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Linux mit grafischer Benutzeroberfläche
Linux ohne grafische Benutzeroberfläche
Aktivierung
Autostart-Skript
Fehlerbehebung
Start von ARM 32-Bit auf einem 64-Bit-System
FAQ
Benutzerhandbuch für die Xeoma IP-Kamera-Software für Linux
Dieses Benutzerhandbuch zur Nutzung von Xeoma als Überwachungssoftware unter Linux erläutert die grundlegenden Schritte für den Betrieb von Xeoma auf einem Linux-System.
Siehe auch: Xeoma für Linux: Erste Schritte
Wenn Sie eine Linux-Distribution mit grafischer Benutzeroberfläche nutzen, können Sie Xeoma von der offiziellen Website herunterladen. Dort wird Ihnen die passende Version für Ihr Betriebssystem angeboten:

Entpacken Sie die heruntergeladene tgz-Datei (Rechtsklick auf die Datei und Auswahl der Entpack-Option).

Es erscheint das rautenförmige Symbol xeoma.app. Starten Sie Xeoma nun per Doppelklick.

Installation der Xeoma IP-Kamera-Software für Linux ohne grafische Benutzeroberfläche (über das Terminal)
Wenn Sie eine Server-Version von Linux nutzen oder die Installation über die Konsole durchführen möchten, öffnen Sie das Terminal und führen Sie folgenden Befehl aus:
wget https://felenasoft.com/xeoma/downloads/latest/linux/xeoma_linux64.tgz (für 64-Bit-Systeme)
oder
wget https://felenasoft.com/xeoma/downloads/latest/linux/xeoma_linux.tgz (für 32-Bit-Linux-Systeme).
Entpacken Sie das Archiv mit dem Befehl tar.

Nach dem Entpacken liegt die Datei xeoma.app vor. Starten Sie diese, um Xeoma zu aktivieren (sowohl Server- als auch Client-Komponenten gleichzeitig). Beim Aufruf der Datei wird eine Kurzhilfe mit den verfügbaren Befehlen angezeigt (diese finden Sie auch in unserem Bereich „Hilfe“).

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Ab Version Xeoma 22.11.25 steht bei der Installation eine neue Funktion für Konsolenbefehle zur Verfügung: Sie können nun Befehle angeben, die automatisch in das Autostart-Skript übernommen werden. Führen Sie beispielsweise -install -coreauto -serverport 8888 aus, wird der Befehl -serverport 8888 automatisch in das Autostart-Skript eingefügt. Zuvor mussten zusätzliche Befehle unabhängig vom Installationsprozess manuell im Autostart-Skript eingetragen werden. |
Der Start von xeoma.app ist nur sinnvoll, wenn Ihr Linux-System über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt. In diesem Fall wird die Client-Komponente – die visuelle Oberfläche – angezeigt:

Andernfalls können Sie die Server-Komponente auch ohne die visuelle Oberfläche (Client-Komponente) starten:

Sie können die Sprache über die Konsole ändern sowie das Programm installieren, deinstallieren, ausführen und aktivieren.

Um weitere Funktionen einzurichten (z. B. Kameras hinzufügen und konfigurieren, Benutzerprofile erstellen, Passwörter ändern und für den lokalen Zugriff festlegen), müssen Sie sich von einem Client aus mit diesem Server verbinden. Das Gerät mit der Client-Komponente muss über eine grafische Benutzeroberfläche verfügen. Dies kann auch Ihr Android-Smartphone sein.
Wie Sie sehen, ist die Xeoma-IP-Kamera-Software für Linux genauso intuitiv zu bedienen wie Xeoma für andere Betriebssysteme. Mit Xeoma auf Ubuntu oder anderen Linux-Distributionen sparen Sie zudem Zeit, Nerven und Kosten.
Sie fragen sich, wo Xeoma unter Linux Einstellungen und Archive speichert? Lesen Sie hierzu den Artikel „Speicherort der Xeoma-Dateien“!
Autostart-Skript
Je nach verwendetem Betriebssystem befindet sich das Autostart-Skript XeomaCoreService unter:
etc/init.d
etc/init
/etc/systemd/system/
Wenn Sie das Skript bearbeiten müssen (z. B. um die Startverzögerung zu erhöhen), benötigen Sie Administratorrechte, da die Änderungen sonst nicht gespeichert werden.
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Ab Version Xeoma 22.11.25 gibt es eine neue Funktion, mit der bei der Installation von Xeoma Konsolenbefehle spezifiziert werden können, die automatisch dem Autostart-Skript hinzugefügt werden. Wenn Sie beispielsweise -install -coreauto -serverport 8888 ausführen, wird der Befehl -serverport 8888 automatisch in das Autostart-Skript übernommen. Zuvor wurden Zusatzbefehle nicht mit den Installationsbefehlen kombiniert und mussten manuell im Autostart-Skript definiert werden. |
Fehlerbehebung bei Start/Installation
1. Fehler cannot execute binary file (beim Start)
Wenn die folgende Fehlermeldung angezeigt wird:
root@myUser:/home/myFolder# uname -a
Linux myUser 2.7.32-504.el6.i686 #1 SMP Wed Oct 15 03:02:07 UTC 2014 i686 i686 i386 GNU/Linux
root@myUser:/home/myFolder# ./xeoma.app
bash: ./xeoma.app: cannot execute binary file
Stellen Sie sicher, dass Sie die 32-Bit-Version von Xeoma unter 32-Bit-Linux bzw. die 64-Bit-Version unter 64-Bit-Linux ausführen. Die Installation von ia32-libs kann Abhilfe schaffen; nutzen Sie alternativ die Xeoma-Version, die der Bit-Architektur Ihres Betriebssystems entspricht.
Eine weitere Ursache für diesen Fehler können unzureichende Berechtigungen sein. Führen Sie in diesem Fall chmod 777 xeoma.app im Verzeichnis Ihrer xeoma.app aus und starten Sie den Xeoma-Server anschließend erneut (xeoma.app -core).
2. Fehler „No such file or directory“ (beim Start)
Tritt beim Start der Fehler No such file or directory auf, prüfen Sie bitte, ob Sie das Programm auf einem der unterstützten Betriebssysteme ausführen.
Dieser Fehler kann auch auftreten, wenn Sie 32-Bit-Xeoma unter 64-Bit-Linux (oder umgekehrt) ausführen. Achten Sie darauf, 32-Bit-Xeoma unter 32-Bit-Linux und 64-Bit-Xeoma unter 64-Bit-Linux zu betreiben – laden Sie die passende Xeoma-Version für Ihr Betriebssystem herunter.
3. Fehler „Access denied“ (beim Start)
Wenn die folgende Fehlermeldung angezeigt wird:
bash: ./xeoma.app: Access denied
Dieser Fehler tritt auf, wenn Sie versuchen, Xeoma von einem USB-Stick oder einem Datenträger zu starten, der mit dem Parameter „noexec" eingebunden wurde. Wir empfehlen, Xeoma von der Systemfestplatte zu starten oder die Ausführungsbeschränkungen zu deaktivieren.
4. Fehler Illegal instruction (Core dumped) (beim Start)
Erscheint beim Start der Fehler Illegal instruction, verwenden Sie möglicherweise einen veralteten Prozessor, der Xeoma nicht unterstützt. Versuchen Sie in diesem Fall stattdessen, die ältere Version Xeoma 15.2.25 zu starten. Funktioniert diese, neuere Versionen jedoch nicht, empfehlen wir ein Hardware-Upgrade.
Eine weitere Variante dieses Fehlers ist: Segmentation fault (core dumped)
Bei dieser Fehlermeldung kommen drei Ursachen bzw. Lösungen infrage:
a. Der Prozessor ist zu alt, um Xeoma auszuführen. Versuchen Sie in diesem Fall, die ältere Version Xeoma 15.2.25 zu starten.
b. Falsche xeoma.app-Datei. Prüfen Sie Ihr Betriebssystem und laden Sie die korrekte Xeoma-Version herunter (für 32-Bit- oder 64-Bit-Systeme). Sie können den Befehl uname -a für die xeoma.app-Datei im Terminal ausführen und uns die Konsolenausgabe senden, damit wir prüfen können, welche Datei Sie heruntergeladen haben.
c. Datei nicht vollständig heruntergeladen oder entpackt (beschädigte Datei). Laden Sie das Xeoma-Archiv erneut herunter und/oder entpacken Sie es neu.
d. Eine veraltete Version von ESET NOD32 ist installiert, die den Start von Xeoma blockiert. Deaktivieren Sie das Antivirenprogramm testweise. Startet und funktioniert Xeoma bei deaktiviertem Virenschutz einwandfrei, sollten Sie auf ein anderes Antivirenprogramm wechseln oder Ihr bestehendes auf ESET Endpoint Antivirus for Linux v7 aktualisieren, da ESET bestätigt hat, dass dieser Fehler für das veraltete NOD32 for Linux nicht behoben wird.
e. Xeoma stürzt aus verschiedenen Gründen ab. Suchen Sie die Datei „trace.log" auf Ihrem System und senden Sie sie uns.
5. Fehler „version `GLIBC_2.17′ not found“ (beim Start)
Tritt beim Start der Fehler version `GLIBC_2.17′ not found auf, verwenden Sie möglicherweise ein veraltetes Betriebssystem, das das für die Xeoma Linux IP-Kamera-Software ab Version 17.7.31 erforderliche GLIBC_2.17 (oder höher) nicht unterstützt (z. B. CentOS 6).
Lösung: Verwenden Sie eine ältere Version von Xeoma (vor 17.7.31) oder aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem.
6. Fehler Fail (bei der Installation)
Tritt während der Installation der folgende Fehler auf
[root@myUser ~]# ./xeoma.app -install -coreauto
install server (auto start) and client (manual start) ... * Ok > installFiles
* Ok > popClientFromAutorun
**
*** Fail > installCoreShortcut
* Ok > removeExeOnly
* Ok > unRegisterInSystem
* Ok > revertOldXeomaVersion
**
*** Fail > installCoreAutostartOnly
Fail
Bitte installieren Sie das Paket xdg-user-dirs und starten Sie die Installation erneut.
7. Fehler Zugriff verweigert
Wenn die Meldung „Zugriff verweigert" erscheint, führen Sie folgende Schritte aus:
1) Terminal öffnen
2) sudo chmod 777 /usr/local/Xeoma/ -R
3) sudo chmod 777 /home/BENUTZERNAME/Xeoma.desktop
4) Server neu starten
8. Aktivierungsfehler Dieser Aktivierungstyp ist auf Ihrem Gerät nicht zulässig
Dieser Fehler bedeutet, dass Sie versuchen, eine Xeoma Lite-Lizenz auf einer virtuellen Maschine zu aktivieren.
Eine Lite-Lizenz kann nur auf einem physischen Server aktiviert werden. Alternativ können Sie uns kontaktieren, um Ihre Lite-Lizenz gegen eine Standard-Lizenz auszutauschen, sofern Sie die Preisdifferenz begleichen
Falls dies nicht hilft, wenden Sie sich bitte an unseren technischen Support und schildern Sie das Problem.
Aktivierung
Zur Aktivierung einer Xeoma-Lizenz oder zur Verlängerung benötigen Sie den 25-stelligen Lizenzschlüssel aus Ihrer Kaufbestätigung. Wichtig: Nutzen Sie Kopieren/Einfügen über die Zwischenablage, um Tippfehler zu vermeiden. Verwenden Sie im Terminal zum Kopieren die Tastenkombinationen Strg+Einfg oder Strg+Umschalt+C und zum Einfügen Umschalt+Einfg oder Strg+Umschalt+V.
Die Aktivierung erfolgt über Hauptmenü – Registrierung – Aktivieren.
Um Xeoma über das Terminal zu aktivieren (für Headless-Server), verwenden Sie bitte den Befehl -activateOnline:

Wir empfehlen, Xeoma mit Administrator-Rechten (unter Verwendung von sudo) zu aktivieren. Alle Konsolenbefehle finden Sie hier.
Beachten Sie, dass nur die Server-Komponente von Xeoma eine Lizenz benötigt; der Xeoma Client ist kostenlos und kann in beliebiger Anzahl eingesetzt werden.
Weitere Informationen zur Aktivierung finden Sie hier
Starten von ARM 32-Bit auf einem 64-Bit-System
Bei der Verwendung eines 64-Bit-Betriebssystems kann beim Start des Dienstprogramms der Fehler „Command not found" auftreten. In diesem Fall müssen Sie ein Paket mit 32-Bit-Bibliotheken installieren. Auf DEB-basierten Distributionen installieren Sie diese mit dem Befehl sudo apt-get install ia32-libs.
Um Dienstprogramme auf RPM-basierten Distributionen auszuführen, müssen Sie unter Umständen die 32-Bit-Bibliothek glibc installieren: sudo yum install glibc.i686.
Ausführen:
sudo dpkg --add-architecture i386; sudo apt-get -y install libc6:i386 libncurses5:i386 libstdc++6:i386
FAQ
1. Kann ich Xeoma auf einem Ubuntu-Server installieren oder wird eine Desktop-Oberfläche benötigt?
Ja, Xeoma lässt sich auf einem Ubuntu-Server ohne grafische Oberfläche installieren. Bitte beachten Sie: Für die Soundunterstützung in der Konsole wird libasound2 benötigt. Bei einer 64-Bit-Version müssen eventuell ia32-libs installiert werden. Nach der Installation wird in der Konsole ein Zugriffspasswort angezeigt – speichern Sie dieses, um eine Verbindung von einem anderen Gerät (Client) herstellen zu können. Die Linux-Anleitung für Installationen mit und ohne GUI finden Sie hier.
2. Welche Befehle dienen zur Steuerung von Xeoma über das Terminal (auf Systemen ohne grafische Oberfläche)?
Bitte lesen Sie unseren Leitfaden Xeoma unter Linux sowie die Liste der verfügbaren Befehle.
3. Mein Server läuft unter Linux. Kann ich mich von einem Mac aus verbinden?
Ja. Die Software ist plattformübergreifend. Ihr Server kann auf jedem unterstützten Betriebssystem installiert (oder auch ohne Installation gestartet) werden, beispielsweise Debian. Die Fernverbindung erfolgt von einem beliebigen unterstützten Betriebssystem aus, etwa von einem Mac mit macOS. Stellen Sie lediglich sicher, dass die für das jeweilige Betriebssystem korrekte Xeoma-Datei verwendet wird.
4. Linux: Wie starte ich die Anwendung aus dem Archiv (xeoma.app) oder handelt es sich dabei gar nicht um eine Anwendung? Gibt es Hardware-Anforderungen für Linux?
Xeoma unterstützt derzeit folgende Linux-Distributionen: openSUSE, Mint, Debian, Ubuntu, CentOS und weitere; die vollständige Liste finden Sie hier. Stellen Sie bei der Installation oder dem Start von Xeoma unter Linux sicher, dass Sie das Archiv xeoma_linux.tgz direkt auf einem Linux-Rechner entpacken. Andernfalls ist folgende Ausführung erforderlich: chmod a+x xeoma.app. Danach können Sie Xeoma wie gewohnt starten: ./xeoma.app.
Bitte lesen Sie unseren Leitfaden zu Xeoma unter Linux.
5. Wie ändere ich den Port bei der Verbindung zu einem Remote-Server?
Eine Änderung des Ports ist nicht erforderlich. Verfügt der Server-Computer über keine statische IP-Adresse, richten Sie eine Portweiterleitung ein (Anleitungen finden Sie auf portforward.com oder – einfacher und komfortabler – schließen Sie ein Repeater-Abonnement ab, sodass Sie sich nicht um die Portweiterleitung kümmern müssen!). Ist der Standardport von Xeoma jedoch belegt, nutzen Sie den Befehl -serverport, um einen neuen Port festzulegen. Siehe hier die Anleitung
Wenn Sie den Standardport 8090 von Xeoma ausdrücklich ändern möchten, verwenden Sie den Befehl serverport. Ist Xeoma nicht installiert, starten Sie es mit diesem Befehl, gefolgt vom gewünschten Port. Bei einer bestehenden Installation passen Sie den Parameter serverport im Autostart-Skript an. Beispiel für Windows: Navigieren Sie in der Registry zu HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Services\XeomaCoreService und ändern Sie dort:
C:\Users\test\AppData\Local\VirtualStore\Program Files\Xeoma\xeoma.exe -service -startdelay 10 -serverport 10099. Für Linux erfahren Sie hier, wo sich das Autostart-Skript befindet
6. Xeoma läuft unter Fedora 18. Wenn ich xeoma -core ausführe, kann ich keine Remote-Verbindung vom Client herstellen. Was ist zu tun?
Führen Sie in der Xeoma-Kommandozeile den Befehl -showpassword aus, um das Passwort für den Remote-Zugriff anzuzeigen (dieses wird für die Verbindung benötigt); dadurch wird der Remote-Zugriff automatisch aktiviert. Starten Sie Xeoma anschließend neu, damit Verbindungen von jeder IP-Adresse akzeptiert werden. Wenn Sie Xeoma installieren, wird der Remote-Zugriff automatisch aktiviert.
Bitte beachten Sie, dass der Befehl unter Linux mit sudo ausgeführt werden muss.
7. Beim Versuch, ./xeoma.app -client zu starten, erhalte ich jedes Mal folgende Meldung:
! XWindow-Grafikshell ist im Konsolenmodus nicht verfügbar
Haben Sie eine Idee, woran das liegen könnte?
Bitte prüfen Sie, ob die Variable XAUTHORITY gesetzt ist:
echo $XAUTHORITY
Falls nicht, setzen Sie diese.
8. Ich betreibe den Xeoma-Server unter Linux ohne GUI. Wie erfahre ich die Version der Server-Komponente?
Wenn Sie sich vom Client mit dem Server verbinden, werden Server- und Client-Version im Titel des Xeoma-Fensters angezeigt. Ist die Server-Komponente nicht für den Autostart konfiguriert, erhalten Sie diese Informationen im Terminal beim Start von Xeoma.
9. Wie lade ich eine ältere Xeoma-Version auf meinem Linux-Server ohne GUI herunter?
Nutzen Sie dazu den folgenden Befehl (z. B. für die Xeoma-Version 20.12.18): wget https://felenasoft.com/xeoma/downloads/2020-12-18/linux/xeoma_linux64.tgz
Dabei steht „2020-12-18“ für die benötigte Version 20.12.18 im Datumsformat (ein weiteres Beispiel: wget https://felenasoft.com/xeoma/downloads/2017-08-31/linux/xeoma_linux64.tgz für die Xeoma-Version 17.8.31). Die Bezeichnungen früherer Xeoma-Versionen finden Sie hier.
Nach dem Download der benötigten Version können Sie dieses Linux-Handbuch nutzen, um Xeoma zu entpacken und zu installieren.
10. Ich betreibe Xeoma auf einem Odroid XU4 mit Ubuntu Mate 20.04. Für den Remote-Zugriff habe ich einen VNC-Server installiert, doch die Xeoma-App startet nicht innerhalb der VNC-Sitzung. Wissen Sie, wie sich das beheben lässt?
Verwenden Sie TightVNC? Dessen Einstellungen verhindern den Start des Xeoma-Clients.
Die einfachste Lösung ist die Installation von RealVNC:
sudo apt-get update
sudo apt-get install realvnc-vnc-server realvnc-vnc-viewer
anschließend:
sudo raspi-config
Wählen Sie dann „Interfacing Options" und aktivieren Sie VNC. Daraufhin sollte der Client korrekt starten.
11. Unter Linux habe ich keinen Ton. Was ist die Ursache?
Wenn Xeoma unter Linux für den Autostart installiert ist, läuft es unter dem Benutzer „root“. Standardmäßig hat „root“ keinen Zugriff auf die Audioausgabe, weshalb die Wiedergabe eigener Dateien nicht möglich ist.
Sie können Xeoma entweder unter einem normalen Benutzer ausführen (ohne Autostart-Installation) oder einen Workaround nutzen, um „root" Audiozugriff zu gewähren. Die Anleitung dazu finden Sie unter: https://www.computernetworkingnotes.com/linux-tutorials/enable-sound-service-for-root-user-in-ubuntu-linux.html
Kontaktieren Sie uns gerne, falls Sie Unterstützung zu Xeoma benötigen!
12. Ich versuche, meine Lizenz zu aktivieren, erhalte aber ständig die Fehlermeldung „Can’t store activation file“. Was ist zu tun?
Aktivierungsdatei kann nicht gespeichert werden – dieser Fehler tritt am häufigsten bei Linux-Systemen auf und hängt in der Regel mit den Systemzugriffsrechten für das Schreiben von Dateien zusammen. Versuchen Sie zunächst, die Aktivierung Ihrer Lizenzen über das Terminal oder die Kommandozeile wie folgt auszuführen:
{Pfad zu xeoma.app} -activateOnline SERIAL1,SERIAL2IFANY,SERIAL3IFANY (oder -activateOnline 'SERIAL1;SERIAL2IFANY;SERIAL3IFANY', falls Sie Semikolons als Trennzeichen verwenden möchten).
Sollte dies die Lizenzaktivierung nicht ermöglichen, führen Sie bitte chmod 777 für xeoma.app aus (um Schreibrechte für Dateien zu gewähren).
13. Wie starte ich Xeoma-Clients auf mehreren Monitoren unter Linux?
Informationen finden Sie in dieser Anleitung.
14. Wie starte ich xeoma.app automatisch? Ich verwende ein Intel-Gerät mit Linux, kann Xeoma jedoch nicht als Dienst installieren, da das Linux-Betriebssystem eingeschränkt ist und eine Installation via systemctl nicht möglich ist. Aktuell starte ich Xeoma manuell. Was kann ich tun?
Der einfachste Weg ist der Start des Xeoma-Servers über crontab (Skript)
Verwenden Sie dazu den folgenden Befehl im Terminal:
sudo crontab -e
Daraufhin öffnet sich ein Fenster, in dem Sie Folgendes (am Ende der Zeile) eingeben müssen:
@reboot /home/a/Desktop/xeoma_linux64/xeoma.app -core
So wird Xeoma bei jedem Systemstart automatisch gestartet.
15. Kann ich Xeoma ohne Root-Rechte installieren?
Wenn Sie die Xeoma-Installationswerkzeuge verwenden, erfolgt die Installation mit Root-Rechten.
Sie können jedoch auch ein eigenes Autostart-Skript erstellen, um Xeoma mit den erforderlichen Berechtigungen zu starten.
7. März 2014, aktualisiert: 23. Juni 2021
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