Woher bekommt man eine Kamera für die Videoüberwachung?
9 ungewöhnliche Ideen
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Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie haben die Aufgabe, ein Videoüberwachungssystem aufzubauen. Nach einer entsprechenden Recherche haben Sie sich für eine Software entschieden – beispielsweise Xeoma mit seinem kostenlosen Testzeitraum. Einen Computer besitzen Sie bereits (da Programme wie Xeoma auf Standard-PCs, Laptops oder Tablets laufen), und die Software steht fest. Doch wie steht es um das „Herzstück“ der Überwachung, beziehungsweise deren Augen – die Kameras? Woher bekommt man eine Kamera, um die gewählte Videoüberwachungslösung zu testen? Was kann anstelle einer Kamera verwendet werden?
Üblicherweise basiert die Videoüberwachung auf spezialisierten Kameras, die gezielt für das Monitoring entwickelt wurden. Gelegentlich ist eine sofortige Investition in solche Hardware jedoch nicht praktikabel. Gründe hierfür sind:
- Unsicherheit über den tatsächlichen Bedarf: Nutzer möchten zunächst die Möglichkeiten moderner Videoüberwachung testen und erst auf Basis dieser Ergebnisse entscheiden, ob der Kauf spezialisierter Kameras sinnvoll ist;
- Dringlichkeit: Die Lieferung von Kameras nimmt Zeit in Anspruch, die Videoüberwachung wird jedoch sofort benötigt;
- Wirtschaftlichkeit: Die Videoüberwachung wird nur temporär benötigt (z. B. für einen kurzen Büroaufenthalt oder das Verfassen eines Testberichts bzw. einer wissenschaftlichen Arbeit), sodass die Investitionskosten minimiert werden sollen;
- Interimslösung: Es besteht der Wunsch, die optimale Kamera präzise zu ermitteln, während vorübergehend ein Ersatz genutzt wird.
Dank moderner Technologien lässt sich heute nahezu jede Videoquelle in ein Überwachungssystem integrieren – nicht nur Spezialkameras oder USB-Geräte. In diesem Artikel präsentieren wir 9 ungewöhnliche Ideen, wie Sie eine Kamera für Ihr geplantes Videoüberwachungssystem finden.
Inhaltsverzeichnis:
1. Integrierte Laptop- oder Monitor-Kamera als Überwachungskamera
– 1.1. Allgemeine Informationen
– 1.2. Sechs Basisschritte
– 1.3. Zusätzliche Schritte (Überwachung auf demselben Laptop/Computer mit Monitor)
– 1.4. Zusätzliche Schritte (Überwachung auf einem anderen Computer)
–– 1.4.1. Emulation über das Modul „RTSP-Broadcasting“
–– 1.4.2. Emulation über die Module „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ und „HTTP-Receiver“ (interne Xeoma-Methode)
––– 1.4.2. a) innerhalb eines Netzwerks
––– 1.4.2. b) in verschiedenen Netzwerken
2. Integrierte Smartphone-Kamera als Überwachungskamera
– 2.1. Allgemeine Informationen
– 2.2. Nutzung einer App eines Videoüberwachungsdienstes
– 2.3. Echte Emulation einer unabhängigen Kamera über eine Android-Smartphone-Kamera
–– 2.3.1. Emulation über das Modul „RTSP-Broadcasting“
–– 2.3.2. Emulation über die Module „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ und „HTTP-Receiver“ (interne Xeoma-Methode)
–––– 2.3.2. a) innerhalb eines Netzwerks
–––– 2.3.2. b) in verschiedenen Netzwerken
– 2.4. Echte Emulation einer unabhängigen Kamera über eine iOS-Smartphone-Kamera
3. Integrierte TV-Kamera als Überwachungskamera
– 3.1. Allgemeine Informationen
– 3.2. Nutzung einer App eines Videoüberwachungsdienstes
– 3.3. Echte Emulation einer unabhängigen Kamera über eine Android-TV-Kamera
–– 3.3.1. Basisschritte über den App-Katalog
–– 3.3.2. (Alternative) Basisschritte über die Website des Herstellers
–– 3.3.3. Weitere Schritte
––– 3.3.3. a) Wenn die Videoüberwachung direkt am TV ausreicht
––– 3.3.3. b) Wenn die TV-Kamera für die Videoüberwachung auf einem Computer genutzt werden soll
–– 3.3.4. Wenn die TV-Kamera in einer anderen Xeoma-Instanz verwendet werden soll
––– 3.3.4. Option 1: Computer und TV im selben Netzwerk
––– 3.3.4. Option 2: Computer und TV in verschiedenen Netzwerken
4. Öffentliche Kamera als Videoüberwachungskamera
– 4.1. Allgemeine Informationen
– 4.2. Übersicht der Ressourcen mit öffentlichen Kameras
– 4.3. Anleitungen für das Opentopia-Portal
– 4.4. Anleitungen für das Insecam-Portal
5. Videodatei als Videoüberwachungskamera
– 5.1. Allgemeine Informationen
– 5.2. Wo Sie Videodateien erhalten
– 5.3. Anleitungen zur Konvertierung eines Videos in eine Kamera mittels VLC
– 5.4. Anleitungen zur Konvertierung eines Videos in eine Kamera mittels Xeoma
–– 5.4.1. Allgemeine Schritte
–– 5.4.2. Konvertierung des Videos in das erforderliche Format
–– 5.4.3. Zusätzliche Schritte zur Emulation über das Modul „RTSP Broadcasting“
6. Bildschirmaufnahme anstelle einer Videoüberwachungskamera
7. Spezielle Demo-Kamera in Xeoma
8. Integrierte Random-World-Kameras in Xeoma
9. Fotokamera / Action-Kamera als Überwachungskamera
‐ 9.1. USB-Verbindung
‐ 9.2. HDMI-Verbindung
10. Bonus: So nutzen Sie IP- oder USB-Kameras für die Videoüberwachung
11. Nachwort

1.1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Integrierte Laptop-Webcams sind technisch USB-Kameras und können daher an ein Videoüberwachungssystem angeschlossen werden, das USB-Kameras unterstützt.
In der Regel unterscheidet sich das Hinzufügen von USB-Kameras in solchen Systemen nicht vom Hinzufügen von Netzwerkkameras oder wird in der Dokumentation separat beschrieben. In Xeoma werden USB-Kameras (einschließlich der integrierten Kameras von Laptops und Netbooks) ebenso wie IP-Kameras erkannt, wobei sich die Kameraeinstellungen jedoch unterscheiden.
Wir ordnen auch in Monitoren integrierte Kameras aus zwei Gründen dieser Kategorie zu:
* technisch gesehen handelt es sich auch hier um USB-Kameras;
* Monitore arbeiten nicht unabhängig, sondern sind mit einem Computer verbunden. Ein solches System unterscheidet sich kaum von einem Laptop, da dort die Kamera ebenfalls im Wesentlichen in den Monitor integriert ist.
Zur Vereinfachung beschreiben wir in diesem Abschnitt die Arbeit mit einer Laptop-Kamera; die Vorgehensweise bei einer Monitor-Kamera ist identisch.
Am Beispiel von Xeoma zeigen wir, wie Sie eine integrierte Laptop-Kamera in die Videoüberwachungssoftware einbinden. Außerdem finden Sie hier Anleitungen, wie Sie eine solche integrierte Kamera in Xeoma in eine Netzwerkkamera umwandeln und ihren Stream über das Netzwerk übertragen.
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Verfügt die integrierte Kamera über ein Mikrofon und überträgt Audio, muss in Xeoma ein separates Modul „Mikrofon“ für die Audiospur hinzugefügt werden. Weitere Details zur Nutzung dieses Moduls in Xeoma finden Sie in diesem Artikel. |
1.2. SECHS GRUNDSCHRITTE
Schritt 1. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie auf dem Laptop (oder dem mit dem Monitor verbundenen Computer) die offizielle Xeoma-Website. Navigieren Sie im oberen Menü der Seite zum Reiter „Download“.

Schritt 2. Option wählen
Ihnen wird sofort der Download von Xeoma für das Betriebssystem des Geräts angeboten, von dem aus Sie auf die Seite zugegriffen haben – in unserem Fall also für den Laptop. Falls das System falsch erkannt wurde oder Sie Xeoma für einen anderen Computer herunterladen möchten, wechseln Sie manuell zum Reiter des gewünschten Betriebssystems (siehe „1“ in der Abbildung unten).
Sie können entweder die „Offizielle Version“ oder die „Beta-Version“ wählen („2“ in der folgenden Abbildung).
Klicken Sie nach der Auswahl der gewünschten Option auf die danebenstehende Schaltfläche „Download“.

Schritt 3. Heruntergeladene Datei suchen
Xeoma wird im Download-Ordner Ihres aktuellen Browsers gespeichert. In den meisten modernen Browsern öffnet sich ein Pop-up-Fenster, über das Sie direkt zum Speicherort der Datei gelangen.

Schritt 4. (Für Linux und macOS) Archiv entpacken
Bei macOS und Linux muss das heruntergeladene Archiv entpackt werden. Schritt-für-Schritt-Anleitungen für macOS finden Sie hier und für Linux hier.
Unter Windows ist kein Entpacken erforderlich: Die ausführbare Datei wird direkt heruntergeladen.
Schritt 5. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – in der Regel durch einen Doppelklick auf das Trackpad oder die linke Maustaste. Alternativ können Sie die Datei mit einem einfachen Klick auswählen und die Enter-Taste drücken.

Schritt 6. Kamera hinzufügen
Nach dem Start von Xeoma erscheint beim ersten Aufruf das Willkommensfenster. Wählen Sie hier die Option „Ohne Installation ausführen: Kameras im Netzwerk suchen“.

Das Willkommensfenster schließt sich, und die Kamera wird fast augenblicklich gefunden und dem Bildschirm hinzugefügt. USB-Kameras haben in Xeoma Priorität und sind sofort einsatzbereit.


Wenn Sie Xeoma nicht zum ersten Mal starten, erscheint das Willkommensfenster nicht. Sie können die Suche jedoch über das untere Menü starten, indem Sie auf das „+“-Symbol klicken und im folgenden Menü „Einfache Suche nach lokalen Kameras“ wählen.

Die Kamera wird automatisch hinzugefügt.
Tipp: Xeoma findet die integrierte Kamera des Geräts fast sofort, setzt die Suche jedoch fort. Wenn keine weiteren Kameras benötigt werden, kann die Suche durch einen Klick auf den Fortschrittsbalken beendet werden.

1.3. ZUSÄTZLICHE SCHRITTE (VIDEOÜBERWACHUNG AUF DEM GLEICHEN LAPTOP / COMPUTER MIT MONITOR)
Wenn die Videoüberwachung auf demselben Laptop oder Computer erfolgt, an den der Monitor angeschlossen ist, genügen die Schritte 1–6. Anschließend können Sie die gewünschten Funktionen aktivieren und die Ketten nach Ihren Anforderungen konfigurieren.
Informationen zur Arbeit mit Ketten finden Sie im Video „Xeoma Modular System“. Eine Beschreibung aller Xeoma-Module enthält das Benutzerhandbuch, das Kurzinformationen zu jeder Funktion sowie Links zu detaillierten Erläuterungen bietet.
1.4. ZUSÄTZLICHE SCHRITTE (VIDEOÜBERWACHUNG AUF EINEM ANDEREN COMPUTER)
Wenn die Videoüberwachung auf einem anderen Computer erfolgt, kann die integrierte Webcam eines Laptops, Netbooks oder Monitors in eine Netzwerkkamera umgewandelt werden, um den Videostream über das Netzwerk mittels spezieller Software zu übertragen.
Suchen Sie im Internet nach „Webcam in IP-Kamera umwandeln“. Es gibt viele entsprechende Programme; prüfen Sie diese sorgfältig, da sie oft nicht exakt die benötigten Anforderungen erfüllen.
Die meisten dieser Lösungen sind proprietäre Anwendungen von Überwachungsdiensten, die die Verbindung einer integrierten Kamera nur mit dem eigenen Dienst erlauben. Falls ein solcher Dienst für Ihr System geeignet ist, können Sie diese Lösung nutzen.
Wenn Sie jedoch eine integrierte Laptop-Kamera als Überwachungskamera in einem System nutzen möchten, das keine eigene Software zur Webcam-Anbindung bietet, ist eine unabhängige Kamera-Emulation erforderlich. Xeoma ist eine der wenigen Softwarelösungen, die dies ermöglichen.
1.4.1. Emulation mittels Modul „RTSP-Broadcasting“
Schritt 7. Unnötige Module entfernen
Wenn Sie eine Kamera für die Nutzung in einem anderen Programm emulieren möchten, öffnen Sie als siebten Schritt nach Abschluss der oben genannten Schritte 1–6 die Xeoma-Modulkette. Entfernen Sie im Workflow alle Module außer „Universal Camera“ und fügen Sie das Modul „RTSP-Broadcasting“ hinzu.
Um Module zu entfernen, können Sie das Modul-Icon entweder gedrückt halten und nach oben ziehen oder auf das Modul klicken und im Einstellungsmenü das „Papierkorb“-Symbol auswählen.


Schritt 8. Modul „RTSP-Broadcasting“ finden
Sie können das Modul „RTSP-Broadcasting“ auf drei Arten finden:
a) Platzieren Sie den Mauscursor im Suchfeld und geben Sie den Namen „RTSP-Broadcasting“ ein.

b) Wechseln Sie zum Tab „Ziele“ und suchen Sie dort das Modul „RTSP-Broadcasting“.

c) Scrollen Sie einfach mithilfe des Pfeils durch alle Module im oberen Bereich, bis das Symbol für „RTSP-Broadcasting" erscheint.

Schritt 9. Modul „RTSP-Broadcasting“ zur Kette hinzufügen
Nachdem Sie das erforderliche Modul „RTSP-Broadcasting“ gefunden haben, fügen Sie es der Kette hinzu. Klicken Sie mit der Maus auf das Modul und lassen Sie es los, oder halten Sie es im oberen Bereich gedrückt und ziehen Sie es an die gewünschte Position in der Kette.

Schritt 10. Modul „RTSP-Broadcasting“ konfigurieren und Link abrufen
Öffnen Sie anschließend die Einstellungen des Moduls „RTSP-Broadcasting“ durch einen Klick darauf. Passen Sie die Konfiguration Ihren Zielen an. Eine separate Anleitung zur Einrichtung dieses Moduls finden Sie hier. Kurz gesagt: Wählen Sie das Streaming-Tool (in der Liste „Broadcasting-Tool“ entweder ffserver zur Stream-Komprimierung oder live555, falls keine Rekodierung nötig ist), legen Sie den Streaming-Codec fest (Dropdown „Encoder-Typ“) und geben Sie bei Bedarf die Kompressionsstufe sowie den Pfad zu einem alternativen Encoder-Tool auf Ihrem Gerät an. Zudem können Sie Stream-Namen, URL und Port für das Broadcasting definieren (oder die von Xeoma vorgeschlagenen Werte übernehmen).
Kopieren Sie den Link aus dem Feld „Pfad für RTSP-Broadcasting“ und senden Sie ihn an den Zielrechner.
Fertig!

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Beachten Sie, dass das Beispiel eine lokale Adresse zeigt; ein solcher Link funktioniert nur innerhalb Ihres lokalen Netzwerks. Ein Broadcasting an Geräte über das Internet ist ebenfalls möglich. Hierfür benötigen Sie von Ihrem Internetanbieter eine öffentliche, statische IP-Adresse für diesen Laptop und müssen den für das RTSP-Streaming genutzten Port in Ihrem Router weiterleiten (z. B. Port 8555 wie im Beispiel). Informieren Sie sich im Internet über die erforderlichen Schritte. |
1.4.2. Emulation mittels der Module „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ und „HTTP-Receiver“ (interne Xeoma-Methode)
Für alle, die eine integrierte Laptop-Kamera als Überwachungskamera nutzen möchten, während Xeoma auf einem anderen Computer läuft, gibt es eine effizientere und ressourcenschonendere Option. Gehen Sie für diese Methode wie folgt vor:
Schritt 7. Programm in den Free-Modus schalten
Nachdem Sie die oben genannten Schritte 1–6 abgeschlossen haben, schließen Sie das Willkommensfenster und schalten Sie das Programm über das Hauptmenü (Symbol mit drei horizontalen Linien) in den Free-Modus: — Registrierung — Zu einer anderen Edition wechseln — Zur Free-Version wechseln.

Schritt 8. Kamera finden
Nun müssen wir die Kamera finden und zum Bildschirm hinzufügen. Bei integrierten Kameras ist der Vorgang denkbar einfach: Starten Sie die Suche nach lokalen Kameras. Klicken Sie im unteren Bereich auf das „+“-Symbol und wählen Sie im sich öffnenden Menü „Einfache Suche nach lokalen Kameras“.

Die Kamera wird automatisch hinzugefügt, sodass das Bild nahezu sofort auf dem Bildschirm erscheint.
Tipp: Xeoma erkennt die integrierte Kamera des Geräts fast augenblicklich, setzt die Suche jedoch fort. Da keine weiteren Kameras benötigt werden, können Sie die Suche durch einen Klick auf den Fortschrittsbalken stoppen.

Schritt 9. Überflüssige Module entfernen
Entfernen Sie alle Module außer „Universelle Kamera“.
Um Module zu entfernen, können Sie das Modulsymbol entweder gedrückt halten und nach oben ziehen oder auf das Modul klicken und in den sich öffnenden Einstellungen das „Papierkorb“-Symbol wählen.


Schritt 10. Benötigtes Modul finden — „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“
Fügen Sie das Modul „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ der Kette hinzu, die mit dem Modul „Universelle Kamera“ verbunden ist. Sie können das Modul „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ auf drei Arten finden:
a) Platzieren Sie den Mauszeiger im Suchfeld und geben Sie den Namen „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ vollständig (oder ein beliebiges Wort daraus) ein.

b) Wechseln Sie zum Tab „Ziele“ und suchen Sie dort das Modul „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“.

c) Scrollen Sie einfach mithilfe des Pfeils durch alle Module im oberen Bereich, bis das Symbol für „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ erscheint.

Schritt 11. „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ zur Kette hinzufügen
Nachdem wir das benötigte Modul „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ gefunden haben, fügen wir es der Kette hinzu. Klicken Sie mit der Maus auf das Modul und lassen Sie es los, oder halten Sie es in der oberen Leiste gedrückt und ziehen Sie es an die gewünschte Stelle in der Kette.

Die Einstellungen des Moduls „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ öffnen Sie per Klick. Dies ist jedoch noch nicht erforderlich, da uns die hier einzugebenden Informationen noch fehlen. Diese müssen auf der „empfangenden“ Seite abgefragt werden, also von dem Xeoma, das diesen Videostream empfängt.

Schritt 12: Basisschritte auf dem empfangenden Computer wiederholen
Wechseln Sie zu dem Computer, der den Videostream Ihrer integrierten Laptop-Kamera empfangen soll. Führen Sie auch hier die oben beschriebenen Schritte 1–6 aus.
Schritt 13: Demo-Kamera hinzufügen
Als Nächstes benötigen wir eine Kette, in der anstelle einer Kamera eine andere Bildquelle zum Einsatz kommt – ein Videostream, der von einem anderen Xeoma-System übertragen wird. Dies geschieht über das Modul „HTTP Receiver“. Da dieses Modul in der kostenlosen Version von Xeoma nicht verfügbar ist, bleiben Sie in der standardmäßig gestarteten Version – der Testversion.
Um eine Kette mit dem Modul „HTTP Receiver“ zu erstellen, wählen Sie im Xeoma-Begrüßungsfenster, das auch auf diesem Computer erscheint, die Option „Demo“, um eine Demo-Kamera hinzuzufügen.


Falls Sie Xeoma nicht zum ersten Mal starten, wird das Begrüßungsfenster nicht angezeigt. Sie können jedoch jederzeit über das „+“-Menü in der unteren Leiste eine Demo-Kamera zum Bildschirm hinzufügen:

Schritt 14: Überflüssiges Modul entfernen
Da wir die Demo-Kamera selbst nicht benötigen, ziehen Sie im Fenster der Modulkette das Kamerasymbol (das erste Element in der Kette) einfach nach oben, um es zu entfernen.

Alternativ können Sie auf das Symbol des Moduls „Universelle Kamera“ klicken, um die Einstellungen zu öffnen, und das Modul dort über das Papierkorbsymbol löschen.

Schritt 15: Benötigtes Modul finden – „HTTP Receiver“
Unsere Kette verfügt nun über keine Videoquelle mehr. Anstelle der entfernten Kamera müssen wir das Modul „HTTP Receiver“ hinzufügen. Dies ist auf zwei Wegen möglich:
a) Platzieren Sie den Mauszeiger im Suchfeld und beginnen Sie, den Namen „HTTP Receiver“ einzugeben.

b) Wechseln Sie zum Reiter „Geräte“ und suchen Sie dort nach dem Modul „HTTP Receiver“.

Schritt 16: „HTTP Receiver“ zur Kette hinzufügen
Nachdem wir das benötigte Modul „HTTP Receiver“ gefunden haben, fügen wir es der Kette hinzu. Klicken Sie mit der Maus auf das Modul und lassen Sie es los (das Modul wird dann an einer beliebigen Stelle in der Kette platziert), oder klicken Sie in der oberen Leiste darauf, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie es an die gewünschte Position in der Kette.

Falls das Modul an der falschen Stelle verbunden wurde, entfernen Sie die fehlerhafte Verbindung durch einen Klick darauf.

Ziehen Sie eine neue Verbindung vom rechten Rand des Moduls mit der Maus zum gewünschten nachfolgenden Modul.

Schritt 17: „HTTP Receiver“ konfigurieren
Klicken Sie nun im Schema auf das Symbol des Moduls „HTTP Receiver“, um die Einstellungen zu öffnen.

Beachten Sie, dass im Feld „Vollständiger Pfad“ ein Beispiellink angegeben ist. Dieser kann nicht geändert werden, Sie können jedoch ein benutzerdefiniertes Ende festlegen sowie die Verbindung mit Benutzername und Passwort schützen. Wir empfehlen, die Felder zunächst unverändert zu lassen und Änderungen erst vorzunehmen, nachdem Sie sich von der einwandfreien Funktion überzeugt haben.
Das weitere Vorgehen hängt davon ab, ob sich Ihr Laptop und der Computer im selben lokalen Netzwerk befinden oder ob der Computer Teil eines anderen Netzwerks ist und die Verbindung über das Internet hergestellt werden muss.
Erste Option: Laptop und Computer befinden sich im selben lokalen Netzwerk (beispielsweise ist der Laptop per WLAN und der Computer per Kabel mit Ihrem Heimnetzwerk verbunden). Die weiteren Anweisungen für diesen Fall finden Sie in Abschnitt 1.4.2. Option 1: Im selben Netzwerk.
Zweite Option: Der Laptop befindet sich in einem Netzwerk (z. B. zu Hause) und der Computer in einem anderen (z. B. im Büro). Die weiteren Anweisungen für diesen Fall finden Sie in Abschnitt 1.4.2. Option 2: In verschiedenen Netzwerken.
1.4.2. Option 1: Innerhalb eines Netzwerks
Wenn sich dieser Computer im selben Netzwerk wie Ihr Laptop mit integrierter Kamera befindet, kehren Sie zu Xeoma auf dem Laptop zurück, öffnen die Einstellungen des Moduls „HTTP-Upload an andere Xeoma“ und ersetzen einfach das Wort localhost im Link durch die IP-Adresse dieses Computers (beispielsweise 192.168.0.10/httpreceiver).

Bei korrekter Konfiguration beginnt das Modul „HTTP-Receiver“ auf dem zweiten Computer mit dem Empfang des Videostreams – Sie sehen das Bild der integrierten Laptop-Kamera:

Konfigurieren Sie anschließend die Funktionen, die Sie mit dieser Kamera testen möchten.
Alle Xeoma-Module werden kurz im Benutzerhandbuch beschrieben; detaillierte Informationen zu spezifischen Funktionen finden Sie über die dort bereitgestellten Links. Die Arbeit mit Modulen wird zudem im Video „Xeoma Modular System“ erläutert.
1.4.2. Option 2: In verschiedenen Netzwerken
Befindet sich dieser Computer in einem anderen Netzwerk als der Laptop mit integrierter Kamera, wird empfohlen, in Schritt 17 die P2P-Verbindung zu aktivieren. Hierbei handelt es sich um die herstellereigene sichere Verbindung ohne Einbindung von Drittanbietern. Die P2P-Verbindung muss zwingend auf dem Computer mit dem Modul „HTTP-Receiver“ aktiviert werden.
Schritt 18. P2P-Verbindung aktivieren (nur für Geräte in verschiedenen Netzwerken)
Klicken Sie zum Aktivieren der P2P-Verbindung auf den Text „P2P-Verbindungseinstellungen“. Es öffnet sich ein Einstellungsfenster, in dem Sie die Option „P2P-Verbindungsoption aktivieren“ auswählen müssen. Nach wenigen Sekunden erscheint eine Adresse im Feld „P2P-Adresse dieses Servers“:

Schritt 19. Zurück zum Laptop (nur für Geräte in verschiedenen Netzwerken)
Wechseln Sie zurück zum Laptop mit der integrierten Kamera, öffnen Sie dort Xeoma und rufen Sie die Einstellungen des Moduls „HTTP-Upload an andere Xeoma" auf. Die Daten in diesem Modul müssen mit denen im Modul „HTTP-Receiver" übereinstimmen – ersetzen Sie lediglich das Wort „localhost" durch die P2P-Adresse dieses Servers, die Sie in Schritt 18 erhalten haben (sodass daraus beispielsweise 1A1-2B2-C3C/httpreceiver wird).

Bei korrekter Konfiguration beginnt das Modul „HTTP-Receiver“ auf dem zweiten Computer mit dem Empfang des Videostreams – Sie sehen das Bild der integrierten Laptop-Kamera:

Konfigurieren Sie anschließend die Funktionen, die Sie mit dieser Kamera testen möchten.
Alle Xeoma-Module werden kurz im Benutzerhandbuch beschrieben; detaillierte Informationen zu spezifischen Funktionen finden Sie über die dort bereitgestellten Links. Die Arbeit mit Modulen wird zudem im Video „Xeoma Modular System“ erläutert.
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Xeoma auf dem Laptop und damit der Laptop selbst müssen durchgehend laufen, solange Sie Bilder von der Kamera empfangen möchten. |
Kurz zusammengefasst: Mit Xeoma können Sie eine Laptop-Kamera als Videoquelle für Ihr Überwachungssystem nutzen – sowohl im lokalen Netzwerk als auch über Netzwerkgrenzen hinweg. Dafür stehen verschiedene Tools zur Verfügung, die den Videostream an andere Geräte übertragen.
Die integrierte Laptop-Kamera ist nicht die einzige Alternative zu einer klassischen Überwachungskamera. Im Folgenden stellen wir weitere gängige Methoden vor, geben Installationsanleitungen und verraten einige wenig bekannte Tipps.
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Falls Sie keine dedizierte Überwachungskamera besitzen, aber eine Videoüberwachungssoftware oder einen entsprechenden Service testen möchten, können Sie Ihre Smartphone-Kamera verwenden. Wie das funktioniert, erfahren Sie im Folgenden.
2.1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Technisch gesehen ist eine Smartphone-Kamera eine Art USB-Kamera, sodass ein solches Setup nicht außergewöhnlich ist. Ein Vorteil der Videoüberwachung mit einer Smartphone-Kamera als Videoquelle ist die Mobilität dieser Lösung – das Telefon ist leicht zu transportieren und kann dynamische Ereignisse aufzeichnen. Der Nachteil dieses Ansatzes ist, dass er aufgrund des Batterieverbrauchs und der Geräteüberhitzung möglicherweise nicht für den Langzeiteinsatz geeignet ist.
Im Gegensatz zu Szenarien, in denen eine integrierte Laptop-Kamera als Überwachungskamera genutzt werden soll, stehen für Smartphones weitaus weniger Lösungen zur Verfügung. Das Problem liegt darin, dass einerseits zwar Tausende von Apps für Smartphones existieren, die mit Kameras arbeiten – einschließlich der integrierten Smartphone-Kameras –, es andererseits aber extrem wenige Anwendungen gibt, die genau das tun, was wir benötigen: eine Smartphone-Kamera in ein Äquivalent einer Netzwerkkamera zu verwandeln, deren Stream an einen Videoüberwachungsdienst oder ein Programm übertragen werden kann.
2.2. NUTZUNG NATIVER ANWENDUNGEN VON VIDEOÜBERWACHUNGSDIENSTEN
Von dieser ohnehin geringen Anzahl ist die überwältigende Mehrheit der Apps, die Sie bei der Suche nach Begriffen wie „Smartphone-Kamera in Überwachungskamera verwandeln“ finden, proprietäre Anwendungen bestimmter Videoüberwachungsdienste, die den Anschluss der integrierten Kamera ausschließlich an den eigenen Dienst ermöglichen. Zum Beispiel:
- Alfred Camera
- IP Webcam
- Faceter
- AtHome
Wenn einer dieser Dienste genau das ist, was Sie für Ihr Videosicherheitssystem ausprobieren möchten, nutzen Sie die entsprechende Anwendung und die zugehörigen Anleitungen. In der Regel ist die Einrichtung einfach und in wenigen Schritten erledigt. Da fast alle diese Dienste kostenpflichtig sind, empfehlen wir, diesen Punkt separat zu prüfen.
Was aber, wenn Sie die integrierte Smartphone-Kamera als Überwachungskamera in einem anderen Dienst nutzen möchten, der keine eigene App zum Anschluss von Webcams bietet? In diesem Fall benötigen Sie eine unabhängige Kamera-Emulation, die auch mit Diensten Dritter funktioniert. Im Folgenden stellen wir mehrere Optionen vor.
2.3. ECHTE UNABHÄNGIGE KAMERA-EMULATION MIT EINER ANDROID-SMARTPHONE-KAMERA
Xeoma gehört zu den wenigen Programmen, die diese Funktion bieten – insbesondere auf der mobilen Android-Plattform. Die Anleitung für diesen Anwendungsfall finden Sie unten.
2.3.1. Grundlegende Schritte
Schritt 1. App Store auf Ihrem Smartphone öffnen
Öffnen Sie auf Ihrem Smartphone Google Play, GetApps, Samsung Galaxy Store, RuStore oder einen anderen App Store.
Schritt 2. Nach Xeoma oder MyCamera suchen
Suchen Sie nach der Anwendung „MyCamera" oder „Xeoma (Server und Client)". Bitte beachten Sie: Sie benötigen die Version, die beide Komponenten umfasst – Client und Server. Die reine Client-Version („Client only", beispielsweise in Google Play verfügbar) funktioniert nicht.
Suchen Sie je nach verwendetem App Store nach folgenden Anwendungen:
- Google Play — MyCamera
- Xiaomi GetApps, Samsung Galaxy Store, RuStore, Huawei AppGallery — Xeoma
Beispiel mit Google Play:

Beispiel mit Galaxy Store:

Schritt 3. Anwendung installieren und starten
Sobald Sie die gewünschte Anwendung in der Liste gefunden haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Installieren". Nach Abschluss der Installation ändert sich diese zu „Öffnen" oder „Starten" – klicken Sie darauf, um die Anwendung zu öffnen.
Beispiel mit Google Play:

Beispiel mit Galaxy Store:

Schritt 4. Kameraberechtigung erteilen
Xeoma oder MyCamera wird geöffnet. Beim ersten Start der Anwendung erhalten Sie eine Meldung, die um die Berechtigung zur Nutzung der Gerätekamera bittet. Da dies genau das ist, was wir benötigen, müssen Sie diese Berechtigung erteilen.
Schritt 5. Kamera finden
Beim ersten Start sehen Sie ein Willkommensfenster mit verschiedenen Optionen, die für neue Xeoma-Nutzer hilfreich sein können. Wählen Sie in diesem Fall die Option „Kameras im Netzwerk suchen".

Das Willkommensfenster schließt sich und die Kamera wird nahezu augenblicklich erkannt und im Bildschirmbereich hinzugefügt. In Xeoma haben USB-Kameras (dazu gehören auch integrierte Kameras) Priorität und sind daher sofort einsatzbereit.

Das weitere Vorgehen hängt davon ab, wie genau Sie die integrierte Smartphone-Kamera nutzen möchten.
Erste Option: Sie können das Videoüberwachungssystem direkt auf diesem Smartphone bereitstellen. Die entsprechenden Anweisungen finden Sie in Abschnitt 2.3.2. Wenn die Videoüberwachung auf dem Smartphone ausreicht.
Zweite Option: Sie können den Videostream der Smartphone-Kamera an ein anderes Gerät – beispielsweise einen Computer – übertragen. Die entsprechenden Anweisungen finden Sie in Abschnitt 2.3.3. Wenn die Smartphone-Kamera für die Videoüberwachung auf einem Computer genutzt werden soll.
Die dritte Option kombiniert die beiden vorherigen: Hierbei wird der Videostream der integrierten Smartphone-Kamera in einer weiteren Xeoma-Instanz auf einem Computer verwendet. Wann diese Option erforderlich ist und wie Sie sie einrichten, erfahren Sie in Abschnitt 2.3.4. Wenn die Smartphone-Kamera in einer anderen Xeoma-Instanz genutzt werden soll.
2.3.2. Wenn die Videoüberwachung auf dem Smartphone ausreicht
Nach Abschluss der oben genannten Schritte 1–5 ist die Einrichtung abgeschlossen. Sie können die Smartphone-Kamera nun als Überwachungskamera in den Produkten Xeoma oder MyCamera verwenden. Auch unter Android bieten beide Anwendungen einen umfangreichen Funktionsumfang, darunter KI-gestützte Videoanalysen wie Einbruchserkennung, Kennzeichenerkennung, Gesichtserkennung, Emotionserkennung und viele weitere.
Weitere Informationen zu allen verfügbaren Funktionen finden Sie im Xeoma-Benutzerhandbuch.
2.3.3. Wenn die Smartphone-Kamera für die Videoüberwachung auf einem Computer genutzt werden soll
Wenn Sie die Smartphone-Kamera in einem anderen Programm (z. B. auf einem Computer) verwenden möchten, müssen Sie der Kamera das Modul „RTSP Broadcasting" hinzufügen. Dieses wandelt die integrierte Kamera in eine virtuelle Netzwerkkamera um. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Schritt 6: Klicken Sie auf das Symbol „Zahnrad", um die Modulkette der Kamera zu öffnen
Um die Kamera für die Nutzung in einem anderen Programm zu emulieren, öffnen Sie als fünften Schritt nach Abschluss der oben genannten Schritte 1–4 die Xeoma-Modulkette, indem Sie auf das Zahnrad-Symbol in der unteren Leiste oder in der oberen rechten Ecke der Kamerazelle klicken.
Schritt 7: Nicht benötigte Module entfernen
Entfernen Sie im Fenster der Modulkette alle Module außer „Universal Camera“ und fügen Sie das Modul „RTSP Broadcasting“ zur Kette hinzu.
So entfernen Sie Module: Halten Sie das Modulsymbol gedrückt und ziehen Sie es nach oben, oder klicken Sie auf das Modul und wählen Sie in den sich öffnenden Einstellungen das Symbol „Papierkorb".




c) Scrollen Sie mit dem Pfeil durch alle Module in der oberen Leiste, bis das „RTSP Broadcasting“-Icon erscheint.

Schritt 9: „RTSP Broadcasting" zur Kette hinzufügen
Fügen Sie das Modul „RTSP Broadcasting“ zur Kette hinzu. Klicken Sie kurz auf das Modul oder ziehen Sie es per Drag-and-Drop aus der oberen Leiste an die gewünschte Position in der Kette. Um den Videostream zu sehen, können Sie auf die gleiche Weise das Modul „Vorschau“ oder „Vorschau und Archiv“ hinzufügen:

Schritt 10: „RTSP Broadcasting" konfigurieren und Link abrufen
Öffnen Sie anschließend die Einstellungen des Moduls „RTSP Broadcasting“, indem Sie dieses in der Kette anklicken.

Passen Sie die Einstellungen an Ihr gewünschtes Ziel an. Eine separate Anleitung zur Konfiguration dieses Moduls finden Sie hier. Kurz gefasst: Wählen Sie das Utility für das Streaming (wählen Sie in der Liste „Broadcasting tool“ ffserver für die Stream-Komprimierung oder live555, falls kein Transcoding erforderlich ist), legen Sie den Streaming-Codec fest (Drop-down-Liste „Encoder type“) und geben Sie bei Bedarf die Komprimierungsstufe sowie den Pfad zu einem alternativen Encoder auf Ihrem Gerät an. Zudem können Sie den Stream-Namen, die URL und den Broadcasting-Port definieren (oder die Vorschläge von Xeoma übernehmen).
Kopieren Sie den resultierenden Link aus dem Feld „Path used for RTSP streaming“ und übertragen Sie ihn auf den Zielrechner.
Fertig!
2.3.4. Nutzung der Smartphone-Kamera in einer anderen Xeoma-Instanz
Für Anwender, die die integrierte Smartphone-Kamera als Überwachungskamera nutzen möchten, jedoch in Xeoma auf einem anderen Computer, steht eine effizientere und ressourcensparendere Option zur Verfügung.
Schritt 6. Programm auf Gratis-Modus umstellen
Schließen Sie nach Abschluss der obigen Schritte 1–5 das Willkommensfenster und wechseln Sie über das Hauptmenü (Symbol mit drei horizontalen Linien) in den Gratis-Modus: — Registrierung — Zu einer anderen Edition wechseln — Zu Gratis-Version wechseln.
Wechsel zur Gratis-Version von Xeoma über das Hauptmenü
Schritt 7. Kamera suchen
Da das Willkommensfenster bereits geschlossen wurde, erscheint es nicht erneut. Um die integrierte Kamera hinzuzufügen, starten Sie die Suche im unteren Menü: Klicken Sie auf das „+“-Symbol und wählen Sie „Einfache Suche nach lokalen Kameras“.

Die Kamera wird automatisch hinzugefügt; das Bild erscheint fast unmittelbar auf dem Bildschirm.

Schritt 8. Überflüssige Module entfernen
Entfernen Sie alle Module außer „Universal Camera“. Zum Entfernen halten Sie das Modulsymbol gedrückt und ziehen es nach oben oder klicken Sie auf das Modul und wählen Sie das „Papierkorb“-Symbol in den Einstellungen.


Schritt 9. Erforderliches Modul finden — „HTTP upload to other Xeoma“
Fügen Sie das Modul „HTTP upload to other Xeoma“ der Kette hinzu, die mit dem Modul „Universal Camera“ verbunden ist. Sie finden das Modul „HTTP upload to other Xeoma“ auf drei Wegen:
a) Klicken Sie in das Suchfeld und geben Sie den vollständigen Namen „HTTP upload to other Xeoma“ (oder ein beliebiges Wort daraus) ein.

b) Wechseln Sie zum Tab „Ziele“ und suchen Sie dort nach dem Modul „HTTP upload to other Xeoma“.

c) Scrollen Sie im oberen Panel mit dem Pfeil durch alle Module, bis das Symbol für „HTTP upload to other Xeoma“ erscheint.

Schritt 10. „HTTP upload to other Xeoma“ zur Kette hinzufügen
Fügen Sie das gefundene Modul „HTTP upload to other Xeoma“ der Kette hinzu. Klicken Sie das Modul an oder halten Sie es im oberen Panel gedrückt und ziehen Sie es an die gewünschte Position in der Kette.

Die Einstellungen des Moduls „HTTP upload to other Xeoma“ können durch einen Klick geöffnet werden. Dies ist jedoch noch nicht erforderlich, da die benötigten Informationen von der „empfangenden“ Seite — also der Xeoma-Instanz, die diesen Videostream empfängt — bezogen werden müssen.

Wechseln Sie nun zu dem Computer, der den Videostream der integrierten Smartphone-Kamera empfangen soll — dem sogenannten „Empfänger-PC“. Installieren und starten Sie auch hier Xeoma, wobei die ersten Schritte leicht variieren:
Schritt 11. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie auf dem Computer die offizielle Xeoma-Website. Navigieren Sie im oberen Menü zum Tab „Download“.

Schritt 12. Gewünschte Option wählen
Ihnen wird sofort der Download von Xeoma für das Betriebssystem des Geräts angeboten, mit dem Sie diese Seite aufgerufen haben. Falls das System falsch erkannt wurde oder Sie Xeoma für einen anderen Computer herunterladen möchten, wechseln Sie manuell zum Tab des gewünschten Betriebssystems, indem Sie dieses anklicken („1“ in der folgenden Abbildung).
Sie können entweder die „Offizielle Version“ oder die „Beta-Version“ nutzen („2“ in der folgenden Abbildung).
Wählen Sie die gewünschte Option aus und klicken Sie auf die danebenstehende Schaltfläche „Download“.

Schritt 13. Heruntergeladene Datei finden
Xeoma wird im Download-Ordner Ihres aktuellen Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein Pop-up-Fenster, über das Sie direkt zum Ordner mit der Datei navigieren können.

Schritt 14. (Für Linux und macOS) Archiv entpacken
Unter macOS und Linux muss das heruntergeladene Archiv entpackt werden. Siehe Schritt-für-Schritt-Anleitung für macOS hier und für Linux hier. Unter Windows ist kein Entpacken erforderlich, da direkt eine ausführbare Datei heruntergeladen wird.
Schritt 15. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – in der Regel durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Eingabetaste.

Schritt 16. Demo-Kamera hinzufügen
Xeoma startet und zeigt beim ersten Aufruf das Willkommensfenster an.

Wählen Sie im Willkommensfenster die Option „Demo", um eine Demo-Kamera hinzuzufügen. Da wir die Demo-Kamera selbst nicht benötigen, verwenden wir eine andere Bildquelle: den Videostream eines Smartphones. Um diesen Stream zu empfangen, nutzen wir das Modul „HTTP Receiver". Dieses Modul ist in der kostenlosen Version von Xeoma nicht verfügbar; verwenden Sie daher die standardmäßig gestartete Version von Xeoma – die Testversion.
Wenn Sie Xeoma nicht zum ersten Mal starten, wird das Willkommensfenster nicht angezeigt. Sie können eine Demo-Kamera jedoch jederzeit über das „+“-Menü in der unteren Leiste hinzufügen:

Schritt 17. Unnötiges Modul entfernen
Nach dem Hinzufügen der Demo-Kamera öffnet sich das Fenster der Modulkette. Ziehen Sie das Kamerasymbol (das erste Element in der Kette) einfach nach oben, um es zu entfernen.

Alternativ können Sie auf das Symbol des Moduls „Universal Camera" klicken, um die Einstellungen zu öffnen, und das Modul dort über das Papierkorbsymbol löschen.

Schritt 18. Gewünschtes Modul finden – „HTTP Receiver“
Unsere Kette ist nun „headless“ – sie verfügt über keine Videoquelle. Anstelle der entfernten Kamera fügen wir das Modul „HTTP Receiver“ hinzu. Es lässt sich auf zwei Wegen finden:
a) Platzieren Sie den Cursor im Suchfeld und beginnen Sie, den Namen „HTTP Receiver" einzugeben.

b) Wechseln Sie zum Tab „Geräte“ und suchen Sie dort nach dem Modul „HTTP Receiver“.

Schritt 19. „HTTP Receiver“ zur Kette hinzufügen
Fügen Sie das Modul „HTTP Receiver" zur Kette hinzu. Klicken Sie auf das Modul und lassen Sie es los (das Modul wird an einer zufälligen Position platziert), oder halten Sie es in der oberen Leiste gedrückt und ziehen Sie es an die gewünschte Position in der Kette.

Falls das Modul an der falschen Stelle verbunden wurde, entfernen Sie die Verbindung durch einen Klick darauf.

Ziehen Sie eine neue Verbindung vom rechten Rand des Moduls zum gewünschten nachfolgenden Modul, als würden Sie diese mit der Maus zeichnen.

Schritt 20. „HTTP Receiver“ konfigurieren
Klicken Sie anschließend im Schema auf das Symbol des Moduls „HTTP Receiver“, um dessen Einstellungen zu öffnen.

Beachten Sie, dass das Feld „Vollständiger Pfad“ einen Beispiel-Link enthält. Dieser kann nicht geändert werden, aber Sie können eine benutzerdefinierte Endung festlegen und die Verbindung mit einem Benutzernamen und Passwort schützen. Wir empfehlen, die Felder zunächst unverändert zu lassen und Anpassungen erst vorzunehmen, wenn die Funktion bestätigt wurde.
Das weitere Vorgehen hängt davon ab, ob sich Laptop und Computer im selben Heimnetzwerk befinden oder ob der Computer in einem anderen Netzwerk ist und die Verbindung über das Internet hergestellt werden muss.
Erste Option: Smartphone und Computer befinden sich im selben lokalen Netzwerk (z. B. ist das Smartphone über WLAN und der Computer per Kabel mit Ihrem Heimnetz verbunden). Details dazu finden Sie in Abschnitt 2.3.4. Option 1: Computer und Smartphone im selben Netzwerk.
Zweite Option: Das Smartphone befindet sich in einem Netzwerk (z. B. zu Hause) und der Computer in einem anderen (z. B. im Büro). Details dazu finden Sie in Abschnitt 2.3.4. Option 2: Computer und Smartphone in verschiedenen Netzwerken.
2.3.4. Option 1: Computer und Smartphone im selben Netzwerk
Befindet sich dieser Computer im selben Netzwerk wie Ihr Smartphone mit integrierter Kamera, wechseln Sie auf dem Smartphone zurück zu Xeoma, öffnen Sie die Einstellungen des Moduls „HTTP-Upload an anderes Xeoma" und ersetzen Sie das Wort localhost im Link einfach durch die IP-Adresse des Computers (sodass daraus z. B. 192.168.0.10/httpreceiver wird).

Bei korrekter Konfiguration empfängt das Modul „HTTP-Receiver" auf dem Computer den Videostream – Sie sehen das Bild des Smartphones:

Konfigurieren Sie anschließend die Funktionen, die Sie mit dieser Kamera testen möchten.
Alle Xeoma-Module werden kurz im Benutzerhandbuch beschrieben; detailliertere Informationen zu einer spezifischen Funktion finden Sie über die dort hinterlegten Links. Die Arbeit mit den Modulen wird zudem im Video „Xeoma Modular System" erläutert.
2.3.4. Option 2: Computer und Smartphone in verschiedenen Netzwerken
Befindet sich dieser Computer in einem anderen Netzwerk als das Smartphone mit integrierter Kamera, empfehlen wir die Aktivierung der P2P-Verbindung. Dies ist eine sichere, herstellereigene Verbindung ohne Beteiligung von Drittanbietern. Die P2P-Verbindung muss explizit auf dem Computer mit dem Modul „HTTP-Receiver" aktiviert werden.
Schritt 21. P2P-Verbindung aktivieren (nur für Geräte in verschiedenen Netzwerken)
Klicken Sie auf „P2P-Verbindungseinstellungen“, um die P2P-Verbindung zu aktivieren. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die Option „P2P-Verbindung aktivieren“ auswählen. Nach wenigen Sekunden erscheint eine Adresse im Feld „P2P-Adresse dieses Servers“:

Schritt 22. Rückkehr zum Smartphone (nur für Geräte in verschiedenen Netzwerken)
Wechseln Sie auf dem Smartphone mit integrierter Kamera zurück zu Xeoma und öffnen Sie die Einstellungen des Moduls „HTTP-Upload an anderes Xeoma". Die Daten in diesem Modul müssen mit denen im Modul „HTTP-Receiver" übereinstimmen – ersetzen Sie lediglich das Wort localhost durch die P2P-Adresse dieses Servers, die Sie in Schritt 20 erhalten haben (sodass daraus z. B. 1A1-2B2-C3C/httpreceiver wird).

Bei korrekter Konfiguration empfängt das Modul „HTTP-Receiver“ auf dem Computer den Videostream – das Bild des Smartphones wird angezeigt:

Konfigurieren Sie anschließend die Funktionen, die Sie mit dieser Kamera testen möchten.
Alle Xeoma-Module werden kurz in dem Benutzerhandbuch beschrieben; detailliertere Informationen zu einer spezifischen Funktion finden Sie über die dort bereitgestellten Links. Die Arbeit mit Modulen wird zudem im Video „Xeoma Modular System“ erläutert.
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Damit das Bild der Kamera kontinuierlich empfangen werden kann, müssen Xeoma und das Smartphone dauerhaft aktiv sein. Es wird empfohlen, das Smartphone an ein Ladegerät anzuschließen. |
2.4. ECHTE UNABHÄNGIGE KAMERAEMULATION ÜBER EINE iOS-SMARTPHONE-KAMERA
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Sie möchten Videoüberwachung testen, haben aber keine Kamera? Tatsächlich besitzen Sie eine — höchstwahrscheinlich in Form eines Mobiltelefons. Eine Smartphone-Kamera lässt sich problemlos als Überwachungskamera nutzen. Im Folgenden beschreiben wir verschiedene Methoden für Apple-Geräte (iPhone-Smartphones und iPad-Tablets). Eine davon ist eine native Lösung des Geräteherstellers und setzt einen Mac voraus, während eine andere plattformübergreifend auf verschiedenen Computern funktioniert, jedoch eine spezielle App benötigt.
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Sowohl Xeoma auf dem Smartphone als auch das Smartphone selbst müssen durchgehend aktiv bleiben, solange Sie das Kamerabild empfangen möchten. Es wird empfohlen, das Smartphone an ein Ladegerät anzuschließen. |
2.4.1. Nutzung der DroidCam-App mit einer iPhone-Kamera
Sie können die Kamera eines iPhones über die spezielle App DroidCam mit einem Computer verbinden. Da die App in Russland nicht verfügbar ist, bietet sie keine russische Benutzeroberfläche. Damit Sie die App im App Store finden, muss Ihr Apple-ID-Konto auf diesem Gerät einer anderen Region zugeordnet sein.
Wenn Sie einen Mac verwenden, steht Ihnen möglicherweise eine einfachere, native Apple-Lösung zur Verfügung, die weiter unten beschrieben wird.
Schritt 1. App Store auf dem Smartphone öffnen
Öffnen Sie den App Store auf Ihrem Smartphone und suchen Sie nach der App DroidCam Webcam & OBS Camera:
Schritt 2. App installieren
Laden Sie die App herunter und starten Sie sie wie jede andere Anwendung auch. Beim ersten Start fordert die App die Berechtigung,
* die Kamera zu nutzen,
* das Mikrofon zu nutzen,
* Daten über das lokale Netzwerk zu übertragen.
Alle diese Berechtigungen müssen erteilt werden, da sie für den Betrieb erforderlich sind.
Nach dem Start weist die App dem Videostream der Smartphone-Kamera eine IP-Adresse und einen Port zu und wartet auf Ihre weiteren Schritte:

Schritt 4. Client auf den Computer herunterladen
Legen Sie das Smartphone nun beiseite und wechseln Sie zum Computer. Wichtigste Voraussetzung: Computer und Smartphone müssen sich im selben Netzwerk befinden. Das bedeutet, beide Geräte müssen mit demselben Netzwerk verbunden sein – beispielsweise über WLAN. Nutzen Sie am Smartphone mobiles Internet, können Sie dieses per Hotspot mit dem Computer teilen; alternativ verbinden Sie das Smartphone mit dem WLAN und stellen sicher, dass auch der Computer mit diesem WLAN verbunden ist.
Laden Sie als Nächstes das Client-Programm desselben Entwicklers herunter. Dies ist normalerweise über die Entwickler-Website droidcam.app möglich. Da diese Website zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels nicht erreichbar war, haben wir den Client über das GitHub-Profil des Entwicklers bezogen.
Schritt 5. Client auf dem Computer installieren und starten
Installieren Sie den Client auf Ihrem Computer wie jedes andere Programm und starten Sie ihn.
Befinden sich Smartphone und Computer im selben Netzwerk, erkennt das Client-Programm Ihr Smartphone automatisch und zeigt das Kamerabild an:

Auf dem Smartphone sehen Sie ebenfalls das Kamerabild anstelle eines schwarzen Bildschirms mit Daten:

Schritt 6: Kamera in die Videoüberwachungs-Software einbinden
Nun können Sie die iPhone-Kamera in Ihrer Videoüberwachungs-Software einbinden. In Xeoma gehen Sie dabei wie folgt vor:
Schritt 6.1. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie auf dem Computer die offizielle Xeoma-Website. Klicken Sie in der oberen Menüleiste auf den Reiter „Download".

Schritt 6.2. Gewünschte Option auswählen
Ihnen wird automatisch der Download von Xeoma für das Betriebssystem des Geräts angeboten, mit dem Sie auf diese Seite zugegriffen haben. Sie können zwischen der „Offiziellen Version" und der „Beta-Version" wählen.
Klicken Sie nach Auswahl der gewünschten Option auf die danebenstehende Schaltfläche „Download".

Schritt 6.3. Heruntergeladene Datei finden
Xeoma wird in dem für Downloads konfigurierten Ordner Ihres aktuell verwendeten Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein Pop-up-Fenster, über das Sie direkt zum Speicherort der Datei navigieren können.

Schritt 6.4. Archiv entpacken
Unter macOS und Linux muss das heruntergeladene Archiv entpackt werden. Siehe die Schritt-für-Schritt-Anleitung für macOS und die Anleitung für Linux.
Unter Windows ist kein Entpacken erforderlich, da direkt eine ausführbare Datei heruntergeladen wird.
Schritt 6.5. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – in der Regel durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Eingabetaste auf der Tastatur.

Schritt 6.6. Kamera hinzufügen
Xeoma startet und zeigt beim ersten Aufruf das Willkommensfenster an. Wählen Sie hier die Option „Kameras im Netzwerk suchen“.

Das Willkommensfenster schließt sich, und die Kamera wird fast augenblicklich gefunden und dem Bildschirm hinzugefügt.
Xeoma erkennt solche Kameras nahezu augenblicklich, setzt die Suche jedoch fort. Da keine weiteren Kameras benötigt werden, können Sie die Suche durch einen Klick auf den Fortschrittsbalken stoppen.

Schritt 6.7. Kamera konfigurieren und weitere Funktionen testen
Klicken Sie auf das Symbol „Zahnrad" in der unteren Leiste oder in der Ecke der Kamerazelle, um die Einstellungen der Verarbeitungskette zu öffnen. Im Konfigurationsmodus der Kette können Sie Modulblöcke hinzufügen oder entfernen, die jeweils eine spezifische Funktion repräsentieren. Klicken Sie beispielsweise in der Kette auf das Symbol „Universelle Kamera", um die Kameraeinstellungen zu öffnen:

Konfigurieren Sie anschließend die Funktionen, die Sie mit dieser Kamera testen möchten.
Alle Xeoma-Module werden kurz im Benutzerhandbuch beschrieben; detailliertere Informationen zu einer spezifischen Funktion finden Sie über die dort hinterlegten Links. Die Handhabung der Module wird zudem im Video „Xeoma Modular System“ erläutert.
2.4.2. iPhone-Kamera auf einem Mac verwenden
Wenn Sie einen Mac besitzen, können Sie die Rückkamera Ihres iPhones als Kamera für den Computer nutzen. Gehen Sie dazu wie folgt vor.
Stellen Sie sicher, dass sowohl der Mac als auch das iPhone mit demselben Netzwerk verbunden sind – beispielsweise über WLAN. Falls das Telefon mobiles Internet nutzt, können Sie dieses per Hotspot mit dem Mac teilen; alternativ verbinden Sie das Telefon mit einem WLAN-Netzwerk und stellen Sie sicher, dass der Computer ebenfalls mit diesem WLAN verbunden ist.
Suchen Sie auf Ihrem Mac die FaceTime-App und öffnen Sie diese. Die App, erkennbar an einem Kamera-Symbol auf grünem Hintergrund, ist auf allen Apple-Geräten vorinstalliert. Falls Sie sie nicht finden, nutzen Sie die Suchfunktion.
Wählen Sie im oberen Menü Ihres Macs den Punkt „Video“. In der Dropdown-Liste finden Sie das Untermenü „Kamera“. Standardmäßig ist meist die interne Kamera des Computers ausgewählt, typischerweise die „FaceTime HD Kamera“. Wenn alles korrekt konfiguriert ist, erscheint Ihr iPhone ebenfalls in der Liste – wählen Sie es aus:

Bei korrekter Konfiguration zeigt FaceTime das Bild der Rückkamera Ihres iPhones an.
Sobald die Kamera auf Ihrem Mac verfügbar ist, können Sie sie auch in anderen Programmen auf demselben Mac verwenden – beispielsweise in Xeoma. Im Folgenden beschreiben wir, wie Sie diese Kamera in Xeoma finden und hinzufügen. Ähnliche Schritte gelten für andere Videoüberwachungssoftware.
Schritt 6. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie auf dem Computer die offizielle Xeoma-Website. Suchen Sie in der oberen Leiste der Seite den Reiter „Download“ und klicken Sie darauf.

Schritt 7. Gewünschte Option wählen
Ihnen wird sofort der Download von Xeoma für das Betriebssystem des Geräts angeboten, mit dem Sie diese Seite aufrufen. Sie können entweder die „Offizielle Version" oder die „Beta-Version" wählen.
Klicken Sie nach Auswahl der gewünschten Option auf die danebenstehende Schaltfläche „Download“.

Schritt 8. Heruntergeladene Datei finden
Xeoma wird in dem für Downloads festgelegten Ordner Ihres aktuellen Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein Pop-up-Fenster, das den direkten Zugriff auf den Dateiordner ermöglicht.

Schritt 9. Archiv entpacken
Unter macOS muss das heruntergeladene Archiv entpackt werden. Doppelklicken Sie auf das Archiv-Symbol, um den Vorgang zu starten. Im neuen Fenster finden Sie die Anwendung „Xeoma.app“:

Schritt 10. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – in der Regel durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Eingabetaste auf der Tastatur.
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Beim Starten von Xeoma erhalten Sie möglicherweise die Warnung „Die App xeoma.app kann nicht geöffnet werden, da der Entwickler nicht verifiziert werden konnte“. Folgen Sie in diesem Fall den Anweisungen in der macOS-Schritt-für-Schritt-Anleitung. |
Schritt 11. Kamera hinzufügen
Xeoma startet und zeigt beim ersten Aufruf das Willkommensfenster an. Wählen Sie hier die Option „Kameras im Netzwerk suchen“.

Das Willkommensfenster schließt sich; die Kamera wird fast augenblicklich gefunden und dem Bildschirm hinzugefügt.
Xeoma findet solche Kameras nahezu sofort, setzt die Suche jedoch fort. Falls keine weiteren Kameras benötigt werden, kann die Suche durch einen Klick auf den Fortschrittsbalken gestoppt werden.

Klicken Sie auf das „Zahnrad“-Symbol in der unteren Leiste oder in der Ecke der Kamerazelle, um die Ketten-Einstellungen zu öffnen. Im Konfigurationsmodus der Kette können Sie Modulblöcke hinzufügen oder entfernen, wobei jeder Block eine spezifische Funktion repräsentiert. Klicken Sie beispielsweise auf das Symbol „Universal Kamera“ in der Kette, um die Kamera-Einstellungen zu öffnen:

Konfigurieren Sie anschließend die Funktionen, die Sie mit dieser Kamera testen möchten. Wenn beispielsweise Videoüberwachung auf einem anderen Computer benötigt wird, können Sie das Kamerabild von Xeoma auf Ihrem Mac dorthin übertragen. Anweisungen zur Konfiguration finden Sie hier (führen Sie die Schritte ab Schritt 9 aus).
Wenn die Videoüberwachung auf demselben Mac erfolgen soll, empfehlen wir vorrangig den Leitfaden für macOS.
Weitere Informationen zu den Funktionen (Modulen) von Xeoma finden Sie im Benutzerhandbuch sowie detaillierte Angaben zu spezifischen Funktionen über die dort bereitgestellten Links.
Die Funktionsweise des modularen Systems von Xeoma demonstrieren wir visuell im Video „Xeoma Modular System“.
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Einige moderne Fernseher mit Kamera lassen sich zur Videoüberwachung einsetzen. Da TVs im Wesentlichen ebenfalls mit dem Android-Betriebssystem laufen, gelten die gleichen Empfehlungen wie für Android-Smartphones, mit der Einschränkung, dass viele für Android-Smartphones verfügbare Apps nicht für TVs bereitstehen.
Nicht jeder Fernseher ist ein Smart-TV. Verfügt das Gerät jedoch über eine Kamera, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Fernseher mit der benötigten Smart-TV-Technologie.
3.1. OPTIONEN ZUR NUTZUNG EINER INTEGRIERTEN TV-KAMERA ALS VIDEOÜBERWACHUNGSKAMERA
Hier gibt es erneut zwei mögliche Ansätze:
– Videoüberwachung direkt auf Ihrem Smart-TV einrichten,
oder
– eine App nutzen, um das Bild der TV-Kamera als Videostream an einen anderen Computer zu übertragen, der besser für die Videoüberwachung geeignet ist.
Für beide Optionen gibt es zwar nur wenige Smart-TV-Apps, dennoch stehen einige Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.
3.2. NUTZUNG „NATIVER“ APPS VON VIDEOÜBERWACHUNGSDIENSTEN
Suchen Sie im Internet nach Begriffen wie „TV-Kamera in Überwachungskamera verwandeln“. Die ersten Ergebnisse sind meist proprietäre Anwendungen bestimmter Videoüberwachungsdienste, die eine Verbindung der integrierten Kamera ausschließlich mit deren eigenem Dienst ermöglichen. Zum Beispiel:
* Camy
* Faceter
* AtHome Video Streamer
Von den oben genannten Optionen entspricht die Nutzung „nativer" Apps eines Videoüberwachungsdienstes weitgehend der Option „Übertragung des Kamerabildes an einen anderen Computer", wobei der Empfänger anstelle eines Computers der Cloud-Videoüberwachungsdienst des jeweiligen Anbieters ist. Wenn Sie eine wirklich unabhängige Übertragung des Videostreams von der TV-Kamera an einen anderen Computer benötigen, sollten Sie eine andere Option in Betracht ziehen: die unabhängige Netzwerk-Kamera-Emulation, die wir weiter unten beschreiben.
Wenn einer dieser Dienste genau Ihren Anforderungen an Ihr Videoüberwachungssystem entspricht, nutzen Sie die entsprechende App und die zugehörigen Anweisungen. In der Regel ist die Einrichtung simpel und umfasst nur wenige Schritte. Da fast alle diese Dienste kostenpflichtig sind, empfehlen wir, die Konditionen separat zu prüfen. Im Folgenden beschreiben wir die grundlegenden Schritte zur Installation der gewählten App auf Ihrem Smart TV. Sie benötigen eine Fernbedienung und etwas Geduld.
Schritt 1. Google Play oder einen anderen App Store finden
Navigieren Sie als ersten Schritt über die Home-Taste (Haus-Symbol) Ihrer Fernbedienung zum Startbildschirm Ihres Fernsehers.
Suchen Sie auf dem Startbildschirm nach Google Play, GetApps, dem Samsung Galaxy Store, RuStore oder einem anderen App-Katalog, über den Sie Ihre App herunterladen. Bei einigen Fernsehern befindet sich das Google Play-Icon oder ein ähnliches Store-Symbol direkt auf diesem Bildschirm – klicken Sie in diesem Fall einfach darauf und springen Sie zu Schritt 3. Falls kein entsprechendes Icon sichtbar ist, suchen Sie den Store über die Suchfunktion. Klicken Sie dazu auf das Suchsymbol („Lupe“):

Geben Sie über die Fernbedienung und die Bildschirmtastatur einen Suchbegriff ein – zum Beispiel „Google Play“ – und wählen Sie die entsprechende Option aus:

Anstatt manuell zu tippen, können Sie die Anfrage diktieren, indem Sie die Mikrofontaste auf der Fernbedienung gedrückt halten. In unserem Test erwies sich die Spracheingabe als noch effizienter – der App-Katalog öffnete sich automatisch.
Schritt 2. Suche nach der Anwendung im Katalog
Öffnen Sie im Google Play-Katalog (oder einem vergleichbaren App Store) die Suche über das „Lupe“-Symbol:

Geben Sie den Namen Ihrer Anwendung ein; der App Store findet diese und zeigt sofort die Detailinformationen an:

Schritt 3. Installation und Start der Anwendung
Navigieren Sie zur Schaltfläche „Installieren“ und bestätigen Sie. Die Anzeige wechselt zu einem Fortschrittsbalken und nach Abschluss der Installation zu „Öffnen“. Starten Sie die Anwendung und richten Sie diese gemäß den Anweisungen ein, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung der Gerätekamera.
Fertig. Sie können nun Ihre Videoüberwachungs-App nutzen und die TV-Kamera anstelle einer separaten Überwachungskamera verwenden.
Was ist jedoch, wenn Sie die integrierte Kamera eines Smartphones oder Fernsehers in einem anderen Dienst als Überwachungskamera nutzen möchten, der keine eigene App zur Webcam-Anbindung besitzt? In diesem Fall benötigen Sie eine unabhängige Kamera-Emulation, die auch in Drittanbieter-Diensten funktioniert. Verschiedene Optionen hierfür stellen wir im Folgenden vor.
3.3. UNABHÄNGIGE KAMERA-EMULATION ÜBER EINE TV-KAMERA
Xeoma ist eine der wenigen Lösungen, die nicht nur den Betrieb innerhalb der eigenen Anwendung ermöglichen, sondern auch den Videostream an andere Videoüberwachungs-Lösungen übertragen können. Dies ist besonders auf Android-Mobilplattformen wertvoll, da dort kaum Apps diese Funktionalität bieten – und auf Fernsehern, für die noch weniger Anwendungen verfügbar sind, ist dies ein entscheidender Vorteil. Die Anleitung für diesen Anwendungsfall finden Sie unten.
Xeoma ist sowohl in App-Katalogen als auch auf der Website des Herstellers verfügbar. Hier erklären wir die Installation von Xeoma oder MyCamera auf einem Fernseher über Kataloge wie Google Play, GetApps, Samsung Galaxy Store und ähnliche, und hier finden Sie die alternative Option zum direkten Download und Installation von der Herstellerseite.
Suchen Sie je nach verfügbarem App-Katalog nach folgenden Anwendungen:
- Google Play — MyCamera
- Xiaomi GetApps, Samsung Galaxy Store, RuStore, Huawei AppGallery — Xeoma
3.3.1. Grundlegende Schritte über den App-Katalog
Schritt 1. Google Play oder einen anderen App Store finden
Navigieren Sie als ersten Schritt über die Home-Taste (Haus-Symbol) Ihrer Fernbedienung zum Startbildschirm Ihres Fernsehers.
Navigieren Sie zum „Hauptbildschirm“ oder „Startbildschirm“ und suchen Sie Google Play, GetApps, den Samsung Galaxy Store, RuStore oder einen anderen App-Katalog, über den Sie Ihre App herunterladen. Bei einigen Fernsehern befindet sich das Google Play-Symbol oder ein ähnliches Store-Icon direkt auf diesem Hauptbildschirm – in diesem Fall klicken Sie einfach darauf und fahren mit Schritt 3 fort. Falls kein entsprechendes Symbol sichtbar ist, suchen Sie den gewünschten Store über die Suchfunktion. Klicken Sie dazu auf das Suchsymbol („Lupe“):

Geben Sie mithilfe der Fernbedienung und der Bildschirmtastatur einen Suchbegriff ein – zum Beispiel „Google Play“ – und wählen Sie die vorgeschlagene Option aus:

Alternativ zur manuellen Eingabe können Sie Ihre Anfrage diktieren, indem Sie die Mikrofontaste auf der Fernbedienung gedrückt halten. In unserem Fall funktionierte die Spracheingabe noch besser – der App-Katalog wurde automatisch gefunden und geöffnet.
Schritt 2. Suche nach Ihrer Anwendung im Katalog
Öffnen Sie im Google Play-Katalog (oder einem ähnlichen App-Store) ebenfalls die Suche, indem Sie auf das „Lupe“-Symbol klicken:

Geben Sie den Namen Xeoma (für Xiaomi GetApps, Samsung Galaxy Store, RuStore, Huawei AppGallery) oder MyCamera (für Google Play) ein; der App-Store findet daraufhin die gewünschte Anwendung:

Tipp: Die in Google Play verfügbare Xeoma-Anwendung ist hier nicht geeignet. Für Google Play empfehlen wir die Verwendung der Anwendung MyCamera.
Schritt 3. Installation und Start der Anwendung
Navigieren Sie zur Schaltfläche „Installieren“ und klicken Sie darauf. Die Beschriftung wechselt zu einem Installationsfortschrittsbalken und nach Abschluss des Vorgangs zu „Öffnen“.
Öffnen Sie die Anwendung und fahren Sie mit Schritt 4 fort.
3.3.2. (Alternative Option) Grundlegende Schritte über die Website des Herstellers
Wenn Sie die Anwendung von der Website des Herstellers herunterladen möchten, benötigen Sie einen Internetbrowser. Jeder bereits auf Ihrem Fernseher installierte Browser ist geeignet: Google Chrome, Yandex usw.
Falls kein Browser auf Ihrem Fernseher installiert ist, können Sie einen herunterladen und installieren, indem Sie den hiesigen Tipps folgen (suchen Sie im Beispiel jedoch nach dem Namen des Browsers anstelle von „Faceter“).
Schritt 1. Browser öffnen und nach xeoma.com suchen
Drücken Sie die „Home“-Taste auf der TV-Fernbedienung, um zum Haupt- bzw. Startbildschirm zu gelangen. Suchen Sie dort das Browser-Symbol in der Anwendungsliste und klicken Sie darauf, um den Browser zu öffnen:

Geben Sie im Browser xeoma.com ein und rufen Sie die Xeoma-Website auf. Navigieren Sie auf der Seite zum Reiter „Download“.

Schritt 2. Herunterladen der Xeoma-Anwendung
Beim Zugriff über einen Fernseher werden Sie direkt zum korrekten Reiter „Android“ weitergeleitet. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Download“, um den Download der Anwendung zu starten:

Schritt 3. Installation und Start von Xeoma
Nach Abschluss des Downloads können Sie auf den Fortschrittsbalken klicken, um die Anwendung zu starten.
Klicken Sie im erscheinenden Fenster auf „Installieren“.
Nach der Installation startet die Anwendung automatisch; das App-Symbol ist zudem in Ihrer Anwendungsliste verfügbar.
3.3.3. Weitere Schritte
Schritt 4. Speicherort wählen (optional)
Beim ersten Start von Xeoma erscheint ein Pop-up-Fenster zur Auswahl des Speicherorts für die Aufzeichnungen. Wenn die Anwendung lediglich als Video-Stream-Übertrager genutzt wird, ist keine Aufzeichnung erforderlich; Sie können die Standardoption beibehalten oder diesen Schritt überspringen.
Schritt 5. Suche nach der Kamera
Anschließend erscheint das Willkommensfenster der Anwendung mit den wichtigsten Optionen für Einsteiger. Dieses Fenster wird nur einmal beim ersten Start angezeigt, die Optionen sind jedoch jederzeit im Programm aufrufbar.
Wählen Sie in unserem Fall im Willkommensfenster „Kameras im Netzwerk suchen“:

Das Willkommensfenster schließt sich, und die Kamera wird nahezu sofort gefunden und auf dem Bildschirm hinzugefügt – Xeoma priorisiert USB-Kameras (einschließlich integrierter Kameras), sodass diese sofort einsatzbereit sind.

Die weiteren Schritte hängen davon ab, wie genau Sie die integrierte TV-Kamera einsetzen möchten.
Erste Option: Stellen Sie das Videoüberwachungssystem direkt auf diesem Fernseher bereit. Hinweise hierzu finden Sie in Abschnitt 3.3.3. a) Wenn Videoüberwachung auf dem Fernseher ausreicht.
Zweite Option: Übertragen Sie den Videostream der TV-Kamera auf ein anderes Gerät – beispielsweise einen Computer. Hinweise hierzu finden Sie in Abschnitt 3.3.3. b) Wenn die TV-Kamera für die Videoüberwachung auf einem Computer verwendet werden soll.
Die dritte Option kombiniert beide Ansätze: Nutzen Sie den Videostream der integrierten TV-Kamera in einer weiteren Xeoma-Instanz auf einem Computer. Wann diese Option erforderlich ist und wie sie konfiguriert wird, erfahren Sie in Abschnitt 3.3.4. Wenn die TV-Kamera in einer anderen Xeoma-Instanz verwendet werden soll.
3.3.3. a) Wenn Videoüberwachung auf dem Fernseher ausreicht
Nach Abschluss der oben genannten Schritte 1–5 können Sie hier stoppen. So nutzen Sie die TV-Kamera als Überwachungskamera in Xeoma oder MyCamera. Selbst auf Android TV bieten diese beiden Anwendungen umfangreiche Funktionen inklusive Videoanalytik – Eindringlingserkennung, Kennzeichenerkennung, Gesichtserkennung, Erkennung von unbefugtem Verweilen, Erkennung zurückgelassener Objekte, QR-Code-Erkennung und Farberkennung. Verbinden und konfigurieren Sie die Funktionen, die Sie mit dieser Kamera testen möchten.
Kurze Informationen zu allen Xeoma-Modulen finden Sie im „Benutzerhandbuch“; detaillierte Angaben zu spezifischen Funktionen sind über die dortigen Links abrufbar. Die Funktionsweise des modularen Systems von Xeoma wird zudem im Video „Xeoma Modular System“ demonstriert.
3.3.3. b) Wenn die TV-Kamera für die Videoüberwachung auf einem Computer verwendet werden soll
Soll die TV-Kamera in einem anderen Programm (z. B. auf einem Computer) genutzt werden, müssen Sie der Kamera ein spezielles Modul hinzufügen – „RTSP Broadcasting“. Dieses wandelt die integrierte Kamera in eine Netzwerkkamera um. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Schritt 6. Klicken Sie auf das „Zahnrad“-Symbol, um die Kamerakette zu öffnen
Ist für die Verwendung in einem anderen Programm eine Kameraemulation erforderlich, öffnen Sie als sechsten Schritt nach Abschluss der oben genannten Schritte 1–5 die Xeoma-Modulkette, indem Sie auf das Zahnrad-Symbol in der unteren Leiste oder in der oberen rechten Ecke der Kamerazelle klicken.
Schritt 7. Entfernen unnötiger Module
Entfernen Sie im Fenster der Modulkette alle Module außer „Universal Camera“ und fügen Sie das Modul „RTSP Broadcasting“ hinzu.
Um Module zu entfernen, ziehen Sie das Modul-Icon entweder nach oben oder klicken Sie auf das Modul und wählen Sie das „Papierkorb“-Symbol in den geöffneten Einstellungen aus.


Schritt 8. Suche nach dem Modul „RTSP Broadcasting“
Das Modul „RTSP Broadcasting“ finden Sie auf drei Wegen:
a) Platzieren Sie den Cursor im Suchfeld und geben Sie „RTSP Broadcasting“ ein.

b) Wechseln Sie zum Tab „Ziele“ und suchen Sie dort nach dem Modul „RTSP Broadcasting“.

c) Scrollen Sie in der oberen Leiste mit dem Pfeil durch alle Module, bis das „RTSP Broadcasting“-Icon erscheint.

Schritt 9. Hinzufügen von „RTSP Broadcasting“ zur Kette
Fügen Sie das gefundene Modul „RTSP Broadcasting“ zur Kette hinzu. Klicken Sie das Modul an oder ziehen Sie es aus der oberen Leiste an die gewünschte Position in der Kette. Um den Videostream anzuzeigen, können Sie auf die gleiche Weise das Modul „Anzeige“ oder „Anzeige und Archiv“ hinzufügen.

Schritt 10. Konfiguration von „RTSP Broadcasting“ und Abrufen des Links
Öffnen Sie die Einstellungen des RTSP Broadcasting-Moduls, indem Sie dieses in der Kette anklicken.

Passen Sie die Einstellungen an Ihr gewünschtes Ziel an. Eine separate Anleitung zur Konfiguration dieses Moduls finden Sie hier. Kurz gefasst: Wählen Sie das Tool für die Übertragung (in der Liste „Tool used for broadcasting“ ffserver für die Stream-Komprimierung oder live555, falls kein Transcoding erforderlich ist), legen Sie den Broadcast-Codec fest (Dropdown-Liste „Encoder type“) und geben Sie bei Bedarf die Komprimierungsstufe sowie den Pfad zu einem alternativen Encoder-Tool auf Ihrem Gerät an. Zudem können Sie den Stream-Namen, die URL und den Broadcast-Port definieren (oder die Xeoma-Vorgaben nutzen).
Kopieren Sie den im Feld „Path used for RTSP broadcasting" generierten Link und übermitteln Sie ihn an den Zielrechner.
Fertig.
3.3.4. Einsatz der TV-Kamera in einer anderen Xeoma-Instanz
Für alle, die die integrierte TV-Kamera als Überwachungskamera in einer Xeoma-Instanz auf einem anderen Computer nutzen möchten, steht eine besonders kosteneffiziente und ressourcenschonende Option zur Verfügung.
Schritt 6. Programm auf den kostenlosen Modus umstellen
Schließen Sie nach Abschluss der oben genannten Schritte 1–5 das Willkommensfenster und stellen Sie das Programm über das Hauptmenü (Symbol mit drei horizontalen Linien) auf den kostenlosen Modus um: — Registrierung — Andere Edition wählen — Zur kostenlosen Version wechseln.

Schritt 7. Kamera suchen
Da das Willkommensfenster bereits geschlossen wurde, erscheint es nicht erneut. Um die integrierte Kamera hinzuzufügen, starten Sie die Suche über das untere Menü: Klicken Sie auf das „+“-Symbol und wählen Sie im Menü „Einfache Suche nach lokalen Kameras“.

Die Kamera wird automatisch hinzugefügt, sodass das Bild nahezu sofort auf dem Bildschirm erscheint.
Xeoma erkennt integrierte Gerätekameras nahezu augenblicklich, setzt die Suche jedoch fort. Da keine weiteren Kameras benötigt werden, können Sie die Suche durch einen Klick auf den Fortschrittsbalken stoppen.

Schritt 8. Unnötige Module entfernen
Entfernen Sie alle Module außer „Universal Camera“. Zum Entfernen von Modulen ziehen Sie das Modulsymbol entweder nach oben oder klicken auf das Modul und wählen in den sich öffnenden Einstellungen das „Papierkorb“-Symbol.


Schritt 8. Erforderliches Modul finden — „HTTP upload to other Xeoma“
Fügen Sie das Modul „HTTP upload to other Xeoma“ in die Kette ein, die mit dem Modul „Universal Camera“ verbunden ist.
Das Modul „HTTP upload to other Xeoma" lässt sich auf drei Arten finden:
a) Platzieren Sie den Cursor im Suchfeld und geben Sie „HTTP upload to other Xeoma“ vollständig (oder ein beliebiges Wort daraus) ein.

b) Wechseln Sie zum Tab „Destinations“ und suchen Sie dort nach dem Modul „HTTP upload to other Xeoma“.

c) Scrollen Sie mit dem Pfeil durch alle Module im oberen Panel, bis das Icon für „HTTP upload to other Xeoma“ erscheint.

Schritt 9. „HTTP upload to other Xeoma“ zur Kette hinzufügen
Fügen Sie das gefundene Modul „HTTP upload to other Xeoma“ zur Kette hinzu. Klicken Sie das Modul an oder ziehen Sie es per Drag-and-Drop aus dem oberen Panel an die gewünschte Position in der Kette.

Die Einstellungen des Moduls „HTTP upload to other Xeoma“ lassen sich durch Anklicken öffnen; dies ist jedoch noch nicht erforderlich, da die notwendigen Informationen erst auf der „empfangenden“ Seite — also in der Xeoma-Instanz, die den Videostream empfängt — ermittelt werden müssen.

Wechseln Sie nun zum Computer, der den Videostream der integrierten TV-Kamera empfangen soll (der sogenannte „Empfangsrechner“). Auch dort muss Xeoma installiert und gestartet sein, wobei die ersten Schritte geringfügig abweichen:
Schritt 10. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie auf dem Computer die offizielle Xeoma-Website. Rufen Sie im oberen Bereich der Seite den Reiter „Download“ auf.

Schritt 11. Gewünschte Option wählen
Ihnen wird sofort der Download von Xeoma für das Betriebssystem des Geräts angeboten, mit dem Sie auf die Seite zugegriffen haben. Falls das System falsch erkannt wurde oder Sie Xeoma für einen anderen Computer herunterladen möchten, wechseln Sie manuell zum Tab des gewünschten Betriebssystems, indem Sie dieses anklicken („1“ in der folgenden Abbildung).
Sie können entweder die Option „Offizielle Version“ oder die „Beta-Version“ wählen („2“ in der folgenden Abbildung).
Klicken Sie nach Auswahl der gewünschten Option auf die danebenstehende Schaltfläche „Download“.

Schritt 12. Finden der heruntergeladenen Datei
Xeoma wird im für Downloads festgelegten Ordner Ihres aktuellen Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein Pop-up-Fenster, über das Sie den Ordner mit der Datei direkt öffnen können.

Schritt 13. (Für Linux und macOS) Entpacken des Archivs
Entpacken Sie das heruntergeladene Archiv für macOS und Linux. Sie finden die Schritt-für-Schritt-Anleitung für Mac hier und für Linux hier.
Unter Windows ist kein Entpacken erforderlich – es wird direkt eine ausführbare Datei heruntergeladen.
Schritt 14. Starten von Xeoma
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – in der Regel durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Eingabetaste.

Schritt 15. Hinzufügen einer Demo-Kamera
Beim ersten Start öffnet Xeoma das Willkommensfenster.

Wählen Sie im Willkommensfenster die Option „Demo“, um eine Demo-Kamera hinzuzufügen. Die Demo-Kamera selbst wird nicht benötigt; stattdessen verwenden wir eine andere Bildquelle – den Videostream eines Fernsehers. Um diesen Stream zu empfangen, nutzen wir das Modul „HTTP-Receiver“. Da dieses Modul in der kostenlosen Version von Xeoma nicht verfügbar ist, verwenden Sie bitte die standardmäßig startende Trial-Version.
Falls Sie Xeoma nicht zum ersten Mal starten, erscheint das Willkommensfenster nicht. Sie können eine Demo-Kamera jedoch jederzeit über das „+“-Menü in der unteren Leiste hinzufügen:

Schritt 16. Entfernen des nicht benötigten Moduls
Nach dem Hinzufügen der Demo-Kamera gelangen Sie zum Fenster der Modulkette. Ziehen Sie das Kamera-Symbol (das erste Element der Kette) einfach nach oben, um es zu entfernen.

Alternativ können Sie auf das Symbol des Moduls „Universal-Kamera“ klicken, um die Einstellungen zu öffnen, und das Modul dort über das „Papierkorb“-Symbol löschen.

Schritt 17. Finden des benötigten Moduls „HTTP-Receiver“
Die Kette hat nun keine Videoquelle. Fügen Sie anstelle der entfernten Kamera das Modul „HTTP-Receiver“ hinzu. Dies ist auf zwei Wegen möglich:
a) Platzieren Sie den Mauscursor im Suchfeld und geben Sie „HTTP-Receiver“ ein.

b) Wechseln Sie zum Tab „Geräte“ und suchen Sie dort nach dem Modul „HTTP-Receiver“.

Schritt 18. Hinzufügen des Moduls „HTTP-Receiver“ zur Kette
Fügen Sie das Modul „HTTP-Receiver“ der Kette hinzu. Klicken Sie mit der Maus auf das Modul und lassen Sie es los (das Modul wird an einer beliebigen Position in der Kette eingefügt) oder ziehen Sie es per Drag-and-Drop aus der oberen Leiste an die gewünschte Position.

Falls das Modul falsch verbunden wurde, löschen Sie die fehlerhafte Verbindung durch einen Klick darauf.

Zeichnen Sie mit der Maus eine neue, korrekte Verbindung vom rechten Rand des Moduls zum nächsten benötigten Modul.

Schritt 19. Konfiguration des Moduls „HTTP-Receiver“
Klicken Sie nun im Diagramm auf das Symbol des Moduls „HTTP-Receiver“, um die Einstellungen zu öffnen.

Beachten Sie, dass das Feld „Vollständiger Pfad“ einen Beispiel-Link enthält. Dieser kann nicht geändert werden, aber Sie können eine benutzerdefinierte Endung festlegen und die Verbindung mit einem Login und Passwort schützen. Wir empfehlen, zunächst ohne Änderungen zu testen und die Einstellungen erst nach erfolgreicher Bestätigung der Funktion anzupassen.
Die weiteren Schritte hängen davon ab, ob sich der Fernseher und der Computer im selben Heimnetzwerk befinden oder ob der Computer in einem anderen Netzwerk ist und die Verbindung über das Internet erfolgt.
Erste Option: TV und Computer befinden sich im selben lokalen Netzwerk (z. B. TV via WLAN und Computer per Kabel mit dem Heim-Internet verbunden). Informationen dazu finden Sie in Abschnitt 2.3.4. Option 1: Computer und TV im selben Netzwerk.
Zweite Option: Der TV befindet sich in einem Netzwerk (z. B. zu Hause) und der Computer in einem anderen (z. B. im Büro). Informationen dazu finden Sie in Abschnitt 2.3.4. Option 2: Computer und Smartphone in verschiedenen Netzwerken.
3.3.4. Option 1: Computer und TV im selben Netzwerk
Wenn sich dieser Computer im selben Netzwerk wie Ihr TV mit integrierter Kamera befindet, kehren Sie am TV zu Xeoma zurück, öffnen die Einstellungen des Moduls „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ und ersetzen das Wort localhost im Link durch die IP-Adresse des Computers (z. B. 192.168.0.10/httpreceiver).

Bei korrekter Konfiguration empfängt das Modul „HTTP-Receiver“ auf dem Computer den Videostream – das Bild des TVs wird angezeigt:

Konfigurieren Sie anschließend die Funktionen, die Sie mit dieser Kamera testen möchten.
Alle Xeoma-Module werden kurz in dem Benutzerhandbuch beschrieben; detailliertere Informationen zu spezifischen Funktionen finden Sie über die dort bereitgestellten Links. Die Arbeit mit Modulen wird zudem im Video „Xeoma Modular System“ erklärt.
2.3.4. Option 2: Computer und TV in verschiedenen Netzwerken
Befindet sich dieser Computer in einem anderen Netzwerk als der TV mit integrierter Kamera, wird die Aktivierung einer P2P-Verbindung empfohlen. Hierbei handelt es sich um eine proprietäre sichere Verbindung des Xeoma-Herstellers; es werden keine Drittanbieter-Dienste (auch keine chinesischen) genutzt. Die P2P-Verbindung muss explizit auf dem Computer mit dem Modul „HTTP-Receiver“ aktiviert werden.
Schritt 20. Aktivierung der P2P-Verbindung (nur für Geräte in verschiedenen Netzwerken)
Klicken Sie auf „P2P-Verbindungseinstellungen“, um die P2P-Verbindung zu aktivieren. Es öffnet sich ein Einstellungsfenster; dort aktivieren Sie die Option „P2P-Verbindungsfähigkeit aktivieren“. Nach wenigen Sekunden erscheint eine Adresse im Feld „P2P-Adresse dieses Servers“:

Schritt 21. Rückkehr zum TV (nur für Geräte in verschiedenen Netzwerken)
Kehren Sie zum TV mit integrierter Kamera zurück, öffnen Sie dort Xeoma und rufen die Einstellungen des Moduls „HTTP-Upload zu anderem Xeoma“ auf. Die Daten in diesem Modul müssen mit denen im Modul „HTTP-Receiver“ übereinstimmen – lediglich das Wort „localhost“ muss durch die in Schritt 20 ermittelte P2P-Adresse dieses Servers ersetzt werden (z. B. 1A1-2B2-C3C/httpreceiver).

Bei korrekter Konfiguration empfängt das Modul „HTTP-Receiver“ auf dem Computer den Videostream – das Bild des TVs wird angezeigt:

Konfigurieren Sie anschließend die Funktionen, die Sie mit dieser Kamera testen möchten.
Alle Xeoma-Module werden kurz in dem Benutzerhandbuch beschrieben; detailliertere Informationen zu spezifischen Funktionen finden Sie über die dort bereitgestellten Links. Die Arbeit mit Modulen wird zudem im Video „Xeoma Modular System“ erklärt.
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Xeoma auf dem TV sowie der TV selbst müssen während des gesamten Zeitraums, in dem das Kamerabild empfangen werden soll, aktiv bleiben. Es wird empfohlen, den Ruhemodus des Geräts zu deaktivieren. |
Fertig. Sie können nun Ihre Videoüberwachungssoftware nutzen und die TV-Kamera anstelle einer separaten Überwachungskamera verwenden.
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4.1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Öffentliche Kameras aus Straßen, Bahnhöfen, Touristenorten und Stadtplätzen können zum Testen oder Training von Videoüberwachungssystemen genutzt werden. Oft stellen auch Privatpersonen und Unternehmen ihre Kameras aus Werbezwecken öffentlich bereit – beispielsweise Skigebiete zur Demonstration von Landschaft und Wetterbedingungen.
Wo finden Sie öffentliche Kameras? Öffentliche Kameras sind im Internet verfügbar; Sie müssen lediglich die passende Suchanfrage wählen – beispielsweise „Omsk Stadtkameras". Zudem gibt es spezialisierte Portale, die Kameras aus aller Welt bündeln. Dort können Sie Kameras nach Einsatzgebiet, Hersteller, Land oder einer Zeitzone in Ihrer Nähe filtern. Allerdings eignen sich nicht alle für die Videoüberwachung: Dies hängt von der Methode ab, mit der der Kamerastream auf der Website wiedergegeben wird.
4.2. Übersicht über Ressourcen für öffentliche Kameras
Eine schnelle Internetsuche liefert folgende Portale mit öffentlichen Kameras:
- http://www.insecam.org/
- http://www.opentopia.com/
- https://www.geocam.ru
- https://www.earthcam.com
- https://www.webcams.travel
Von diesen eignen sich jedoch nur die ersten beiden Optionen — insecam und opentopia — zum Abrufen eines Video-Stream-Links.
Das dritte Portal — geocam — nutzt verschiedene Player zur Wiedergabe der Kamerastreams; einige davon sind geeignet, andere nicht.
Das vierte Portal — earthcam — ist ungeeignet, da es einen proprietären Player zur Anzeige der Kameras verwendet.
Das fünfte Portal — webcams.travel — existiert nicht mehr und leitet Besucher auf eine Wetterkarte weiter, die ebenfalls Kameras enthält.
Wir zeigen daher am Beispiel der ersten beiden Portale, wie Sie öffentliche Internetkameras als Überwachungskameras einbinden.
4.3. Anleitung für das Opentopia-Portal
Opentopia ist eine der effizientesten Plattformen für die Integration öffentlicher Kameras in die Videoüberwachung: Sie bietet eine große Auswahl an Kameras und ermöglicht eine einfache Gewinnung von Stream-Links. Folgen Sie diesen Schritten:
Schritt 1: Rufen Sie opentopia.com auf. Wählen Sie eine Kamera basierend auf Ihren Kriterien aus: Hersteller, Land usw.

Warnung: Greifen Sie bitte nicht auf 18+-Kameras (Adult Cams) zu; diese sind höchstwahrscheinlich unsicher.
Schritt 2: Wählen Sie im Dropdown-Menü „Viewing Mode" die Option „Live Feed".

Schritt 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Kamerabild und wählen Sie „Bildadresse kopieren“ aus dem Kontextmenü.

Schritt 4. Fertig! Sie haben nun den Kameralink. Öffnen Sie diesen in Ihrer bevorzugten Überwachungssoftware und fügen Sie ihn als Kamera hinzu.
In Xeoma funktioniert dies wie folgt:
Schritt 4.1. Xeoma-Website öffnen
Rufen Sie auf Ihrem Computer die offizielle Xeoma-Website auf. Klicken Sie im oberen Bereich auf den Reiter „Download".

Schritt 4.2. Richtige Version wählen
Ihnen wird sofort der Download von Xeoma für das Betriebssystem Ihres aktuellen Geräts angeboten. Falls das System falsch erkannt wurde oder Sie Xeoma für einen anderen Computer herunterladen möchten, wechseln Sie manuell zum entsprechenden OS-Reiter („1" in der Abbildung unten).
Sie können zwischen der „Official version" und der „Beta version" wählen („2" in der Abbildung unten).
Klicken Sie nach der Auswahl der gewünschten Option auf die Schaltfläche „Download“.

Schritt 4.3. Heruntergeladene Datei finden
Xeoma wird im standardmäßig festgelegten Download-Ordner Ihres Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein Popup; ein Klick darauf führt Sie direkt zur Datei.

Schritt 4.4. (Für Linux und MacOS) Archiv entpacken
Entpacken Sie bei MacOS und Linux das heruntergeladene Archiv. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für Mac finden Sie hier und für Linux hier.
Unter Windows ist kein Entpacken erforderlich; die ausführbare Datei startet direkt.
Schritt 4.5. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – in der Regel durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Eingabetaste.

Das Xeoma-Programm startet und zeigt beim ersten Aufruf das Willkommensfenster. Schließen Sie dieses über die X-Schaltfläche.

Schritt 4.6. Kamera-Vorlage hinzufügen
Öffnen Sie das „+"-Menü im unteren Bereich. Wählen Sie die Option „Neue Kamera manuell hinzufügen".

Der Konfigurationsdialog für das Modul „Universal Camera" öffnet sich. Hier fügen Sie unseren Link ein. Suchen Sie das Feld „Full IP camera URL for viewing" und fügen Sie den kopierten Link von Opentopia mittels STRG+V (oder dem entsprechenden Tastenkürzel) ein.

Warten Sie einen Moment, bis das Kamerabild im Hintergrund und im kleinen Vorschaufenster oben rechts erscheint. Klicken Sie beim Verlassen dieses Dialogs unbedingt auf OK (Häkchen), da Änderungen sonst nicht gespeichert werden.
Die Kamera funktioniert wie eine herkömmliche IP-Kamera:

Sobald eine solche öffentliche Kamera in Ihre Überwachungslösung integriert wurde, können Sie die benötigten Funktionen konfigurieren. Alle Xeoma-Module werden kurz im „Benutzerhandbuch“ beschrieben; weitere Details zu spezifischen Funktionen finden Sie über die dortigen Links. Die Bedienung der Module wird im Video „Xeoma Modular System“ erläutert.
4.4. Anleitung für das Insecam-Portal
Schritt 1. Rufen Sie die Insecam-Website auf. Wählen Sie eine Kamera basierend auf Kriterien wie Hersteller, Land usw. aus.

Schritt 2. Suchen Sie im Kamerafenster den Link zum Videostream wie folgt:
Bewegen Sie den Mauszeiger über das Kamerabild. Die Kameraadresse erscheint in der unteren linken Ecke. Bei mancher Software reicht dies aus, sodass Sie direkt mit Schritt 3 fortfahren können.
Falls ein vollständiger Link erforderlich ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Kamerabild und wählen Sie „Untersuchen“.

Rechts öffnet sich ein Panel, in dem höchstwahrscheinlich der Link zum Videostream der Kamera sichtbar ist. Kopieren Sie diesen Link – er wird von den meisten Programmen direkt akzeptiert.

Schritt 3.
Sie haben nun den Link zur Kamera. Öffnen Sie diesen in Ihrer bevorzugten Überwachungssoftware und fügen Sie ihn als Kamera hinzu.
In Xeoma funktioniert dies beispielsweise wie folgt:
Schritt 3.1. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie an Ihrem Computer die offizielle Xeoma-Website. Navigieren Sie über die obere Leiste zum Reiter „Download“.

Schritt 3.2. Korrekte Version wählen
Ihnen wird automatisch der Download von Xeoma für das Betriebssystem Ihres aktuellen Geräts angeboten. Falls das System falsch erkannt wurde oder Sie Xeoma auf einem anderen Computer installieren möchten, wechseln Sie manuell durch Anklicken zum entsprechenden OS-Tab („1“ in der Abbildung unten).
Sie können zwischen der „Offiziellen Version“ und der „Beta-Version“ wählen („2“ in der folgenden Abbildung).
Klicken Sie nach der Auswahl der gewünschten Option auf die Schaltfläche „Download“ daneben.

Schritt 3.3. Download-Datei lokalisieren
Xeoma wird im Standard-Download-Ordner Ihres Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein Popup; ein Klick darauf führt Sie direkt zur Datei.

Schritt 3.4. (Für Linux und MacOS) Archiv entpacken
Unter macOS und Linux müssen Sie das heruntergeladene Archiv entpacken. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für macOS finden Sie hier und die für Linux hier.
Unter Windows ist kein Entpacken erforderlich; die ausführbare Datei startet direkt.
Schritt 3.5. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – üblicherweise durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Enter-Taste.

Xeoma startet und zeigt beim ersten Aufruf das Willkommensfenster an. Schließen Sie dieses über die Schaltfläche X.
Schritt 3.6. Kameravorlage hinzufügen
Öffnen Sie das „+“-Menü in der unteren Leiste. Wählen Sie die Option „Neue Kamera manuell hinzufügen“.

Der Konfigurationsdialog des Moduls „Universelle Kamera“ öffnet sich. Suchen Sie das Feld „Vollständige IP-Kamera-URL zur Ansicht“ und fügen Sie den kopierten Insecam-Link mittels STRG+V (oder entsprechendem Tastenkürzel) ein.

Warten Sie einen Moment, bis das Kamerabild im Hintergrund und im kleinen Vorschaufenster oben rechts erscheint. Klicken Sie beim Verlassen dieses Dialogs unbedingt auf OK (Häkchen), da Änderungen sonst nicht gespeichert werden.
Die Kamera funktioniert wie eine herkömmliche IP-Kamera:

Sobald eine solche öffentliche Kamera in Ihre Überwachungslösung integriert wurde, können Sie die benötigten Funktionen konfigurieren. Alle Xeoma-Module werden kurz im „Benutzerhandbuch“ beschrieben; weitere Details zu spezifischen Funktionen finden Sie über die dortigen Links. Die Bedienung der Module wird im Video „Xeoma Modular System“ erläutert.
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5.1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Sie können aus fast jedem vorhandenen Video eine virtuelle Kamera erstellen.
5.2. Videoquellen
Sie können passende Videoclips von verschiedenen Plattformen herunterladen:
- Video vom Smartphone – nehmen Sie das gewünschte Video einfach mit Ihrem Smartphone auf, beispielsweise von einem Förderband oder einem Zugangskontrollpunkt.
- Videos aus sozialen Medien – laden Sie Videos von sozialen Netzwerken wie VKontakte, Odnoklassniki und anderen herunter.
- Kostenlose Stock-Videos – passende Clips finden Sie auf Pexels, Pixabay, Freepik und weiteren Portalen.
- Video-Hosting und Filmseiten – YouTube, Vimeo, legale Online-Kinos.
- Neuronale Netze und Videogeneratoren – lassen Sie eine KI einen Clip mit dem gewünschten Inhalt für Sie erstellen.
Einige dieser Portale ermöglichen den direkten Download von Videomaterial. Falls das gewählte Portal keinen Download anbietet, können Sie online nach speziellen Tools suchen (z. B. Browser-Erweiterungen oder separate Programme für PC und Smartphone) oder die unten beschriebene Methode (Bildschirmaufnahme) verwenden.
5.3. Anleitung zur Konvertierung eines Videos in eine Kamera mittels VLC
Schritt 1. Video herunterladen – vorzugsweise im mp4-Format.
Schritt 2. Sobald das Video vorliegt, emulieren wir mithilfe des kostenlosen VLC-Programms einen Netzwerk-Kamerastream.
Laden Sie VLC von der offiziellen Website https://www.videolan.org/vlc/ herunter und installieren Sie es.
Schritt 3. Öffnen Sie VLC nach der Installation, klicken Sie in der Menüleiste auf „Medien" und wählen Sie im Dropdown-Menü „Streamen" aus.

Schritt 4. Ein Einstellungsdialog öffnet sich. Wählen Sie im Reiter „Datei" über die Schaltfläche „+ Hinzufügen" Ihr Video aus. Suchen Sie im sich öffnenden Dateibrowser die Videodatei auf Ihrem Computer und bestätigen Sie mit „OK". Klicken Sie anschließend unten im Dialog auf die Schaltfläche „Streamen".

Schritt 5. Klicken Sie im nächsten Fenster auf „Weiter“.

Schritt 6. Im nächsten Fenster wird neben „Neues Ziel“ normalerweise „Datei“ angezeigt. Klicken Sie auf „Datei“, um die Drop-down-Liste zu öffnen. Wählen Sie in dieser Liste entweder „HTTP“ (höhere Netzwerklast, geringere CPU-Last) oder „RTSP“ (höhere CPU-Last, geringere Netzwerklast) aus. Klicken Sie danach auf „Weiter“.

Schritt 7. Im nächsten Fenster wird neben „Profil“ meist „Video – H.264 + MP3 (MP4)“ angezeigt. Behalten Sie diese Option bei und klicken Sie auf „Weiter“.

Schritt 8. Klicken Sie im neuen Fenster auf „Streamen", um die Kamera-Emulation abzuschließen und den Stream zu starten.

Schritt 9. Nun müssen Sie den Link zusammenstellen, den Sie für die Videoüberwachung verwenden.
Der Link besteht aus http:// (für HTTP) oder rtsp:// (für RTSP), Ihrer IP-Adresse und dem Port (meist 8080 bei HTTP oder 8554 bei RTSP).
Wenn Sie die IP-Adresse Ihres Computers, auf dem VLC läuft, kennen, setzen Sie diese einfach in die Formel ein. Das Ergebnis sieht etwa so aus:
http://192.168.0.11:8080/
rtsp://192.168.0.131:8554/
Lifehack: Wenn Sie die IP-Adresse Ihres Computers nicht kennen, können Sie diese ganz einfach über Xeoma ermitteln. Starten Sie Xeoma auf diesem Computer und rufen Sie die Adresse unter Hauptmenü – Remote-Zugriff – Verbindung zu Remote-Server auf:

Schritt 10. Sobald der Link erstellt ist, können Sie ihn in anderen Programmen innerhalb Ihres Netzwerks verwenden. Diese Programme erkennen ihn als Kamerastream.

Bitte beachten Sie, dass dieser Stream nur innerhalb Ihres lokalen Netzwerks verfügbar ist. Von Geräten aus anderen Netzwerken ist dieser Stream nicht „sichtbar“.
5.4. Anleitung zur Konvertierung eines Videos in eine Kamera mittels Xeoma
Die Xeoma-Videoüberwachungssoftware und die zugehörige App enthalten das Modul „Dateiauslesung", mit dem Sie Videodateien anstelle einer echten Kamera nutzen können. Dieses Modul unterstützt das MJPEG-Videoformat, während Videoclips üblicherweise in den Formaten .mp4, .avi, .wmv und anderen vorliegen. Daher ist für die meisten Videoclips eine vorherige Konvertierung, also eine Änderung des Videoformats, erforderlich.
Zunächst müssen Sie ein MJPEG-Video vorbereiten. Da Videos nur selten im MJPEG-Format vorliegen, müssen Sie Ihr Video in das erforderliche Format konvertieren. Suchen Sie hierfür online nach kostenlosen Konverter-Plattformen, beispielsweise mit der Suchanfrage „Video in MJPEG konvertieren". Es werden Ihnen verschiedene Portale angezeigt, wie etwa Convertio, AnyConv, MovAvi, ConvertFiles. Leider konnten wir keine einfache, kostenlose Methode finden, um eine Videodatei in ein echtes MJPEG zu konvertieren.
- Convertio – auf den ersten Blick scheint das Tool die Anforderungen zu erfüllen: MJPEG ist in der Formatliste enthalten, Uploads sind möglich und ein Ergebnis wird geliefert. Das von Convertio erzeugte Video ist jedoch nicht mit dem Xeoma-Modul „Dateiauslesung" kompatibel, da es in einem nicht unterstützten Container verpackt ist und daher in Xeoma nicht funktioniert. Zudem unterliegt das Portal einer Einschränkung: Das hochgeladene Quellvideo darf 100 MB nicht überschreiten.
- Anyconv – obwohl wir in unserer Anfrage explizit die Konvertierung nach MJPEG angegeben haben, bietet das Anyconv-Portal anscheinend nur die Konvertierung von diesem Format an, jedoch nicht zu diesem Format. MJPEG steht bei der Auswahl der „Ausgabeformate" nicht zur Verfügung. Auch hier gilt eine Einschränkung: Das hochgeladene Quellvideo darf 80 MB nicht überschreiten.
- MovAvi – ist kein Online-Konverter, sondern bietet den Download der MovAvi-Software an. Zwar könnte der Videoeditor die Konvertierung nach MJPEG unterstützen, doch diese Methode erschien uns zu zeitaufwendig und potenziell kostenpflichtig.
- ConvertFiles – zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels meldete das Portal einen Fehler und ließ sich nicht öffnen.
Wie Sie sehen, ist diese Aufgabe komplexer, als es zunächst scheint. Doch es gibt eine zugängliche und zuverlässige Lösung: die Konvertierung mit dem kostenlosen Programm ffmpeg. Darauf gehen wir im Folgenden ein.
5.4.1. Konvertierung von Videos in das erforderliche Format
Re-Encoding von Videoclips (mp4, mov, avi usw.) in MJPEG (ohne Größenbeschränkung)
Am einfachsten nutzen Sie ffmpeg direkt aus dem Xeoma-Ordner, da es im Lieferumfang von Xeoma enthalten ist. Wenn Xeoma bereits installiert ist, fahren Sie direkt mit Schritt 6 fort. Andernfalls beginnen wir ganz von vorn.
Schritt 1. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie auf Ihrem Computer die offizielle Xeoma-Website. Klicken Sie im oberen Menü der Website auf den Reiter „Download".

Schritt 2. Erforderliche Version auswählen
Ihnen wird automatisch der Download von Xeoma für das Betriebssystem Ihres aktuellen Geräts angeboten. Falls das System falsch erkannt wurde oder Sie Xeoma für einen anderen Computer herunterladen möchten, wechseln Sie manuell durch Klicken auf den entsprechenden Reiter zur gewünschten Betriebssystem-Version („1" in der folgenden Abbildung).
Sie können entweder die „Offizielle Version" oder die „Beta-Version" wählen („2" in der folgenden Abbildung).
Klicken Sie nach Auswahl der gewünschten Version auf die danebenstehende Schaltfläche „Download“.

Schritt 3. Heruntergeladene Datei finden
Xeoma wird in dem für Downloads festgelegten Verzeichnis Ihres Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein Pop-up-Fenster; ein Klick darauf öffnet direkt den Ordner mit der Datei.

Schritt 4. (Für Linux und MacOS) Archiv entpacken
Unter MacOS und Linux muss das heruntergeladene Archiv entpackt werden. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für Mac finden Sie hier und für Linux hier.
Unter Windows ist keine Extraktion erforderlich: Die ausführbare Datei wird direkt heruntergeladen.
Schritt 5. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – normalerweise durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Eingabetaste.

Das Xeoma-Programm startet. Sie können es vorerst schließen oder minimieren, da wir nicht das Programm selbst, sondern dessen Ordner benötigen.
Schritt 6. Xeoma-Ordner lokalisieren
Die benötigte ffmpeg-Datei befindet sich im Xeoma-Ordner. Der Pfad zu diesem Ordner hängt vom Betriebssystem ab:
unter Windows ist dies C:\Users\Public\Documents\Xeoma\,
unter Linux: /home/User_name/.config/Xeoma/ (falls Xeoma nicht installiert ist) oder /usr/local/Xeoma/ (falls Xeoma installiert ist),
unter macOS: Users/User_name/Xeoma/ (falls Xeoma nicht installiert ist) oder Users/Shared/Xeoma/ (falls Xeoma installiert ist).

Schritt 7. Additional öffnen
Suchen und öffnen Sie im Xeoma-Ordner den Unterordner „Additional“. Dort befinden sich mehrere ffmpeg-Dateien – Sie können jede davon verwenden (außer .dll und .so).

Schritt 8. Befehlszeile öffnen
Als Nächstes öffnen wir die Konsole (auch Befehlszeile, cmd oder bei Linux und macOS „Terminal“ genannt).
Unter Windows finden Sie die Konsole, indem Sie „Eingabeaufforderung“ in das Suchmenü eingeben:

Klicken Sie auf die vorgeschlagene Option, um das Programm in einem separaten Fenster zu öffnen.
Schritt 9. Pfad zu ffmpeg in der Konsole angeben
Geben Sie nun den Pfad zu Ihrer ffmpeg-Datei in der Konsole an. Unter Windows können Sie die Datei einfach in das Konsolenfenster ziehen, wodurch der Pfad automatisch eingefügt wird:

In einigen Betriebssystemen funktioniert Drag-and-Drop nicht; in diesem Fall müssen Sie den Dateipfad manuell ermitteln. Wählen Sie dazu die ffmpeg-Datei im Ordner aus, halten Sie die Shift-Taste gedrückt und klicken Sie gleichzeitig mit der rechten Maustaste: Im Kontextmenü wählen Sie unten „Als Pfad kopieren“, um den Pfad in die Konsole einzufügen.
Schritt 10. Ersten Teil des Befehls manuell hinzufügen
Setzen Sie den Cursor in das Fenster der Befehlszeile. Fügen Sie nach dem Pfad zu ffmpeg ein Leerzeichen ein und geben Sie zwei Zeichen ein: -i
Fügen Sie nach -i ebenfalls ein Leerzeichen ein.
Der Befehl sollte nun so aussehen:
PfadZuFfmpeg[LEERZEICHEN]-i[LEERZEICHEN]
Schritt 11. Pfad zur Videodatei in der Konsole angeben
Geben Sie nun in der Konsole den Pfad zu der Videodatei an, die in das MJPEG-Format konvertiert werden soll. Zur Vereinfachung haben wir die Datei in denselben „Additional“-Ordner von Xeoma kopiert. Ziehen Sie die Datei erneut in die Konsole:

Beachten Sie auch hier, dass Drag-and-Drop in einigen Betriebssystemen nicht funktioniert. Ermitteln Sie den Pfad dann manuell: Datei auswählen, Shift-Taste gedrückt halten, Rechtsklick und im Kontextmenü „Als Pfad kopieren“ wählen, um den Pfad in die Konsole einzufügen.
Schritt 12. Restlichen Teil des Befehls manuell hinzufügen
Fügen Sie nach dem Dateipfad ein Leerzeichen ein und geben Sie die folgenden Parameter ein:
-an -b:v 2000K -f fsmjpeg NEWthief.mjpeg
Bitte beachten Sie die Leerzeichen zwischen den Parametern in dieser Formel: -an[LEERZEICHEN]-b:v[LEERZEICHEN]2000K[LEERZEICHEN]-f[LEERZEICHEN]fsmjpeg[LEERZEICHEN]NEWthief.mjpeg

In dieser Formel steht NEWthief.mjpeg für den Namen des Videos nach Abschluss des Vorgangs. Sie können einen anderen Namen wählen, idealerweise einen eindeutigen, um das Auffinden zu erleichtern. Alternativ behalten Sie den Namen aus dem Beispiel bei und ändern ihn bei Bedarf in den folgenden Schritten.
Schritt 13. Konvertierung ausführen
Drücken Sie im Konsolenfenster die Eingabetaste und warten Sie, bis die Befehlszeile den Vorgang abgeschlossen hat. Sobald der Cursor wieder in einer neuen Zeile erscheint, ist der Prozess beendet.
Als Nächstes müssen wir den Speicherort der MJPEG-Datei ermitteln. Am einfachsten suchen Sie systemweit danach (weshalb wir in Schritt 12 einen ungewöhnlichen Dateinamen empfohlen haben) – öffnen Sie die „Suche“ und geben Sie den Dateinamen ein:

Schritt 14
Wenn die Suche die Datei findet, klicken Sie in der Liste rechts auf „Pfad kopieren“ – dieser wird in Xeoma benötigt. Alternativ können Sie per Rechtsklick auf die Datei die Option „Pfad kopieren“ wählen.

Alternativ wählen Sie „Ordner öffnen“. Kopieren Sie im Zielordner den Pfad der Datei für die Verwendung in Xeoma. Die Vorgehensweise zum Kopieren des Pfads wurde oben bereits erläutert.
5.4.2. Einbindung der MJPEG-Datei in Xeoma
Sobald die MJPEG-Videodatei vorliegt, kann sie in Xeoma als Kamera hinzugefügt werden. Starten Sie Xeoma erneut oder stellen Sie das Programm aus der Minimierung wieder her. Führen Sie dann folgende Schritte aus:
Schritt 1. Kamera-Template hinzufügen
Fügen Sie ein Kamera-Template hinzu – dieses wird später für das Modul „Datei lesen“ konfiguriert. Öffnen Sie das „+“-Menü in der unteren Leiste. Nutzen Sie entweder „Neue Kamera manuell hinzufügen“ oder „Demo-Kamera hinzufügen“. In diesem Beispiel wählen wir „Demo-Kamera hinzufügen“.

Schritt 2. Überflüssiges Modul entfernen
Nach dem Hinzufügen der Demo-Kamera öffnet sich das Fenster der Modulkette. Die vorhandene Videoquelle – die Demo-Kamera – muss entfernt werden, um das Modul „Datei lesen“ mit dem MJPEG-Video zu nutzen. Ziehen Sie dazu das Symbol „Universal Camera“ (das erste in der Kette) nach oben, um es zu löschen.

Alternativ klicken Sie auf das Symbol des Moduls „Universal Camera“, um die Einstellungen zu öffnen, und entfernen das Modul über das „Papierkorb“-Symbol:

Schritt 3. Benötigtes Modul „Datei lesen“ finden
Die Kette besitzt nun keine Videoquelle. Anstelle der entfernten Kamera muss das Modul „Datei lesen“ hinzugefügt werden. Sie finden es auf drei Wegen:
a) Klicken Sie in das Suchfeld und geben Sie „Datei lesen“ ein.

b) Wechseln Sie zum Tab „Geräte“ und suchen Sie dort nach dem Modul „Datei lesen“.

c) Scrollen Sie mit den Pfeilen durch alle Module in der oberen Leiste, bis das Symbol „Datei lesen“ erscheint.

Schritt 4. „Datei lesen“ zur Kette hinzufügen
Fügen Sie das Modul „Datei lesen“ der Kette hinzu. Klicken Sie auf das Modul und lassen Sie es los (es wird an einer beliebigen Stelle in der Kette platziert) oder ziehen Sie es aus der oberen Leiste an die gewünschte Position in der Kette.

Falls das Modul an der falschen Stelle verbunden wurde, löschen Sie die fehlerhafte Verbindung durch einen Klick darauf.

Ziehen Sie eine neue Verbindung vom rechten Rand des Moduls mit der Maus zum nächsten erforderlichen Modul.

Schritt 5. „Datei lesen“ konfigurieren
Klicken Sie nun auf das Symbol des Moduls „Datei lesen“ in der Kette, um die Einstellungen zu öffnen. Geben Sie dort den Pfad zur Videodatei an, die in Abschnitt 5.4.1 erstellt wurde.


Fertig!
Die weiteren Schritte hängen davon ab, wie das Video als Kamera genutzt werden soll.
Erste Option: Das Video kann direkt in Xeoma genutzt werden, da die Software über 100 Funktionen für die professionelle Videoüberwachung bietet. Informationen dazu finden Sie in Schritt 6. Nutzung des Videos in der Xeoma-Videoüberwachung
Zweite Option: Das Video kann in einen netzwerkfähigen Stream umgewandelt und an ein anderes Gerät oder Programm übertragen werden. Details hierzu finden Sie in 5.4.3. Zusätzliche Schritte zur Emulation mittels Modul „RTSP Translator“
Schritt 6. Nutzung des Videos in der Xeoma-Videoüberwachung
Das Ketten-Template ist bereits erstellt. Konfigurieren Sie nun die für diesen Stream benötigten Funktionen. Eine Übersicht aller Xeoma-Module finden Sie im „Benutzerhandbuch“; detaillierte Informationen zu einzelnen Funktionen sind dort über die entsprechenden Links abrufbar. Anleitungen zur Modulnutzung bietet das Video „Xeoma Modular System“.
5.4.3. Zusätzliche Schritte zur Emulation mittels Modul „RTSP Translator“
Nach Abschluss der vorherigen Schritte können wir das Video in einen netzwerkfähigen Stream umwandeln und an ein anderes Gerät oder Programm übertragen. Hierfür nutzt die Xeoma Videoüberwachungssoftware das Modul „RTSP Translator“. Die Anleitung zum Hinzufügen finden Sie unten.
Schritt 7. Umwandlung des Videos in einen Stream für andere Programme
Um eine Kamera für die Nutzung in einem anderen Programm zu emulieren, öffnen Sie nach Abschluss der Abschnitte 5.4.1 und 5.4.2 die Xeoma-Modulkette. Entfernen Sie alle Module außer der „Universal Camera“ und fügen Sie das Modul „RTSP Translator“ zur Kette hinzu.
Schritt 8. Unnötige Module entfernen
Um Module zu entfernen, ziehen Sie entweder das Modulsymbol nach oben oder klicken Sie auf das Modul und wählen Sie das „Papierkorb“-Symbol in den Einstellungen.


Schritt 9. Benötigtes Modul „RTSP Translator“ finden
Das Modul „RTSP Translator“ kann auf drei Arten gefunden werden:
a) Setzen Sie den Mauscursor in das Suchfeld und geben Sie „RTSP Translator“ ein.

b) Wechseln Sie zum Tab „Destinations“ und suchen Sie dort das Modul „RTSP Translator“.

c) Scrollen Sie mit dem Pfeil durch alle Module im oberen Panel, bis das Symbol „RTSP Translator“ erscheint.

Schritt 10. „RTSP Translator“ zur Kette hinzufügen
Sobald das benötigte Modul „RTSP Translator“ gefunden wurde, fügen Sie es der Kette hinzu. Klicken Sie mit der Maus auf das Modul und lassen Sie es los oder ziehen Sie es aus dem oberen Panel an die gewünschte Stelle in der Kette.

Öffnen Sie anschließend die Einstellungen des Moduls „RTSP Translator“ durch Anklicken. Konfigurieren Sie die Einstellungen entsprechend Ihrem Ziel. Eine separate Anleitung zur Konfiguration dieses Moduls finden Sie hier. Kurz gefasst: Wählen Sie das Tool für die Übertragung (wählen Sie in der Liste „Tool to perform the broadcast“ entweder ffserver oder live555), legen Sie den Broadcast-Codec fest (Dropdown „Encoder type“) und geben Sie bei Bedarf die Kompressionsstufe sowie den Pfad zu einem alternativen Encoder-Tool auf Ihrem Gerät an. Zudem können Sie den Stream-Namen, die URL und den Broadcast-Port festlegen (oder die von Xeoma vorgeschlagenen Standardwerte verwenden).
Kopieren Sie den Link aus dem Feld „Path for RTSP broadcast“ auf den Zielrechner.

Fertig!
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Falls das Re-Encoding nicht möglich ist und die Datei in Xeoma nicht abgespielt wird, versuchen Sie stattdessen, das Video vom Bildschirm aufzunehmen. Die Anleitung finden Sie unten. |
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Die Bildschirmaufnahme ermöglicht es, die Inhalte Ihres Computer-Desktops aufzuzeichnen.
Zuvor haben wir erwähnt, dass ein Video als Überwachungskamera genutzt werden kann. Falls ein Video nicht heruntergeladen werden kann, können Sie es alternativ vom Bildschirm aufzeichnen und aus dieser Aufnahme eine Videokamera emulieren, wie im oberen Abschnitt beschrieben.
Alternativ können Sie die Bildschirminhalte direkt an die Videoüberwachungssoftware streamen, um Echtzeit-Analysen durchzuführen, die Alarme, Aufzeichnungen oder andere Aktionen auslösen. Wenn Sie beispielsweise wissen möchten, was in Ihrer Abwesenheit auf Ihrem Laptop geschieht, ist die Bildschirmaufnahme die ideale Lösung.
Für Bildschirmaufnahmen können verschiedene Tools genutzt werden, wie etwa spezialisierte Programme wie Captura, OBS Studio oder Videobearbeitungsprogramme wie AVS. Eine der einfachsten und zuverlässigsten Lösungen ist jedoch die Xeoma-Funktion „Screen Capture“. Im Folgenden erklären wir, wie Sie die Xeoma-Bildschirmaufnahme direkt als Überwachungskamera oder zur Videoerstellung nutzen.
Schritt 1. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie auf Ihrem Computer die offizielle Xeoma-Website. Navigieren Sie im oberen Panel zum Tab „Download“.

Schritt 2. Gewünschte Option wählen
Ihnen wird sofort der Download von Xeoma für das Betriebssystem des Geräts angeboten, mit dem Sie diese Seite aufrufen. Falls das System falsch erkannt wurde oder Sie Xeoma für einen anderen Computer herunterladen möchten, wählen Sie manuell den Tab des benötigten Betriebssystems aus, indem Sie darauf klicken („1“ in der Abbildung unten).
Sie können entweder die Option „Official version“ oder „Beta version“ wählen („2“ in der Abbildung unten).
Klicken Sie nach Auswahl der gewünschten Option auf die daneben stehende Schaltfläche „Download“.

Schritt 3. Heruntergeladene Datei finden
Xeoma wird im Download-Verzeichnis Ihres aktuellen Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein Pop-up-Fenster, über das Sie direkt zum Ordner mit der Datei gelangen können.

Schritt 4. (Für Linux und MacOS) Archiv entpacken
Unter MacOS und Linux muss das heruntergeladene Archiv entpackt werden. Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Mac finden Sie hier, für Linux hier.
Unter Windows ist kein Entpacken erforderlich: Es wird direkt eine ausführbare Datei heruntergeladen.
Schritt 5. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – üblicherweise durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Eingabetaste.

Schritt 6. Kameravorlage hinzufügen
Beim ersten Start erscheint das sogenannte Xeoma Welcome Window. Es enthält Optionen, die für Einsteiger hilfreich sein können. Um den Vorgang zu vereinfachen, empfehlen wir, das Welcome Window über das Kreuz in der oberen rechten Ecke zu schließen, ohne Optionen auszuwählen.
Klicken Sie stattdessen auf das „+“-Symbol in der unteren Leiste, um den Dialog zum Hinzufügen einer Kamera zu öffnen. Hier fügen wir eine Kameravorlage hinzu, die wir später für die Bildschirmaufnahme anpassen. Sowohl „Neue Kamera manuell hinzufügen“ als auch „Demo-Kamera hinzufügen“ sind möglich. Im Beispiel wählen wir „Neue Kamera manuell hinzufügen“.

Schritt 7. Unnötiges Modul entfernen
Wenn Sie im vorherigen Schritt „Neue Kamera manuell hinzufügen" gewählt haben, öffnet sich sofort der Dialog für die Kameraeinstellungen. Da wir keine Kamera benötigen, entfernen Sie dieses Modul einfach über die Schaltfläche „Papierkorb".

Schritt 8. Unsere Kette verfügt nun über keine Videoquelle mehr. Anstelle der entfernten Kamera fügen wir das Modul „Screen Capture" hinzu. Dafür gibt es drei Möglichkeiten:
a) Platzieren Sie den Cursor im Suchfeld und geben Sie „Screen Capture" ein.

b) Wechseln Sie zum Reiter „Geräte" und suchen Sie dort das Modul „Screen Capture".

c) Scrollen Sie mithilfe des Pfeils durch alle Module in der oberen Leiste, bis das Symbol für „Screen Capture" erscheint.
Alternativ können Sie ein fertiges „Screen Capture“-Schema hinzufügen: Wählen Sie dazu den Tab „Beispiele“ und klicken Sie auf das Beispiel „Screen Capture“. Wir empfehlen, zuerst alle Module in dieser Kette zu entfernen, um Konflikte zu vermeiden.

Schritt 9. Nachdem Sie das erforderliche Modul „Screen Capture" gefunden haben, fügen Sie es der Kette hinzu. Klicken Sie auf das Modul und lassen Sie es los (es wird dann an einer beliebigen Stelle in der Kette eingefügt) oder ziehen Sie es aus der oberen Leiste per Drag-and-Drop an die gewünschte Position in der Kette.

Falls das Modul falsch verbunden ist, entfernen Sie die fehlerhafte Verbindung durch einen Klick darauf.

Ziehen Sie eine neue Verbindung vom rechten Rand des Moduls zum gewünschten nachfolgenden Modul, als würden Sie diese mit der Maus zeichnen.

Schritt 10. Nun haben Sie zwei Optionen: Zeichnen Sie das Bildschirmgeschehen auf und verwenden Sie dieses Video als Kamera (siehe oben) oder nutzen Sie Xeoma weiterhin für die gewünschte Videoanalyse des Bildschirminhalts.
Da es in diesem Fall wichtig ist, eine Aufnahme für die externe Verwendung unabhängig von Xeoma zu erstellen, empfiehlt es sich, das Standardmodul „Vorschau und Archiv“ in der Kette durch das Modul „In Datei speichern“ zu ersetzen:

Das Xeoma-Modul „In Datei speichern“ ermöglicht die Konfiguration folgender Parameter:
- Name,
- Dauer,
- Format,
- Speicherort.


Dateien mit der angegebenen Dauer werden am gewählten Speicherort erstellt. Während der Aufzeichnung sehen sie wie folgt aus:

Sobald die Aufzeichnung abgeschlossen (finalisiert) ist, sieht sie wie folgt aus:

Schritt 11. Alternative Vorgehensweise:
Nach der Einrichtung von Screen Capture können Sie die benötigten Funktionen für diesen Stream konfigurieren. Alle Xeoma-Module werden im „Benutzerhandbuch" kurz beschrieben; weitere Details zu den gewünschten Funktionen finden Sie über die dort hinterlegten Links. Anleitungen zur Arbeit mit den Modulen finden Sie im Video „Xeoma Modular System".
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Sie möchten Xeoma testen, haben aber keine Kamera? Kein Problem! Xeoma bietet alles, was Sie für die Videoüberwachung benötigen – inklusive einer kostenlosen Demo-Kamera. Nutzen Sie diese, um die Software und ihre Funktionen zu testen.
Folgen Sie dazu einfach diesen wenigen Schritten.
Schritt 1. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie an Ihrem Computer die offizielle Xeoma-Website. Navigieren Sie im oberen Menü der Seite zum Reiter „Download“.

Schritt 2. Version auswählen
Ihnen wird sofort der Xeoma-Download für das Betriebssystem Ihres aktuellen Geräts angeboten. Falls das System falsch erkannt wurde oder Sie Xeoma für einen anderen Computer herunterladen möchten, wechseln Sie manuell zum Reiter des gewünschten Betriebssystems („1“ in der folgenden Abbildung).
Sie können entweder die „Offizielle Version“ oder die „Beta-Version“ wählen („2“ in der folgenden Abbildung).
Klicken Sie nach der Auswahl der gewünschten Option auf die Schaltfläche „Download“.

Schritt 3. Heruntergeladene Datei finden
Xeoma wird im Standard-Download-Ordner Ihres aktuellen Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein Pop-up-Fenster, über das Sie direkt zum Dateiordner gelangen können.

Schritt 4. (Für Linux und MacOS) Archiv entpacken
Unter MacOS und Linux muss das heruntergeladene Archiv entpackt werden. Hier finden Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung für Mac und hier für Linux.
Unter Windows ist kein Entpacken erforderlich, da direkt eine ausführbare Datei heruntergeladen wird.
Schritt 5. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – üblicherweise durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Enter-Taste.

Schritt 6. Demo-Kamera hinzufügen
Sie können eine Demo-Kamera direkt über das Willkommensfenster hinzufügen, das beim ersten Programmstart erscheint:

Falls Sie dieses Fenster geschlossen haben oder Xeoma bereits nutzen, können Sie eine Demo-Kamera über das „+“-Menü in der unteren Leiste hinzufügen:


Die Testkamera wird mit einer Kette der gängigsten Module hinzugefügt und eignet sich ideal, um die Überwachungsfunktionen von Xeoma zu testen. Sie können diese Kette unverändert übernehmen oder anpassen: Fügen Sie Module hinzu oder entfernen Sie sie, um exakt die benötigten Funktionen zu aktivieren. In unserem Video „Xeoma Modular System" erläutern wir die Funktionsweise des modularen Systems. Eine detaillierte Liste aller Module und weiterer Xeoma-Funktionen finden Sie im Xeoma-Benutzerhandbuch.
Testen Sie Xeoma kostenlos! Geben Sie unten Ihren Namen und die E-Mail-Adresse ein, an die die Lizenz gesendet werden soll, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Kostenlose Xeoma-Demo-Lizenzen per E-Mail erhalten".
Wir bitten Sie, keine E-Mail-Adressen zu verwenden, die personenbezogene Daten enthalten, und uns auf anderem Weg keine persönlichen Daten zu übermitteln. Sollten Sie dies dennoch tun, bestätigen Sie mit dem Absenden dieses Formulars Ihre Einwilligung zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten
Die Videoüberwachungs-Software verfügt über integrierte öffentliche Kameras, mit denen Sie direkt arbeiten können. Folgen Sie dazu diesen einfachen Schritten:
Schritt 1. Xeoma-Website öffnen
Öffnen Sie an Ihrem Computer die offizielle Xeoma-Website. Navigieren Sie im oberen Menü der Seite zum Reiter „Download“.

Schritt 2. Version auswählen
Ihnen wird sofort der Xeoma-Download für das Betriebssystem Ihres aktuellen Geräts angeboten. Falls das System falsch erkannt wurde oder Sie Xeoma für einen anderen Computer herunterladen möchten, wechseln Sie manuell zum Reiter des gewünschten Betriebssystems („1“ in der folgenden Abbildung).
Sie können entweder die „Offizielle Version“ oder die „Beta-Version“ wählen („2“ in der folgenden Abbildung).
Klicken Sie nach der Auswahl der gewünschten Option auf die Schaltfläche „Download“.

Schritt 3. Heruntergeladene Datei finden
Xeoma wird im Standard-Download-Ordner Ihres aktuellen Browsers gespeichert. In vielen modernen Browsern erscheint ein ähnliches Pop-up-Fenster, über das Sie direkt zum Dateiordner gelangen können.

Schritt 4. (Für Linux und MacOS) Archiv entpacken
Für MacOS und Linux muss das heruntergeladene Archiv entpackt werden. Hier finden Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung für Mac und für Linux.
Unter Windows ist kein Entpacken erforderlich: Es wird direkt eine ausführbare Datei heruntergeladen.
Schritt 5. Xeoma starten
Starten Sie Xeoma wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer – in der Regel durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder durch Auswahl der Datei und Drücken der Enter-Taste.

Schritt 6. Kamera-Vorlage hinzufügen
Beim ersten Start von Xeoma erscheint das sogenannte Xeoma-Willkommensfenster. Es enthält Optionen, die besonders für Einsteiger nützlich sind. Um den Vorgang zu vereinfachen, empfehlen wir, das Willkommensfenster über das Kreuz in der oberen rechten Ecke zu schließen, ohne Optionen auszuwählen.
Klicken Sie stattdessen auf das „+“-Symbol in der unteren Leiste, um den Dialog zum Hinzufügen einer Kamera zu öffnen. Wählen Sie hier die Option „Zufällige Weltkamera hinzufügen“. Daraufhin wird die öffentliche Kamera sofort im Bildschirmbereich angezeigt.

Die öffentliche Kamera in Xeoma wird mit einer Kette der populärsten Module hinzugefügt und eignet sich ideal, um die Videoüberwachungsfunktionen von Xeoma zu testen.

Sie können diese Kette unverändert lassen oder anpassen: Fügen Sie Module hinzu oder entfernen Sie diese, um exakt die benötigten Funktionen zu aktivieren. In unserem Video „Xeoma Modular System“ erklären wir die Funktionsweise des modularen Systems; im Xeoma Benutzerhandbuch finden Sie eine detaillierte Liste aller Module und weiteren Funktionen.
Alternativ können Sie einen Videostream einer öffentlichen Kamera emulieren, um ihn in einer anderen Videoüberwachungslösung zu nutzen. Folgen Sie hierzu den Tipps aus diesem Abschnitt, da diese für öffentliche Kameras und beispielsweise Laptop-Kameras identisch sind.

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Die in Xeoma verfügbaren öffentlichen Kameras stammen aus offenen Quellen und stehen in keiner Verbindung zu Xeoma. Ihre eigenen in Xeoma genutzten Kameras werden nicht öffentlich und sind für andere Nutzer nicht sichtbar – wir haben keinen Zugriff darauf. |
Da einige weltweite Kameras mit der Zeit offline gehen, müssen Sie eventuell die von Xeoma angebotene öffentliche Kamera beim Hinzufügen des Moduls wechseln. Warten Sie entweder 15 Sekunden auf den automatischen Wechsel oder beschleunigen Sie den Prozess: Klicken Sie in der Kette auf das Modul „Universal Camera“, um die Einstellungen zu öffnen. Stellen Sie den Schieberegler „Frame Change Interval“ auf einen niedrigeren Wert. Wenn Sie den Regler ganz nach links schieben, bleibt die Kamera dauerhaft fixiert.
Für einen komfortableren Test können Sie hier eine Testlizenz anfordern.
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Eine Fotokamera ist eine weitere Antwort auf die Frage: „Womit lässt sich eine Überwachungskamera ersetzen?“ Tatsächlich können auch Action-Kameras für die Videoüberwachung eingesetzt werden; dafür müssen sie eine Webcam emulieren.
Bei der Nutzung einer Fotokamera als Webcam für die Videoüberwachung müssen Sie die Montage, die Stromversorgung und gegebenenfalls die Kühlung beachten, da das Gerät im Dauerbetrieb heiß werden kann.
Entscheidend ist die Prüfung der Kamerafunktionen: Viele moderne Kameras verfügen über einen integrierten Webcam-Modus und funktionieren bereits über ein Standard-USB-Kabel am Computer. Gelegentlich ist hierfür die Installation zusätzlicher Software erforderlich (entweder vom Hersteller bereitgestellt oder von Drittanbietern).
Falls eine USB-Verbindung nicht möglich ist oder instabil läuft, besteht die Option einer HDMI-Anbindung. In diesem Fall ist eine Capture-Card erforderlich, um das Signal an den Computer zu übertragen. Je nach Hardware kann zusätzliche Software benötigt werden, meist ist die Capture-Card jedoch ausreichend.
Gehen Sie wie folgt vor:
9.1. USB-Verbindung:
Schritt 1. Laden Sie die Software von der Website des Kameraherstellers oder ein Drittanbieter-Programm wie Ecamm Live oder SparkoCam herunter und installieren Sie diese.
Schritt 2. Kamera über ein USB-Kabel mit dem Computer verbinden.
Schritt 3. Kamera einschalten und Videoaufzeichnungsmodus wählen.
Schritt 4. Videoüberwachungssoftware öffnen und die Kamera in den Einstellungen auswählen. In der Regel wird sie als Webcam erkannt.

Auszug aus dem Fuji-Kamerahandbuch zur Nutzung als Webcam
9.2. HDMI-Verbindung:
Schritt 1. Video-Capture-Card erwerben.
Schritt 2. Kamera via HDMI (meist „Typ D“ oder „Micro-HDMI“) mit der Capture-Card verbinden.
Schritt 3. Capture-Device über ein USB-Kabel mit dem Computer verbinden.
Schritt 4. Kamera einschalten und Videoaufzeichnungsmodus wählen.
Schritt 5. Videoüberwachungssoftware öffnen und die Kamera in den Einstellungen auswählen. In der Regel wird sie als Webcam erkannt.
Profis empfehlen, die Kamera so einzurichten, dass sie über HDMI ein „Clean Video“-Signal ausgibt – also ohne die für die Fotografie typischen On-Screen-Anzeigen. Diese Einstellung nehmen Sie in der Regel nur einmal vor. Moderne Kameras (aus den letzten fünf Jahren) bieten diese Option standardmäßig. Beim Kauf eines älteren Gebrauchtmodells sollten Sie jedoch vorab prüfen, ob es einen „Clean HDMI“-Ausgang unterstützt.
Ein wichtiger Hinweis: Wenn Sie ohnehin ein separates Capture-Device kaufen müssten, lohnt sich unter Umständen direkt der Erwerb einer spezialisierten Überwachungskamera. Im Gegensatz zu Fotokameras sind IP-Kameras für den 24/7-Dauerbetrieb konzipiert und weder überhitzungs- noch verschleißanfällig. Zudem gibt es zahlreiche kostengünstige Modelle. Siehe Abschnitt unten
Der Einsatz von USB- und IP-Kameras zur Überwachung ist kein Sonderfall, sondern Industriestandard – ohne diesen Aspekt wäre der Artikel unvollständig. Spezialisierte Netzwerkkameras, auch IP-Kameras genannt, sind in der Videoüberwachung am weitesten verbreitet, da sie eine komfortable Signalübertragung über die bestehende Netzwerkinfrastruktur ermöglichen.
Im Gegensatz zu Analogkameras, die Koaxialkabel und spezielle Aufzeichnungshardware erfordern, wandeln IP-Kameras das Videosignal direkt in ein digitales Format um und übertragen es über das Netzwerk. Dies erleichtert die Integration in Video-Management-Systeme (VMS), ermöglicht Fernzugriff sowie die Speicherung auf NAS-Systemen oder in der Cloud. Zudem bieten IP-Kameras oft erweiterte Funktionen wie integrierte Analytik, Bewegungserkennung, bidirektionales Audio und hohe Auflösungen – was sie zur optimalen Wahl für moderne Sicherheitssysteme macht.
Nahezu alle Videoüberwachungslösungen arbeiten mit Netzwerk-IP-Kameras; einige Systeme – wie Xeoma – unterstützen zusätzlich USB- und Analogkameras. Mit der passenden Software lässt sich selbst eine handelsübliche Webcam in ein Überwachungssystem einbinden und für Videoanalysen nutzen – von der Einbruchserkennung bis hin zur Emotions- und Blickverfolgung.
IP-Kameras und sogar für die Videoüberwachung geeignete USB-Kameras sind oft sehr erschwinglich. Der Markt bietet eine breite Palette an Modellen mit unterschiedlichen Funktionen und Preisklassen. Für die Basisüberwachung zu Hause oder im kleinen Büro finden sich problemlos hochwertige IP- oder USB-Kameras mit guter Auflösung und den notwendigen Funktionen zu fairen Preisen. Entscheidend ist, dass Sie Ihren tatsächlichen Bedarf korrekt einschätzen und nicht für unnötige Funktionen zu viel zahlen. Denken Sie daran: Sicherheit muss nicht teuer sein – auch preiswerte Lösungen bieten das erforderliche Schutzniveau.
Wenn Sie den Kauf einer spezialisierten Überwachungskamera in Erwägung ziehen, aber unsicher bei der Auswahl sind, hilft Ihnen unser Leitfaden „Auswahl der richtigen Videoüberwachungskamera“.
Im Zeitalter digitaler Technologien ist Videoüberwachung für jeden zugänglich geworden. Früher erforderte die Einrichtung eines Sicherheitssystems spezialisierte Kameras und teure Hardware; heute sind die Optionen weitaus vielfältiger. Sie können eine spezialisierte IP-Kamera erwerben, doch es gibt auch einen alternativen Weg: die Nutzung vorhandener Geräte. Eine Laptop-Kamera, ein altes Smartphone, eine Monitor-Webcam oder sogar ein Fernseher – all das lässt sich in ein Überwachungssystem verwandeln! Dank unseres Leitfadens wissen Sie nun, wie Sie diese vertrauten Geräte nutzen, um die Sicherheit Ihres Zuhauses oder Büros zu erhöhen und wie Sie mittels voraufgezeichneter Videos die Illusion einer Überwachung erzeugen.
Die Möglichkeiten der modernen Welt erlauben einen flexiblen Ansatz bei der Sicherheitsplanung, der an Ihr Budget und Ihre Bedürfnisse angepasst wird. Gehen Sie nicht davon aus, dass hochwertige Videoüberwachung teuer sein muss. Entscheidend sind Einfallsreichtum und die Nutzung verfügbarer Tools. Letztlich zählt nicht nur die Hardware, sondern das Bewusstsein, dass Sie aktive Schritte zum Schutz Ihrer selbst und Ihrer Angehörigen unternehmen.
10. April 2026
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