie unterstützt auch Multi-Client- und/oder Multi-Server-Verbindungen.
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Der einzige Nachteil: In seltenen Fällen ist die P2P-Verbindung nicht verfügbar (z. B. aufgrund von Einschränkungen der Netzwerkinfrastruktur). Falls P2P bei Ihnen nicht funktioniert, nutzen Sie bitte die unten genannten Alternativen – etwa den kostenpflichtigen Repeater-Service. |
Eine kurze P2P-Einrichtungsanleitung finden Sie hier. Nachfolgend die detaillierten Schritte zur Aktivierung dieser Verbindungsart:
Schritt 1: Aktivierung und Abruf einer eindeutigen Adresse auf Maschine №1 (Server)
Navigieren Sie auf Maschine №1 in Xeoma zum Hauptmenü – Fernzugriff – P2P-Verbindung konfigurieren. Im neu geöffneten Fenster „P2P-Verbindung konfigurieren“ finden Sie weitere Informationen zu diesem kostenlosen Service sowie die Checkbox zur Aktivierung der P2P-Verbindung und zum Abruf einer eindeutigen Server-Adresse.
Aktivieren Sie die Option „P2P-Verbindung aktivieren“ und warten Sie einige Sekunden.
Im Feld „P2P-Adresse dieses Servers“ wird nun die eindeutige Adresse im Format „AAA-BBB-CCC“ angezeigt – die Alternative zur öffentlichen IP-Adresse für die Xeoma-Client-zu-Server-Verbindung. Kopieren Sie die Adresse und senden Sie sie an Maschine #2 (Client). Die Adresse wird von Xeoma automatisch generiert und ist nicht editierbar.

Dieses Fenster bietet zudem die Möglichkeit, die automatisch generierte P2P-Adresse zu ändern, falls die aktuelle Adresse kompromittiert wurde. Um eine neue Adresse anzufordern, klicken Sie auf den Link „Neue P2P-Adresse für diesen Server anfordern“ unter dem Feld „P2P-Adresse dieses Servers“. Nach wenigen Sekunden erscheint die neue Adresse im Adressfeld.
Schritt 2. Xeoma-Passwort von Maschine №1 abrufen
Um sich vom Client aus mit Maschine #1 zu verbinden, benötigen Sie die eindeutige Adresse aus Schritt 1 sowie das Xeoma-Passwort des Administrators oder eines Benutzerprofils (falls unter Hauptmenü – Fernzugriff – Benutzer angelegt).
Das Xeoma-Administrator-Passwort kann nur vom Administrator der Server-Maschine eingesehen werden (über die Xeoma-GUI: Hauptmenü – Fernzugriff – Verbinden mit; oder per Konsolenbefehl -showpassword).
Schritt 3. Verbindung von Maschine №2
Laden Sie das Xeoma-Programm von unserer Website herunter oder die Xeoma-App für Smartphones aus dem App Store (für iPhone/iPad) bzw. Google Play (für Android-Geräte) auf Maschine #2. Starten Sie die App oder das Programm.
Öffnen Sie dann den Verbindungsdialog auf Maschine #2 (bei Android-Geräten und Computern finden Sie diesen unter Hauptmenü -> Fernzugriff -> Verbinden mit; bei iOS-Geräten öffnet er sich direkt beim Start der Xeoma-App).
Geben Sie die in Schritt 1 erhaltene P2P-Adresse sowie das Xeoma-Passwort (Administrator oder Benutzer) von Maschine #1 aus Schritt 2 ein. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK/Verbinden.
Der Client sendet eine Anfrage an den P2P-Vermittlungsserver, ruft die Adresse des Servers ab und stellt die Verbindung her; danach ist der P2P-Server nicht mehr an der Kommunikation zwischen den beiden Parteien beteiligt.
| Demnächst verfügbar: Konsolenbefehle für P2P-Verbindungen. |
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Die P2P-Verbindung funktioniert ausschließlich für die Client-Server-Verbindung von Xeoma. Sie ist nicht für die Ansicht im Browser oder für Anwendungen außerhalb von Xeoma geeignet. |
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Ab der Beta-Version 23.12.7 steht für Android eine vereinfachte P2P-Serververbindung per QR-Code zur Verfügung – die manuelle Eingabe der P2P-Adresse entfällt. Lesen Sie die Anleitung hier. |
Option 2. Nutzung des Xeoma-Repeater-Service
Repeater ist ein separat auf monatlicher oder jährlicher Basis erworbener Service, der über die Xeoma-Lizenzen auf Ihrem Server aktiviert wird.
Er ersetzt eine eindeutige öffentliche IP-Adresse für den Xeoma-Server (nur für die Xeoma-Client-Server-Verbindung und nicht für den gesamten Computer, wie es bei einer echten statischen IP-Adresse der Fall ist). Nach der Aktivierung des Repeater-Abonnements auf Ihrem Server erhalten Sie eine eindeutige Adresse, über die eine Xeoma-Instanz eine andere finden kann.
Schritt 1. Repeater-Abonnement hier erwerben.
Aktivieren Sie diesen auf Maschine #1: Gehen Sie zum Hauptmenü (Listen-Symbol links), wählen Sie „Fernzugriff“ und klicken Sie auf „Repeater-Einstellungen“. Klicken Sie auf „Aktivieren“, geben Sie die Seriennummer Ihres Repeater-Abonnements im Dialogfeld ein und klicken Sie auf OK.
Im neuen Dialog sehen Sie die eindeutige Adresse und das Passwort, die der Xeoma Repeater dieser Maschine zugewiesen hat. Diese Daten sind für die Verbindung erforderlich, also senden Sie diese an Maschine #2. Wir empfehlen Copy-Paste statt manueller Eingabe, um Fehler zu vermeiden.
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Konsole: Für die Repeater-Aktivierung gibt es den Konsolenbefehl -activateRetranslator, allerdings ist die GUI weiterhin erforderlich, um die Repeater-Adresse und das Passwort zu kopieren und an Maschine #2 zu senden.
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Schritt 2. Xeoma-Programm oder Xeoma-App auf Maschine #2 herunterladen
Laden Sie das Xeoma-Programm von unserer Website herunter oder die Xeoma-App für Smartphones aus dem App Store (für iPhone / iPad) bzw. von Google Play (für Android-Geräte) auf Maschine #2. Starten Sie die App oder das Programm.
| Konsole: Da das Konzept des Fernzugriffs voraussetzt, dass Maschine #2 über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt, beachten Sie die Anweisungen für die GUI. Alle Aktionen werden darüber ausgeführt. |
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Die Edition des Clients ist unerheblich. Jede Edition kann als Client verwendet werden, um eine Verbindung zum Server herzustellen (dieser muss jedoch die Trial-Version oder eine der kommerziellen Editionen nutzen). |
Schritt 3. Verbindung von Maschine #2 herstellen
Rufen Sie auf Maschine #2 den Verbindungsdialog auf (bei Android-Geräten und Computern finden Sie diesen unter Hauptmenü -> Fernzugriff -> Verbinden mit; bei iOS-Geräten erfolgt dies direkt beim Start der Xeoma-App).
Geben Sie die Repeater-Adresse und das Passwort der Server-Maschine ein. Klicken Sie auf OK / Verbinden, um die Verbindung herzustellen.
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Der Repeater unterstützt keine Benutzerprofile mit eingeschränkten Zugriffsrechten. Es gibt nur einen Benutzer: den Administrator. |
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Der Repeater funktioniert nur für die Xeoma-Client-Server-Verbindung. Die Ansicht im Browser wird nicht unterstützt. |
Option 3. Drittanbieter-dynDNS-Dienste zur Emulation einer öffentlichen IP-Adresse
Suchen Sie im Internet nach kostenlosen oder kostenpflichtigen dynDNS-Optionen, um Ihre private IP-Adresse (auch als „dynamische interne IP-Adresse“ bekannt) in eine öffentliche IP-Adresse umzuwandeln. Nutzen Sie einen solchen Dienst, um eine öffentliche IP-Adresse für Maschine #1 zu emulieren.
Schritt 1. Verbindungsdaten abrufen
Nutzen Sie einen dynDNS-Dienst, um eine Emulation einer öffentlichen IP-Adresse zu erhalten. Rufen Sie anschließend die Xeoma-Verbindungsdaten ab. Gehen Sie dazu auf Maschine #1 in das Hauptmenü (ganz links das Symbol „Liste“) – „Remote-Zugriff“ und wählen Sie „Verbinden mit“.
Kopieren Sie im sich öffnenden Dialog das Xeoma-Passwort. Diese Daten sind für die Verbindung von einem Remote-Gerät (Maschine #2) erforderlich. Senden Sie dieses Passwort sowie die vom dynDNS-Dienst erhaltene „IP-Adresse“ an Maschine #2. Wir empfehlen Copy-Paste anstelle der manuellen Passworteingabe, um Fehler zu vermeiden.
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Konsole: Beachten Sie die Anleitungen zur Nutzung des gewählten dynDNS-Dienstes über die Konsole im Internet.
Rufen Sie anschließend das Xeoma-Passwort mit dem Befehl -showpassword ab und senden Sie diese Daten an Maschine #2.
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Schritt 2. Port 8090 weiterleiten
Richten Sie in den Router-Einstellungen von Maschine #1 eine Portweiterleitung für Port 8090 ein, den Xeoma für die Client-Server-Verbindung nutzt.
Suchen Sie im Internet nach Anleitungen zur Portweiterleitung für Ihr Router-Modell. Die Website Portforward.com bietet beispielsweise eine umfangreiche Sammlung an Anleitungen.
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Port 8090 ist der Standardport für die Xeoma-Client-Server-Verbindung. Falls Sie diesen zuvor mit dem Befehl -serverport geändert haben, müssen Sie diesen neuen Port weiterleiten. |
| Konsole: Suchen Sie im Internet nach Anleitungen zur Weiterleitung von Port 8090 über die Konsole bzw. das Terminal. |
Schritt 3: Xeoma-Programm oder Xeoma-App auf Maschine #2 herunterladen
Laden Sie auf Maschine #2 das Xeoma-Programm von unserer Website herunter oder die Xeoma-App für Smartphones aus dem App Store (für iPhone/iPad) oder von Google Play (für Android-Geräte). Starten Sie die App oder das Programm.
| Konsole: Da das Konzept des Fernzugriffs voraussetzt, dass Maschine #2 über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt, beachten Sie die Anweisungen für die GUI. Alle Aktionen werden darüber ausgeführt. |
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Die Edition des Clients ist unerheblich. Jede Edition kann als Client verwendet werden, um eine Verbindung zum Server herzustellen (dieser muss wiederum die Trial-Version oder eine der kommerziellen Editionen sein). |
Schritt 4. Verbindung von Maschine #2 herstellen
Öffnen Sie auf Maschine #2 den Verbindungsdialog (für Android-Geräte und Computer finden Sie diesen unter Hauptmenü $\rightarrow$ Remote-Zugriff $\rightarrow$ Verbinden mit; bei iOS-Geräten wird dieser direkt beim Start der Xeoma-App angezeigt).
Geben Sie im Verbindungsdialog die vom dynDNS-Dienst erhaltene Emulation der öffentlichen IP-Adresse von Maschine #1, das Xeoma-Passwort und den Xeoma-Port (Standard 8090 oder benutzerdefiniert bei Änderung) ein.
Klicken Sie auf OK / Verbinden, um die Verbindung herzustellen.
Option 4. VPN-Tunnel
VPNs sind heute vor allem dafür bekannt, in Webbrowsern die geografische Position eines Nutzers zu verschleiern. Videoüberwachungssysteme nutzen sie jedoch anders: VPN-Tunnel dienen als eine Art direkter Zugriff auf ein Remote-Gerät – genau das, was wir für den Remote-Zugriff von Maschine #2 auf Maschine #1 benötigen, sofern diese keine statische (öffentliche) IP-Adresse besitzt. Der Nachteil ist, dass die Einrichtung von VPN-Tunneln für diesen Zweck komplexer ist als die private Nutzung im Browser.
Sie finden Anleitungen zur VPN-Einrichtung im Abschnitt 5.8. Verbindung von Xeoma via VPN.
5.3. Repeater-Service – Zugriff auf Ihren Computer von überall, auch ohne echte Internetadresse
Siehe auch Repeater-Video
Repeater ist ein Dienst, der Dynamic DNS ähnelt, jedoch leistungsfähiger ist. Er ermöglicht den Zugriff auf Ihren Computer mit der Xeoma-Software, selbst wenn dieser über das Internet nicht erreichbar ist, z. B. hinter einer Firewall, in einem privaten IP-Adressbereich, in einem Mobilfunknetz oder in einigen asiatischen Ländern, in denen keine echten IP-Adressen verfügbar sind.
Mit aktiviertem Repeater-Service in Xeoma können Sie auf Ihre Kameras, das Archiv oder die Einstellungen zugreifen, selbst wenn Ihr Computer nicht über das Internet erreichbar ist.
Aktivieren Sie diesen Dienst in Xeoma über das Hauptmenü $\rightarrow$ Remote-Zugriff $\rightarrow$ Repeater-Einrichtung. Sie erhalten daraufhin die Repeater-Verbindungsdaten, mit denen Sie sich von einem Client aus mit diesem Server verbinden können (geben Sie diese Daten im Verbindungsdialog ein).

Der Repeater ist nicht erforderlich, wenn Ihr Server eine statische IP-Adresse besitzt oder Xeoma Cloud genutzt wird.
Fehlerbehebung:
Falls Schwierigkeiten bei der Repeater-Aktivierung auftreten, deaktivieren Sie bitte vorübergehend Ihr Antivirenprogramm oder deinstallieren Sie es. Aktivieren Sie anschließend den Repeater und schalten Sie das Antivirenprogramm wieder ein (oder installieren Sie es neu).
Bei niedriger Bildrate über den Repeater prüfen Sie bitte Ihr Netzwerk auf Engpässe. Erhöhen Sie die Bandbreite auf Server- oder Clientseite oder fordern Sie eine höhere Internetgeschwindigkeit bei Ihrem Provider an.
Siehe auch: Anleitung zum Fernzugriff über den Repeater-Dienst.
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Sie können den Repeater über die Konsole nur aktivieren, wenn auf diesem Gerät eine grafische Benutzeroberfläche vorhanden ist (der Xeoma-Client wird dann automatisch gestartet). Falls der Repeater auf einem Server ohne grafische Benutzeroberfläche eingesetzt wird, verbinden Sie sich mit einem Xeoma-Client von einem anderen Gerät im selben Netzwerk und aktivieren den Repeater über das Hauptmenü -> Fernzugriff -> Repeater-Einstellungen -> Abonnement. |
5.4. Xeoma Webserver-Modul
Sie können sich auch das Xeoma Webserver-Video ansehen
Das Xeoma Webserver-Modul unterscheidet sich durch seine Multifunktionalität von den meisten anderen Modulen. Während beispielsweise das Scheduler-Modul nur einen Zweck erfüllt – das Ein- oder Ausschalten des Systems –, lässt sich das Webserver-Modul vielseitig einsetzen, um unterschiedliche Ziele zu erreichen.
Teil 1. Fernansicht von Kameras via Browser
Der Hauptzweck des Xeoma Webservers ist die Live-Ansicht einer oder mehrerer Kameras von nahezu jedem Gerät mit Internetzugang und Webcam-Streaming-Unterstützung, selbst unter nicht unterstützten Betriebssystemen. Nach der Verbindung dieses Moduls mit der Kamera können Sie diese remote im Browser betrachten (für den Zugriff von außerhalb des lokalen Netzwerks ist eine statische IP-Adresse auf dem Server erforderlich).
Verbinden Sie einfach das Webserver-Modul in der Kette mit der Kamera.

Es gelten dieselben Regeln für die Modulverbindung: Wenn Sie den Webserver hinter ein Filtermodul wie den Bewegungsmelder schalten, wird das Bild im Browser nur angezeigt, wenn das Modul dies zulässt. Da für die Browser-Ansicht meist ein dauerhafter Zugriff erforderlich ist, empfehlen wir, den Webserver direkt mit der Kamera zu verbinden.
Tipp: Falls Sie auch Archivaufnahmen im Browser ansehen möchten, stellen Sie sicher, dass ein Vorschau und Archiv-Modul verbunden ist und Aufnahmen vorliegen.
Öffnen Sie die Einstellungen, um die Links (URLs) für den Zugriff auf verschiedene Streams zu finden – JPEG-Bilder, MJPEG-Video, Flash-Video mit Ton sowie die allgemeine Webserver-Seite zur Ansicht aller Kameras, die auf diesem Computer mit einem Webserver-Modul verbunden sind.
Falls für den Browser-Zugriff eine Authentifizierung erforderlich ist, legen Sie hier Benutzername und Passwort fest.
Bitte beachten Sie, dass die Links standardmäßig für die Ansicht innerhalb desselben Netzwerks konfiguriert sind; daher enthalten sie den Begriff localhost. Für die Fernansicht von außerhalb dieses Netzwerks ersetzen Sie „localhost“ durch die tatsächliche statische IP-Adresse des Computers. Die Links können außerhalb von Xeoma bearbeitet werden. Kopieren Sie den Link und fügen Sie ihn in einen Browser ein.

Tipp: Achten Sie auf den Namen in den Feldern Pfad zum Zugriff…. Die Bilder der Kameras auf der Browser-Seite werden alphabetisch nach diesen Namen sortiert. Wenn beispielsweise eine Kamera „image1" und eine andere „image 99" heißt, erscheint die Kamera mit „image1" auf der Webseite zuerst.
Achtung! Wenn Sie im Universal-Kamera-Modul die direkte Speicherung im Archiv nutzen, beachten Sie bitte, dass der Webserver nur den Vorschau-Stream empfängt und anzeigt.
Achtung! Nicht alle Browser unterstützen die Live-Ansicht von MJPEG-Streams.
Falls Ihr Browser MJPEG nicht unterstützt, nutzen Sie entweder einen anderen Browser oder verwenden Sie dynamisch aktualisierte JPEG-Bilder anstelle von echten MJPEG-Videos.
Für den Remote-Zugriff über einen Webbrowser ist entscheidend, ob die Verbindung aus demselben lokalen Netzwerk („Home-Netzwerk“) erfolgt, in dem sich der Computer mit der Xeoma-Serverseite befindet (z. B. aus einem anderen Raum oder einem Büro auf derselben Etage), oder ob die Verbindung von außen erfolgt (z. B. aus einem anderen Teil der Stadt, einer anderen Stadt oder einem anderen Land).
Zur Vereinfachung bezeichnen wir das Gerät mit der Serverseite (auf dem die gesamte Kameraverarbeitung erfolgt und zu dem wir uns verbinden) als Maschine #1.
Das Remote-Gerät (mit Webbrowser), über das wir die Verbindung herstellen, wird als Maschine #2 bezeichnet.
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Beenden oder stoppen Sie die Serverkomponente nicht, mit der Sie sich verbinden möchten: Die Serverkomponente muss ausgeführt werden, um die Kameras zu verarbeiten und eingehende Verbindungen anzunehmen. |
| Die Xeoma-Serverseite (auf Maschine #1) muss sich im Trial-Modus oder in einem der kommerziellen Modi befinden. Eine Verbindung zum Server in der Free-Version ist nicht möglich! |
1. Verbindung innerhalb desselben Netzwerks.
Nachdem Sie Xeoma nach Ihren Wünschen konfiguriert haben (Kameras und Module verbunden, Module und Ketten eingerichtet etc.), müssen Sie ein Web-Server-Modul an alle Ketten binden, die Sie im Webbrowser einsehen möchten. Es gelten die allgemeinen Regeln für die Modulverbindung (siehe oben).
Sobald ausreichend Web-Server-Module verbunden sind, führen Sie diese Schritte aus, um den Remote-Zugriff zu aktivieren:
Schritt 1. Verbindungsdaten abrufen
Öffnen Sie die Einstellungen der Webserver-Module und kopieren Sie den Link zum Zugriff auf die Xeoma-Weboberfläche. Beachten Sie, dass der allgemeine Link (http://localhost:10090/) für alle Webserver-Module auf diesem Computer identisch ist.
Hier können Sie zudem den Zugriff auf die Weboberfläche einschränken, indem Sie Benutzernamen und Passwort festlegen.
Der Beispiel-Link enthält „localhost“ anstelle einer realen privaten (internen) IP-Adresse. Diese müssen Sie durch die tatsächliche private IP-Adresse des Computers ersetzen. So finden Sie diese:
Sie können die private IP-Adresse des Computers im Verbindungsdialog von Xeoma prüfen. Gehen Sie dazu auf Maschine #1 im Hauptmenü (Symbol „Liste“ ganz links) auf „Remote-Zugriff“ und wählen Sie „Verbinden mit“.
Kopieren Sie im nun geöffneten Dialog die dort angegebene interne („private“) IP-Adresse.
Fügen Sie diese in den aus den Webserver-Einstellungen kopierten Weblink ein.
Senden Sie den Link an Maschine #2, zusammen mit den Zugangsdaten, falls Sie diese in den Web-Server-Einstellungen festgelegt haben. Wir empfehlen die Verwendung von Copy-Paste anstelle der manuellen Eingabe, um Fehler zu vermeiden.
| Konsole: Sie müssen ein Webserver-Modul in die Kette einfügen, die Sie remote einsehen möchten. Hierfür ist eine grafische Oberfläche erforderlich; verbinden Sie sich daher mit einem Client auf einem Rechner mit grafischer Benutzeroberfläche mit der Serverkomponente. Anleitungen finden Sie im Abschnitt 5.2.1. Remote-Zugriff Client-zu-Server. |
Schritt 2. Verbindung von Maschine #2 herstellen
Öffnen Sie auf Maschine #2 den bevorzugten Webbrowser und fügen Sie den Link vom Webserver der Maschine #1 ein (sowie die Zugangsdaten, falls Sie Benutzername und Passwort manuell festgelegt haben). Drücken Sie die Eingabetaste, die „Go“-Taste oder den Pfeil-Button in Ihrem Browser (je nach Browser), um die Xeoma-Weboberfläche zu öffnen.
Weitere Informationen zum Webinterface finden Sie hier.
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Maschine #2 muss mit demselben Netzwerk wie Maschine #1 verbunden sein, beispielsweise über WLAN. |
2. Verbindung aus einem anderen Netzwerk.
Für eine Remote-Verbindung von außerhalb des Heimnetzwerks der Maschine #1 benötigt Maschine #1 eine externe statische IP-Adresse (eine sogenannte „öffentliche IP-Adresse“) oder eine entsprechende Alternative.
Wir behandeln beide Szenarien: wenn Sie über eine öffentliche IP-Adresse verfügen und wenn Sie keine besitzen und keine erhalten können.
Fall 1. Die Serverseite verfügt über eine statische („öffentliche“) IP-Adresse:
Schritt 1. Verbindungsdaten abrufen
Öffnen Sie die Einstellungen der WebServer-Module und kopieren Sie den Link für den Zugriff auf die Xeoma-Weboberfläche. Der Standard-Link (http://localhost:10090/) ist für alle WebServer-Module auf diesem Computer identisch.
Hier können Sie zudem den Zugriff auf die Weboberfläche durch die Einrichtung von Benutzername und Passwort beschränken.
Im Beispiel-Link steht „localhost“ anstelle einer privaten (internen) IP-Adresse. Ersetzen Sie diese durch die tatsächliche öffentliche (statische, externe, feste) IP-Adresse des Computers. Diese muss Ihnen vorliegen. Kontaktieren Sie Ihren Internetprovider für weitere Informationen zu Ihrer öffentlichen IP-Adresse.
Fügen Sie diese in den kopierten Webseiten-Link aus den WebServer-Einstellungen ein.
Senden Sie den Link an Maschine #2, zusammen mit den Login-Daten, sofern Sie diese in den WebServer-Einstellungen festgelegt haben. Wir empfehlen Copy-Paste anstelle der manuellen Eingabe, um Fehler zu vermeiden.
| Konsole: Fügen Sie ein WebServer-Modul in die Kette ein, die Sie remote einsehen möchten. Dafür ist eine grafische Komponente erforderlich – verbinden Sie sich daher mit einem Client auf einem Rechner mit grafischer Benutzeroberfläche mit dem Server. Siehe 5.2.1. Remote-Zugriff vom Client zum Server für entsprechende Anleitungen. |
Schritt 2. Portweiterleitung für 10090 und/oder 10091
Richten Sie in den Router-Einstellungen von Maschine #1 die sogenannte „Portweiterleitung“ für die Ports 10090 und 10091 ein, die Xeoma für den Remote-Zugriff über den Webbrowser nutzt.
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Seit Version 20.10.13 können separate Ports für verschiedene „Web Server“-Module spezifiziert und genutzt werden, selbst auf demselben Server. |
Suchen Sie im Internet nach Anleitungen zur Portweiterleitung für Ihr Router-Modell. Die Website Portforward.com bietet beispielsweise eine umfassende Sammlung an Guides.
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Port 10090 ist der Standardport für die Remote-Verbindung zur Xeoma-Weboberfläche. Falls Sie diesen zuvor geändert haben, müssen Sie den neuen Port weiterleiten. |
| Konsole: Suchen Sie im Internet nach Anleitungen zur Portweiterleitung von Port 10090 über die Konsole/das Terminal. |
Schritt 3. Verbindung von Maschine #2
Öffnen Sie auf Maschine #2 den bevorzugten Webbrowser und geben Sie den Link vom Web Server der Maschine #1 ein (sowie die Zugangsdaten, sofern Sie Benutzername und Passwort manuell festgelegt haben). Drücken Sie die Eingabetaste oder die entsprechende Schaltfläche Ihres Browsers, um die Xeoma-Weboberfläche zu öffnen.
Weitere Informationen zur Weboberfläche finden Sie hier.
Zu allen Remote-Zugriffsoptionen
Fall 2. Die Serverseite verfügt über KEINE statische feste („öffentliche“) IP-Adresse (und kann keine erhalten):
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Der Repeater-Dienst unterstützt leider keinen Remote-Zugriff über den Webbrowser (dieser funktioniert nur für Client-Verbindungen über die Xeoma-App oder das Programm). |
Option 1. Drittanbieter-dynDNS-Dienste zur Emulation einer öffentlichen IP-Adresse
Suchen Sie im Internet nach kostenlosen oder kostenpflichtigen dynDNS-Optionen, die Ihre private IP-Adresse (auch „dynamische interne IP-Adresse“ genannt) in eine öffentliche IP-Adresse auflösen. Nutzen Sie einen solchen Dienst, um eine öffentliche IP-Adresse für Maschine #1 bereitzustellen.
Nachdem Sie Xeoma konfiguriert haben (Kameras und Module verbunden, Module und Ketten eingerichtet etc.), verbinden Sie ein Web Server-Modul mit allen Ketten, die Sie im Webbrowser einsehen möchten. Es gelten die regulären Regeln zur Modulverbindung (siehe oben).
Sobald ausreichend Web Server-Module verbunden sind, führen Sie diese Schritte aus, um den Remote-Zugriff zu aktivieren:
Schritt 1. Verbindungsdaten abrufen
Öffnen Sie die Einstellungen der WebServer-Module und kopieren Sie den Link für den Zugriff auf die Xeoma-Weboberfläche. Der Standard-Link (http://localhost:10090/) ist für alle WebServer-Module auf diesem Computer identisch.
Hier können Sie zudem den Zugriff auf die Weboberfläche durch die Einrichtung von Benutzername und Passwort beschränken.
Im Beispiel-Link steht „localhost“ anstelle einer IP-Adresse. Ersetzen Sie diese durch die tatsächliche öffentliche IP-Adresse des Computers, die Sie vom dynDNS-Dienst erhalten haben.
Geben Sie die emulierte öffentliche IP-Adresse in den Link ein, den Sie aus den WebServer-Einstellungen kopiert haben.
Senden Sie den Link an Gerät #2, zusammen mit den Login- und Passwortdaten, sofern Sie diese in den WebServer-Einstellungen festgelegt haben. Wir empfehlen hierfür Copy-Paste statt manueller Eingabe, um Fehler zu vermeiden.
Schritt 2: Ports 10090 und/oder 10091 weiterleiten
Konfigurieren Sie in den Router-Einstellungen von Rechner #1 die sogenannte „Portweiterleitung" für die Ports 10090 und 10091, die Xeoma für den Fernzugriff über den Webbrowser nutzt.
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Ab Version 20.10.13 können Sie separate Ports für verschiedene „Web Server"-Module festlegen und nutzen, selbst auf demselben Server. |
Suchen Sie im Internet nach Anleitungen zur Portweiterleitung für Ihr Router-Modell. Die Website Portforward.com bietet beispielsweise eine umfassende Sammlung an Guides.
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Port 10090 ist der Standardport für die Remote-Verbindung zur Xeoma-Weboberfläche. Falls Sie diesen zuvor geändert haben, müssen Sie den neuen Port weiterleiten. |
| Konsole: Suchen Sie im Internet nach Anleitungen zur Portweiterleitung von Port 10090 über die Konsole/das Terminal. |
Schritt 3: Verbindung von Gerät #2
Öffnen Sie auf Rechner #2 Ihren bevorzugten Webbrowser und geben Sie den Link zum Webserver von Rechner #1 ein (sowie die Zugangsdaten, falls Benutzername und Passwort manuell festgelegt wurden). Drücken Sie die Eingabetaste, die Schaltfläche „Go" oder die Pfeiltaste in Ihrem Browser (je nach Browser), um die Xeoma-Weboberfläche zu öffnen.
Weitere Informationen zur Weboberfläche finden Sie hier.
Option 2: VPN-Tunnel
VPNs sind heute primär dafür bekannt, den geografischen Standort eines Nutzers im Browser zu verschleiern. Videomanagementsysteme nutzen sie jedoch anders: VPN-Tunnel ermöglichen einen direkten Zugriff auf ein entferntes Gerät – genau das, was für den Fernzugriff von Rechner #2 auf Rechner #1 benötigt wird, wenn dieser keine statische (öffentliche) IP-Adresse besitzt. Der Nachteil ist, dass die Einrichtung von VPN-Tunneln für diesen Zweck komplexer ist als die private Nutzung im Browser.
Anleitungen zur VPN-Einrichtung finden Sie im Abschnitt 5.8. Connecting Xeoma via VPN.
Sobald das VPN eingerichtet ist, folgen Sie diesen Anweisungen, als befänden Sie sich im selben lokalen Netzwerk (dies ist der Zweck eines VPN).
Weitere Details zur Weboberfläche finden Sie unten.
*Ab Version 23.3.22 wurde die WebRTC-Performance im Edge-Browser (Windows) optimiert
5.4.2 Details zur Weboberfläche
Multi-Kamera-Webseite. Über http://IP_address:10090/ (http://localhost:10090 für den lokalen Rechner) greifen Sie auf die Hauptseite des Webservers zu und sehen alle Kameras, in deren Modulkette in Xeoma ein Webserver-Modul integriert ist.
Achtung: Wenn eine Kamera nicht verfügbar ist oder aus einem Grund nicht funktioniert, wird im Browser anstelle des Kamerabildes ein schwarzes Feld angezeigt.

Im Webbrowser können Sie Live-Streams und Archivaufnahmen ansehen sowie PTZ-Funktionen steuern (sofern die Kameras PTZ-fähig sind und in Xeoma erkannt wurden). Das PTZ-Steuerungsmenü erscheint im Einzelkameramodus der Weboberfläche (Hinweis: Zur PTZ-Steuerung im Browser ist mindestens eine Pro-Lizenz für eine Kamera erforderlich).
Auf der Webseite finden Sie folgende Registerkarten: Kamera-Ansicht (Standard-Startseite), Archiv, Einstellungen, Framerate.
Die Kamera-Ansicht dient der Anzeige mehrerer Kameras, mit denen in Xeoma ein Webserver-Modul verbunden ist (Standard-Startseite, auch Multi-Kamera-Ansicht genannt), oder der Ansicht einer einzelnen ausgewählten Kamera (auch Einzelkamera-Ansicht genannt).
Im Archiv können Sie Archivaufnahmen einer Kamera einsehen. Wenn Sie diese Seite aus der Multi-Kamera-Ansicht aufrufen, müssen Sie zunächst eine Kamera auswählen.
Das Menü Einstellungen öffnet eine Dropdown-Liste mit verschiedenen Optionen: Möglichkeiten zum Hinzufügen von Kameras (Details hier) sowie die Aktivierung und Auswahl des Mjpeg/WebRTC-Videomodus.
Die Framerate ist ein Schieberegler, mit dem Sie die maximale Aktualisierungsrate (FPS) aller Kamerabilder auf der Webseite reduzieren können. Diese Option gilt ausschließlich für die Browser-Ansicht und beeinflusst nicht die Framerate auf dem Xeoma-Server. Die Framerate kann nicht höher sein als die des Kamera-Streams.
Einzelkameransicht. Klicken Sie auf der Seite Mehrkameransicht auf das Bild der gewünschten Kamera, um zur Einzelkameransicht zu wechseln. Wenn nur eine Kamera vorhanden ist, klicken Sie darauf, um sie im Modus Einzelkameransicht in vergrößerter Ansicht anzuzeigen.

Im oberen Bereich der Einzelkameransicht-Seite finden Sie folgende Tabs: Kameransicht, Archiv, Einstellungen, Vollbildansicht sowie das MJPEG/WebRTC-Menü. Im MJPEG/WebRTC-Menü wählen Sie den Videomodus der Kamera (die Option „WebRTC“ ermöglicht Streaming mit Ton und reduziert das Netzwerkaufkommen).
Bildrate und Bildqualität können unterhalb des Bildes angepasst werden (beide Parameter wirken sich nur auf die Browseransicht aus und beeinflussen die Bildrate des Xeoma-Servers nicht).
Der Tab „Einstellungen“ enthält auch Optionen zur Konfiguration des Bewegungsmelder-Moduls der Kamera, sofern es in der Modulkette eingebunden ist. Nahezu alle Funktionen der Client-Version sind verfügbar:

Archiv. Um Aufzeichnungen einer Kamera einzusehen, navigieren Sie zum Tab Archiv.

Hier wird das Archiv der ausgewählten Kamera sowie eine Zeitachse angezeigt. Mithilfe eines Sliders oder der Datums- und Zeitliste können Sie bestimmte Archivabschnitte auswählen.
Über die Einstellungen („Zahnrad-Icon“ im unteren Bereich) können Sie die Wiedergabegeschwindigkeit anpassen und die Videoqualität reduzieren, um die Netzwerkbandbreite zu entlasten. Auch dieser Parameter betrifft nur die Browseransicht und hat keinen Einfluss auf die Bildrate auf dem Xeoma-Server.

Export. Über die Webseite können Sie Ausschnitte aus den Archivaufzeichnungen auf Ihren Computer herunterladen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Download (Symbol „Pfeil“ in der unteren Leiste) und legen Sie Start- und Endzeitpunkt des gewünschten Videosegments fest.

Kameras manuell hinzufügen. IP-Kameras lassen sich auch über die Weboberfläche ermitteln und hinzufügen. Klicken Sie dazu im oberen Bereich des Webportals auf „Einstellungen“ – „Quelle hinzufügen“. Geben Sie im geöffneten Dialog die Kameradaten (URLs, Zugangsdaten) ein. Fügen Sie mehrere Kameras nacheinander hinzu.

Automatische Kamerasuche. Alternativ können Sie die automatische Suche über das Menü „Einstellungen“ – „Kameras suchen“ nutzen. Geben Sie die Kameradaten (IP-Adresse, Port, Zugangsdaten) ein und klicken Sie auf „Scan starten“. Sie können auch mehrere IP-Adressen oder einen IP-Adressbereich (IP-Adresse – IP-Adresse) angeben.

Browser-Ansicht des Kamerastreams mit Ton.
Option 1: WebRTC (modern, nur Xeoma Pro)

WebRTC ist eine moderne, für Streaming optimierte Technologie, die Live-Ansichten mit Audio ermöglicht und teilweise die Rechenleistung des Browsers nutzt, um den Server bei der Stream-Verarbeitung zu entlasten.
Aktivieren Sie dazu im Einstellungsdialog des Webserver-Moduls entweder die Option „WebRTC-Broadcasting mit Ton (Transkodierung serverseitig)“, damit der Server die Last der Live-Verarbeitung übernimmt, oder „Transkodierung auf Xeoma-Seite für WebRTC-Broadcasting“, um die Last (sofern unterstützt) in den Browser zu verschieben (Optionen nur in Xeoma Pro verfügbar).
Nach der Anmeldung an der Weboberfläche können Sie wählen, ob die Videostreams in MJPEG (Standard) oder WebRTC angezeigt werden sollen.
Diese Auswahl ist sowohl auf der Seite Mehrkameransicht als auch auf der Seite Einzelkameransicht möglich.


Beim ersten Start erscheint unter Umständen ein Hinweis, dass die Live-Wiedergabe mit Ton in den Browser-Einstellungen deaktiviert ist. Bewegen Sie in diesem Fall den Lautstärkeregler auf einen Wert größer als 0 oder aktivieren Sie den Ton in den Browser-Einstellungen, zum Beispiel:

Die Option „WebRTC-Broadcasting mit Ton (Transkodierung serverseitig)“ ist nur für H264-Streams verfügbar. Bei der Verwendung von H265/H265+-Streams wird empfohlen, im Einstellungsdialog des Webserver-Moduls auf die Option „Transkodierung auf Xeoma-Seite für WebRTC-Broadcasting“ zu wechseln.



Option 2: Flash (veraltet)
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Adobe hat die Unterstützung für den Flash Player am 31. Dezember 2020 eingestellt. Das bedeutet, dass Flash in modernen Browserversionen möglicherweise nicht mehr unterstützt wird. In Browserversionen, die vor diesem End-of-Life-Datum veröffentlicht wurden, kann er jedoch weiterhin funktionieren. |
Um Flash-Videos mit Ton im Browser anzusehen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen und verwenden Sie den entsprechenden Link (oder rufen Sie die Flash-Videoübertragung direkt über die Hauptseite des Webservers auf):
+ Im Gegensatz zur Client-Server-Verbindung lässt sich die Browser-Ansicht der Kameras von jedem Gerät mit Internetzugang nutzen – einschließlich Tablets und Mobiltelefonen –, selbst bei nicht unterstützten Betriebssystemen.
– Andererseits ist die Browser-Ansicht – anders als bei der Client-Server-Verbindung – nicht verfügbar, wenn der Computer mit Xeoma und den Kameras über keine statische IP-Adresse verfügt.
Wie kann ich mehrere Server im Browser zusammenfassen?
So fassen Sie Kameras mehrerer Server in der Browser-Ansicht zusammen:
Öffnen Sie auf dem Hauptserver den Xeoma-Einstellungen-Ordner und navigieren Sie zum Ordner „WebSourcesConfig“. Dort finden Sie die Datei „WebSourcesConfig.txt“
Die Datei „WebSourcesConfig.txt" lässt sich mit jedem Texteditor bearbeiten, z. B. Notepad oder Notepad++. Beim Öffnen der Datei finden Sie dort die entsprechenden Bedienhinweise.
Geben Sie die IP-Adressen der weiteren Server an, die Sie im Multi-Server-Modul im Browser zusammenfassen möchten, und speichern Sie die .txt-Datei. Wenn Sie anschließend das Webinterface öffnen, werden alle Kameras aller in der Datei „WebSourcesConfig.txt“ definierten Server angezeigt.
Teil 2. Speichern von Aufnahmen auf einem anderen Computer
Das Webserver-Modul ist zudem die ideale Lösung, wenn Videoüberwachungsaufnahmen auf einem anderen Computer gespeichert werden sollen, etwa um Backups an einer zentralen Überwachungsstation zu erstellen.
Verbinden Sie in diesem Fall den Webserver mit den Kameras. Auf dem anderen Computer, auf dem die Aufnahmen gespeichert werden sollen (in unserem Beispiel die zentrale Überwachungsstation), verwenden Sie anstelle des Kameramoduls das Modul „Another Xeoma“:
+ Auf beiden Computern können Sie Aufnahmen speichern und die Kamera steuern.
– Eventuell ist eine zusätzliche Lizenz erforderlich (wenn die Gesamtzahl der auf einem der Computer verwendeten Module 3 überschreitet).
Tipp: Kombinieren Sie HTTP-Upload zu Another Xeoma mit HTTP-Receiver, um nicht nur Video, sondern auch Audio und alle Metadaten zu übertragen. Details finden Sie im Artikel HTTP-Upload zu Another Xeoma.
Teil 3. IP-Kamera-Emulation
Wenn Sie Ihre Webcam (USB-Kamera) in eine IP-Kamera umwandeln möchten, die für andere Computer und die Xeoma Cloud zugänglich ist, müssen Sie den Webserver mit der Kamera verbinden. Andere Computer erkennen sie dann als IP-Kamera.
Weitere Möglichkeiten zur Kamera-Emulation finden Sie im Artikel „Video als Kamera in Xeoma verwenden“
Teil 4. Live-Übertragung auf Ihrer Website
Streamen Sie Ihre Kamera direkt auf Ihre Website oder in Ihren Blog. Betten Sie den Link aus den Webserver-Einstellungen in den Code Ihrer Seite ein, um etwa ein Wetterradar oder eine Verkehrsübersicht ohne Installation des Xeoma-Clients bereitzustellen. Dynamisch aktualisierte Bilder oder Videostreams – aktuelle und hochwertige Schnappschüsse sowie Videos (zur Emulation eines Wetterradars oder für nützliche Verkehrsinformationen) – steigern die Attraktivität und den Mehrwert für Ihre Website-Besucher.
Sie können Kamerastreams von Xeoma auf folgende Weise einbinden:
a) Einfacher:
Im Einstellungsdialog des Moduls „Webserver" finden Sie direkte Links zu JPEG- und MJPEG-Streams dieser Kamera:

Kopieren Sie den gewünschten Link, ersetzen Sie „localhost" durch die IP-Adresse des Xeoma-Servers und betten Sie den resultierenden Link mithilfe eines kompatiblen Players (z. B. iFrame) in Ihre Website ein.
Siehe auch: Xeoma WebAPI
b) Aktueller Standard: WebRTC-Streaming (nur in Xeoma Pro verfügbar)
Der Vorteil dieser Methode besteht in der Nutzung von WebRTC – einer modernen, für Streaming optimierten Technologie, die die Browser-Ressourcen zur Lastverteilung einbindet.
Aktivieren Sie dazu entweder die Option „WebRTC-Broadcasting mit Ton (Transkodierung serverseitig)“ (nur in Xeoma Pro verfügbar) oder „Transkodierung auf Xeoma-Seite für WebRTC-Broadcasting“ in den Einstellungen des Webserver-Moduls.

Nutzen Sie anschließend die webRTC API (nur in Xeoma Pro verfügbar), um den benötigten Kamerastream in Ihre Website einzubetten.
c) Veraltet: Flash-Broadcasting.
Wenn in den Webserver-Einstellungen die Option „FLV-Broadcasting (mit Ton)“ aktiviert ist, wird ein Link zum Flash-Stream angezeigt. Klicken Sie auf diesen Link und wählen Sie dann das Bild der Kamera aus, die Sie in Flash (mit Ton) betrachten möchten.

Im Flash-Fenster stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

A – Auswahl verschiedener Stream-Auflösungen;
B – Wiedergabe starten/pausieren;
C – Lautstärke anpassen;
D – Stream im Vollbildmodus öffnen.
Hinweis: Der Mozilla-Browser fordert unter Umständen zur Installation des Flash-Players auf, um Flash-Streams wiederzugeben.
Sicherheit für Webbrowser-Verbindungen
Derzeit stehen zwei Möglichkeiten für eine geschützte Browser-Verbindung zur Verfügung.
1. Manuell über Apache. siehe Anleitung
2. Integriert – verfügbar ab Version 23.3.22.
Ab Version 23.3.22 wurde die Option „Sichere HTTPS-Verbindung aktivieren“ im Modul „Webserver“ implementiert, um die Browser-Verbindung zu verschlüsseln. Eine sichere Verbindung lässt sich nun direkt in den Moduleinstellungen wählen; eine Konfiguration über Apache ist nicht mehr erforderlich.
Fügen Sie dazu das Modul „Webserver“ Ihrer Kette hinzu, öffnen Sie die Moduleinstellungen (Klick auf das Modul in der Kette), wählen Sie unten im Fenster „Detaillierte Einstellungen anzeigen“ und aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Sichere HTTPS-Verbindung aktivieren“.
WebServer API
Sie können Ihren Webserver auch über HTTP-Befehle steuern. Hier sind alle verfügbaren Optionen:
http://IP:10090/video0.mjpg?resolution=1027×768&oneframe=0&waitTimeoutMs=1000&login=USERNAME&password=PASSWORD liefert ein Echtzeit-Video oder ein Einzelbild im MJPEG-Format
video0.mjpg ist der „Pfad zum Zugriff auf den Videostream“ aus dem Modul „Webserver“
resolution ist die Auflösung für das Bild (optional)
oneframe definiert, ob ein Video (0) oder ein einzelnes JPEG-Bild (1) benötigt wird
waitTimeoutMs ist die Wartezeit auf die Serverantwort (üblicherweise zwischen 100 und 1000)
login ist der Benutzername (optional)
password ist das Passwort (optional)
http://IP:10090/image0.jpg?resolution=1024×768&login=USERNAME&password=PASSWORD liefert ein Einzelbild im JPEG-Format
image0.jpg ist der „Pfad zum Zugriff auf Bilder“ aus dem Modul „Webserver“
resolution ist die Auflösung für das Bild (optional)
login ist der Benutzername (optional)
password ist das Passwort (optional)
http://IP:10090/?archive_minutes=&archive_date=2015-11-26&archive=Preview%2BArchive.9 liefert eine Liste von Zeitstempeln für das angegebene Datum im Format hh:mm:ss, jeweils in einer neuen Zeile
archive_date ist das Datum im Format Jahr-Monat-Tag
archive ist die ID des Moduls „Vorschau und Archiv“ („+“ wird zu „%2B“)
http://IP:10090/?archive_frame=&archive=Preview%2BArchive.9&archive_date=2015-11-26&archive_minute=13:19:18&archive_millis=2500&maxResolution=&scaleFactor=100 liefert ein Einzelbild für die angegebene Zeit und das Datum im JSON-Format (base64)
archive ist die ID des Moduls „Vorschau und Archiv“ („+“ wird zu „%2B“)
archive_date ist das Datum im Format Jahr-Monat-Tag
archive_minute ist die Sekunde im Format hh:mm:ss
archive_millis definiert die Millisekunden (zwischen 0 und 59999), die zu den Sekunden des vorherigen Parameters addiert werden
maxResolution definiert die Auflösung des Frames im Format BreitexHöhe
scaleFactor definiert den Komprimierungsfaktor (zwischen 0 und 100, wobei 100 die höchste Qualität darstellt; Werte unter 80 werden nicht empfohlen)
http://IP:10090/?archive_start_export=&archive_id=Preview%2BArchive.24&start_date=2017-03-09&start_hour_minute=13:00:08&end_date=2017-03-09&end_hour_minute=13:02:18 exportiert das angegebene Intervall aus dem Archiv
archive_id ist der Name dieses Archivs im Modul „Vorschau und Archiv“
start_date ist das Datum für den Beginn des Intervalls (Format Jahr-Monat-Tag)
start_hour_minute ist die Uhrzeit für den Beginn des Intervalls (Format hh:mm:ss)
end_date ist das Datum für das Ende des Intervalls (Format Jahr-Monat-Tag)
end_hour_minute ist die Uhrzeit für das Ende des Intervalls (Format hh:mm:ss)
http://IP:10090/?archive_get_export_file= lädt die durch den vorherigen Befehl exportierte Datei herunter
http://IP:10090/?login=LOGIN&password=PASSWORD&getsessionkey= Schnellautorisierung
login ist der Benutzername
password ist das Passwort
http://IP:10090/?addchain=&cameraSettings=&cameraLogin=LOGIN&cameraPassword=PASSWORD&previewUrl=PREVIEWURL&archiveUrl=ARCHIVEURL&enableH264ArchiveId=false fügt eine Kamera hinzu
cameraLogin ist der Benutzername für die Kamera
cameraPassword ist das Passwort für die Kamera
previewUrl ist die URL des Vorschau-Streams
archiveUrl ist die URL des Archiv-Streams
enableH264ArchiveId aktiviert die direkte H.264-Aufzeichnung ohne Konvertierung (true aktiviert, false deaktiviert)
http://IP:10090/?addchain=&ftpReceiverSettings=&ftpReceiverServerAddress=ADDRESS&ftpReceiverServerPort=FTPPORT&ftpReceiverLogin=LOGIN&ftpReceiverPassword=PASSWORD fügt „FTP-Empfänger“ hinzu
ftpReceiverServerAddress ist die Serveradresse
ftpReceiverServerPort ist der FTP-Port
ftpReceiverServerLogin ist der Benutzername
ftpReceiverServerPassword ist das Passwort
Jetzt können Sie die Webserver-Seiten anpassen! Erfahren Sie unten unter Webserver-Anpassung, wie das funktioniert!
5.5. Webserver-Anpassung für die Online-Ansicht von Kameras in Xeoma
Xeoma bietet Ihnen neben weiteren Rebranding-Optionen die kostenlose Anpassung der Webserver-Seiten, um diese individuell zu gestalten.
Ab Version 17.8.31 können Sie die Webserver-Seiten von Xeoma mit unserem kostenlosen Rebranding-Tool anpassen. Dafür sind keine HTML-Kenntnisse erforderlich – Sie können Farben, Logos und den Servicenamen ganz einfach ändern.

Weitere Informationen zum kostenlosen Rebranding-Tool
Veraltet: Von Xeoma 13.9.30 bis Version 17.8.31 erfolgte die Anpassung der Webseiten durch Bearbeiten des HTML-Codes in folgenden Schritten:
Verbinden Sie das Webserver-Modul mit den Kameras, die im Webserver angezeigt werden sollen. Öffnen Sie die Einstellungen des Webserver-Moduls und rufen Sie die anzupassenden Seiten in einem Browser auf. Im Xeoma-Verzeichnis erscheint nun der Ordner „XeomaWeb". Dort finden Sie die benötigten HTML-Seiten. Legen Sie alle zu verwendenden Ressourcen (Icons, Bilder, weitere Seiten) in diesem Ordner ab.
Um auf Grafikdateien zuzugreifen, verwenden Sie einen Pfad wie img src="?obj=Bildname.png". Öffnen und bearbeiten Sie die benötigten HTML-Seiten (dafür genügt bereits der Editor). Sie können auch auf andere Seiten im Verzeichnis zugreifen.
Eine ausführliche Bildanleitung zur Webserver-Anpassung finden Sie in unserem Bereich „Artikel".
5.6. Mobile Videoüberwachung mit der Xeoma Android-App
Remote-Videoüberwachung ermöglicht die effiziente Kontrolle zahlreicher Standorte – selbst hunderter –, die geografisch so weit verteilt sind, dass Besuche vor Ort zeitlich nicht realisierbar wären.

Die Xeoma Android-App unterscheidet sich von den Desktop-Versionen dadurch, dass sie aufgrund der Android-Richtlinien vor dem Start installiert werden muss. Ansonsten entspricht die App nahezu exakt der Desktop-Version von Xeoma. Standardmäßig wird lediglich der Client-Teil gestartet. Die Android-App erkennt Ihre Kameras (inklusive der integrierten Kamera, sofern vorhanden) automatisch und verbindet diese. Sie können Xeoma in den regulären Editionen nutzen – kostenlos, als Testversion und kommerziell –, automatische Updates erhalten, Kameras anbinden usw.
Xeoma kann als Client oder CCTV-Viewer genutzt werden, um eine Verbindung zum Xeoma-Server auf einem anderen Gerät (Desktop oder Mobilgerät) herzustellen. Geben Sie die Daten im Verbindungsdialog ein (Hauptmenü -> Remote-Zugriff -> Verbinden mit), um auf diese Maschine zuzugreifen, Live-Bilder und Archive einzusehen sowie Einstellungen anzupassen.
Alternativ verwandelt die App Ihr Android-Gerät selbst in ein Überwachungssystem. Binden Sie Kameras an, konfigurieren Sie Ereignisse und Reaktionen, weisen Sie Benutzerrechte zu und richten Sie Ihr neues mobiles Videosicherheitssystem ein.

Push-Benachrichtigungen
Mit dem Modul „Fenster-Popup (auf Client)“ (Registerkarte Ziel in der oberen Modulleiste von Xeoma) erhalten Sie Push-Benachrichtigungen auf Ihr Android-Gerät, beispielsweise bei einer Bewegungserkennung im Sichtfeld der Kamera (oder bei der Erkennung von Gesichtern/Kennzeichen etc.). Im Gegensatz zu den Desktop-Versionen, bei denen dieses Modul lediglich das minimierte Client-Fenster wiederherstellt, löst das Fenster-Popup-Modul auf Android einen Benachrichtigungston aus, lässt die LED blinken und zeigt das Xeoma-Icon in der Benachrichtigungsleiste Ihres Geräts an.
Über diese Benachrichtigungen erfahren Sie, wann eine Bewegung erkannt wurde. Ein Klick darauf führt Sie direkt zu Xeoma, wo Sie das Ereignis prüfen oder weitere notwendige Maßnahmen ergreifen können. Das Symbol bleibt so lange in der Benachrichtigungsleiste sichtbar, bis Sie Xeoma öffnen; somit verpassen Sie keine Erkennung, selbst wenn Sie zum Zeitpunkt des Ereignisses abwesend waren.
Dieses Modul dient zudem dem Versenden von Push-Benachrichtigungen für Xeoma auf Android bei einem Trigger. Ab Xeoma 20.10.22 kommt für Push-Benachrichtigungen ein weiteres Modul zum Einsatz – „Mobile Benachrichtigungen".
Unterschiede zur regulären Xeoma-Version: Die Android-App verfügt über keinen Vollbildmodus, da dieser auf Mobilgeräten meist nicht benötigt wird. Zudem sind zusätzliche Module auf Basis von Künstlicher Intelligenz und Deep Machine Learning für die Android-Version nicht verfügbar.
Für die Android-App ist keine Installation erforderlich (da die App über Google Play oder unsere Website heruntergeladen wird, können Sie sie direkt starten und nutzen). Der Pfad zur Archivspeicherung lässt sich nicht ändern, sofern das Android-Gerät nicht cross-geflasht wurde und diese Funktion nicht unterstützt.
5.7. App für iPhone/iPad

Das neue Xeoma für iPhone und iPad ist ideal für die Fernüberwachung Ihrer Kameras. Es dient als CCTV-Viewer zur Verbindung mit Xeoma Cloud oder einem Xeoma-Server auf Ihrem Desktop oder Tablet, selbst hinter Firewalls (mithilfe des Repeater-Dienstes).
Mit diesem iOS-Client greifen Sie von überall auf Ihr Xeoma zu, um Live-Feeds und Archivaufnahmen mit Ton einzusehen und das Bild digital zu zoomen
Nutzen Sie die App im Urlaub, auf Geschäftsreisen oder am Arbeitsplatz. Behalten Sie Ihre Kinder beim Babysitter, Senioren oder Angehörige im Krankenhaus im Blick.
Verbindungsanleitung
1. Öffnen Sie den App Store und laden Sie Xeoma herunter.
2. Nach dem Download startet die App und fordert zur Installation auf.
3. Nach Abschluss erscheint eine Aufforderung zur Eingabe der Verbindungsdaten. Diese erhalten Sie von Ihrem Xeoma-Server oder über Ihr Xeoma Cloud-Abonnement:

4. Wenn die Daten korrekt sind und der Server erreichbar ist, wird die Verbindung hergestellt und Sie können Ihre Kameras sowie deren Archive einsehen.
5. Sie können zum Verbindungsdialog zurückkehren, um eine Verbindung zu einem anderen Server herzustellen. Klicken Sie dazu auf die untenstehende Verbindungsschaltfläche.
Fertig! Sie haben nun jederzeit und von überall aus Fernzugriff auf Ihr Xeoma
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Ab Xeoma Version 20.10.22 gibt es ein neues Modul zum Senden von Push-Benachrichtigungen unter iOS – „Mobile Benachrichtigungen" |
5.8. Verbindung zu Xeoma via VPN
Zunächst müssen Sie prüfen, ob Sie auf Ihrem Rechner einen Server oder einen Client benötigen. Soll Ihr Computer als Zentrale für andere Rechner dienen, die sich verbinden, um Kameras anzuzeigen, benötigen Sie einen Server. Möchten Sie sich lediglich mit einem anderen System verbinden, das die Kameradaten verwaltet, benötigen Sie einen Client.
Um einen funktionsfähigen Server via VPN einzurichten, müssen Sie diesen korrekt konfigurieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
1. Laden Sie die kostenlose, mit Ihrem Betriebssystem kompatible OpenVPN-Software unter https://openvpn.net/index.php/open-source/downloads.html herunter
2. Installieren Sie diese (aktivieren Sie ALLE Komponenten) im Verzeichnis C:\OpenVPN
3. Erstellen Sie nun eine gültige CA-Datei (Certificate Authority) für Ihren Server. Öffnen Sie dazu die Konsole:
1) Wechseln Sie in den Ordner mit dem Befehl: cd C:\OpenVPN\easy-rsa
2) Starten Sie die Konfigurationsdatei mit: init-config.bat

3) Navigieren Sie zu C:\OpenVPN\easy-rsa und bearbeiten Sie vars.bat (ein einfacher Texteditor genügt). Dort finden Sie:
set KEY_COUNTRY=US
set KEY_PROVINCE=CA
set KEY_CITY=SanFrancisco
set KEY_ORG=OpenVPN
set KEY_EMAIL=mail@host.domain
Passen Sie diese Werte entsprechend Ihrem Land, Ihrer Region, Ihrer Stadt, Ihrer Organisation und Ihrer E-Mail-Adresse an.

4) Führen Sie vars.bat in der Konsole aus: vars.bat
5) Führen Sie nun zwei weitere Dateien aus:
clean-all.bat
build-ca.bat
6) Bestätigen Sie alle Werte mit ENTER, außer beim „Common Name“; geben Sie hier ein:
OpenVPN-CA

7) Fertig! Sie haben eine gültige CA-Datei namens ca.crt generiert, die Sie unter C:\OpenVPN\easy-rsa\keys finden.

4. Erstellen Sie nun das eigentliche Zertifikat und den Schlüssel für den Server:
1) Geben Sie ein: build-key-server.bat server
2) Bestätigen Sie alle Werte mit ENTER, außer beim Common Name; geben Sie hier ein: server
3) Die Konsole fragt: „Sign the certificate?“ Geben Sie ein: y
4) Die Konsole fragt: „1 out of 1 certificate requests certified, commit?“ Geben Sie ein: y

5) Fertig! Sie haben die Dateien server.crt und server.key generiert, die Sie unter C:\OpenVPN\easy-rsa\keys finden.

5. Legen Sie nun die Diffie-Hellman-Parameter fest (die Verschlüsselungssicherung Ihrer Schlüssel). Geben Sie ein: build-dh.bat
Sie haben nun die Datei dh1024.pem generiert, die Sie unter C:\OpenVPN\easy-rsa\keys finden.

6. Kopieren Sie nun die Dateien ca.crt, server.crt, server.key und dh1024.pem aus C:\OpenVPN\easy-rsa\keys nach C:\OpenVPN\config. Erstellen Sie in diesem Ordner zudem eine Datei server.ovpn mit einem Texteditor und fügen Sie folgenden Inhalt ein:
port 1194
proto tcp
dev tun
ca ca.crt
cert server.crt
key server.key
dh dh1024.pem
topology subnet
server 10.8.0.0 255.255.0.0
keepalive 10 120
cipher AES-128-CBC
persist-key
persist-tun
comp-lzo
verb 3

7. Sie können nun Benutzer für Ihren Server anlegen:
1) Benutzer benötigen Anmeldenamen und Passwörter, um auf Ihren Server zuzugreifen. Fügen Sie diese Informationen zur Datei server.ovpn hinzu (mit einem Texteditor):
# Path to the folder with config files
client-config-dir C:\\OpenVPN\\ccd
# Verification of the authentication data via verify.bat
auth-user-pass-verify C:\\OpenVPN\\verify.bat via-file
# Bei Prüfung von Benutzername und Passwort wird kein Zertifikat abgefragt
client-cert-not-required
# Benutzername für weitere Authentifizierung
username-as-common-name
# Externe Skripte zulassen
script-security 2
2) Erstellen Sie den Ordner ccd unter C:\OpenVPN; dieser wird für die Konfigurationsdateien der Benutzer benötigt.
3) Jeder Benutzer benötigt eine separate Datei in diesem Ordner. Die Dateinamen müssen dem Format ‹Benutzer_Login›.config entsprechen (jeder Dateiname enthält den Login des Benutzers). Geben Sie in der Datei die IP-Adresse ein, die Sie dem Benutzer zuweisen möchten, wie folgt:
ifconfig-push ‹IP_Adresse› ‹Maske› (wobei ‹IP_Adresse› gemäß der server.ovpn-Datei zwischen 10.8.0.0 und 255.255.0.0 liegt und ‹Maske› 255.255.0.0 ist)

4) Erstellen Sie die Datei verify.bat im Ordner C:\OpenVPN (nutzen Sie den Editor). Der Server verwendet diese Datei, um die Logins und Passwörter Ihrer Benutzer zu überprüfen. Geben Sie in der Datei die Logins und Passwörter Ihrer Benutzer ein, getrennt durch ein Leerzeichen.

8. Abschließend ist der Server startbereit. Klicken Sie auf das OpenVPN GUI-Symbol. Nun befindet sich das OpenVPN GUI-Symbol in Ihrem Systemtray (unten rechts auf dem Bildschirm). Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Connect. Warten Sie einige Sekunden; das Symbol wird grün und zeigt die IP-Adresse Ihres Servers an.

Alles bereit!
Um eine Client-Verbindung korrekt einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:
1. Befolgen Sie die Schritte 1 und 2 der Server-Anleitung.
2. Rufen Sie diesen Link auf: https://felenasoft.com/xeoma/downloads/cloud/cloud.ca.crt, um ein gültiges Zertifikat herunterzuladen.
3. Rufen Sie diesen Link auf: https://felenasoft.com/xeoma/downloads/cloud/client.ovpn, um eine Konfigurationsdatei herunterzuladen.
4. Kopieren Sie nun sowohl cloud.ca.crt als auch client.ovpn nach C:\OpenVPN\config.

5. Erstellen Sie im selben Ordner die Datei authentication.txt. Diese muss die Logins und Passwörter enthalten, jeweils in einer eigenen Zeile.

6. Starten Sie nun OpenVPN GUI und warten Sie, bis das Symbol im Systemtray erscheint. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Connect. Warten Sie einige Sekunden; das Symbol wird grün und zeigt die zugewiesene IP-Adresse an.
Erledigt!
Damit Sie die Kameras auch aus der Ferne sehen können, ist nur noch ein Schritt erforderlich: Die IP-Adressen der Kameras müssen weitergeleitet werden. Öffnen Sie dazu die Konsole (stellen Sie sicher, dass Sie sie als Administrator ausführen):
1. Geben Sie ein: netsh
2. Geben Sie ein: interface
3. Geben Sie ein: portproxy
4. Wählen Sie einen Port für Ihre Kamera. In diesem Artikel verwenden wir als Beispiel den Port 12345 und die Kamera-IP 192.168.0.1. Beachten Sie, dass Sie für jede Kamera einen eigenen Port benötigen. Außerdem benötigen Sie den aktuellen Port der Kamera.
5. Geben Sie ein: add v4tov4 listenport=12345 connectaddress=192.168.0.1 connectport=22 listenaddress=0.0.0.0 (alles in einer Zeile)
Dadurch wird Port 12345 an 192.168.0.1:22 weitergeleitet.
Erledigt!
Um eine Client-Verbindung korrekt einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:
1. Installieren Sie OpenVPN mit diesem Befehl: sudo apt-get install openvpn
2. Rufen Sie diesen Link auf: https://felenasoft.com/xeoma/downloads/cloud/cloud.ca.crt, um ein gültiges Zertifikat herunterzuladen.
3. Rufen Sie diesen Link auf: https://felenasoft.com/xeoma/downloads/cloud/client.conf, um eine Konfigurationsdatei herunterzuladen.
4. Kopieren Sie nun sowohl cloud.ca.crt als auch client.conf nach /etc/openvpn/

5. Erstellen Sie im selben Ordner die Datei authentication.txt. Diese muss die Logins und Passwörter enthalten, jeweils in einer eigenen Zeile.

6. Starten Sie OpenVPN nun einfach mit dem Befehl: sudo openvpn /etc/openvpn/client.conf

Erledigt!
Ein letzter Schritt ist noch nötig, um den Fernzugriff auf die Kameras sicherzustellen: Die IP-Adressen der Kameras müssen weitergeleitet werden.
1. Geben Sie ein: iptables -t nat -A PREROUTING -p tcp -d 10.8.109.142 –dport 554 -j DNAT –to-destination 192.168.0.177:554 (hier steht 10.8.109.142 mit Port 554 für die IP-Adresse der Kamera, die durch 192.168.0.177:554 ersetzt wird)
2. Geben Sie ein: iptables -t nat -A POSTROUTING -p tcp –dst 192.168.0.177 –dport 554 -j SNAT –to-source 10.8.109.142 (hier wird 192.168.0.177 mit Port 554 wieder durch 10.8.109.142 ersetzt)
Alles erledigt!
6.1. Xeoma Pro Your Cloud – Ihr eigener Cloud-Service und professionelles Überwachungssystem!

Siehe auch Xeoma Pro Video
Die Xeoma-Videoüberwachungssoftware hat sich als effiziente, benutzerfreundliche und flexible Lösung für Unternehmen und Privatpersonen bewährt, die ein professionelles Überwachungssystem nutzen möchten.
Xeoma Pro geht noch einen Schritt weiter als diese bereits flexible Software und bietet Ihnen die einzigartige Möglichkeit, Ihren eigenen Cloud-Videoüberwachungsserver zu betreiben und Ihren Kunden anzubieten.
Funktionsweise:
– Laden Sie Xeoma für Ihr Betriebssystem herunter, starten Sie es und richten Sie Xeoma Pro Cloud ein.
– Erwerben Sie Xeoma Pro Lizenzen für die benötigte Anzahl an Kameras.
Aktivieren Sie die Xeoma-Pro-Lizenzen genauso wie die regulären Xeoma-Lizenzen. Sie können so viele Kameras zu Ihrem Cloud-Service hinzufügen, wie Ihre Pro-Lizenz erlaubt.
Es ist jetzt Ihr Cloud-Service, und Sie legen die Konditionen für Ihre Kunden fest – ob als Monats-, Jahres- oder Lifetime-Abonnement, zu welchem Preis, mit wie viel Festplattenspeicher pro Kamera und so weiter.
Und mit unserem kostenlosen Rebranding-Tool können Sie diesen Service unter Ihrem eigenen Markennamen anbieten!
6.2. Xeoma Cloud Service
XEOMA CLOUD ist Videoüberwachung als Service (VSaaS). Das bedeutet, dass Xeoma auf unserem Cloud-Server läuft und Sie Ihre Kameras dort anbinden können.
Was sind die Vorteile?
Der Server übernimmt die gesamte Last sowie Wartung und Updates. Sie können sich jederzeit verbinden, um Ihre Kameras live zu sehen, Archive einzusehen, relevante Aufnahmen herunterzuladen und alle gewohnten Xeoma-Funktionen in der Cloud zu nutzen!
Sie müssen keine teure Videoüberwachungshardware kaufen oder warten. Erforderlich sind lediglich eine Kamera und eine Internetverbindung.
Sehen Sie sich auch das Video zu Xeoma Cloud an
Warum ist Xeoma Cloud besser als andere Cloud-Services?
Angesichts der Vielzahl aktueller Cloud-Anbieter sprechen folgende Gründe für Xeoma Cloud:
Schneller Start
Minimale Anforderungen für den Start mit Xeoma Cloud – nur eine Kamera und eine Internetverbindung. Keine speziellen Kenntnisse erforderlich. Einfache Anbindung dank Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Videos.
Kosteneffizient und wartungsfrei
Sie benötigen keinen hochmodernen Computer. Vergessen Sie Wartungskosten und hohe Stromrechnungen für Server, die rund um die Uhr laufen. Die Xeoma-Cloud-Server werden von unserem Expertenteam betrieben und sind insgesamt kostengünstiger und einfacher als eine lokale Videoüberwachung!
Stabil und sicher
Ihr Videomaterial ist im Xeoma-Cloud-Überwachungssystem sicher – nur autorisierte Benutzer haben Zugriff auf die Kameras, sowohl live als auch im Archiv. Selbst wenn die Kamera vandalisiert wird, gelangen Angreifer nie an das Videomaterial.
Hochentwickelte Funktionen
Im Gegensatz zu anderen Cloud-Überwachungsdiensten, die oft nur Bewegungserkennung und Aufzeichnung (im besten Fall) bieten, stellt Xeoma Cloud nahezu alle regulären Funktionen bereit, inklusive PRO-Features: eMap, Objektverfolgung und -visualisierung, Integration von Kassensystemen und Hausautomation, Privatsphären-Maskierung, synchronisierte Ansicht mehrerer Archive und vieles mehr!
Flexible Preisgestaltung ohne versteckte Kosten
Verschiedene flexible Abonnement-Modelle mit transparenten Bedingungen ermöglichen es Ihnen, die optimale Option für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Keine Werbung, keine Logo-Wasserzeichen
selbst in der kostenlosen Version!

Jedes Abonnement beinhaltet:
Keine Werbung oder Logo-Wasserzeichen in der Live-Ansicht oder im Archiv.
Unbegrenzte Live- und Archivansicht.
Unbegrenzter Video-Download.
Beliebige Bildauflösung.
Unbegrenzte fps.
Xeoma Cloud nutzen
4 einfache Schritte:
1. Abonnement abschließen.
2. Nach dem Kauf erhalten Sie eine E-Mail mit den Zugangsdaten und dem Passwort. Geben Sie diese Daten in den Xeoma Client ein.
3. Laden Sie den Xeoma Client von der Download-Seite herunter.
4. Starten Sie das Programm und geben Sie die Zugangsdaten aus der E-Mail im Dialog „Verbindung" ein.



Warum ist eine cloudbasierte Videoüberwachung einer herkömmlichen PC-Installation überlegen?
Wenn Sie eine Cloud-Videoüberwachung auf Ihrem eigenen Server betreiben möchten, nutzen Sie Xeoma Pro Your Cloud
Vergleichstabelle: Xeoma, Xeoma Pro, Xeoma Pro Your Cloud und Xeoma Cloud
Erfahren Sie, wie Xeoma Cloud Ihr Unternehmen voranbringt!
Testen Sie Xeoma Cloud jetzt kostenlos! Kontaktieren Sie uns einfach und fordern Sie einen kostenlosen 1-Tages-Testzugang für Xeoma Cloud an!
BEDINGUNGEN & ABONNEMENTS
| Xeoma Cloud-Abonnement | Durchschnittliche Speicherdauer* (1 Kamera, nur bei Bewegung) | Durchschnittliche Speicherdauer* (maximale Kameraanzahl, kontinuierliche Aufzeichnung) | Gleichzeitige Zuschauer (über Client / über Webbrowser) |
|---|---|---|---|
| 1 Kamera (maximal 1 GB) | 5 Tage | 12 Stunden | 1 |
| bis zu 2 Kameras (maximal 5 GB) | 24 Tage | 2 Tage | 2 |
| bis zu 4 Kameras (maximal 50 GB) | 8 Monate | 6 Tage | 4 |
| bis zu 8 Kameras (maximal 100 GB) | 16 Monate | 6 Tage | 8 |
| bis zu 16 Kameras (maximal 200 GB) | 32 Monate | 6 Tage | 16 |
| bis zu 32 Kameras (maximal 400 GB) | 64 Monate | 6 Tage | 32 |
| bis zu 64 Kameras (maximal 800 GB) | 128 Monate | 6 Tage | 64 |
*Die Speicherdauer ist unbegrenzt; sie hängt von den Kameraspezifikationen und dem im Abonnement enthaltenen Speicherplatz ab.
Die in der Tabelle angegebene durchschnittliche Speicherdauer ist eine Näherungsberechnung dafür, wie lange Videos gespeichert werden können, bevor sie überschrieben werden. Dies basiert auf einer Kamera mit 0,3 Mpx Auflösung (640 x 480 px) und einer Bildrate von 1 Frame alle 2 Sekunden.
Sie können Ihre durchschnittliche Speicherdauer anhand dieser Informationen selbst berechnen oder uns kontaktieren.
Beim Überschreiben werden die neuesten Einträge über die ältesten geschrieben.
XEOMA CLOUD IM VERGLEICH ZU ANDEREN CLOUD-DIENSTEN
Sie denken, Sie haben einen kostengünstigen und einfachen Cloud-Dienst? Nicht, bevor Sie Xeoma getestet haben. Andere Cloud-Anbieter locken mit scheinbar günstigen Abonnements, verstecken jedoch Kosten für fast jede Funktion, die Sie hinzufügen oder deaktivieren möchten (z. B. Wasserzeichen). Zudem unterliegen sie strengen Beschränkungen hinsichtlich der anschließbaren Kameras, während Sie mit Xeoma Cloud Kameras jeder Auflösung und Bildrate nutzen können.
| Möglichkeiten | Xeoma Cloud | Herkömmliche Cloud-Dienste |
|---|---|---|
| Keine Werbung | ![]() |
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| Keine Wasserzeichen | ![]() |
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| Unbegrenzte Anzeigedauer (Live und Archiv) |
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| Unbegrenzter Download von Videos | ![]() |
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| Kameras jeder Auflösung | ![]() |
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| Beliebige Bildrate (fps) (Bilder pro Sekunde) |
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| Hochentwickelte Funktionen verfügbar | ![]() |
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| Flexible Abonnementmodelle | ![]() |
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| Transparente Konditionen ohne versteckte Gebühren | ![]() |
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| Kontinuierliche ODER bewegungsgesteuerte Aufzeichnung | ![]() |
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ANFORDERUNGEN UND BEDINGUNGEN
Die Lösung ist ideal für Kameras an einzelnen oder mehreren Standorten, wie z. B. Geschäften, Parkplätzen, Schulen usw.!
SONDERANGEBOT! Kontaktieren Sie uns und fordern Sie Ihren kostenlosen Xeoma Cloud-Testzeitraum an!
KAMERAS IN 3 EINFACHEN SCHRITTEN ANSCHLIESSEN
Wenn die Kamera über eine externe statische IP-Adresse verfügt:
1. Mit Xeoma Cloud verbinden (die erhaltenen Zugangsdaten verwenden).
2. Die erweiterte Suche nach IP/Passwort im Menü „+" im unteren Bedienfeld starten.
3. Ihre Kamera wird automatisch erkannt und hinzugefügt.
Wenn die Kamera keine externe statische öffentliche IP-Adresse hat:
Richten Sie DynDNS oder eine alternative Lösung für eine statische öffentliche IP-Adresse der Kamera ein. Suchen Sie im Internet nach Anleitungen sowie kostenlosen oder kostenpflichtigen DynDNS-Diensten.
Wenn keine statische öffentliche IP-Adresse oder DynDNS-Adresse für die Kamera verfügbar ist:
Lesen Sie diesen Artikel über Lösungen für Kameras ohne statische IP-Adresse.
1. Mit Xeoma Cloud verbinden (die erhaltenen Zugangsdaten verwenden).
2. Eine neue Kette hinzufügen (Option „Neue Kamera hinzufügen" im Menü „+" im unteren Bedienfeld), dabei jedoch das Modul „FTP-Empfänger*" anstelle des Kameramoduls verbinden.
3. Den FTP-Upload Ihrer Kamera so konfigurieren, dass die Daten an Xeoma übertragen werden, wie in diesem Artikel beschrieben. Geben Sie in den Kameraeinstellungen unter „Serveradresse" cloud.xeoma.com ein.*
*ACHTUNG! Wenn Sie diese Methode nutzen möchten, stellen Sie vor dem Kauf von Xeoma Cloud-Abonnements sicher, dass Ihre Kamera den FTP-Upload von Bildern unterstützt. Kontaktieren Sie uns, um einen kostenlosen Testzeitraum anzufordern.
Falls keine dieser Optionen für Ihre Kameras funktioniert, empfehlen wir den Einsatz eines Raspberry Pi oder eines anderen günstigen Mikrocomputers (ca. 50 $) am Standort der Kameras. Installieren Sie dort das normale Xeoma und nutzen Sie die FTP-Upload-Option, um das Videomaterial an die Xeoma Cloud zu übertragen. Weitere Informationen zu Raspberry Pi und FTP-Upload.

6.3. Anpassung der Xeoma Videoüberwachungssoftware
Dies ist ein exklusives Sonderangebot für Installateure und Wiederverkäufer!
Wenn Sie Xeoma Videoüberwachungssoftware vertreiben oder dies planen: Warum integrieren Sie nicht Ihre eigenen Unternehmensinformationen?
Die Anpassung von Xeoma ist mit unserem kostenlosen Tool ganz einfach. Mit diesem Utility können Sie Xeoma rebranden, um Ihren Firmennamen, Ihre Adresse, die Supportzeiten sowie Links zu Ihrer Website zu hinterlegen, einen Splashscreen hinzuzufügen, das Xeoma-Icon zu ändern und mehr.
Nutzen Sie diese Gelegenheit für ein vollständig kostenloses Rebranding von Xeoma! Durch die Anpassung ist Xeoma nicht nur perfekt auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zugeschnitten, sondern erinnert diese auch aktiv an Ihr Unternehmen!
Sie können das Rebranding-Utility zum Anpassen von Xeoma hier herunterladen.
Es handelt sich um eine Windows-.exe-Datei, mit der Sie Xeoma für Windows, Linux, Android und Mac OS anpassen können. Sie können alle Optionen einzeln oder kombiniert nutzen.
Probleme bei der Einrichtung? Beachten Sie unseren neuen Schritt-für-Schritt-Leitfaden zur Nutzung des kostenlosen Rebranding-Tools im Bereich Fotoanleitungen.
7.1. Deinstallation und Neuinstallation des Programms
Es wird empfohlen, Xeoma mithilfe der integrierten Tools des Programms zu deinstallieren, wie nachfolgend beschrieben. Dieses Vorgehen gewährleistet eine korrekte Neuinstallation unter Beibehaltung der Dateien oder – falls erforderlich – eine vollständige Entfernung der Xeoma-Dateien.
Dieser Abschnitt beschreibt die Vorgehensweise zur Deinstallation der Desktop-Versionen von Xeoma. Administratoren von Xeoma Pro Your Cloud finden weitere Informationen im Xeoma Pro Your Cloud Setup Guide.
Informationen zu Xeoma-Mobile-Apps finden Sie in Abschnitt 7.1.4. Löschen der Xeoma-Mobilanwendung.
7.1.1. Beenden des Programms
Um bestimmte Aktionen durchzuführen (z. B. das Kopieren von Aufnahmen in den Xeoma-Archivordner), muss Xeoma angehalten werden. Das Vorgehen hängt davon ab, wie Xeoma bei Ihnen betrieben wird, insbesondere ob die Serverkomponente als Dienst für den automatischen Start installiert ist.
Wenn das Programm für den automatischen Start installiert ist, können Sie es auf folgende Weise anhalten:
– Über die Konsole (empfohlen):
Ziehen Sie die ausführbare Xeoma-Datei in die Konsole oder geben Sie den Pfad zu dieser Datei manuell ein, fügen Sie ein Leerzeichen hinzu und geben Sie den folgenden Befehl ein:
-stopservice
und bestätigen Sie mit OK. Die Konsole zeigt die entsprechende Meldung an.
Beispiel für einen vollständigen Befehl: C:\Users\a\Desktop\xeoma.exe -stopservice
Sie können die Xeoma-Serverkomponente mit folgendem Befehl starten: -startservice
– Über die Programmoberfläche:
Wir empfehlen, Xeoma über den Konsolenbefehl anzuhalten. Falls dies nicht möglich ist, können Sie stattdessen die Deinstallationsroutine des Programms nutzen, was jedoch etwas aufwendiger ist.
Um Xeoma über die Oberfläche anzuhalten, öffnen Sie das Hauptmenü und wählen Sie „Installieren“. Ist Xeoma auf diesem Computer installiert, finden Sie in diesem Untermenü die Option „Deinstallieren“. Klicken Sie darauf; es erscheint die Option „Deinstallieren außer Archiv und Einstellungen“. Diese Option entfernt Xeoma aus dem Autostart, sodass es nicht zusammen mit dem System startet, behält jedoch Dateien und Kameraaufnahmen bei. Wir empfehlen diese Option. Nach der Auswahl erscheint eine Systemwarnung – für diese Aktion ist das Passwort des Systemadministrators erforderlich. Geben Sie das Administratorpasswort ein und klicken Sie auf OK.
Wenn das Programm nicht für den automatischen Start installiert ist:
– über die Programmoberfläche (empfohlen):
Schließen Sie Xeoma, beispielsweise durch Klicken auf „Beenden“ im Hauptmenü. Sobald Xeoma geschlossen ist, können Sie die ausführbare Xeoma-Datei auf Ihrem Computer suchen und löschen.
– über das Linux-Terminal:
Ermitteln Sie die PID (Prozess-ID) des Xeoma-Prozesses in top (oder htop).
Führen Sie dann den Befehl kill aus: Geben Sie kill {Xeoma PID} ein und drücken Sie die Eingabetaste.
– über den Windows Task-Manager:
Suchen Sie Xeoma im Reiter „Prozesse“, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Eintrag und wählen Sie im Kontextmenü „Task beenden“.
7.1.2. Neuinstallation des Programms
Wenn Sie das Programm neu installieren müssen – beispielsweise um auf eine ältere Xeoma-Version zurückzukehren oder eine vom Xeoma-Team bereitgestellte temporäre Version zu installieren – folgen Sie den Anweisungen in Abschnitt 4.5.2. Downgrade auf frühere Versionen (Desktop-Versionen).
7.1.3. Vollständige Programmdeinstallation
Um Xeoma vollständig von Ihrem PC zu entfernen, können Sie dies entweder über die Programmoberfläche oder über Terminal/Konsole/Eingabeaufforderung tun. Entscheidend ist dabei, ob Ihr Xeoma für den automatischen Start installiert ist.
Wenn Xeoma für den automatischen Start installiert ist (häufigster Fall):
– Über die Programmoberfläche:
Öffnen Sie das Xeoma-Hauptmenü und wählen Sie „Installieren“. Wenn Xeoma auf diesem Computer installiert ist, finden Sie in diesem Untermenü die Option „Deinstallieren“. Klicken Sie darauf; es werden Ihnen zwei Optionen zur Auswahl angeboten:
„Deinstallieren außer Archiv und Einstellungen“ – entfernt Xeoma aus dem Autostart, verhindert den Start mit dem System und behält Dateien sowie Kameraaufzeichnungen bei (in der Regel erforderlich bei Neuinstallation oder Downgrade auf frühere Xeoma-Versionen – siehe Abschnitt 4.5.2. Downgrade auf frühere Versionen (Desktop-Versionen))
„ALLES deinstallieren“ — entfernt Xeoma aus dem Autostart und löscht alle Aufzeichnungen sowie Programmeinstellungen.
Wählen Sie diese Option, um Xeoma zu deinstallieren und alle zugehörigen Daten zu löschen.
Es erscheint eine Systemwarnung — dieser Vorgang erfordert die Eingabe des Administrator-Passworts. Geben Sie das Administrator-Passwort ein und klicken Sie auf OK.
– Über die Konsole:
Unter Linux oder Windows: Öffnen Sie die Befehlszeile bzw. das Terminal, ziehen Sie die ausführbare Xeoma-Datei in die Konsole oder geben Sie den Pfad manuell ein (unter Linux stellen Sie „sudo“ voran). Fügen Sie dann ein Leerzeichen hinzu und geben Sie entweder
-install -removeexe (entfernt Xeoma aus dem Autostart, verhindert den Start mit dem System, behält aber Dateien und Kameraaufzeichnungen bei) oder
-install -removeall (entfernt Xeoma aus dem Autostart und löscht alle Aufzeichnungen sowie Programmeinstellungen. Wählen Sie diese Option, um Xeoma vollständig zu deinstallieren und alle zugehörigen Daten zu löschen).
Beispiele für vollständige Windows-Befehle:
C:\Users\a\Desktop\xeoma.exe -install -removeexe
C:\Users\a\Desktop\xeoma.exe -install -removeall
Beispiele für vollständige Linux-Befehle:
sudo ./xeoma.app -install -removeexe
sudo ./xeoma.app -install -removeall
Sobald die Eingabe abgeschlossen ist, drücken Sie die Enter-Taste. Für diesen Vorgang ist die Eingabe des Administratorpassworts erforderlich.
Wenn Xeoma nicht für den Autostart installiert ist:
– Über die Xeoma-Benutzeroberfläche:
Falls Sie Xeoma nicht installiert haben, beenden Sie das Programm, beispielsweise über „Beenden“ im Hauptmenü. Sobald Xeoma geschlossen ist, suchen Sie die ausführbare Xeoma-Datei auf Ihrem Computer und löschen Sie sie (meist im Download-Ordner oder in dem Ordner, in den Sie das Archiv entpackt haben).
Mithilfe dieses Tipps finden Sie zudem die Ordner mit Einstellungen und Kameraaufzeichnungen auf Ihrem Computer. Suchen Sie die Xeoma-Ordner und löschen Sie sie manuell.
Um die manuelle Suche und das Löschen von Xeoma-Ordnern zu vermeiden, installieren Sie Xeoma vorübergehend und nutzen Sie anschließend die automatische vollständige Deinstallation, wie zu Beginn von Abschnitt 7.1.3 beschrieben.
– Über die Konsole:
Die empfohlenen Schritte entsprechen denen bei der Entfernung über die Benutzeroberfläche: Beenden Sie Xeoma und löschen Sie die Xeoma-Ordner und -Dateien manuell. Um den Speicherort der Xeoma-Dateien zu ermitteln, nutzen Sie die Systemsuche oder die Informationen auf dieser Seite.
Sie können die nicht installierte Xeoma-Instanz über die Benutzeroberfläche oder – etwas aufwendiger – über die Konsole beenden. Unter Linux oder Windows: Öffnen Sie die Befehlszeile bzw. das Terminal, ziehen Sie die ausführbare Xeoma-Datei in die Konsole oder geben Sie den Pfad manuell ein (unter Linux stellen Sie „sudo“ voran). Fügen Sie dann ein Leerzeichen hinzu und geben Sie
-install -removeexe
ein und drücken Sie die Enter-Taste. Für diesen Vorgang ist die Eingabe des Administratorpassworts erforderlich.
Beispiel für einen vollständigen Windows-Befehl:
C:\Users\a\Desktop\xeoma.exe -install -removeexe
Beispiel für einen vollständigen Linux-Befehl:
sudo ./xeoma.app -install -removeexe
Um die manuelle Suche und das Löschen von Xeoma-Ordnern zu vermeiden, installieren Sie Xeoma vorübergehend und nutzen Sie anschließend die automatische vollständige Deinstallation, wie zu Beginn von Abschnitt 7.1.3 beschrieben.
7.1.4. Deinstallation der Xeoma Mobile App
Die Deinstallation der Xeoma Mobile App für iOS oder Android erfolgt analog zur Entfernung anderer Anwendungen auf Ihrem Gerät. Die genauen Schritte können je nach Betriebssystemversion leicht variieren; nachfolgend finden Sie einige Beispiele, wie Sie Xeoma von Ihrem mobilen Gerät entfernen.
Für Android: Suchen Sie die Xeoma-App auf dem Startbildschirm Ihres Geräts. Halten Sie das App-Icon gedrückt, bis das Papierkorb-Symbol erscheint. Ziehen Sie das Xeoma-Icon auf den Papierkorb. Dadurch wird die Anwendung gelöscht.
Alternativ suchen Sie die Xeoma-App für Android auf dem Startbildschirm, halten Sie diese gedrückt, bis ein Dialogfeld mit verschiedenen Optionen erscheint. Wählen Sie die Option „Löschen“. Es erscheint eine Bestätigungsmeldung. Bestätigen Sie die Entfernung über die entsprechende Schaltfläche, um die Anwendung zu löschen. Beachten Sie, dass das Löschen der vollständigen Android Xeoma-Anwendung (Client und Server) auch alle Anwendungsdateien (Kameraaufzeichnungen, Einstellungen etc.) entfernt.
Für iOS: Suchen Sie die Xeoma-App für iOS auf dem Startbildschirm Ihres Geräts. Halten Sie das App-Icon gedrückt, bis ein Dialogfeld mit verschiedenen Optionen erscheint. Wählen Sie „Löschen“. Es erscheint eine Bestätigungsmeldung. Bestätigen Sie die Entfernung über die entsprechende Schaltfläche, um die Anwendung zu löschen. Alternativ erscheint ein „-“-Zeichen auf dem Icon, wenn Sie das Icon nach dem Öffnen des Dialogfelds weiterhin gedrückt halten. Ein Klick darauf öffnet ebenfalls die Bestätigung zum Löschen.
Informationen zum Löschen von Anwendungen finden Sie im Internet.
7.2. Tipps zur Reduzierung von CPU-Auslastung, Arbeitsspeicherbedarf und benötigtem Festplattenspeicher
Die CPU-Auslastung sinkt signifikant, wenn Sie den MJPEG-Stream für die Ansicht und die Archivierung (oder nur die Ansicht) nutzen. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie die CPU-Last reduzieren.
Die RAM-Auslastung kann hoch sein, wenn die Option „Prerecord" in „Vorschau und Archiv" aktiviert ist. Deaktivieren Sie diese Option, falls die Systemlast zu hoch wird.
HDD-Speicherplatz: Die Speicherkapazität hängt von vielen Faktoren im Sichtfeld ab. Der Speicherbedarf lässt sich jedoch durch die Einrichtung von Bewegungs- und Tagesdetektoren oder durch Zeitplan-Aufnahmen reduzieren. Eine weitere Option ist die Nutzung des Moduls „In Datei speichern“, um Videos mit anderen Codecs (z. B. dem hochkompressiven H.264) zu sichern – so benötigen die Videos weniger Platz, können jedoch nicht mehr mit dem integrierten Xeoma-Player abgespielt werden. Bei RTSP (H264)-Kameras können Sie zudem die direkte Archivierung ohne Re-Encoding nutzen.
KAPITEL 8. GLOSSAR, TERMINOLOGIE
A B C D E F H I L M O P R S T U V W X
A
Aktivierung (manchmal auch Registrierung genannt) – der Vorgang, bei dem eine Lizenz auf Xeoma angewendet wird, um auf eine der kostenpflichtigen Editionen zu wechseln.
Admin-Seite – siehe Kamera-Admin-Seite
Administrator – siehe Xeoma Administrator, Systemadministrator
API – eine Sammlung von Befehlen zur Steuerung des Programms durch Automatisierungssysteme. Xeoma bietet verschiedene APIs in unterschiedlichen Editionen an, mit denen sich verschiedene Aspekte von Xeoma verwalten lassen. Mehr erfahren
Archiv — ein Begriff für alle Videoaufzeichnungen von Kameras in Xeoma, die vom Modul „Vorschau und Archiv" erstellt wurden. Die Aufnahmen können aktuell oder älter sein. Hier mehr über Archive erfahren
Authentifizierung – der Prozess zur Überprüfung der Identität eines Benutzers oder Geräts beim Zugriff auf einen Dienst oder ein System, beispielsweise das Xeoma Videoüberwachungssystem. Dies verhindert unbefugten Zugriff auf Videostreams und die Programmverwaltung.
Automatisierung – die Ausführung bestimmter Aktionen ohne menschliches Eingreifen, zum Beispiel der automatische Start der Aufnahme bei Auslösen eines Detektors oder das Versenden von Benachrichtigungen. Xeoma bietet zahlreiche Module und Funktionen, um Geschäftsprozesse in verschiedenen Branchen, wie etwa der Zutrittskontrolle, zu automatisieren.
B
Backup (auch Sicherungskopie) — die Erstellung einer Kopie der Xeoma-Einstellungen oder des vollständigen Videoarchivs zum Schutz vor Datenverlust oder -beschädigung. Ermöglicht eine schnelle Systemwiederherstellung nach Abstürzen oder Fehlern. Hier zur Backup-Anleitung
Bitrate — eine der Eigenschaften eines Videostreams (neben Auflösung und Bildrate), die definiert, wie viele Daten pro Sekunde übertragen oder aufgezeichnet werden. Gemessen in Kbps oder Mbps. In Xeoma ist die Bitrate der entscheidende Parameter für H.264, H.265, H.266-Streams. Eine höhere Bitrate bedeutet bessere Qualität, verursacht aber eine höhere Netzwerk- und Speicherlast.
Browser – siehe Webbrowser
C
Kamera-Admin-Seite (auch Kamera-Webinterface oder Kamera-Admin-Panel) — eine über den Browser aufrufbare Webseite einer Netzwerkkamera. Die Eingabe der IP-Adresse der Kamera in den Browser öffnet in der Regel diese Seite, auf der Einstellungen und Optionen für die Videovorschau verfügbar sind. Bei 99 % aller Netzwerkkameras vorhanden.
Kette (auch Schema) — eine Kombination aus Xeoma-Modulen, die im Fenster „Detaillierte Einstellungen" erstellt wird und festlegt, welche Funktionen auf eine Kamera angewendet werden.
Client – siehe Xeoma Client
Kommandozeile (auch Konsole oder cmd) — ein Programm (meist unter Windows), das zur Ausführung von Befehlen verwendet wird. Siehe auch: Terminal.
Commercial Edition (auch kommerzielle Version oder kostenpflichtige Edition) — ein Sammelbegriff für die kostenpflichtigen Editionen von Xeoma (Starter, Lite, Standard, Pro), die für den dauerhaften Betrieb eine Lizenz erfordern.
Konfigurationsdatei (auch Config) – eine Hintergrunddatei, in der Xeoma Einstellungen speichert. Bezieht sich üblicherweise auf Einstellungsdateien in Xeoma Pro Your Cloud.
Verbindungsdialog – ein Pop-up-Fenster in Xeoma, in dem die Verbindungsdetails für die Xeoma-Server-Komponente (IP-Adresse, Port, Passwort des Xeoma-Administrators oder Benutzers) festgelegt werden. Der Verbindungsdialog ist über das Hauptmenü -> Fernzugriff erreichbar. Er öffnet sich zudem automatisch, wenn nur die Xeoma-Client-Komponente gestartet wird. Der Verbindungsdialog ist in allen Xeoma-Versionen (Desktop und Mobile) vorhanden, außer in der iOS-App, die stattdessen eine Authentifizierungsseite nutzt.
CUDA — eine Technologie von Nvidia zur Hardwarebeschleunigung, bei der die Grafikkarte (GPU) anstelle der CPU komplexe Berechnungen übernimmt. Mit CUDA kann eine GPU zahlreiche Aufgaben simultan verarbeiten, was die Softwareperformance erheblich steigert – insbesondere bei großen Datenmengen oder rechenintensiven Prozessen wie der Kameraverarbeitung, Videoanalyse und Künstlicher Intelligenz.
D
Decoding (Video-Decoding) — die Umwandlung eines komprimierten Videostreams (z. B. H.264) in ein für die Ansicht und Analyse geeignetes Videoformat. Siehe auch Direktes Speichern im Archiv
Demo-Lizenz – eine spezielle Xeoma-Lizenz, die im Gegensatz zu einer regulären Lizenz nur zeitlich begrenzt gültig ist. Die Demo-Lizenz stellt eine Alternative zur Trial-Edition dar und ermöglicht eine verlängerte Testphase von Xeoma. Demo-Lizenzen können beim Xeoma-Support oder online angefordert werden – beispielsweise hier.
Desktop-Anwendung — Software, die auf einem PC oder Laptop installiert und lokal ausgeführt wird, im Gegensatz zu mobilen Apps oder Web-Apps.
Zielmodule (auch Destinations oder Reaktionen) — ein Sammelbegriff für Xeoma-Module am Ende einer Kette, die eine Reaktion auslösen. Beispiele: Aufzeichnung über „Vorschau und Archiv“, E-Mail-Versand über „E-Mail senden“, das In-den-Vordergrund-Holen des Xeoma-Fensters über „Fenster-Pop-up“ oder das Öffnen eines Webportals über „Webserver“. Weitere Gruppen: Quellen, Filter.
Entwicklung (auch Custom Development oder kostenpflichtige Entwicklung) — die Implementierung neuer Funktionen oder die Optimierung bestehender Features in Xeoma, um individuelle Kundenanforderungen zu erfüllen oder spezifische Aufgaben zu lösen. Bedingungen einsehen
Dialog – ein Fenster der grafischen Benutzeroberfläche (Interface) in Xeoma, über das Benutzer Einstellungen konfigurieren oder Informationen abrufen können.
Direktes Speichern im Archiv — ein Optimierungsmechanismus in Xeoma, der die CPU-Last (und teilweise auch die Netzwerk- und Festplattenlast) durch die Nutzung des Dual-Streaming der Kameras reduziert. Siehe auch: Decoding, Dual-Streaming.
Downgrade (auch Rollback) – das Zurücksetzen von Xeoma auf eine frühere Version; dies ist sinnvoll, wenn Updates durch die Lizenz eingeschränkt sind oder nach einem Update Probleme auftreten.
E
Edition (auch Modus oder Xeoma-Edition) — ein Paket aus Funktionen und Beschränkungen, das als „Plan“ gruppiert ist. Kostenpflichtige Editionen: Pro, Standard, Lite, Starter (erfordern eine Lizenz). Kostenlose Editionen: Free und Trial (keine Lizenz erforderlich).
F
Bildrate (auch FPS, Frames per Second) — eine Eigenschaft des Videostreams, die definiert, wie viele Bilder pro Sekunde angezeigt werden. Je höher die FPS, desto flüssiger wirkt der Videostream. Für „Live"-Video sind typischerweise mindestens 24 Bilder pro Sekunde erforderlich.
Free Edition (auch kostenlose Version oder Free-Modus) — eine der kostenlosen Editionen von Xeoma (neben der Trial Edition), für die keine Lizenz erforderlich ist. Hier mehr über Xeoma-Editionen erfahren
FTP (File Transfer Protocol) — ein Netzwerkprotokoll zur Dateiübertragung. In Xeoma dient FTP dem automatischen Transfer von Videoaufzeichnungen oder Backups auf entfernte FTP-Server, um eine sichere Archivierung außerhalb des Hauptüberwachungsservers zu gewährleisten.
H
Hardware-Key (auch Hardware-Lizenz oder USB-Lizenz) – eine von zwei Xeoma-Lizenzarten. Im Gegensatz zur Software-Lizenz handelt es sich hierbei um ein USB-Gerät, das physisch an die Adresse des Käufers versandt wird. Hier erfahren Sie mehr über Hardware-Keys. Siehe auch: Lizenz.
H.264 (auch H.264+, H.265, H.265+, H.266) – Videocodecs, die Videostreams komprimieren, um Speicherplatz und Bandbreite zu sparen. Neuere Versionen (H.265 und H.266) bieten eine effizientere Kompression als ältere. Siehe auch: MJPEG, RTSP.
HTTP – ein Datenübertragungsprotokoll für Netzwerke. HTTP wird typischerweise zur Übertragung von MJPEG-Streams von Kameras verwendet (während komprimierte Streams wie H.264 über RTSP laufen). HTTP kommt zudem in ONVIF-Systemen und Kamera-Admin-Panels zum Einsatz.
I
Installation (in Xeoma) – der Prozess, Xeoma in den Systemautostart zu integrieren, damit die Software nach einem Neustart automatisch startet. Dies ist nicht mit dem bloßen Starten des Programms nach dem Download gleichzusetzen. In Xeoma erfolgt die Installation manuell (über die Benutzeroberfläche oder Befehle). Ausnahme: Mobile Apps, bei denen die Installation der erste Schritt vor dem Start ist.
Integration – die Einbindung von Xeoma in andere Systeme oder Geräte (z. B. Smart-Home-Systeme, Zutrittskontrolle, Kassensysteme) für einen koordinierten Betrieb.
Interface – die Schnittstelle, über die ein Benutzer mit der Xeoma-Software interagiert; dazu gehören Menüs, Schaltflächen, Fenster und andere grafische Elemente.
IP-Adresse – die Netzwerkadresse eines Geräts, vergleichbar mit einer Telefonnummer für Computer oder Kamera. Sie kann dynamisch (ändert sich regelmäßig) oder statisch (bleibt immer gleich) sowie extern (internetweit eindeutig) oder intern (nur im lokalen Netzwerk verfügbar) sein. Die Kombination „dynamisch intern" wird oft als graue IP-Adresse bezeichnet, die Kombination „statisch extern" als weiße IP-Adresse. Die IP-Adressen der Kameras sind für die Verbindung mit Xeoma erforderlich, die IP-Adresse des Xeoma-Servers für den Fernzugriff.
IP-Kamera (auch: Netzwerkkamera) – eine Kamera mit Netzwerkanschluss, die über das Internet oder ein lokales Netzwerk erreichbar ist. Beispiel: HikVision DS-2CD2683G0-IZS (von Xeoma unterstützt), Reolink Argus Pro (von Xeoma nicht unterstützt). Hier finden Sie Xeomas Liste der unterstützten und nicht unterstützten Kameras
L
Lizenz – das Mittel zur Aktivierung von Xeoma für den kostenpflichtigen (kommerziellen) Modus. In Xeoma gibt es zwei Lizenztypen:
Software-Lizenz (Standard) – ein 25-stelliger Code, der nach dem Kauf in der Regel per E-Mail übermittelt wird.
Hardware-Lizenz – ein Smart-Key auf einem USB-ähnlichen Gerät, das physisch versandt wird.
Lizenzen sind unbefristet (im Gegensatz zu Abonnements), können jedoch Einschränkungen bei den Updates aufweisen.
Localhost – eine spezielle Bezeichnung für die IP-Adresse 127.0.0.1, die den Zugriff auf den aktuellen Computer oder Server innerhalb desselben Systems ermöglicht. In Xeoma wird Localhost im Verbindungsdialog häufig anstelle der internen IP-Adresse für die lokale Softwarekonfiguration verwendet.
Loop-Aufzeichnung – eine Methode zur Archivierung, bei der ältere Aufnahmen automatisch überschrieben werden, sobald der Speicher voll ist. Dieses System gewährleistet, dass die Aufzeichnung nicht unterbrochen wird.
M
Mikrocomputer (auch Single-Board-Computer) – ultrakompakte Computer wie der Raspberry Pi, die sich ebenfalls für die Videoüberwachung mit Xeoma eignen.
MJPEG (Motion JPEG) — ein Videostream aus einer Sequenz von JPEG-Bildern. MJPEG-Streams sind einfach anzuzeigen und zu verarbeiten, verursachen im Vergleich zu modernen Codecs jedoch meist eine höhere Netzlast und einen größeren Speicherbedarf. Siehe auch: Vergleich zwischen MJPEG und H.264. Vergleich von MJPEG und H.264 ansehen
Modul (in Xeoma) — eine Funktion, die als Blockelement dargestellt wird. Durch die Kombination von Modulen im Fenster „Detaillierte Einstellungen“ können Sie Ketten erstellen und konfigurieren, welche Funktionen auf eine Kamera angewendet werden sollen.
Multi-Server-Verbindung (auch: Multi-Server-Modus) — eine Art der Fernverbindung, bei der sich der Xeoma-Client gleichzeitig mit mehreren Xeoma-Servern verbindet. In diesem Modus stehen nicht alle Xeoma-Funktionen und Verbindungstypen zur Verfügung. Details
O
ONVIF — ein gängiger Standard, der die Zusammenarbeit von Kameras verschiedener Hersteller mit Xeoma ermöglicht.
P
P2P — eine Methode für Fernverbindungen ohne komplexe Konfiguration. Der Begriff bezeichnet meist die integrierte Xeoma-Funktion zur Remote-Verbindung vom Xeoma-Client zum Server. Gelegentlich ist damit auch die native Fähigkeit bestimmter Kameras gemeint, ohne IP-Adresse gefunden zu werden. Weitere Details
Kaufversion — siehe Commercial Edition
Port-Weiterleitung — eine Router-Konfiguration, die externe Anfragen an spezifische interne IP-Adressen und Ports leitet. In Xeoma erforderlich für den Fernzugriff mit einer öffentlichen (weißen) IP-Adresse. Eine Alternative hierzu ist die integrierte P2P-Verbindung von Xeoma.
Ports — digitale Ein-/Ausgangspunkte für den Datentransfer, die für die Kommunikation zwischen Kameras und Servern genutzt werden. Neben der IP-Adresse sind die Port-Einstellungen entscheidend für eine korrekte Verbindung und den Fernzugriff. Siehe auch: Port-Weiterleitung
PTZ (Pan, Tilt, Zoom) — ein Kameratyp mit Schwenk-, Neige- und Zoomfunktion. Xeoma unterstützt zahlreiche PTZ-Funktionen; hier mehr erfahren.
R
Raspberry Pi Kamera-Modul – ein spezieller Kameratyp für Raspberry Pi-Mikrocomputer, der über ein Flachbandkabel angeschlossen wird. In Xeoma wird er als USB-Kamera angezeigt.
Reaktionen (auch Reaktionsmodule genannt) — siehe Zielmodule.
Rebranding (auch Customization genannt) — die Möglichkeit, Name, Links, Icons und Farben von Xeoma anzupassen. Es gibt eine kostenlose Option sowie eine kostenpflichtige Anpassung. Siehe auch: Entwicklung
Registry (unter Windows) — eine zentrale Windows-Datenbank für System- und Programmeinstellungen, einschließlich der Parameter von Xeoma. Durch das Bearbeiten des Xeoma-Registry-Eintrags lässt sich beispielsweise eine Startverzögerung einrichten. Siehe auch: Xeoma-Einstellungen-Ordner.
Fernzugriff (auch Fernverbindung genannt) — die Möglichkeit, von einem anderen Gerät auf Xeoma zuzugreifen (zur Ansicht von Kameras, Archiven oder zur Verwaltung der Einstellungen).
Renewals — ermöglicht den Bezug und die Nutzung neuer Xeoma-Versionen auch nach Ablauf des kostenlosen Update-Zeitraums einer Lizenz. Der Begriff umfasst sowohl den Verlängerungsvorgang als auch spezielle Verlängerungslizenzen. Mehr über Renewals erfahren
Reseller (auch Partner genannt) — eine Person oder Organisation, die Xeoma vertreibt (online oder offline). Xeoma kann im Paket mit Dienstleistungen (z. B. als Teil einer Videoüberwachungs- oder Smart-Home-Lösung), integriert in ein Produkt (z. B. als NVR) oder einfach als Standalone-Software verkauft werden. Bedingungen anzeigen
Rollback – siehe Downgrade
RTSP (Real-Time Streaming Protocol) — ein Netzwerkprotokoll zur Steuerung der Echtzeit-Übertragung von Streaming-Videos (üblicherweise in den Codecs H.264, H.265, H.266) von IP-Kameras.
S
Schema — siehe Kette.
Server — in der Regel: der Computer, auf dem die Xeoma-Serverkomponente ausgeführt wird.
Xeoma Server-Komponente — siehe Xeoma Server-Komponente
Smart Home — ein Hausautomationssystem zur integrierten Steuerung von Beleuchtung, Klima, Sicherheit und Videoüberwachung. Xeoma lässt sich in Smart-Home-Systeme integrieren. Hier mehr erfahren
Startfenster — siehe Willkommensfenster.
Statische IP-Adresse — siehe IP-Adresse.
Abonnement – ähnlich einer Lizenz, jedoch für zeitbasierte Dienste (z. B. Xeoma Cloud, Repeater).
Systemadministrator — in der Regel: der Hauptbenutzer des Betriebssystems mit vollständigen Kontrollrechten (Installieren von Programmen, Ausführen von Befehlen usw.). In seltenen Fällen: kann auch den Xeoma-Administrator bezeichnen.
T
TCP/UDP – die primären Netzwerkprotokolle für die Datenübertragung. TCP gewährleistet eine zuverlässige Zustellung, während UDP eine schnellere Übertragung mit möglichem Datenverlust bietet. Xeoma nutzt je nach Aufgabe beide Protokolle. Die Auswahl erfolgt in den Einstellungen der „Universal Camera“ unter „Transmission Protocol Type“
Terminal (gelegentlich auch Konsole) — ein Programm zur Ausführung von Befehlen, ähnlich der Befehlszeile, für Linux und macOS.
Trial Edition (auch Testversion, Trial Version) — eine der kostenlosen Xeoma-Editionen zum Testen von Funktionen und Möglichkeiten. Standardmäßig entspricht sie der umfangreichsten Edition – Xeoma Pro, kann jedoch auf andere Editionen umgestellt werden. Nach dem Testzeitraum wird empfohlen, eine Lizenz zu erwerben und Xeoma zu aktivieren.
Trigger — der Moment, in dem ein Xeoma-Modul (z. B. Bewegungs- oder Geräuschdetektor) ein Ereignis erkennt, das den festgelegten Bedingungen entspricht. Trigger lösen Reaktionen wie Aufnahmen, Benachrichtigungen oder Alarme aus.
U
UDP – siehe TCP/UDP
Updates – neue Xeoma-Versionen sowie allgemein die Möglichkeit, neuere Versionen von Xeoma zu beziehen und zu nutzen. Diese Möglichkeit kann durch die Lizenz eingeschränkt sein.
Benutzer — im weiteren Sinne: jede Person, die Xeoma oder das Betriebssystem nutzt.
„Benutzer“ (auch: Operatoren-Konten, Zugriffsrechteverwaltung, Operator-Profile, Konten) — eine Xeoma-Funktion zur Erstellung von Konten mit differenzierten Zugriffsrechten für Kameras und Funktionen. Konfiguration durch den Xeoma-Administrator unter Hauptmenü → Fernzugriff → Benutzer. Hier mehr erfahren
V
Video-Stream (auch Stream) — Live-Video von Überwachungskameras. Siehe auch: RTSP.
Visualisierung (auch Bewegungsvisualisierung) – grafischer Effekt, der über den Stream gelegt wird, um ein vom Bewegungsdetektor erkanntes Objekt oder dessen Bewegungspfad hervorzuheben. Im weiteren Sinne bezeichnet dies grafische Effekte, die die Erkennung durch andere Videoanalytik-Module (z. B. Gesichtserkennung) anzeigen. Mehr zur Bewegungsvisualisierung erfahren Sie hier
W
Webbrowser (auch Browser, Internetbrowser) — ein Programm zum Zugriff auf das Internet. Beispiele: Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge, Internet Explorer.
Willkommensfenster (auch Startfenster genannt) — ein in Xeoma erscheinendes Popup, meist beim ersten Start, das nützliche Setup-Optionen enthält (Aktivierung, Installation, Fernzugriff usw.).
X
Xeoma Administrator — der Hauptbenutzer von Xeoma mit vollen Rechten zur Änderung von Einstellungen, zur Ansicht von Kameras und (in einigen Editionen) zur Erstellung weiterer Benutzer. Dies ist ein konditionales Konzept: Wer Xeoma installiert oder ausführt, wird zum Administrator. Das Hauptpasswort von Xeoma ist das Passwort des Administrators. Jede Xeoma-Serverinstanz hat immer einen Administrator (dieser kann nicht gelöscht werden), aber dasselbe Konto kann gleichzeitig von mehreren Geräten aus genutzt werden (auch von verschiedenen Personen, wobei alle über volle Rechte verfügen).
Xeoma Client (auch Client-Komponente genannt) — eine der beiden Komponenten der Xeoma-Architektur. Der Client dient der Konfiguration und der Videodarstellung. Die zweite Komponente — der Server — übernimmt die Kameraverarbeitung und die Bereitstellung der Funktionen. Mehr zur Architektur von Xeoma erfahren
Xeoma Server Part (auch Xeoma Server genannt) — eine der beiden Komponenten der Xeoma-Architektur. Der Server läuft im Hintergrund, verwaltet die Kameras und die Verarbeitung, während Konfiguration und Überwachung über den Client erfolgen. Mehr zur Architektur von Xeoma erfahren
Typische Anwendungen. Szenarien.
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Xeoma für Sicherheitspersonal
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Ziel der Videoüberwachung für CCTV-Operatoren: Die Live-Überwachung für Sicherheitskräfte zu optimieren und Herausforderungen wie Ablenkung, Ermüdung und Konzentrationsverlust entgegenzuwirken, die proportional zur Zeit und der Anzahl der zu überwachenden Kameras steigen. Lösungen von Xeoma: –Benutzerprofile mit der Möglichkeit, den Zugriff auf bestimmte Kameras, Archive und Funktionen zu beschränken oder freizugeben. Erstellen Sie ein spezifisches Benutzerprofil und teilen Sie dem Sicherheitspersonal das Passwort für die Verbindung zum Xeoma-Server mit. Verwaltung umfangreicher Kameraanlagen: Ermöglicht dem Sicherheitspersonal, während der Überwachung andere Aufgaben zu erledigen. Empfohlene Produkte – Xeoma oder bei Bedarf Xeoma Pro. |
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Xeoma für Sicherheitsadministratoren
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Ziel eines Videoüberwachungssystems für Sicherheitsadministratoren: Aufbau eines Videoüberwachungssystems, das fehlerfrei und ohne menschliche Überwachung läuft. Empfohlene Produkte – Xeoma Standard oder Xeoma Pro |
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Videoüberwachung für zu Hause
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Ziel der Videoüberwachung für zu Hause: Schutz Ihres Hauses und des Vorgartens vor dem Eindringen Fremder. Lösungen von Xeoma: Das Modul Bewegungserkennung erkennt bewegte Objekte und startet die Aufnahme. Der „Loitering-Detektor" erkennt, ob sich Personen über einen gewissen Zeitraum in verdächtiger Nähe Ihres Grundstücks aufhalten. Der „Cross-Line-Detektor" erkennt, ob Lieferanten, Postboten usw. Sperrbereiche betreten haben, anstatt nur an der Tür zu bleiben. Das Modul E-Mail-Versand informiert Sie per E-Mail über Notfälle. Der Webserver ermöglicht die Übertragung von Kamerabildern auf eine Website. So können Sie die Bilder mit Familie oder Freunden teilen. Empfohlene Produkte für die Heimüberwachung – Xeoma Starter, Xeoma Lite, Xeoma Standard (oder Xeoma Pro, falls erforderlich) Lesen Sie auch: Videoüberwachung für den privaten Gebrauch oder kleine Systeme |
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Bürosicherheit mit Xeoma
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Ziel: Sicherung des gesamten Geländes. Lösung von Xeoma: Der Bewegungsdetektor in Kombination mit dem Zeitplaner benachrichtigt Sie bei Bewegungen außerhalb der Geschäftszeiten. Das Modul Gesichtdetektor findet automatisch Gesichter. ANPR erkennt Fahrzeugkennzeichen basierend auf White- und Blacklists. Die E-Map zeigt alle Ihre Kameras auf dem Grundriss an. Im Notfall können Sie so die exakte Position der Kameras auf dem Gelände ermitteln und sofort Hilfe entsenden. Ziel: Kontrolle der Anwesenheit und Produktivität der Mitarbeiter. Lösung von Xeoma: Die Option „Nur Bewegungslosigkeit erkennen" des Bewegungsdetektors hilft, Leerlaufzeiten zu vermeiden. Die Module Gesichtserkennung oder „Crowd-Detektor" werden ausgelöst, wenn sich mehr Personen als erwartet im Sichtfeld der Kamera befinden. Das Modul Besucherzähler ermöglicht das Zählen von Mitarbeitern beim Betreten und Verlassen des Büros. Bei PTZ-fähigen Kameras folgt das PTZ-Tracking automatisch einem bewegten Objekt. Empfohlene Produkte – Xeoma Standard oder Xeoma Pro |
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Einzelhandelssicherheit mit Xeoma-Videoüberwachung
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Ziel der Sicherheit im Einzelhandel: Aufdeckung von Betrugsfällen, Klärung von Reklamationen und Kontrolle von Kassenfehlbeträgen. Lösung von Xeoma: HTTP-Markierung ermöglicht die Synchronisation von Xeoma mit einer Kasse und die Überprüfung von Kassenbons. Ziel der Einzelhandelssicherheit: Kontrolle des Kundenstroms. Lösung von Xeoma: Das Modul Besucherzähler erfasst Personen, die das Geschäft betreten oder verlassen. Alle erfassten Daten werden in einer CSV-Datei zur Analyse gespeichert. Ziel der Ladensicherung: Einbruchsprävention durch Fenster. Lösung von Xeoma: Der Geräuschedetektor wird aktiv, wenn ein lautes Geräusch erkannt wird (z. B. zerbrechendes Glas oder Alarmsignale). Ziel der Ladensicherung: Schutz von Überwachungsaufzeichnungen vor Diebstahl bei Raubüberfällen. Lösung von Xeoma: Xeoma Cloud oder Xeoma Pro Your Cloud speichert Ihre Aufzeichnungen sicher in der Cloud. Ein Computer im Geschäft ist nicht erforderlich; eine Kamera genügt. Selbst wenn die Kamera gestohlen wird, bleiben Ihre Aufzeichnungen sicher und sind jederzeit für Sie abrufbar. Empfohlene Produkte – Xeoma, Xeoma Pro, Xeoma Cloud. Weiterlesen: Installation von Überwachungskameras im Einkaufszentrum |
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Sicherheit in Schulen mit Xeoma
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Ziel: Überwachung der Schüleraktivitäten im Computerraum und Gewährleistung der Schulsicherheit. Lösung von Xeoma: Das Modul Bildschirmaufnahme zeigt den Inhalt von Computerbildschirmen an. Empfohlene Produkte – Xeoma, Xeoma Pro. 20 % Rabatt auf Xeoma-Lizenzen für Bildungseinrichtungen. |
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Sicherheit in Kliniken mit Xeoma
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Ziel: Überwachung des medizinischen Personals, Monitoring des Patientenzustands und Gewährleistung der Kliniksicherheit. Lösung von Xeoma: Der Geräuschedetektor meldet Signaltöne von Klinikgeräten (die auf eine Verschlechterung des Patientenzustands hinweisen können) oder Hilfeschreie. Das Modul Besucherzähler erfasst, wie häufig das Personal das Patientenzimmer aufsucht, um eine fachgerechte Betreuung und ausreichende Aufmerksamkeit sicherzustellen. Mit dem Zusatzmodul Alterserkennung können Sie gezielt nur auf ältere Personen reagieren und jüngeres Personal ignorieren. Empfohlene Produkte – Xeoma Pro. |
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Flughafensicherheit mit Xeoma
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Ziel: Kontrolle herrenloser Gegenstände sowie Gewährleistung der Flughafensicherheit. Lösung von Xeoma: Detektor für herrenlose Objekte: erkennt Gegenstände, die über einen bestimmten Zeitraum unbeaufsichtigt bleiben. Das Zusatzmodul Drohnendetektion erkennt UAVs und benachrichtigt autorisiertes Personal über Benachrichtigungsmodule. Empfohlene Produkte – Xeoma Pro. Unsere Videos ansehen: Drohnendetektion und Flughafensicherheit |
Typische Ziele der Videoüberwachung und deren Umsetzung in Xeoma
Kameras, Quellen, Ansicht
• Nutzung von Videoquellen, die keine Kameras sind (Bildschirmaufnahme, Dateiwiedergabe etc.) – fügen Sie über das „+“-Menü im unteren Bereich ein Standardschema hinzu, entfernen Sie das Modul „Universal-Kamera“ und ersetzen Sie es durch das gewünschte Modul aus dem oberen Bereich
* Fisheye-Entzerrung – Modul Fisheye-Entzerrung
* Automatische Umschaltung auf eine Ersatzkamera bei Ausfall einer anderen – Modul Relais-Schalter
• Einbetten von Kameras in die eigene Website – Modul Webserver
* Kamerabilder im Browser ansehen – Modul Webserver
• Hinzufügen von Datums- und Zeitangaben zu Live-Bild und Archiv – Modul Markierung
* Hinzufügen von benutzerdefiniertem Text-Overlay zu Live-Bild und Archiv – Modul Markierung
• Hinzufügen von GPS-Overlay zu Live-Bild und Archiv – Modul Markierung
* Ändern der Schriftgröße für das Markierungs-Overlay von Xeoma – Option in den Einstellungen des Moduls Markierung
• Schriftgröße des kamerainternen Datums-/Zeitstempels ändern – Einstellungen in der Web-Administration der Kamera prüfen (außerhalb von Xeoma)
* Schriftgröße des Kameranamens auf dem Hauptbildschirm ändern – Option unter Layouts -> Fenstereinstellungen
* Steuerung der Schwenk-, Neige- und Zoomfunktionen der Kamera in der Xeoma-Benutzeroberfläche – PTZ-Steuerung in der unteren Leiste oder im Vorschaufenster der Kamera. Siehe auch
• Steuerung der Schwenk-, Neige- und Zoomfunktionen der Kamera in der Browser-Ansicht – PTZ-Steuerung im Modus „Einzelkamera-Ansicht" (PRO-Lizenz erforderlich)
* PTZ-Verbindung der Kamera – Einstellungen des Moduls Universelle Kamera
• Schnelles Hinzufügen einer vorkonfigurierten Kette mit optimalen Einstellungen – einsatzbereite Ketten in der oberen Modulleiste
• Simultane Ansicht von Kameras von mehreren Servern (Netzwerk-Clustering) – Hauptmenü -> Fernzugriff -> Multi-Server-Modus
• MJPEG-IP-Kamera emulieren – Webserver
* H.264-IP-Kamera emulieren – Modul RTSP-Broadcasting (PRO) oder Option webRTC-Streaming im Webserver (PRO)
* Snapshot in der Live-Ansicht – Option „Screenshot“ im Hauptmenü oder „Screenshot“-Button in der unteren Leiste
• Snapshot im Archiv – Option „Screenshot“ im Menü des Archiv-Viewers
* Automatische periodische Snapshots – Modul Bildschirmaufnahme
* JPEG-Bild oder MJPEG-Video als Videoquelle nutzen – Modul Dateilesung
• Von anderen Xeoma-Instanzen gesendete Videostreams als Videoquelle nutzen – Modul Andere Xeoma
• Über einen FTP-Server bereitgestellte Videos als Videoquelle nutzen – Modul FTP-Empfänger
* Ghosting-Effekte bei Videos oder Standbildern – siehe Fehlerbehebung bei Bildverzerrungen
• Reihenfolge der Kameras ändern – Vorschaufenster der Kamera an die gewünschte Position ziehen
* Kamera in einem großen Slot platzieren, der von kleineren Kamera-Slots umgeben ist – Option im Menü „Layouts" in der unteren Leiste
• Xeoma-Fenster bei Auslösung einblenden – Modul Pop-up-Fenster und „Mobile Benachrichtigungen" für iOS und Android (ab Version 20.10.22)
• Gruppierung von Kameras – Geräteliste im Hauptmenü
Aktivierung, Registrierung, Lizenzen
• Verlängerungen für Xeoma/Xeoma Pro Lizenzen aktivieren (Zeitraum für kostenlose Updates verlängern) – Hauptmenü -> Registrierung -> Aktivieren (entsprechender Verlängerungsschlüssel erforderlich)
* Repeater aktivieren – Hauptmenü -> Fernzugriff -> Repeater-Einrichtung -> Abonnement (Repeater-Abonnement erforderlich)
• Verlängerungen für Xeoma Lite aktivieren – Xeoma Lite unterstützt diese Funktion nicht
* Informationen über aktivierte Lizenzen einsehen – Hauptmenü -> Informationen -> Aktive Lizenzen oder Hauptmenü -> Informationen -> Über
* Xeoma/Xeoma Starter/Xeoma Standard/Xeoma Lite/Xeoma Pro Lizenz aktivieren (Wechsel zur kommerziellen Version, Registrierung) – Hauptmenü -> Registrierung -> Aktivieren (entsprechende Lizenz erforderlich)
• In den Testmodus wechseln – Option unter Hauptmenü -> Registrierung
* Prüfen, ob eine neuere Xeoma-Version verfügbar ist – Hauptmenü -> Informationen -> Nach Updates suchen
• Xeoma auf eine neuere Release-Version aktualisieren – Hauptmenü -> Informationen -> Nach Updates suchen
* Xeoma auf eine neuere Beta-Version aktualisieren – Option „Auf Beta-Versionen aktualisieren“ unter Hauptmenü -> Informationen -> Nach Updates suchen
• Lizenzen für Xeoma Starter aktivieren – Hauptmenü – Registrierung – Aktivieren (stellen Sie sicher, dass Version 20.10.13 oder neuer verwendet wird)
• Lizenzen für Xeoma Cloud aktivieren – keine Aktivierung erforderlich; der Zugriff erfolgt automatisch nach Abschluss des Abonnements
Archiv, Bewegungsmelder
* Import von der Speicherkarte der Kamera (SD-Karten-Synchronisation) – Option „Von SD-Karte herunterladen" im Modul Vorschau und Archiv (für ONVIF-Kameras, PRO-Edition)
* Betreten von Sperrbereichen – Modul Bewegungsmelder, Modul Linienüberquerung oder Modul Objekterkennung (falls die Art des Objekts ebenfalls relevant ist)
• Simultane Ansicht mehrerer Archive – Schaltfläche „Wiedergabe“ im unteren Bedienfeld (PRO-Edition)
• Bewegungsvisualisierung in der Live-Ansicht – Menü Visualisierungseinstellungen im Menü Layouts im unteren Bedienfeld
* Bewegungsvisualisierung im Archiv – Menü Visualisierungseinstellungen im Menü Layouts im unteren Bedienfeld (PRO-Edition)
• Visualisierung von Bewegungspfaden – Menü Visualisierungseinstellungen im Menü Layouts im unteren Bedienfeld (PRO-Edition)
* Bewegungserkennung – Modul Bewegungsmelder
• Erkennung von Bewegungsmangel – Option „Nur Abwesenheit von Bewegung erkennen“ im Modul Bewegungsmelder oder Modul Detektor für liegen gebliebene Objekte
* Eliminierung von Fehlalarmen durch Wolken und Schatten – Erkennungsmethode „Mit akkumuliertem Hintergrund vergleichen“ im Modul Bewegungsmelder
• Eliminierung von Fehlalarmen – Optionen „Empfindlichkeitsschwelle“, „Objektgröße“, „Bewegungen kürzer als ignorieren“ sowie der Erfassungsbereich im Modul Bewegungsmelder
• Schnelles Fernsteuern von Aufzeichnung, Filtern oder Zielmodulen (z. B. automatisch über Automatisierungssysteme oder manuell im Browser) – Modul HTTP Switcher
* Schnelles Ein- und Ausschalten der Aufzeichnung oder anderer Module über die Xeoma-Oberfläche – Modul Button Switcher
• Schnelles Ein- und Ausschalten von Kameras über die Xeoma-Oberfläche – Option „Kameras ein/aus“ im Hauptmenü
* Schnelles Ein- und Ausschalten aller Module über die Xeoma-Oberfläche – Module im linken Popup-Bedienfeld des Bildschirms Schnelleinstellungen aktivieren/deaktivieren
• Aufzeichnung nur tagsüber – Day Detector
* Aufzeichnung nur nachts – Modul Scheduler
• Aufzeichnung zu bestimmten Zeiten und Daten – Modul Scheduler
• Aufzeichnung von zwei oder mehr Kameras in ein gemeinsames Archiv – Modul Unitor
* Änderung der Bildauflösung für die Live-Ansicht und alle nachfolgenden Module – Modul Image Resize
• Änderung der Bildauflösung nur für Archive – Option in den Einstellungen des Moduls Live-Ansicht und Archiv
* Speichern von Videos im Archiv mit geringerer Qualität oder niedrigerer Bildrate (fps) zur Platzersparnis – Option in den Einstellungen des Moduls Live-Ansicht und Archiv
* Bildzoom im Archiv-Viewer – Zoom ein-/ausschalten im Menü des Archiv-Viewers (PRO)
• Download von Videos aus dem Archiv-Viewer – Option „Exportieren“ im Menü des Archiv-Viewers
• Speichern von Videos im gewünschten Format – Modul In Datei speichern
* Archivaufnahmen ansehen – Schaltfläche „Wiedergabe“ in der oberen rechten Ecke des Kamera-Vorschaufensters (Modul Live-Ansicht und Archiv erforderlich)
• Suche nach Datum und Uhrzeit im Archiv-Viewer – Nutzung der Zeitachse und der Kalenderschaltfläche des Archiv-Viewers
Funktionen und Module
• Modul aus einem Schema entfernen – Papierkorb in den Moduleinstellungen; Klick auf das weiße Verbindungskabel zwischen zwei Modulen; Modul zurück in das obere Modulbedienfeld ziehen
* Modul zu einem Schema hinzufügen – Modul aus dem oberen Modulbedienfeld an die gewünschte Stelle im Schema ziehen; Klick auf das Modul im oberen Modulbedienfeld
• Automatisierte Erkennung von Gesichtern – Modul Face Recognition oder Face ID für die Zwei-Faktor-Authentifizierung
* Interaktive Objektkarte – Option eMap im Menü „Layouts“
• Synchronisation von Kassen/POS-Systemen mit IP-Kameras – Modul HTTP Marking
* Erkennung von Menschenansammlungen – Modul Crowd Detector, Modul Face Recognition oder Modul Besucherzähler
• Linienüberquerung und Alarme – Modul Linienüberquerung oder Modul Besucherzähler in Kombination mit den erforderlichen Benachrichtigungsmodulen
* Unkenntlichmachen (Maskierung) von Bildbereichen privater Grundstücke – Modul Privacy Masking
• Verfolgung beweglicher Objekte (Tracking) – PTZ-Tracking-Modul in Kombination mit dem Bewegungsmelder
* Personalüberwachung – Module Bewegungsmelder, Gesichtserkennung, Bildschirmaufnahme, Mikrofon
• Erkennung lauter Geräusche (z. B. Glasbruch, Schüsse, Explosionen) – Geräuschdetektor in Kombination mit den Modulen Mikrofon oder Universalkamera (oder, falls die Art des Geräuschs entscheidend ist – Geräuschereignisdetektor (Zusatz))
* Unterscheidung von Objekttypen, Reaktion auf spezifische Objekte – Objekterkennung (Zusatz)
• Erkennung falscher Laufrichtung – Modul Linienübertrittdetektor
* Protokollierung von Problemen, Fehlern und Programmereignissen – Option „Gefundene Probleme in Logdatei speichern“ im Modul Problemdetektor
• Berichte zur Anzahl betretender oder verlassender Personen – Option „Daten in CSV-Bericht speichern“ im Modul Besucherzähler
• Benutzerprofile (Operatoren) erstellen – Menü „Benutzer“ im Hauptmenü -> Fernzugriff
* Zugriffsbeschränkung auf bestimmte Kameras/Funktionen für einzelne Operatoren – Menü „Benutzer“ im Hauptmenü -> Fernzugriff
• Administrator-Passwort bzw. Passwort für Fernzugriff ändern – Menü „Benutzer“ im Hauptmenü -> Fernzugriff
* Verlorenes Administrator- oder Fernzugriff-Passwort – Konsolenbefehl -showpassword
• Fernzugriff auf einen entfernten Xeoma-Server – Hauptmenü -> Fernzugriff -> Verbinden mit
* Verbindung zu einem entfernten Server ohne externe IP-Adresse – Repeater
• Hochladen von JPEG-Bildern und Videos auf einen FTP-Server – Modul FTP-Upload
* Senden von HTTP-Requests an andere Geräte – HTTP-Request-Sender
• Kindersicherung – Modul Bildschirmaufnahme
* Streaming von Video- oder Audiostreams an andere Xeoma-Instanzen – HTTP-Upload-Modul
• Nutzung von LDAP-Autorisierungsdaten in Xeoma – LDAP-Einstellungen
* Sprache ändern – Option „Sprache“ im Hauptmenü
• Zugriff auf Xeoma-Server per Passwort schützen (auf demselben Computer) – Option „Dieses Passwort verwenden...“ im Installationsdialog aktivieren und „Passwort merken“ im Verbindungsdialog deaktivieren
* Interface skalieren (z. B. für mobile Displays) – Option unter Layouts -> Fenstereinstellungen
• Xeoma Cloud: Anbindung von Kameras ohne statische IP-Adresse – Modul FTP-Empfänger
Benachrichtigungen, Reaktionen
* Alarmton bei Auslösung abspielen – Modul Sound-Alarm
* E-Mail-Benachrichtigung bei Notfällen – E-Mail-Versand in Kombination mit Bewegungsdetektor, Geräuschdetektor, Problemdetektor etc.
• SMS-Benachrichtigung bei Notfällen – SMS-Versand in Kombination mit Bewegungsdetektor, Geräuschdetektor, Problemdetektor etc.
* Benachrichtigung bei Kameraausfall oder eingefrorenem Bild – Problemdetektor + E-Mail-/SMS-Versand
• Benachrichtigung bei Sabotage oder Verdeckung der Kameras – Problemdetektor + E-Mail-/SMS-Versand
* Benachrichtigung bei knappem Festplattenspeicher – Problemdetektor + E-Mail-/SMS-Versand
• Benachrichtigung bei knappem Arbeitsspeicher – Problemdetektor + E-Mail-/SMS-Versand
* Benachrichtigung bei zu hoher Prozessorlast – Problemdetektor + E-Mail-/SMS-Versand
• Benachrichtigung bei Modem-/Router- oder Internetausfall – Problemdetektor + E-Mail-/SMS-Versand
* Benachrichtigung über unerwartete Neustarts von Xeoma – Problemdetektor + E-Mail-/SMS-Versand
• Benachrichtigung bei Datenbankproblemen – Problemdetektor + E-Mail-/SMS-Versand
Einfacher Leitfaden für den Einstieg – auch für Anfänger
Beim ersten Start von Xeoma sehen Sie Folgendes:

Klicken Sie mehrmals in einen leeren Bereich, um alle Meldungen zu überspringen und direkt mit der Arbeit zu beginnen. Befinden sich Ihre Kameras im selben lokalen Netzwerk,
– Moment! Woher weiß ich, ob das zutrifft?
Das lokale Netzwerk wird von Ihrem Router aufgebaut. Grundsätzlich gehört jedes Gerät in dessen Reichweite zu diesem Netzwerk. Sind die Kameras also nicht zu weit vom Router entfernt, befinden sie sich im lokalen Netzwerk. Am einfachsten prüfen Sie dies über die Admin-Oberfläche Ihres Routers im Browser: Dort finden Sie eine Liste aller verbundenen Geräte. Notieren Sie sich die IP-Adressen – diese sehen etwa so aus: 192.168.0.5, 192.168.0.3. Dies sind lokale IP-Adressen, die von außen nicht erreichbar sind.
Das Hinzufügen dieser Kameras ist unkompliziert: „+" → Einfache Suche nach lokalen Kameras:

Kurz darauf werden die Kameras angezeigt:

Ein einfaches System, oder? Während der Suche kann folgende Meldung erscheinen:

Die hierfür benötigten Daten finden Sie im Handbuch der Kamera (bei Standardwerten wie admin/admin müssen Sie nichts eingeben – Xeoma verwendet diese Zugangsdaten automatisch).
Befinden sich die Kameras in verschiedenen Netzwerken, benötigen sie statische, feste IP-Adressen. Diese erhalten Sie von Ihrem Internetprovider (dieser weist Sie auch in die Einrichtung ein). Sobald die Kamera über eine statische, öffentliche IP verfügt, fügen Sie sie in Xeoma über „+" → Suche nach IP/Passwort hinzu. Es öffnet sich folgendes Fenster:

Sie benötigen Benutzernamen und Passwort; die IP-Adresse wird von Ihrem Internetprovider zugewiesen, der Port ist typischerweise 80. Manche Kameras nutzen ungewöhnliche Ports; prüfen Sie dies zur Sicherheit in der Admin-Oberfläche. Die entsprechende Seite sieht etwa so aus:

Sobald die Kameras hinzugefügt sind, fungiert dieser Rechner als Ihr Server. Über das Zahnrad-Symbol gelangen Sie zu den Einstellungen. Wie Sie sehen, nutzt Xeoma ein einfaches Ketten-System. Dies ist die Standard-Modulkette, die Xeoma für jede Kamera erstellt:

Sie arbeitet gleichzeitig auf zwei Ebenen:
Ihr Überwachungssystem ist fast einsatzbereit; Sie müssen nur noch den „Bewegungsdetektor“ und „E-Mail senden“ konfigurieren.
Um Ihren Server von einem anderen Gerät zu steuern (z. B. Android oder iPhone), nutzen Sie den Fernzugriff. Jedes dieser Geräte agiert als Client. Dies ist eine einfache „Client-Server-Architektur“. Laden Sie die Xeoma-App herunter und wählen Sie Hauptmenü → Fernzugriff → Verbinden mit. Es erscheint dieses Fenster:

Geben Sie im ersten Feld die IP-Adresse Ihres Servers ein. Befinden sich Server und Client im selben Netzwerk, genügt die lokale IP des Servers (192.168.x.x). Die IP-Adresse Ihres Servers finden Sie in eben jenem Fenster auf dem Server unter IP-Adresse dieses Computers für die Verbindung. Andernfalls benötigt der Server entweder eine statische, feste IP oder einen aktivierten Repeater (eine benutzerfreundliche Lösung für dieses Problem).
Ein letzter Schritt macht Ihr System unabhängig. Damit Xeoma nach einem Neustart des Servers automatisch startet und keine Aufnahmen verloren gehen, wählen Sie Hauptmenü → Installieren → Installieren und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Server-Komponente von Xeoma als Dienst automatisch starten.
Installation der Xeoma Videoüberwachungs-Software für Linux ohne grafische Oberfläche (z. B. Raspberry Pi auf ARM) (via Terminal)
Wenn Sie eine Linux-Serverversion nutzen oder die Installation über die Konsole durchführen möchten, öffnen Sie das Terminal und führen Sie folgenden Befehl aus:
wget https://felenasoft.com/xeoma/downloads/latest/linux/xeoma_linux64.tgz (für 64-Bit-Systeme)
oder
wget https://felenasoft.com/xeoma/downloads/latest/linux/xeoma_linux.tgz (für 32-Bit-Linux).
Entpacken Sie das Archiv mit dem tar-Befehl.

Nach dem Entpacken liegt die Datei xeoma.app vor. Starten Sie diese, um Xeoma zu öffnen (dabei werden Server- und Client-Komponenten gleichzeitig geladen). Beim Aufruf der Datei wird eine Kurzhilfe mit den verfügbaren Befehlen angezeigt.

![]() |
Ab Version Xeoma 22.11.25 können bei der Installation von Xeoma Konsolenbefehle definiert werden, die automatisch in das Autostart-Skript übernommen werden. Führen Sie beispielsweise -install -coreauto -serverport 8888 aus, wird der Befehl -serverport 8888 automatisch ins Autostart-Skript eingefügt. Zuvor mussten zusätzliche Befehle getrennt vom Installationsbefehl manuell im Autostart-Skript konfiguriert werden. |
Das Ausführen von xeoma.app ist nur sinnvoll, wenn Ihr Linux-System über eine grafische Oberfläche verfügt. In diesem Fall wird die visuelle Client-Komponente angezeigt:

Alternativ können Sie die Server-Komponente auch ohne grafische Oberfläche (Client-Teil) starten:

Über die Konsole können Sie die Sprache ändern, das Programm installieren oder deinstallieren, starten sowie aktivieren.

Um weitere Funktionen zu konfigurieren (z. B. Kameras hinzufügen und einrichten, Benutzerprofile erstellen, Passwörter ändern oder für den lokalen Zugriff festlegen), müssen Sie sich von einem Client aus mit dieser Server-Komponente verbinden. Das Gerät mit dem Client muss über eine grafische Oberfläche verfügen; dies kann auch Ihr Android-Smartphone sein.
Wie Sie sehen, ist die Xeoma-Videoüberwachungssoftware für Linux ebenso intuitiv bedienbar wie Xeoma für andere Betriebssysteme. Mit Xeoma auf Ubuntu oder anderen Linux-Distributionen sparen Sie zudem Zeit, Nerven und Geld.
Konsolenbefehle
Beim Aufruf von Xeoma im Terminal werden folgende Standardbefehle angezeigt:
Verwendung: Xeoma.app [-Befehl] [-Argument]
Befehle:
| Befehl | Beschreibung |
| -help | zeigt diese Hilfe an |
| -core | startet nur den Server |
| -client [Passwort@Adresse:Port] | startet nur den Client. Kann ohne Parameter verwendet werden; Passwort und Port können leer bleiben. Beispiel: -client 192.168.0.1 |
| -lls | startet den Lizenzserver |
| -install [-argument] | funktioniert nur mit Argumenten |
| -install -allmanual | installiert Server und Client mit manuellem Start |
| -install -allauto | installiert Server und Client mit Autostart*** |
| -install -coreauto | installiert Server (Autostart) und Client (manueller Start)*** |
| -install -hiddenmode | installiert Server (Autostart) im versteckten Modus*** |
| -install -cloudauto | installiert Cloud mit Autostart*** |
| -install -removeall | entfernt alles, einschließlich Archiv- und Konfigurationsdateien*** |
| -install -removeexe | entfernt das Programm, behält jedoch Archiv- und Konfigurationsdateien*** |
| -install -licauto | installiert Lizenzserver mit Autostart |
| -installdir [VerzeichnisPfad] | legt das Installationsverzeichnis fest. ACHTUNG! Der Pfad muss in UTF-8-Kodierung vorliegen!** |
| -stopservice | stoppt den Xeoma-Dienst (falls installiert)*** |
| -startservice | startet den Xeoma-Dienst (falls installiert)*** |
| -restartservice | startet den Xeoma-Dienst neu (falls installiert)*** |
| -activateOnline [Seriennummer] | Online-Aktivierung (für mehrere Seriennummern: diese durch Kommas ohne Leerzeichen trennen ODER Seriennummern in einfache Anführungszeichen setzen und durch ‚;' trennen. Beispiel: -activateOnline Serial1,Serial2) |
| -licenseServer [Lizenzserver] | Lizenzserver für Online-Aktivierung. Beispiel: 192.168.0.1:8090 |
| -activateRequest [Seriennummer] | Offline-Aktivierung (für mehrere Seriennummern: diese durch Kommas ohne Leerzeichen trennen ODER Seriennummern in einfache Anführungszeichen setzen und durch ‚;' trennen.) |
| -activateResponse [Aktivierung] | Offline-Aktivierung |
| -showpassword | zeigt das aktuelle Passwort an und aktiviert den Netzwerkzugriff |
| -startdelay [Sekunden] | Verzögerung vor dem Start in Sekunden |
| -log | aktiviert Protokollierung für Server-Ereignisse |
| -lang [Sprache] | für Englisch: en, für Russisch: ru usw. |
| -clientIndex [ClientID] | Client-ID darf nur Buchstaben und Zahlen enthalten (keine Leerzeichen, maximal 16 Zeichen) |
| -individualsettings | persönliche Einstellungen für jeden Client individuell speichern |
| -cloud | Cloud-Server mit automatischem Neustart bei Abstürzen starten |
| -noguard | diesen Parameter zusammen mit -cloud verwenden, um die Cloud ohne Neustart-Überwachung auszuführen |
| -sampleconfig | diesen Parameter zusammen mit -cloud verwenden, um eine Beispielkonfiguration im Cloud-Modus zu generieren |
| -nohup | HUP-Signal (Hangup) ignorieren |
| -noscan | Kamerasuche deaktivieren |
| -noscanptzandaudio | Suche nach PTZ- und Audio-URLs deaktivieren |
| -proxy [ProxyServerURL] | Proxy-Server-Adresse festlegen* |
| -proxyclear | gespeicherte Proxy-Server-Adresse entfernen* |
| -pcm | Xeoma mit Unterstützung für das PCM-Tonformat für HikVision IP-Kameras starten |
| -noarchivedb | Archiv-Datenbank deaktivieren (Archivsuche ist dann nicht verfügbar) |
| -activateRetranslator [Serial] | Online-Aktivierung des Repeaters (falls mehrere Seriennummern aktiviert werden sollen, trennen Sie diese mit einem Komma (ohne Leerzeichen) ODER schließen Sie die Seriennummern in einfache Anführungszeichen ein und trennen Sie diese mit „;“. Beispiel: -activateRetranslator ‘Serial1;Serial2’) |
| -noautoupdate | Erzwingt die Deaktivierung automatischer Updates für die Serverseite |
| -serverport [PortNumber] | Server-Port festlegen* |
| -setpassword [Password] | Server-Passwort festlegen |
| -savepassword [1/0] | Passwortspeicherung auf der Client-Seite zulassen |
| -reindexingArchive | Archiv neu indexieren und beenden |
| -nolog | Protokollierung von Server-Events deaktivieren |
| -fullscreen | Xeoma im Vollbildmodus ausführen |
| -sslconnection [0/1/2] | bei 0 am Client: Verbindung zum Server unter Ignorierung der Zertifikate; bei 1 am Server: nur sichere Verbindungen von Clients akzeptieren (hierzu Zertifikate generieren und in die Ordner für Server und Client ablegen. Details finden Sie im Xeoma-Ordner unter Security > Certificate > Readme.txt); bei 2 am Server oder Client: Zertifikate automatisch erkennen |
| -arducam | ArduCAM-Unterstützung aktivieren |
| -compressdb | Archiv-Datenbank komprimieren |
| -uselocaltime | lokale Zeit statt UTC verwenden |
| -webaddr [WebAddr] | Alle Adressen auf den angegebenen Wert ändern |
| -enableconwithoutpass [UserName] | Verbindung ohne Passwort innerhalb einer Minute ermöglichen |
| -archivecache [DirPath] | Pfad zum Cache-Verzeichnis (auf RAM-Disk oder schneller Festplatte) zur Beschleunigung des Archivschreibvorgangs** |
| -connectioninfoport [PortNumber] | Port für den Lizenzserver festlegen (siehe -lls), Standard ist 4200 |
| -programdir [DirPath] | Verzeichnis für das Entpacken der Xeoma-Dateien beim ersten Start festlegen** |
| -disableDownloads | Ermöglicht das Entfernen der Option „Update" aus dem Menü |
| -nosearchservers | Verhindert, dass Xeoma im Netzwerk nach verfügbaren Xeoma-Servern zur Verbindung sucht |












































































































